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“Mr. Dax” Dirk Müller: Neue Wende – Trump will China die Exportmärkte abgraben

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Donald Trump kommt auf ganz neue Ideen: die USA könnten anderen Ländern ihre Agrarprodukte schenken – und damit China einen Schlag versetzen, indem man ihnen die Exportmärkte abgräbt:

Was aber macht Trump gegen die EU? Heute hat Cecilia Malmström angekünigt, dass man sofort mit Gegenzöllen antworten werde, sollten die USA Zölle gegen Autos aus der EU erheben (am Samstag). Malmström wird sich in der nächsten Woche noch einmal mit Lighthizer treffen – aber das dürfte wohl nichts mehr bringen..

Hören wir Dirk Müller:

10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    Hesterberg

    13. Mai 2019 11:49 at 11:49

    Ein kluger Kopf, dieser Dirk Müller, er blickt da ein wenig weiter als die allermeisten. Ich bin da ganz seiner Meinung, nämlich dass die USA in der Tat China weit eher schaden können, als umgekehrt und genau das ist das Ziel der US-Regierung. Und da sind auch viele Demokraten mit dabei. Jetzt wird Macht demonstriert. Es geht um den Erhalt der Vormachtstellung.

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      Columbo

      13. Mai 2019 12:08 at 12:08

      „blickt da ein wenig weiter, als die allermeisten“
      Naja, seit einer gefühlten Ewigkeit versorgt er uns mit abenteuerlichen Crashszenarien, eingetroffen ist bisher keines. Aber reden kann er und telegen ist er auch. Manche beeindruckt das.

  2. Avatar

    Michael

    13. Mai 2019 11:52 at 11:52

    Die beeindruckende Härte und Entschlossenheit der EU erinnert mich an die bei den Brexit-Verhandlungen: Liebe Briten, am 29. März ist endgültig Schluss! Na gut, bis 12. April, danach ist der Ofen aber wirklich aus!!

    Ich bin schon mal gespannt, wie erbärmlich sie beim Thema Handelskrieg den Schwanz einziehen und vor dem GröPaZ kuschen werden.

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      Hesterberg

      13. Mai 2019 13:20 at 13:20

      @Michael
      Ja, die EU wird kuschen! Wenn zu viele mitreden dürfen, ist eine demokratische Gemeinschaft einem selbstbewussten “Alleinherrscher” fast immer unterlegen. Die Schwachen in der Gemeinschaft haben Angst vor einem Krieg und ziehen die starken mit runter und die Wehrhaftigkeit bleibt dabei auf der Strecke.

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        Columbo

        13. Mai 2019 13:36 at 13:36

        @Hesterberg

        „Die Schwachen in der Gemeinschaft haben Angst vor einem Krieg und ziehen die starken mit runter und die Wehrhaftigkeit bleibt dabei auf der Strecke“

        Sie haben also keine Angst vor einem Krieg? Gehören Sie zu den Starken, Tapferen, die siegen oder fallen?

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          Hesterberg

          13. Mai 2019 14:41 at 14:41

          @Colombo
          Sie sind wirklich ein echter Schnellchecker. Ja, und die Schwachen haben oft Minderwertigkeitsgefühle ob ihrer Schwachheit und glauben, sie könnten sie damit kompensieren, indem sie ständig versuchen den Starken zu diskreditieren. Mit diesem Verhalten macht sich der Schwache aber nur noch schwächer und der Starke bleibt stark. Aus diesem Grunde ist dem Schwachen zu empfehlen, lieber in seiner Liga zu bleiben und sich dort auszutoben.

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            Columbo

            13. Mai 2019 15:18 at 15:18

            @Hesterberg

            Alles klar, Sie haben das Zeug zum Helden. Bravo!
            Ich hingegen bleib bei meiner Devise: Lieber schwach, als tot.

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    Altbär

    13. Mai 2019 12:24 at 12:24

    Das ist sehr kurzfristig gedacht.China wird sicher kurzfristig Schaden nehmen, aber China ist leidensfähiger als die am hochgepushten Aktienmarkt taumelnde US Finanzindustrie.
    Da würde ich eher die Meinung des geschätzten Felix Zulauf teilen.Sein Kommentar vom letzten Herbst:
    „CHINA WIRD DEN HANDELSKRIEG GEWINNEN „
    Frage an den DAX – Müller, Wem verschenken die Amis die US Anleihen, die die Chinesen u.Andere kaufen?

  4. Avatar

    franko33

    13. Mai 2019 12:44 at 12:44

    Wie immer bei großen Subventionen und “Schenkungen” in die “Dritte Welt”.
    Wer denkt an die dortigen Märkte ?
    Das wird dort wieder etliche Existenzen kaputt machen und ins “reiche” Europa treiben.
    Langfristig werden die USA so substanziell den Weltmarkt kaputt machen und selber nichts
    mehr verkaufen
    Viel Spass !

    • Avatar

      Shong09

      13. Mai 2019 13:12 at 13:12

      Ich kann mir auch gut vorstellen, dass die auserkorenen Länder sich gegen das Beschenkt werden der Amis wehren werden. Ich kenne kein Land, dem das Beschenkt werden dieses Landes gut bekommen wäre. Meistens regnen deren Geschenke auch flächendeckend auf ein Land hernieder

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Anleihen

Goldpreis: Aktuell echte Stärke, und ein Blick auf die Realrenditen

Claudio Kummerfeld

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Ein Barren Gold

Haben Sie Freitag Nachmittag unsere Berichterstattung zum Thema Gold verfolgt? Da fiel der Goldpreis plötzlich. Zeitgleich war der US-Dollar (gut sichtbar im Währungskorb “Dollar-Index”) deutlich gestiegen. Oft gibt es eine klare Korrelation. Dollar stark, Gold schwach, und umgekehrt! Und so geschah es dann auch zügig am Freitag Nachmittag. Der Dollar-Index kletterte schon den ganzen Freitag von 92,52 auf über 93,50 Punkte. Und der Goldpreis sackte ab von 1.975 auf 1.960 Dollar, wohl vor allem als Reaktion auf den starken US-Dollar.

Goldpreis kann sich halten

Aber seitdem? Da zeigt der Goldpreis eine aktuelle Stärke. Denn schauen wir hier mal auf den aktuellen Chart, wo Gold in rot-grün gezeigt wird, und der Dollar-Index in blau. Der Greenback ist auch übers Wochenende weiter deutlich gestiegen auf jetzt 93,82 Punkte. Demnach hätte der Goldpreis weiter fallen können oder sogar müssen? Aber nein, das Edelmetall hält sich robust bei 1.971 Dollar. Dies kann man als aktuell echte Stärke bezeichnen. Weitere Anläufe über 1.980 Dollar und in Richtung der großen runden Marke von 2.000 Dollar sind jederzeit möglich? Vor allem, wenn der Dollar-Index wieder kehrt macht gen Süden? Es bleibt spannend.

Chart zeigt Goldpreis gegen Dollar-Index

Realrenditen

Die realen Renditen von Anleihen ergeben sich aus dem Zins abzüglich der Inflationsrate. Holger Zschaepitz hat im folgenden Chart, der bis zu den 90er-Jahren zurückreicht, die Realrendite deutscher Bundesanleihen gezeigt. Schon seit Jahren liegen sie im negativen Bereich. Ganz aktuell kommen sie etwas nach oben Richtung Null-Linie. Dies liegt aktuell aber wohl nur daran, dass die Inflation in Deutschland auf Null gesunken und sogar in die Deflation gerutscht ist. Und das wiederum liegt wohl vor allem an der jüngst in Kraft getretenen Mehrwertsteuersenkung, durch die viele Produkte billiger wurden.

In der folgenden Grafik der Notenbank von St. Louis sieht man für zehnjährige US-Staatsanleihen den inflationsbereinigten Zins. Seit Januar diesen Jahres geht es in den Minusbereich. Der Chart reicht von 2018 bis zum letzten Donnerstag. Es geht weiter Richtung Süden. Was lernen wir daraus? Je schlechter verzinsz Anleihen global sind, desto größer grundsätzlich der Drang von Anlegern Richtung Edelmetalle, was dem Goldpreis helfen sollte (hier dazu ein interessantes Video von Markus Fugmann). Eine Garantie für steigendes Gold ist das nicht, aber von der Grundtendenz her… wenn man sieht, 2018 lag der Goldpreis noch bei 1.300 Dollar!

US-Realrendite fällt immer weiter

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