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MDAX Analyse: Barometer klettert auf frisches Jahreshoch

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Übergeordnet arbeitet der Index seit Ende Dezember seine vorausgegangenen Kursverluste aus Ende 2018 weiter auf. Seit den Tiefständen kurz vorm Jahreswechsel kann der Index in Spitze bereits ein Kursplus von 18,2 Prozent vorweisen, mit dem heutigen Ausbruch über den markanten Horizontalwiderstand von 24.750 Punkten und den 200-Tage-Durchschnitt bei 24.467 Punkten werden nun weitere Kursgewinne ermöglicht. Der kleine Bruder des DAX-Index muss den Donnerstag allerdings erfolgreich abschließen, damit tatsächlich ein handfestes Kaufsignal aufgestellt werden kann. Gelingt ein solches Unterfangen, dürften die nächsten Wochen von weiteren Kursgewinnen geprägt sein.

Long-Chance bei MDax

Hierzu sollte jedoch ein nachhaltiger Kursanstieg mindestens per Tagesschlusskurs über dem Niveau von 24.750 Zählern etabliert werden. Nur so kann der MDAX tatsächlich weiter zu seinen nächsten Zielen um 25.765 Punkten und darüber sogar an glatt 26.000 Punkte zulegen. Von da an werden wieder sukzessive Gewinnmitnahmen eingeplant werden müssen. Klappen die heutigen Kursgewinne allerdings intraday ein, könnte dies auf einen Fehlausbruch hindeuten und würde entsprechend einen faden Beigeschmack bei Anlegern hinterlassen. In diesem Fall müssten rückläufige Kurse zurück auf den Support bei 24.150 Punkten eingeplant werden. Tiefer sollte es wegen dem von unten herbeieilenden EMA 50 in einer ersten Korrektur aber nicht mehr tiefer gehen.

Widerstände: 25.000 / 25.190 / 25.273 / 25.500 / 25.608 / 25.765 Punkte

Unterstützungen: 24.750 / 24.621 / 24.500 / 24.348 / 24.150 / 24.001 Punkte

MDax




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Aktien: Die Geldflut ebbt nicht ab – und das weltweit!

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Woher kommt das Geld für die Käufe von Aktien? Trotz einer veritablen Wirtschaftskrise und Verlusten aus dem März-Crash – insbesondere bei den zahlreichen gehebelten Depots – haben die Börsen in kurzer Zeit große Höhen erreicht. Erstaunlicherweise gibt es immer noch viel Kapital an der Seitenlinie, wie eine Studie der US-Bank JP Morgan darlegt.

Aktien und die Quelle der Liquidität

Die aktuelle Krise öffnet die Geldschleusen in bisher nicht gesehenem Ausmaß. Eine Studie der US-Großbank in der Sparte „Flows and Liquidity“ zeigt, dass die Großanleger trotz der Rally der Aktien seit Mitte März mit über 40 Prozent Kursanstieg auf höheren Barreserven sitzen. Wie das? Banken vergeben vermehrt Kredite mit Unterstützung der Notenbanken, die man dann als Bankguthaben ausweisen kann. Zudem werden den Banken von FED und EZB Anleihen abgekauft, was wiederum deren Barbestände erhöht. Durch diese Politik werden Aktien und Anleihen stark gestützt. Die Barreserven der großen Institute liegen der Studie zufolge damit sogar noch über dem Niveau vor dem Ausbruch der Coronakrise.

Dies geschieht weltweit, auch in den Emerging Markets, so dass auf diese Weise bis Ende Mai weltweit nicht weniger als 8 Billionen Dollar an Liquidität geschaffen wurden, davon 2 Billionen allein in China, so die US-Bank.

Geldbestände von Privaten und Firmen und deren Bankeinlagen bis zu einer Laufzeit von zwei Jahren, erfasst unter dem Begriff M2.

Das ist eine Geldflut wie bei der Finanzkrise 2008/2009, nur in wesentlich kürzerer Zeit. Sollte es nicht zu einer Umkehr der Notenbankpolitik kommen, kann man in Jahresfrist von etwa 15 Billionen Dollar an Finanzmitteln ausgehen. Das ist keine Annahme der Investmentbank, sondern auf Zahlen des Internationalen Währungsfonds basierend.

Zur Einordnung: Das Weltsozialprodukt betrug im Jahr 2019 86,6 Billionen Dollar, die Aktienmärkte hatten vor Corona eine Marktkapitalisierung von etwa 90 Billionen Dollar erreicht. Laut IWF haben Staaten und Regierungen derzeit Hilfsprogramme von 9 Billionen Dollar zur Verfügung gestellt, was die weltweiten Staatsschulden von 88 auf 105 Prozent schrauben wird. Aber nur, wenn das weltweite BIP nicht mehr als fünf Prozent im Jahre 2020 schrumpfen sollte. Hinzu addieren muss man noch fünf Billionen Dollar an privaten Bankkrediten und Unternehmensanleihen.

Was für eine Schuldenlandschaft. Wundert sich da noch jemand, warum es noch keine Korrekturen bei Aktien gab?

Fazit

Wieder einmal: „Die Flut hebt alle Boote“, was eigentlich schon andauernd festgestellt wird, bekommt durch diese Bankstudie weitere Nahrung. Kapital sucht nach Anlage und da hat der Anleihemarkt erst einmal schlechtere Karten. Damit relativiert sich aus meiner Sicht (vorerst) das Problem Überbewertung der Aktien. Wir haben derzeit in manchen Kennziffern neue Höhen erreicht, aber noch höher ist die Flut des heranrauschenden Geldes, der Kreditboom erzeugt immer mehr Liqiudität. Seit Monaten werden immer wieder Grafiken herumgereicht mit Scheren, dem Auseinanderklaffen von Real- und Finanzwirtschaft. Das bringt aber nichts – wenn gedruckt wird, was das Zeug hält. Damit sieht man aber auch, was die Märkte, was Aktien zum Abbremsen bringen könnte: Ein Abebben der Geldflut und nicht einmal die berühmte „Balance Sheet Reduction“ der Notenbanken, denn diese dürfte derzeit ziemlich illusorisch sein..

Die Geldflut hebt alle Boote - also auch Aktien

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Vor Start der Berichtssaison: Amazon, Netflix, Apple etc – der große Goldrausch

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Als würde man jeden Tag aufs Neue Gold finden, oder als wäre man im Keller der EZB an der Druckerpresse. Der Kasten spuckt einfach immer neues Geld aus. So muss man sich vorkommen, wenn man vor Monaten Aktien wie Amazon, Zoom oder Netflix gekauft hat. Es geht einfach immer weiter nach oben. Der Technologie-Index Nasdaq erklimmt nur aufgrund der großen Tech-Schwergewichte daher immer neue Rekordstände, anders als der Gesamtmarkt, der das Corona-Tal immer noch nicht verlassen hat.

Amazon und Co treiben Nasdaq immer höher und höher und höher

Der Nasdaq erreichte heute Nacht den Höchststand auf CFD-Basis bei 10.674 Punkten. Was für ein Wahnsinn, nachdem der Technologieindex Ende Februar kurz vor Start des großen Börsencrash noch bei 9.745 Punkten stand, und im Tief bis auf 6.655 Punkte abstürzte. Wenige große, stark im Index gewichtete Aktien ziehen den Index hoch, und suggerieren damit, dass die ganze Tech-Branche prächtig laufen würde! Amazon ist wohl der prominenteste Highflyer. Die Aktie erreicht aktuell auch ein neues Rekordhoch, mit einem Aktienkurs von über 3.000 Dollar (3.057 Dollar gestern Abend). Noch am 20. Februar, kurz vor dem Börsencrash, notierte die Aktie bei 2.175 Dollar. Woher kommt dieser Mega-Schub?

Es ist relativ einfach. Die Coronakrise hat die Volkswirtschaften und das Konsumverhalten der Bürger schubartig weiter Richtung Internet verschoben. Jeder Anbieter, der rein zufällig zu diesem Zeitpunkt das passende Geschäftsmodell hatte, profitiert in gigantischem Ausmaß. Bei Amazon ist es auch am Eindeutigsten. Die Leute hocken zuhause, scheuen die Ansteckungsgefahr, oder haben auch keine Lust mit Maske einfachen zu gehen. Also, einloggen bei Amazon und einkaufen.

Netflix und Co eilen auch von Rekordhoch zu Rekordhoch

Ebenso läuft die Aktie Netflix aus nachvollziehbaren Gründen. Die Leute hoch mehr denn je zuhause und gucken Glotze. Filme und Serien über Netflix vertreiben die Zeit. Daher wird jetzt schon mal eingepreist, dass die Abo-Zahlen ab April immer weiter explodiert sind (das war schon im 1. Quartal für den Monat März gut erkennbar). Die Netflix-Aktie konnte seit dem 20. Februar von 390 auf jetzt 493 Dollar steigen. Im folgenden Chart haben wir den Verlauf der Aktien von Netflix und Amazon übereinander gelegt seit Sommer 2019. Der Börsencrash von Februar und März 2020, der ist nur noch eine Randnotiz in diesem Chart?

Chart zeigt Verlauf von Amazon-Aktie gegen Netflix-Aktie

Auch Aktien wie Zoom explodieren regelrecht. Der Videokonferenz-Anbieter legt seit Februar eine Kurssteigerung von 90 auf 261 Dollar hin. Die Aktien der Google-Mutter Alphabet schlossen gestern bei 1.499 Dollar, und sind damit nur noch 30 Dollar entfernt von ihrem Kurs vor dem Start des großen Börsencrash im Februar. Mit 240 Dollar notiert die Facebook-Aktie 20 Dollar höher als vor dem Start des Crash. Und Apple notierte im Februar bei 324 Dollar. Jetzt sind es 373 Dollar, Rekordhoch. Und das wo Apple noch nicht mal eine Art Monopol-Stellung hat wie Amazon! Die Tech-Aktien sind des Wahnsinns, möchte man meinen! Die Wette ist in vollem Gange. Denn was jetzt in immer höheren Kursen dargestellt wird, sind letztlich die Hoffnungen auf das, was in wenigen Tagen verkündet wird – nämlich die Quartalszahlen dieser Konzerne. Dann wird es wirklich entscheidend. Können Amazon, Netflix und Co die extrem hohen Erwartungen an die Zuwächse dank der Coronakrise erfüllen? Oder eben nicht, und es gibt einen kräftigen Abverkauf?

Amazon-Chef Jeff Bezos
Amazon-Chef Jeff Bezos. Foto: Steve Jurvetson – Flickr: Bezos’ Iconic Laugh – Ausschnitt aus Originalfoto – CC BY 2.0

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Digitalen Geschäftsmodellen gehört die Zukunft – Werbung

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Lieber Börsianer,

heute möchte ich Ihnen zwei Unternehmen vorstellen, deren Angebote Sie wahrscheinlich selbst beinahe täglich nutzen. Es geht um die beiden Kreditkartenanbieter Visa und Mastercard. Beiden Unternehmen gelingt es, Milliardengewinne zu erzielen, indem Sie eine Dienstleistung anbieten, die fast jeder von uns in Anspruch nimmt.

Der Markt für Kreditkarten liegt zu rund drei Viertel in den Händen von Visa und Mastercard. Hochkomplexe Plattformen und Sicherheitsvorkehrungen machen es Neueinsteigern schwer, in das Geschäftsfeld einzudringen. Und so kommt es, dass die beiden Unternehmen an jeder einzelnen Transaktion mitverdienen, bei denen eine Kreditkarte genutzt wird. Das passiert allein in Deutschland viele Millionen Mal am Tag.

Die Corona-Krise bringt die Vorteile digitaler Geschäftsmodelle zur Geltung

Inmitten der Corona-Krise beschleunigte sich das Wachstum der beiden Anbieter. Wenn die Menschen nicht mehr so häufig zum Einkaufen in die Stadt oder den Supermarkt fahren, boomt das Online-Shopping. Und im Gegensatz zum Einkauf im Ladengeschäft wird online ein großer Teil der Rechnungen mit Kreditkarte bezahlt.

Visa und Mastercard arbeiten extrem effizient. Die Gewinnmargen liegen bei beiden Unternehmen regelmäßig um die 50%. Das bedeutet, dass von jedem erwirtschafteten Euro rund die Hälfte als Gewinn in der Kasse verbleibt. „Normale“ Unternehmen sind oft schon froh über eine Gewinnmarge von 10%. Doch die Kreditkartenanbieter können mit dünner Personaldecke und einer schlanken Kostenstruktur punkten. Es braucht nicht viel mehr als einen Internetanschluss und fähige Programmierer und Sicherheitsexperten um erfolgreich zu sein.

Netzwerkeffekte lassen Gewinne schneller steigen als die Kosten

Visa und Mastercard profitieren zudem wie viele Digitalunternehmen von Netzwerkeffekten. Wenn die technische Infrastruktur einmal aufgebaut ist, dann ist beinahe egal wie viele Transaktionen abgewickelt werden. Die Kosten steigen nur minimal, während der Umsatz bei doppelt so vielen Transaktionen auch doppelt…..

Den gesamten Artikel können Sie lesen, wenn Sie sich für den Newsletter „Profit Alarm“ anmelden. Sie erhalten dann täglich per Email eine exklusive Analyse. Der Service ist für Sie völlig kostenfrei!

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