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New York: So kaputt ist Manhattan nach den Ausschreitungen

Redaktion

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Nach den Ausschreitungen filmt ein Taxi-Fahrer in New York (am 04.06., morgens New York-Ortszeit) die Lage in Manhattan: praktisch alle Läden in Manhattan sind zerstört oder geplündert – darunter alle Edelmarken, die in dem berühmtesten Stadtteil der Megacity vertrten sind. Ausnahme: Gucci – weil deren Laden im Trump Tower ist. Das sind Bilder, die ein unvorstellbares Ausmaß der Zerstörung zeigen. Man sieht aber auch, wie schnell man versucht hat, die Dinge wieder einigermaßen zivilisiert aussehen zu lassen, indem statt Glasscherben nun überall Holz-Fassaden eingebaut wurden.

Nur die Medien berichten über das konkrete Ausmaß der Zerstörung nicht wirklich – warum eigentlich nicht?

New York und Manhattan nach den Ausschreitungen

15 Kommentare

15 Comments

  1. Avatar

    Besserwisser

    6. Juni 2020 10:08 at 10:08

    Die haben wohl eher präventiv ihre Fenster mit Brettern zugenagelt, als dass die alle geplündert wurden….

  2. Avatar

    Scheer

    6. Juni 2020 10:18 at 10:18

    Und jetzt noch Markus Koch: Look Guys, so ist die Börse. Sie interessiert sich für solche Gegebenheiten nicht, in solchen Krisen sind die Kurse immer gestiegen. …Gestern DJI 3% im plus. (Kopfschüttel)

  3. Avatar

    Axel

    6. Juni 2020 12:02 at 12:02

    Und wer sagt jetzt, daß die Läden zerstört und geplündet worden, und die Vertäfelungen nicht nur zum Schutz vor evtl. Sachbeschädigung errichtet worden sind?
    Das Video ist nicht sehr aussagekräftig. Es beweist gar nichts!!!

  4. Avatar

    Panse Jim

    6. Juni 2020 14:16 at 14:16

    Warum sind denn hier Fake News auf FMW?
    Man sieht doch auch, dass das Glas intakt ist.
    Bin enttäuscht von der Redaktion.

    • Avatar

      Peter

      7. Juni 2020 18:46 at 18:46

      Letztlich ist es doch erschreckend wenn soviele Fassaden „zu genagelt“ werden. Die Angst muss unermesslich sein. Ich glaube nicht, dass die Leute dies als Spass-Event gemacht haben….oder?

  5. Avatar

    joachim

    6. Juni 2020 15:15 at 15:15

    boarded up…mit Brettern zugenagelt, verbarrikadiert.

    Menschen- und Autoleere Straßen, erhöhte Polizeipräsenz.

    Die Angst ist anscheinend sehr groß, reicht das nicht?

  6. Avatar

    Lausi

    6. Juni 2020 21:06 at 21:06

    Ein Bild, was es genial auf den Punkt bringt, oder – anders ausgedrückt: Wie geil ist das denn?

    https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/black-lives-matter-banksy-setzt-amerikanische-flagge-in-brand-16803707.html

  7. Avatar

    Rico

    7. Juni 2020 09:12 at 09:12

    Klasse Fake news!!!Ich schaue jeden Tag seid Jahren Times Square Live Cam.Und dort hat man schon vor Wochen ein geschäft nach dem anderen mit Holzvertäfelung versehen.
    Zu glauben das so ein Ausmaß der zerstören nicht durch ein Handy gefilmt wurde ist gerade zu Lächerlich.
    Und hier holen sich leute infomationen zum Finanzmarkt Ich lach mich weg!!!!!

    • Avatar

      Carlo

      8. Juni 2020 00:52 at 00:52

      Und dort hat man schon vor Wochen ein geschäft nach dem anderen mit Holzvertäfelung versehen. – Warum wohl wurden die Geschäfte zugenagelt, was ist da fake? Man sieht doch alles.
      Das einzige fake ist dieser dämliche Kommentar, und dann noch falsche Rechtschreibung!

      • Avatar

        Rico

        8. Juni 2020 18:23 at 18:23

        Oh die Deutschlehrer sind auch da.Hallo und danke für den Hinweiß.
        Die waren schon vernagelt vor dem Tod von George Floyd.Das Fake bezieht sich auf Zerstörung die nicht Statt gefunden hat.Zitat:praktisch alle Läden in Manhattan sind zerstört oder geplündert
        Aber gut das es Leute gibt die mehr an Rechtschreibung statt an Realität denken.

        • Avatar

          Puerto

          8. Juni 2020 20:02 at 20:02

          @Rico, danke für das Hirnweiß! Vergiss Sprache, fuck German Ausdrucksweise. Wer als Deutscher deutsche Sprache beherrscht, ist vernagelt. Wurde ich schon seit 2. Klasse sitzen geblieben gelassen, und denk mal jetzt: Da glozz ich Times Square Live Cam 24/7/365.

          Informationen zum Finanzmarkt holt man sich in der Realität. Echt jetz ???!!! Weil die und nurdie einen Klaeren blick ist.

          Ausdrucksweise, differenzierte Sprachkenntnisse und Belesenheit mögen seit Jahrtausenden Denken, Gehirnfunktionen und Wissenschaften angeregt, gefördert und exponentiell in genau dieses Jahrtausend befördert haben. Vertäfeltes Hirnweiß seid Jahren Times Square Live Cam kann der deutschlehrer auch nicht weg lachen!!!!!

        • Avatar

          Panse Jim

          8. Juni 2020 23:10 at 23:10

          Hilfe. Carlo. Hast du das Video überhaupt verstanden? So schlecht kann dein Englisch doch nicht sein.

  8. Avatar

    Pessi- Mist

    7. Juni 2020 11:48 at 11:48

    Wenn die Leute einmal merken wie die Allmacht der Notenbanken eigentlich immer mehr die Ohnmacht der Umverteilung fördert, wird auch dieses Thema auf der Strasse enden. Sehr naiv zu glauben ,es könne noch lange weitergehen ,wie gerade in den letzten Tagen praktiziert.

  9. Avatar

    Hesterbär

    8. Juni 2020 02:33 at 02:33

    Der Vertrauensverlust und der Hass gegenüber den Eliten nimmt immer mehr zu, weil sie ständig und immerfort die alleinigen Nutznießer sind, während die Masse verarmt. Wenn die Ungerechtigkeit so weiter geht, müssen die Reichen und Mächtigen in zunehmender Sorge leben, bald aus ihren Villen gezerrt zu werden.

  10. Avatar

    Verschleierungskünstler

    8. Juni 2020 07:49 at 07:49

    @Peter, doch ,denn der Verhüllungskünstler Christo hat ein Kunstwerk geschaffen.Kunst wird dann aber sein in solchen Geschäften Umsatz u.Gewinne zu machen.

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Börse: Chancen und Risiken – welche Anlageklassen werden boomen?

Redaktion

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Die Börse hat den Corona-Crash scheinbar überwunden – die Aktienmärkte handeln an Allzeithochs, den Notenbanken sei Dank! Wie aber geht es nun weiter, mittel- bis langfristig?

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Aktiensplit bei Tesla – folgen andere bald nach?

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Es ist Thema in vielen Wirtschaftsteilen der Medien – der Aktiensplit von Tesla und die extreme Kursreaktion eines Automobilherstellers, der schon zuvor fast so viel wert war wie alle Autoproduzenten Europas. Passt natürlich auch ins Schema von Elon Musk, der einen gigantischen Optionsvertrag besitzt, der ihm beim Erreichen hoher Werte in punkto Marktkapitalisierung Zuteilungsrechte eröffnet, die es so noch nicht gegeben hat. Zig-Millionen an Aktien in Stufen bis zu einem Unternehmenswert von 650 Milliarden Dollar, wie im Artikel vom 24. Juli dargelegt.

Der Aktiensplit zum Monatsende

Durch den exponentiellen Anstieg der Aktie von Tesla von 400 Dollar zu Jahresanfang bis auf fast 1800 Dollar, Mitte Juli und in sechseinhalb Monaten, war nicht nur ein Fahnenstangen-Chart entstanden, der nach Korrektur schreit, sondern auch ein psychologisches wie auch praktisches Problem entstanden. Für Millionen Kleinanleger, vor allem die vielen Neuen des Jahres 2020, war das Papier einfach zu teuer. Claudio Kummerfeld hat gestern die Wirkung der Fünftelung des Aktienpreises in einem Artikel beschrieben. Und es hat funktioniert. Am Tag nach der Ankündigung, einen Aktiensplit zu machen, erreichte die Aktie im New Yorker Handel 1585 Dollar und schloss bei 1554 Dollar, sagenhafte 13 Prozent im Plus, obwohl sich fundamental deshalb schon rein gar nichts geändert hat. Bei Beurteilung der Börsenreaktion von Tesla muss man aber die besondere Situation bei diesem Highflyer berücksichtigen. Einer der „meistgeshorteten“ großen Titel, bei dem die Leerverkaufsquote schon einmal 25 Prozent des Free Floats ausmachte. Zuletzt waren es immer noch über 10 Prozent oder 14 Millionen und da kann jede positive Meldung einen Pain Trade auslösen, in Form der berüchtigten Short Squeezes.

Nichtsdestotrotz gibt es Anleger, die keine Aktien mögen, weil sie optisch sehr teuer wirken. Als ob eine Deutsche Bank mit 8 Euro attraktiver wäre als eine Allianz mit 180 Euro.

So hatte kürzlich erst die Ankündigung von Apple, einen Aktiensplit von 4 zu 1 zu planen, Furore gemacht.

Ende August gibt es dann viermal so viele Papiere des wertvollsten Unternehmens der Welt. Statt etwa 455 Dollar wie am gestrigen Tag würde das Papier dann nur noch etwas mehr als 110 Dollar kosten. Die angekündigte Aktiensplit hatte selbst bei einem Wert mit einer Marktkapitalisierung von über 1,9 Billionen Dollar große Wirkung und ließ den Kurs nachbörslich um sechs Prozent in die Höhe schnellen. Diese Reaktion macht Anleger neugierig und man hält Ausschau nach Titeln, die optisch teuer sind und wo sich das Management zu so einem Schritt entscheiden könnte. Nach Ansicht von Experten sollten Aktien, die für einen Aktiensplit in Frage kommen, zwei Bedingungen erfüllen: Sie müssten in der letzten Zeit stark nach oben gegangen sein und die Aktien sollten über 400 Dollar kosten.

Welche Werte könnten dem Beispiel folgen?

Angesichts der „Anomalie“ einer folgenden Kurssteigerung infolge von optischen Psychotricks könnte es nicht verkehrt sein, nach Titeln Ausschau zu halten, die extrem gestiegen und extrem hohe Kurswerte aufweisen. Da fällt einem natürlich sofort Amazon ins Auge, die Online-Aktie, die es bereits zum Schnäppchenpreis von 3100 Dollar gibt. Wann wird sich Jeff Bezos zu diesem Schritt entscheiden, schließlich wurde die Aktie in diesem Jahrhundert auch noch nicht gesplittet? Immer wieder unglaublich anzusehen, die Entwicklung dieses Wertes, der im Crash des Jahres 2001 auf unter 10 Dollar gefallen war. Dann gibt es natürlich noch weitere FAANG-Aktien, die die großen Renner des Jahres waren: Alphabet mit über 1500 Dollar, Netflix mit über 450 Dollar, aber auch andere bekannte Titel wie BlackRock (580 Dollar), Adobe (450 Dollar), Nvidia (460 Dollar) oder der sehr teure und auch in Deutschland bekannte Online-Reisekonzern Booking.com mit über 1800 Dollar. An Auswahl mangelt es nicht.

Wie ist es in Deutschland?

Natürlich kennen wir hierzulande auch den Aktiensplit, vor einem Jahr war es der Sportartikelhersteller Puma, der seine Aktien gezehntelt hatte. Vor Kurzem war es die Medizintechnikfirma Eckert und Ziegler. Aber auch die großen Werte aus dem DAX wie BASF, Beiersdorf, Eon, Fresenius, SAP oder Siemens haben ihre Anteilsscheine schon geteilt, aber das ist schon viele Jahre her. Optisch richtig teure Werte gibt es derzeit nicht im Dax, aus dem MDax ragt der Küchenhersteller Rational mit seinem 600 Euro Kurswert hervor. Aber wer weiß, deutsche Unternehmen ahmen nicht selten angelsächsischen Gepfogenheiten nach und schließlich befindet sich unser Leitindex auch in seiner Mehrheit in ausländischen Händen.

Fazit

Tesla hat strategisch nachgemacht, was Apple bereits vor Monatsfrist erfolgreich vorgemacht hat: Die teuerste Firma der Welt hat bereits vier Mal einen Aktiensplit durchgeführt, der fünfte ist für Ende August angekündigt und hat zu den gewohnten (positiven) Kursreaktionen geführt. Ohne die Splits würde die Aktie des Börsengiganten Apple heute bereits 24.000 Dollar kosten. Für viele Kleinanleger unhandelbar. Dass es dennoch anders geht, zeigt die Aktie von Warren Buffett, Berkshire Hathaway.

Diese kostete bei seiner Übernahme der Firma im Jahre 1965 unter 20 Dollar und heute in der Ur-Form als A-Aktie ungesplittet etwa 318.000 Dollar, eine Performance von über 2 Millionen Prozent, allerdings in einem für Normalanleger unvorstellbar langem Zeitraum. Geschadet hat es der Performance der Aktie auf lange Sicht nicht, weil zu guter Letzt die Fundamentaldaten zählen.

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