Aktien

Marktgeflüster (Video): Erst kein Glück, dann Pech

Von Markus Fugmann

Es lief nicht wirklich rund heute beim Dax: der Index deutlich in der Verlustzone, während die US-Indizes trotz des endgültigen Scheiterns der Trumpschen Gesundheitsreform nur leicht verlieren. Der Abverkauf des Dollar hievt den Dollar nach oben, und das wiederum schlägt dem Dax inzwischen offenkundig auf das Gemüt: der Index durchbricht die zentrale Unterstützungsmarke bei 12530/35 Punkten. Dann noch negative Importpreise aus den USA – der Dollar noch stärker unter Druck, der Euro noch höher. So ein Pech aber auch! Die Lücke zwischen dem Dax und den US-Indizes ist inzwischen so groß, dass sehr bald etwas passieren wird: entweder müssen die Amis mit runter, oder der Dax holt wieder auf. Alle Hoffnungen der Dax-Bullen ruhen jetzt auf Mario Draghi am Donnerstag..



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5 Kommentare

  1. @Fugmann Video
    bin philosophierend unterwegs….
    Keine Charttechnikerin.

    Gesamtbild sich zu machen ist langfristig! inklusive Politik, Marktstimmung sollte die „Chose“ – sorry die schwarze Katze endlich totschlagen!
    Liebe Grüße

  2. Wenn analytisch denkende Menschen geschweige denn Philosophen denken….komm ja von der „Unterwelt“….

    Vom Finanzwesen weiß ich mittlerweile etwas, habe nicht das professionelle das Herr Fugmann hat – bin Philosophin…
    Auf der Suche nach dem wie Dinge funktionieren.

    1. @persephone Sollten Sie auf der Suche danach sein, wie „Märkte“, sog. Analysten oder die Typen an den Börsen „funktionieren“, empfehle ich ein Studium der Chaostheorie, in symbiotischer Kombination semi-empirischer Wahrscheinlichkeitsverteilung unter Einbeziehung des Einflusses natürlicher oder künstlicher bewusstseinsverändernder Stoffe hinsichtlich des Denk- und Handlungsvermögens entscheidender Personen.
      Oder Sie haben genug Geld investiert, um das alles aussitzen zu können ;)

      1. meine Theorie ist ja eher, daß sich diese scheinbar willkürlichen Muster (Chaos) zwangsläufig ergeben MÜSSEN. Sie sind die unmittelbare Folg vom Bestreben der Marktteilnehmer nach einem „Edge“, gestützt mit sehr leistungsfähiger Software.
        Das alles verbietet sofort sämtliche einfache Strategien, die man mit ein paar Zeilen Code programmieren könnte.
        Sogar die scheinbar willkürlichen extremen Ausreisser (Fat Fingers) sind in Wirklichkeit das Scheitern der Algos, wo zu viele auf die gleiche Strategie gesetzt hatten.
        Man kann das im Prinzip als Axiom formulieren.
        „Es gibt an der Börse keine in Regeln zu fassende Methodik, die einen Ertrag ermöglicht, die über die Buy and Hold Strategie hinaus geht“.

        Denn jede solche Methodik wird sofort von den Algos erkannt und durch Frontrunning zerstört.

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