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Marktgeflüster (Video): Nächster Nackenschlag

Was nützt es auch den US-Aktienmärkten und den darin enthaltenen Unternehmen, wenn zwar die Fed die Zinsen nicht anhebt, sich aber die ökonomischen Perspektiven stark verschlechtern?

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Jetzt wird es langsam eng: der ISM Index Diensleistung mit 51,4 deutlich unter der Erwartung und dem schlechtesten Wert seit Februar 2010. Und das nach dem extrem schwachen ISM Gewerbe in der letzten Woche – damit scheint sich der Abwärtstrend der amerikanischen Konjunktur zu bestätigen. Und wie in der letzten Woche reagieren die Aktienmärkte zunächst einmal mit Enttäuschung – und nicht mit Freude darüber, dass damit eine Zinsanhebung im September immer unwahrscheinlicher wird. Aber was nützt es auch den US-Aktienmärkten und den darin enthaltenen Unternehmen, wenn zwar die Fed die Zinsen nicht anhebt, sich aber die ökonomischen Perspektiven stark verschlechtern? Dem Dax droht nun ein Doppeltop im Bereich 10750 Punkten..

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15 Kommentare

15 Comments

  1. Avatar

    gerd

    6. September 2016 19:05 at 19:05

    Das zeichnete sich doch wohl schon seit geraumer Zeit ab, dass es in Amerika alles andere als gut läuft.
    Konnte jeder sehen – außer ein paar Dummschwätzer aus dem Fed-Bereich natürlich. Für die ist die Wirtschaftswelt ja vorgeblich auf einmal sehr viel mehr in Ordnung als noch vor Monaten.

    Wiederhole mich, es wäre besser die Wirtschaft brummt und die Zinsen könnten dementsprechend eine Erhöhung vertragen, als dass Tiefzinsen bleiben und die Wirtschaft summt nur vor sich hin.

  2. Avatar

    FR

    6. September 2016 19:50 at 19:50

    Na bitte, läuft doch
    Studiert muss man nicht unbedingt haben: – Rund 40 Mio Empfänger Essens Rationen – Nach wie vor ungelöster Rassen/Integrations – Probleme in der X-ten Generation. – Militärische & moralische Niederlagen in der Außenpolitik am Fließband, Patriotsact und gescheitertem „yes we can“ … usw. Big Brother wird immer schwächer auf der Brust. Das Licht wird bei Uncle Sam so schnell nicht aus gehen – und wenn dann mit „ganz großem Kino“ für den Rest der Welt – das Geschäftsmodell Brot & Spiele funktioniert hingegen immer schlechter.
    Man mag ja von Kollegen Trump halten was man will – Eine Konzentration auf inneramerikanische – mehr als genug vorhandene – Herausforderungen – beschert dem Rest der Welt eventuell den einen oder anderen Rohstoffkrieg, Putsch oder Umsturz?
    Das die immer neuen Hochs der Aktienmärkte letztendlich zum Großteil nichts, aber auch gar nichts mit der realen Entwicklung der Wirtschaft zu tun haben sondern eher mit fresh Money aus der Notenbankpresse – weis jeder. Aaaaaber – wann steigt man aus?? Wooo genau ist der Umkehrpunkt?? – Unmöglich zu prognostizieren. Deshalb traden wir Aktien und Indizes nur nach extremen Kursbewegungen oder an wirklich runden Marke. DAS tägliche Theater um DAX & co. ist einfach zum schmunzeln. Im D1 oder H4 kann es so simply sein… Respekt und Anerkennung der Redaktion von FMW
    und als Frontmann / 1. Blitzableiter Herrn Fugmann – für die Geduld und Contenance bei manch Kommentaren und Erwartungshaltung einiger Leser.
    Macht weiter so, beste Grüße & gute Trades

  3. Avatar

    LookOut

    6. September 2016 20:44 at 20:44

    Ihre Berichterstattung ist sehr gut und sehr hilfreich.
    In der Regel teile ich ihre Meinung, auch die Zwischenberichte sind aufschlussreich.

    Ich habe mich als Goldbulle heute Abend über den Goldanstieg gefreut, mal sehen was die Asiaten draus machen, ich finde der Ausblick für Gold ist richtig gut, klar wird es zwischendrin immer mal Gewinnmitnahmen geben aber on the Long run, passt das :)

    Liebe Grüße
    Stefan

  4. Avatar

    V

    6. September 2016 21:00 at 21:00

    Na, immer noch so sicher, dass die FED die Zinsen doch anhebt? Wegen den x hier genannten Argumenten (die teils unlogisch sind) und weil Goldman Sachs das auch so sieht…

    Zumindest wird hier jetzt diesbezüglich bei den bisherigen stets felsenfesten Behauptungen gehörig zurückgerudert .

    Vielleicht kommen ja auch noch die Steine …. dann hätte sich Herr Fugmann mal gewaltig verrannt….

    • Avatar

      FR

      7. September 2016 09:31 at 09:31

      ….geht es Ihnen nach dem Ätsch nun hoffentlich besser? Meine Güte….

      • Avatar

        gerd

        7. September 2016 10:20 at 10:20

        @FR
        Andererseits freut sich @V doch eigentlich nur für Herrn Fugmann darüber, dass dieser bei einer schwachen US-Wirtschaft, nicht aufgrund einer Steinigung den Redakteursposten vorzeitig räumen muss.

        Denn eine schwache US-Wirtschaft wird auch auf uns ausstrahlen. Und ewig weiter runter mit den Zinsen hilft den Märkten ja wohl auch nicht weiter. Im Gegenteil.
        Die längerfistig vernünftig Denkenden sehen die Niedrigzinspolitik und die Geldschwemme eh schon mehr als Gefahr an, denn als Segen. Und zu denen gehört m.E Herr Fugmann auch.

        • Avatar

          FR

          7. September 2016 11:43 at 11:43

          @Gerd
          FMW mit Herrn Fugmann bleibt der Gemeinde hoffentlich noch lange erhalten. :)

          • Avatar

            V

            7. September 2016 12:07 at 12:07

            … und schon gar nicht mit dem Wunsch, Herr Fugmann solle seinen Posten räumen.
            Wie kann man nur so einen Quatsch denken?

      • Avatar

        V

        7. September 2016 12:04 at 12:04

        Falsch positioniert oder mit dem falschen Fuß aufgestanden?
        Ich finde die Arbeit von Herrn Fugmann super, nur eben teile ich aktuell nicht alle seine Einschätzungen.
        Mit Ätsch hat das nix zu tun.

        • Avatar

          FR

          7. September 2016 12:30 at 12:30

          @v

          Weder noch. Positioniert – siehe Link und mit beiden Beinen im Leben.
          Schön das Sie die Arbeit von FMW und M. Fugmann ebenfalls schätzen und nun auch neben den Meinungsunterschieden kund tun. Weiter so & beste Grüße

  5. Avatar

    Arthur

    6. September 2016 21:47 at 21:47

    • Avatar

      gerd

      7. September 2016 10:23 at 10:23

      @Arthur
      Klasse Link – da kommt man bloß nicht rein!

      Und was heißt für mich Dummi H4 und D1

      • Avatar

        FR

        7. September 2016 11:40 at 11:40

        @gerd

        Hier der Link sollte funktionieren. Arthur hat den auf G+ geteilt.
        http://goo.gl/8mcnBp

        Beste Grüße & gute Trades

  6. Avatar

    Arthur

    7. September 2016 11:42 at 11:42

  7. Avatar

    Arthur

    7. September 2016 11:47 at 11:47

    @FR

    danke für die Hilfe….

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Aktienrückkäufe: Warum ich nicht begeistert bin – Werbung

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Lieber Börsianer,

die langjährige Flutung der Finanzmärkte mit dem billigen Geld der Notenbanken hat mittlerweile zu einigen kuriosen Begleiterscheinungen geführt. Weil Geld nichts mehr kostet, verschulden sich einige Unternehmen bis über beide Ohren. Doch statt in Zukunftstechnologien zu investieren, kaufen sie lieber eigene Aktien zurück – Kurspflege nennt man das. Angeblich geschieht das zum Wohle der Anleger, denn durch die Aktienrückkäufe steigen in der Regel auch die Kurse.

Allerdings ist bei hochverschuldeten Unternehmen Vorsicht geboten. Denn bereits ein geringer Zinsanstieg stellt diese Unternehmen vor arge Probleme. Freilich sind nicht alle Aktienrückkäufe schlecht. Wenn sich das Unternehmen die Kurspflege leisten kann und damit Geld an die Aktionäre zurück gibt, ist das oft besser, als das Geld möglicherweise zu Negativzinsen im Unternehmen zu belassen. Doch vor Übertreibungen müssen Sie sich schützen.

Das Spielcasino ist eröffnet

In den USA sind mittlerweile nicht mehr Privatanleger, Pensionsfonds und Vermögensverwalter die größten Aktienkäufer, sondern die Unternehmen selbst. Das freie Spiel von Angebot und Nachfrage wird damit außer Kraft gesetzt. In den vergangenen zehn Jahren gaben die 500 Unternehmen des S&P 500 die gigantische Summe von fünf Billionen Dollar für eigene Aktien aus. Das entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt von Japan, der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt.

90% der Unternehmen haben dafür mehr als die Hälfte ihrer Gewinne investiert. Das Geld fließt also nicht mehr in Fabriken, Maschinen, Produkte und Jobs sondern wird für die eigene Kurspflege eingesetzt. Die Big Player erhalten damit den Status Quo und überlassen die Entwicklung neuer Technologien den Start-Ups und der Konkurrenz aus Fernost.

Nicht unbedenklich ist dabei, dass vor allem in den USA ein Teil der Vorstandsvergütung an die Entwicklung des Aktienkurses geknüpft ist. Die Manager tun sich also vor allem selbst etwas Gutes, statt an die langfristige Konkurrenzfähigkeit Ihres Unternehmens zu denken. Wenn Aktien in solch riesigem Umfang zurückgekauft werden, dann handelt es sich um einen ernsten Eingriff in die Preisbildung der betreffenden Aktien.

Apple schlägt besonders gerne zu

Der größte Käufer eigener Aktien ist ausgerechnet Apple. Jetzt könnte man einwenden, dass Apple auch Milliardengewinne erzielt und sich deshalb die Rückkäufe leisten kann. Das ist prinzipiell richtig. Doch selbst Apple übertreibt mittlerweile. Im vergangenen Jahr wurden Anteile im Wert von 72 Milliarden Dollar zurückgekauft. Der freie Cashflow lag deutlich darunter. Selbst die Gewinnmaschine Apple nimmt also mittlerweile Fremdkapital auf, um Aktienrückkäufe zu finanzieren. Das wurde sogar von offizieller…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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