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Märkte

Ölpreis aktuell mit starkem Aufwärtstrend – das sind die zwei Gründe

Claudio Kummerfeld

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am

Der Ölpreis steigt gerade weiter an. Es handelt sich zumindest aktuell um einen starken und gesunden Aufwärtstrend. Aktuell notiert der WTI-Ölpreis bei glatt 62 Dollar, wo es gestern noch 60,50 Dollar waren. Der folgende Chart seit dem 18. März zeigt gut, wie die jüngsten Hochpunkte bei knapp unter 61 Dollar jetzt überlaufen wurden.

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Ölpreis WTI

Ölpreis steigt dank zweier Gründe

In den letzten Wochen drückte zum Beispiel Donald Trump mal einen halben Tag auf den Ölpreis, weil er tieferer Kurse forderte. Aber kurz darauf interessierte das schon niemanden mehr. Auch wurde der Ölpreis vor kurzem noch runtergedrückt wegen Ängsten vor einer globalen Rezession. Grund für diese Ängste waren negative Konjunkturdaten. Tja, und ganz frisch im gab es aus China und den USA positive Konjunkturdaten. Chinas produzierendes Gewerbe ist offenbar zum ersten Mal seit vier Monaten zurückgekehrt in die Wachstumszone. Die Produktionsdaten aus den USA waren für März auch besser als erwartet gemeldet worden. Und so ergab es sich, dass der Ölpreis zum Höhenflug ansetzte.

Und oben drauf kommen noch aktuelle Berichte, dass die OPEC im März ihre Fördermenge weiter deutlich reduziert haben soll. Angeblich soll sie um 280.000 Barrels pro Tag auf 30,4 Millionen Barrels pro Tag gefallen sein. Genaueres erfahren wir beim offiziellen Monatsbericht der OPEC am 10. April.

Im folgenden Langfrist-Chart seit Juni 2018 sieht man, dass der Ölpreis grob gesagt die Hälfte des Absturzes seit Oktober 2018 aufgeholt hat. Um das Hoch aus Oktober zu erreichen, sind jetzt noch 15 Dollar Platz nach oben. Aber bitte, bitte, lieber Trader. Wie immer soll das keine Handelsempfehlung unsererseits sein. Aktuell sieht es recht gut aus für die Bullen, aber der Ölmarkt ist und bleibt unberechenbar!

Ölpreis WTI

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Gixxer

    2. April 2019 14:11 at 14:11

    Da FMW in der Vergangenheit durchaus als Kontraindikator in Sachen Öl aufgefallen ist, könnte man jetzt auch short gehen.
    Dies soll aber KEINE Handelsempfehlung darstellen!

  2. Avatar

    Schwarzseher

    2. April 2019 15:14 at 15:14

    @ Gixxer, im Moment ist „RISK ON“ die beste aller Notenbankwelten.
    D. h. – Aktien hoch
    – Öl hoch
    -Bitcoin hoch
    – Fundamentaldaten am Tief, Anlegerdummheit auf Höchststand.

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Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

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Marc Friedrich mit 5 Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade

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Marc Friedrich

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Marc Friedrich mit 5 Investment-Ideen

Im späteren Verlauf des Videos spricht Marc Friedrich seine fünf Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade an. Auffällig dabei ist, dass die Kategorien Aktien und Immobilien nicht dazu gehören. Eben diese Assetklassen haben die letzten Jahre massiv von der Geldschwemme der Notenbanken profitiert. Marc Friedrich präferiert Gold, Silber, Bitcoin, Minenaktien und Diamanten. Gut, es sind doch Aktien vertreten, aber nicht als Gesamtkategorie, sondern nur weil es um Firmen geht, die Rohstoffe aus dem Boden holen.

Knappe Güter bevorzugen

Marc Friedrich spricht auch ganz konkret an, warum diese Ideen nach seiner Meinung die besten Investment-Ideen der nächsten Jahre sein sollen. Sie würden andere Assetklassen in der nächsten Dekade des „Vermögenstransfers“ outperformen. Sie seien (und das ist ein wichtiger Aspekt) begrenzt durch die Natur (Edelmetalle) oder durch die Mathematik (Bitcoin). Tja, und in der Tat, andere Assets wie das Fiat-Geld auf Bankkonten kann beliebig stark vermehrt werden. Je mehr Geld, desto stärker der Verwässerungseffekt, und desto stärker womöglich in Zukunft der Vertrauensverlust der Bürger in das Finanzsystem? Und alles was in seiner Menge limitiert ist, wird immer begehrter?

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