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Aktien

Öl und Unicredit helfen aktuell den Aktienmärkten

Redaktion

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FMW-Redaktion

Der Ölpreis hat heute früh schon den Aktienmärkten in Europa gut in den Tag geholfen. Äußerungen mehrerer Fed-Mitglieder von gestern Abend halfen dem Ölpreis gut 2 Dollar auf die Sprünge auf aktuell über 39 Dollar im WTI-Öl. Eine ziemlich wacklige Angelegenheit, weil das Öl derzeit gerade dabei ist im Sinne der natürlich Schwerkraft tiefere Preise „zu suchen“. Aber für den Augenblick bringt das Öl die Aktien nach oben.

Heute kommt besonders für den Bankensektor verstärkend positiv hinzu, dass es erfreuliche Nachrichten aus Italien gibt. Der Chef von UniCredit Federico Ghizzoni sagte gestern Abend, dass derzeit verschiedene Institutionen in Italien daran arbeiten würden eine Art Fonds auf die Beine zustellen, der die Probleme der italienischen Bankenindustrie rund um notleidende Kredite etc lösen soll. Teilnehmen an Gesprächen sollen wohl Regierungsvertreter, die Notenbank wie auch private Banken. Entscheidend ist hierbei, dass dies eine rein privatwirtschaftlich finanzierte Fondslösung sein soll. Ghizzoni sagte er wisse, dass momentan hart daran gearbeitet werde eine private Lösung zu finden, die alle Banken in Italien betreffe.

Die UniCredit-Aktie legt daraufhin seit heute früh um 8% zu. (roter Pfeil rechts unten im Chart). Auf lange Sicht gesehen kein großer Anstieg, aber auch für Charttechniker eine gerade jetzt erfreulicher Anstieg, da die Aktie somit eine Unterstützung bilden kann zusammen mit dem Tief aus Februar. Die Deutsche Bank lässt sich heute davon leicht beeindrucken mit +2,5%, die Commerzbank mit +3,3%. Man sollte sich aber nicht blind darauf verlassen, dass sich die Amerikaner nach ihrem Börsenstart allzu sehr vom Thema „Italienische Banken“ positiv beeindrucken lassen. Vielleicht hat das eine minimal positive Auswirkung.

UniCredit

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Aktien

Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Aktien

Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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