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Öl Aktien jetzt kaufen? Ein Blick nach Russland gefällig?

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Sollte man jetzt Öl Aktien kaufen – obwohl der Ölpreis fällt und fällt? Versprechen Öl Aktien hohe Dividendenrenditen? Diese Fragen treiben aktuell die Börsianer um.

Gestern – und heute – ist es zu einem erneuten Einbruch im Ölpreis gekommen. Die Lager sind voll, das Öl wurde quasi verschenkt. Mittlerweile gleicht der Einbruch einer Kapitulation der Marktteilnehmer. Niemand möchte jetzt noch etwas mit dem schwarzen Gold zu tun haben. Ein wahrer schwarzer Schwan, der über den Ölmarkt geschwommen ist. Aber Angst und Panik sind keine guten Begleiter an der Börse.

Wie weit kann der Ölpreis überhaupt noch fallen? Der am Dienstag abgerechnete Mai-Kontrakt des WTI Futures, wurde UNTER NULL gehandelt! Der Abrechnungspreis lag bei unglaublichen -37,63 USD. Ja, Sie haben richtig gelesen, es ist ein MINUS vor der Zahl.
Nach und nach werden viele der kleinen Explorer aufgeben müssen. Diese Marktbereinigung dürfte den großen Playern in die Karten spielen. Diese werden wohl als Gewinner der aktuellen Ölkrise hervorgehen. Denn so gerne wir auch alles auf Grüne-Energie umstellen wollen, müssen wir realistisch bleiben und uns eingestehen, dass es ohne Öl leider noch nicht geht.

In diesem Artikel konzentriere ich mich auf die charttechnische Verfassung von den zwei russischen Ölmultis Rosneft und Surgutneftegas. Außerdem wird der britische Konzern BP unter die Chartlupe genommen.

Rosneft, eine der interessanten Öl Aktien

Rosneft Oil ist geschätzt zu 50% in staatlicher Hand. Das verleiht eine gefühlte Sicherheit. Aus charttechnischer Sicht gibt es für diese Öl Aktie zwei potentielle Unterstützungsniveaus, die für den Kauf von Teilpositionen genutzt werden könnten. Die erste Marke liegt im Bereich um 260 Rubel. Das Niveau wurde zuletzt kurz unterschritten, könnte aber in der Zukunft für eine Bodenbildung sorgen.

Die stärkste Unterstützung befindet sich bei 200 Rubel. Dort ist es über einen Zeitraum von 2008 bis 2014 immer wieder zu deutlichen Kursrücksetzern gekommen. Vor drei Jahren wurde diese Hürde letztendlich überschritten. Der ehemalige Widerstand wurde direkt zur Unterstützung. Zusätzlich befindet sich auf dem Niveau der Volumengewichtete Durchschnittspreis (VWAP – berechnet seit Emission der Aktie).

Öl Aktien sind volatil

Öl Aktien: Surgutneftegas – Hauptaktionär Wladimir Putin?

Laut Wikipedia herrscht wenig Klarheit über die tatsächliche Aktionärsstruktur. Über eine relativ große Beteiligung Putins wird gemunkelt. Etwas Spekulation ist also auch hier im Spiel. Persönlich würde es mich nicht wundern, wenn der russische Präsident engagiert ist.
Die Charttechnik der zweiten Öl Aktie zeigt eine markante Bollwerk-Unterstützung zwischen 20,00 und 24,50 RUB. Dieses Niveau hat in den letzten Jahren bereits als Auffangnetz gedient. Der letzte Kursrutsch konnte gar vor dem Bollwerk wieder nach oben abdrehen. Der „Century VWAP“ rundet auch hier die Unterstützung ab.

Putin hält Anteile an Öl Aktien

 

BP hält in Russland die Hände auf!

Eine Beteiligung von BP in mir nicht bekannter Höhe an der bereits vorgestellten Rosneft, könnte zu einem Doppelinvestment werden. Deshalb gilt in meinen Augen: „wenn BP, dann nicht noch Rosneft“.

Aus technischer Sicht hat sich in den letzten Jahren eine Hauptunterstützung zwischen 2,12 und 2,40 GBP gebildet. Hier hat der Aktienkurs zuletzt gehalten. Unter der kleinen Haltelinie bei 1,70 GPB sollte die Aktie nicht fallen. Das würde den Chart deutlich eintrüben. Die Aktie hat sich zwar seit dem letzten Jahr bereits halbiert, aber wer sagt, dass eine weitere Halbierung nicht möglich ist?

In der aktuellen Marktphase sollte man keinesfalls eine Kaufentscheidung ausschließlich anhand der Dividendenrendite vornehmen! Die Dividendenrendite errechnet sich auf die erwarte Ausschüttung. Diese kann aber sehr schnell gekürzt werden.

Man darf die Risiken einer Investition in Öl Aktien niemals aus den Augen verlieren. Egal wie unwahrscheinlich ein Szenario auch ist. Vor wenigen Jahren hat niemand damit gerechnet, dass sich die Bundesrepublik Deutschland Geld leihen kann und später weniger zurückzahlen muss – niemand hat damit gerechnet, dass jemand so einen Unsinn mitmachen würde. Jetzt ist der Ölpreis in den letzten Minuten vor dem Kontraktwechsel unter null gefallen. Geht nicht, gibt es an der Börse nicht! Deshalb muss man IMMER mit allem rechnen. Die Devise eines Börsianers muss es sein, Risiken zu begrenzen und niemals alles auf eine Karte zu setzen.

Sehen Sie zu den Öl Aktien bitte folgendes Video des Autors hier

 

Mario Steinrücken ist Daytrader. Er hat sich auf das Orderflow  Trading im E-Mini S&P 500 Futures (ES),  Nasdaq 100 Futures (NQ) und  Dow Jones Futures (YM) spezialisiert. Seine professionelle Trader Laufbahn startete er 2004 im Aktienhandel der  Börse Stuttgart. Später arbeitete er zusammen mit Dirk Müller an der  Frankfurer Börse im Aktienhandel. Er besitzt die  Xetra- und Eurex Lizenz und war ebenso als Futures  Trader bei der Wertpapiereigenhandelsgesellschaft „Gass Capital Markets“ in Frankfurt tätig.
Seine Begeisterung für Trading versucht er seinen Followern mit Tipps und Tricks auch auf seinem eigenen  YouTube Kanal näher zu bringen. „Die Börsenschule“ ist sein neuestes Projekt, bei dem Sie das Trading aus erster Hand lernen.

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    Torsten

    21. April 2020 17:57 at 17:57

    Ich stelle mir das Drehbuch so vor:

    Die USA kürzt aufgrund von Pleiten die Ölproduktion um 20 Mio Barrel ab Mai. 2-4 Wochen später geben die Saudis bekannt weitere 10 Mio Barrel zu kürzen, die Russen sagen ggf. auch 5 Mio Barrel zu.

    Der Ölpreis schiesst bis Ende Juni auf 50 Usd, bis September auf 70 Usd und bis Januar 2021 auf 100 Usd.
    Ab Januar 2021 werden erste Kürzungen zurück genommen damit der Preis unter 100 USD bleibt.

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      MoinMoin

      21. April 2020 18:57 at 18:57

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      thinkSelf

      21. April 2020 19:20 at 19:20

      Warum sollte der Preis auf 100 Dollar steigen? Denn Öl ist im Überfluss vorhanden. Aktuell sind aus anderen Gründen einige große Lieferanten ja total ausgefallen. Venezuela (größte bekannte Ölreserven der Welt) wegen seines sozialistischen Projektes „wie komme ich möglichst schnell zurück in die Steinzeit“, Libyen, wo aktuell weniger Öl gefördert wird, weil die Leute eher archaischen Hobbies nachgehen und der Iran (gerade wieder ein gigantisches Ölfeld entdeckt), weil man ihm aktuell den Export erschwert.

      Je nachdem wie sich die Weltwirschaft entwickelt, wird sich auch der Ölpreis wieder auf das Vorkrisenniveau erhöhen. 100 Dollar sehe ich da nicht. Aber 60-70 kann schon sein.

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        Torsten

        21. April 2020 19:27 at 19:27

        wenn man 30-40 Mio Barrel pro Tag kürzt für ein paar Monate sind die späteren Gewinne durch Preisexplosion höher als die kurzfristigen Verluste

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    Torsten

    21. April 2020 19:01 at 19:01

    USA können nur um 10 Mio reduzieren, nicht 20 Mio. Soviel wird garnicht gefördert .

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    thinkSelf

    21. April 2020 19:13 at 19:13

    Nein, der Ölpreise ist nicht unter 0 gefallen. Sondern nur ein Terminkontrakt, also ein Derivat. Und das auch nur weil die Dinger von rein finanziellen Zockern gehalten wurden, die ihre Positionen glatt stellen mussten um eine physische Lieferung zu verhindern.

    Und Derivatepreise können sehr wohl unter 0 fallen. Konnten sie übrigens schon immer. Und wer früher meinte „das geht nicht“ hat anscheinend schon Schwierigkeiten mit den Grundrechenarten.

    Müll ist auch ein Produkt. Und dessen Preis ist permanent negativ. Die Müllabfuhr will immer Geld von mir um das Zeug abzuholen.

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      Michael

      21. April 2020 22:06 at 22:06

      @thinkSelf
      Achtung, dass Sie nicht zum stinkSelf werden! Das Zeug besteht zu einem großen Teil aus wertvollen Rohstoffen. Deren Preis ist permanent steigend. Bitten Sie doch die Stadt, Gemeinde oder Kommune, in der Sie leben, den Müll einfach liegen zu lassen. Bzw. stellen Sie es gar nicht an den Straßenrand, verwerten Sie es selbst. So, wie ich Sie gerade bitte, den Müll für sich zu behalten. Und wenn’s am Ende richtig stinkt, hatten die Grundrechenarten dennoch recht.

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    Übelkeit

    21. April 2020 19:55 at 19:55

    „Venezuela (größte bekannte Ölreserven der Welt) wegen seines sozialistischen Projektes „wie komme ich möglichst schnell zurück in die Steinzeit““

    => so einfach ist die Situation nicht. Venuzela griff den USD direkt an in dem sie US-Unternehmen aus dem Land kickten, die Gewinne der Öl-Unternehmen verstaatlichten und eine Öl-gedeckte Kryptowährung versuchten zu etablieren.

    Eine ähnliche Situation hatten wir schon einmal. Gadaffis Versuch Öl nicht mehr in USD zu verkaufen und einen Gold-Dinar einzuführen. Da kommt halt Oncle Sam vorbei und lädt seine Freunde ein mitzumachen.

    https://www.youtube.com/watch?v=VxTqDbEzQGA

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Beschlossen: Dax mit 40 Aktien und neue Qualitätskriterien – hier die Details

Claudio Kummerfeld

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Der Wirecard-Skandal hat die deutsche Börsenlandschaft erschüttert. Ein Dax-Wert geht pleite und löst sich sang und klanglos als Luftnummer in Rauch auf. Die Vorstände sind in Haft oder auf der Flucht. Was für ein Debakel für die Deutsche Börse. Die Aufnahme- und Qualitätskriterien für die Indizes wie dem Dax waren wohl mangelhaft. Nach der Konsultation von Marktteilnehmern hat die Deutsche Börse jetzt Änderungen beschlossen. Hier alle Details, im Wortlaut von der Deutschen Börse:

Ab September 2021 wird der Leitindex DAX um zehn Werte auf insgesamt 40 Werte erweitert. Damit wird er die größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland noch umfassender abbilden. Im Gegenzug verkleinert sich der MDAX-Index auf 50 statt bisher 60 Werte.

Ab Dezember 2020 müssen alle künftigen DAX-Kandidaten vor Aufnahme ein positives EBITDA in den zwei letzten Finanzberichten aufweisen.

Ab März 2021 wird es Bestandteil der Indexmethodologie, dass zukünftig alle Unternehmen in den DAX-Auswahlindizes testierte Geschäftsberichte und vierteljährlich Quartalsmitteilungen veröffentlichen müssen. Nach einer 30-tägigen Warnfrist führt ein Verstoß gegen diese Anforderungen unmittelbar zum Indexausschluss.

Infolge dessen entfällt für alle Unternehmen in den DAX-Auswahlindizes die Pflicht zur Notierung im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse. Die Notierung im Regulierten Markt ist künftig ausreichend. Diese neue Regel wird eingeführt, um dem Indexanbieter zu ermöglichen, im Falle einer Regelverletzung unabhängig und schneller reagieren zu können.

Zusätzlich müssen ab März 2021 alle Neuzugänge zur DAX-Familie den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex hinsichtlich eines Prüfungsausschusses im Aufsichtsrat entsprechen. Für bestehende Mitglieder gilt eine Übergangsfrist, um Kontinuität in der DAX-Familie zu bewahren; sie müssen die Vorgabe ab September 2022 erfüllen.

Ab 2021 gibt es bei den DAX-Indizes zweimal im Jahr eine planmäßige Hauptüberprüfung (März und September). Zurzeit gibt es eine derartige Überprüfung nur im September.

Um die Regeln zu vereinfachen, ohne jedoch auf Investierbarkeit zu verzichten, werden ab der Überprüfung im September 2021 Indexmitglieder nur noch nach Marktkapitalisierung bestimmt. Der Börsenumsatz wird bei der Rangliste nicht mehr berücksichtigt; stattdessen müssen Indexmitglieder eine Mindestliquidität aufweisen.

Nicht übernommen wird der Vorschlag zum Ausschluss von Unternehmen mit Beteiligung an kontroversen Waffen. Stephan Flägel: „Wir haben ein sehr heterogenes Meinungsbild zu den Themen Nachhaltigkeit und ESG außerhalb der Vorschläge, die wir zur Governance gemacht haben, bekommen. Es wird von vielen Seiten die grundsätzliche Frage aufgeworfen, ob diese Kriterien bei der Auswahl der DAX-Mitglieder eine Rolle spielen sollten. Deshalb werden wir den Austausch mit den Marktteilnehmern fortführen. Nachhaltiges Investieren ist und bleibt einer der wichtigsten Trends an den Finanzmärkten und wird das Investitionsverhalten in den kommenden Jahren grundlegend verändern. Das Thema ESG hat für Qontigo sehr hohe Priorität. Im März haben wir bereits den DAX 50 ESG Index gestartet und wir verfügen seit Längerem über eine breite Palette an ESG-Indizes, die wir auch künftig weiter ausbauen werden.“

Dax und MDax werden von der Deutschen Börse ermittelt
Foto: Deutsche Börse AG

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Impfstoff-Montag 3.0

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Den dritten Montag in Folge veröffentlicht ein Pharmahersteller einen konkrete Impfstoff-Meldung.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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SAP nach Kurssturz antizyklisch kaufen? – Werbung

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Werbung

Lieber Börsianer,

das war nicht das Gelbe vom Ei, liebe SAP! Während die US-Konkurrenz in den Coronazeiten mit Cloud und anderen digitalen Anwendungen punktet, tritt die europäische Branchengröße auf der Stelle. Unter dem Strich sank der Umsatz um 4 %, während der operative Gewinn sogar um 12 % schrumpfte.

Offensichtlich sind die schwachen Quartalszahlen keine Eintagsfliege. So hat man die Umsatz- und Gewinnprognosen auch für die Jahre 2021 und 2022 gleich nach unten korrigiert. In der Folge erlebte die Aktie einen mächtigen Ausverkauf und verlor zeitweise über 20 % ihres ursprünglichen Wertes. Das kommt einem mittelprächtigen Erdbeben gleich.

Wo hakt es bei der SAP, warum kann das Unternehmen aus Walldorf zunächst nicht an die starken Wachstumsraten der vergangenen Jahre anknüpfen? Ich sehe drei Faktoren:

1)
Negative Währungseffekte: Die Dollarschwäche bzw. Eurostärke hat die Gewinnentwicklung spürbar belastet. Die US-Konkurrenz hingegen profitiert vom weichen Dollar.

2)
Das Covid-Virus: Die Software-Palette des Unternehmens ist nur eingeschränkt Corona-fest. Ein Beispiel: Mit der SAP-Software Concur planen die Unternehmenskunden der SAP Dienst- und Geschäftsreisen ihrer Mitarbeiter. Es bedarf keiner besonderen Erklärung: Diese Anwendung war in diesem Jahr kein Verkaufsknüller, sondern schlichtweg überflüssig.

3)
Schwächen in der Cloud: Aus der Branche hört man, dass SAP derzeit Defizite im Cloud-Geschäft hat. Die Kunden streben in die Cloud, allein SAP konnte nicht immer liefern. Hier gilt also: US-Konkurrenten wie Oracle und Salesforce haben hier die Nase vorne. Deshalb schwächelt das Neugeschäft der SAP.

Gleichwohl haben die Investoren – wie so oft – das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Der Kursrücksetzer war zwar notwendig, aber in seiner Dimension stark übertrieben. SAP verfügt über eine treue Kundenbasis. Rund 74 % des Umsatzes beruhen auf langfristigen Software-Verträgen. Mit anderen Worten: Das Unternehmen wird auch künftig gut verdienen und verfügt über die Mittel, um den technologischen Rückstand im Cloud-Geschäft wettzumachen.

Trotzdem: Kurzfristig ist die SAP-Aktie sicherlich noch kein Kauf. Wie gesagt es wurde schon Porzellan zerschlagen und Vertrauen verloren. Das deutsche Software-Unternehmen muss sich also nun…..

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