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Marktgefüster (Video): Der Dax vor schweren Zeiten!

Die EZB hat in ihrem heute veröffentlichten Protokoll der letzten Sitzung dem Dax heute einen Bären-Dienst erwiesen! Jetzt können nur zwei Dinge den deutschen Leitindex retten!

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die EZB hat in ihrem heute veröffentlichten Protokoll der letzten Sitzung dem Dax heute einen Bären-Dienst erwiesen! Die Notenbank will ihre „guidance“ schon Anfang des Jahres überdenken (also viel früher als gedacht) und reagiert damit auf den immer größeren Widerspruch zwischen der Lage der Konjunktur in Europa (Deutschland mit Hochkonjunktur, aber auch signifikante Erholungen der Euro-Peripherie wie in Spanien, Portugal etc.) und einer Geldpolitik, die so tut, als steckten wir noch mitten in der Finanzkrise! Darauf hin schoss der Euro nach oben – und der Dax nach unten, die Renditen deutscher Staatsanleihen steigen stark. Nur die Wall Street mit ernreuten Allzeithochs verhindert bislang Schlimmeres für den Dax – aber jetzt helfen dem deutschen Leitindex wohl nur zwei Dinge: wenn erstens die Kurse der US-Indizes weiten in den Himmel steigen, oder Mario Draghi demnächst sagt, dass das doch alles nicht so gemeint gewesen sei!

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Beobachter

    11. Januar 2018 18:41 at 18:41

    Ich bin verwirrt, wurde doch die EZB -Sitzung vom 14.Dez. gemäss FMW Bericht dovish aufgenommen ( Der Euro ist gefallen)
    Jetzt ist das Protokoll dieser Sitzung hawkisch herübergekommen ?????? Ich glaube auch morgen wird wieder irgendein EZB -Assistent etwas anderes sagen.

    • Avatar

      Michael

      11. Januar 2018 19:34 at 19:34

      @Beobachter, das alles ist tatsächlich nur sehr schwer zu verstehen. Da hocken die Reporter in der Pressekonferenz, versuchen das unverbindliche Schleimmonster von Draghi zu löchern und aus seinen unverbindlichen Antworten irgendetwas zwischen den Zeilen und Nebensätzen heraus zu interpretieren.
      Im Protokoll stehen dann anscheinend noch Kleinigkeiten und Anmerkungen anderer Mitglieder, die der Maestro nicht erwähnt hatte. Wie bereits gestern zu sehen war (NAFTA- und China-Fake-News), braucht es nicht viel, um die Zitteraale an den Börsen zu nervösen Aktionen zu bewegen.

  2. Avatar

    Christoph

    11. Januar 2018 21:45 at 21:45

    Auf die EZB ist Verlass. Morgen wird jemand was dazu sagen, dass das vom Markt falsch interpretiert wurde. Tippe auf den Österreicher.

    • Avatar

      leftutti

      11. Januar 2018 22:22 at 22:22

      @Christoph, ich wette auf den Maestro himself, wie auch schon letztes Mal. Die Märkte vertrauen dem Schmied, nicht dem Schmiedl :)

  3. Avatar

    Michael

    11. Januar 2018 23:30 at 23:30

    Wer so einen Präsidenten hat, verdient natürlich auch Kurse, die Richtung Mond gehen. Hear, hear, Wonderland! Ein kleiner Schritt für den allmächtigen Präsidenten, ein Riesensprung für die Menschheit: Schießt Donnie auf den Mond oder Mars oder am besten zum Pluto, One-way-ticket selbstverständlich, dort kann er frei und ohne Schaden für die Menschheit mit Elon und den Kursen twittern, bis die rheumatischen pussi-grapping Finger knirschen. Elon wird ihm sogar einen eigenen schwerkraftreduzierten Golfplatz errichten, mit vielen Sand- und Staubbunkern, luxuriösem Clubhaus und eigenem Hotel, steuerfrei und endlich korruptions-verfolgungs-resistent.
    Jedem Separatisten sein separates Nischchen, gerne auch einen eigenen Planeten, Planetoiden oder Trabanten.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – gute Ergebnisse interessieren nicht

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die aktuell reinkommenden Quartalszahlen stehen im Fokus seiner heutigen Aussagen. Dazu kommen die US-Wahlen und die Coronakrise.

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Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Caterpillar meldet Quartalszahlen: Starker Rückgang, aber über Erwartung

Claudio Kummerfeld

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Der weltweit größte Baumaschinenhersteller ist Caterpillar aus den USA. Die Firma gilt daher als Frühindikator, weil Bauwirtschaft und Industrie auf Baumaschinen angewiesen sind, bevor eine Volkswirtschaft expandieren kann. Steigen also die Firmenumsätze, deutet das auf eine weiter florierende US-Wirtschaft hin, und umgekehrt genau so. Deswegen sind die soeben veröffentlichten Quartalszahlen von Caterpillar so extrem wichtig. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz im letzten Quartal liegt bei 9,88 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 12,76/erwartet 9,8). Der Gewinn liegt bei 1,22 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,66/erwartet 1,12).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,3 Prozent.

Die operative Profitmarge sinkt im Jahresvergleich von 15,8 Prozent auf 10,0 Prozent.

Die rückläufigen Umsätze liegen laut Unternehmensaussage an der rückläufigen Kundennachfrage nach Geräten und Dienstleistungen.

CEO-Kommentar:

“I’m proud of our global team’s performance as we continue to safely navigate the pandemic while remaining firmly committed to serving our customers,” said Caterpillar Chairman and CEO Jim Umpleby. “Our third-quarter results largely aligned with our expectations, and we’re encouraged by positive signs in certain industries and geographies. We’re executing our strategy and are ready to respond quickly to changing market conditions.”

Datenblatt mit Details zu den Quartalszahlen von Caterpillar

Caterpillar-Baumaschine - Caterpillar-Quartalszahlen
Eine Baumaschine von Caterpillar auf der Bauma. Foto: Wald-Burger8 CC BY-SA 3.0

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