Asien

Neuigkeiten aus dem Boomland China..

Nach der sich abzeichnenden Pleite des ersten chinesischen Immobilienunternehmens, Zhejiang
Xingrun Real Estate Co., das seine Schulden von knapp 566 Millionen US-Dollar den Gläubigerbanken nicht zurückzahlen kann, kommen auch andere Immobilienunternehmen im Reich der Mitte zunehmend unter Druck. So handeln bereits zwei Drittel aller ausgegebenen Unternehmensanleihen aus dem Immobiliensektor auf dem sogenannten „Sekundärmarkt“ unter ihrem Ausgabepreis, wie bloomberg.com berichtet. Trotz leicht positiver Aktienmärkte in Hong Kong und Shanghai kamen Unternehmen aus der Branche auf breiter Front unter Druck.

Der Abverkauf von Aktien aus dem Immobiliensektor beschleunigte sich nach Bekanntgabe der Hauspreise in Chinas Großstädten, die zum Vorjahr nur noch um 8,7% gestiegen waren – im Januar waren es noch +9,6% gewesen. In Peking stiegen die Preise im Vergleich zum Vormonat nur noch um 0,2%, in Shanghai um +0,4% – jeweils der geringste Zuwachs seit November 2012.

Auch die ausländischen Direktinvestitionen enttäuschten mit einem Anstieg von 10,4% zum Vorjahr – im Januar war der Wert zum Vorjahresmonat noch um 16,1% gestiegen.

Weiter auf Talfahrt ist auch der Yuan, der heut Nacht wieder deutlich verlor, bei 6,1920 schloss und im Tagestief (Dollar zu Yuan) bei 6,1950 handelte. Diese Niveaus waren zuletzt im April 2012 erreicht worden…



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