Märkte

Ölpreis im Fegefeuer der Themen – Iran „verzerrt“ das Bild

Der Ölpreis bewegt sich ganz aktuell im Fegefeuer der Themen. Und das Thema Iran verzerrt aktuell das Gesamtbild, so möchten wir es formulieren. Schauen wir zunächst mal auf den folgenden Chart. Er zeigt den WTI-Ölpreis seit dem 26. Juni. Das Niveau von 56 Dollar stellt eine charttechnische Unterstützung dar. Letzte Woche wäre der Markt beinahe nach unten durchgebrochen. Wir hatten schon erwähnt, dass sehr schwache Konjunkturdaten auch aus Deutschland (Auftragseingänge am letzten Freitag) inzwischen auch am Terminmarkt in den USA wahrgenommen werden als weitere Zeichen für eine Schwächung der globalen Konjunktur.

Ölpreis seit Ende Juni

Schwächender Faktor für den Ölpreis

Und gestern folgten dann aus Deutschland stark rückläufige Daten aus der Industrieproduktion. Außerdem kamen gestern sehr schwache Daten aus Japan, wo Auftragsdaten für Maschinen so stark fielen wie seit acht Monaten nicht mehr. Der Handelskrieg und die ständig neuen schwachen Konjunkturdaten aus Industriestaaten drücken gegen den Ölpreis und sorgen konstant dafür, dass er weiter abrutschen kann!

Gesponserter Inhalt
Handeln Sie die größten und beliebtesten Indizes der Welt sowie eine riesige Auswahl an Devisenpaaren, und diversifizieren Sie Ihr Portfolio. Schließen Sie sich Tausenden von Händlern auf der ganzen Welt an, die bei Pepperstone Forex und CFDs handeln. Erleben Sie die extrem geringen Spreads von zum Beispiel 1 Punkt bei GER30 und NAS100. Testen Sie die Demo oder starten Sie den Live-Handel, in dem Sie an dieser Stelle klicken. Benutzen Sie unser Angebot, das unter anderem folgende Vorteile beinhaltet: Keine Provisionen, kein Dealing Desk, blitzschnelle Ausführungsgeschwindigkeiten ohne Anforderungen oder Teilfüllungen, Scalping erlaubt uvm.

Stabilisierender Faktor

Mit aktuell 57,48 Dollar notiert der WTI-Ölpreis seit Freitag Abend (abgesehen von einem kurzen Ausreißer nach oben) in einer ruhigen Seitwärtsrange. Dass er nicht weiter absackt, liegt momentan vor allem am „stabilisierenden Faktor“ Iran. Gerade erst hat Teheran angekündigt sich bei der Anreicherung von Uran nicht mehr an das Atomabkommen zu halten. Vor allem will Teheran die EU dazu nötigen sich an das Versprechen zu halten, dass man weiterhin mit dem Iran Handel treibt. Dieses Versprechen wird de facto von der EU nicht einzuhalten sein. Teheran signalisierte zwar auch Gesprächsbereitschaft gegenüber Washington, aber die Lage scheint sich nach und nach zuzuspitzen. Dies wirkt stützend auf den Ölpreis (Angst vor Krieg am Golf = mögliche Lieferengpässe beim Öl).

Hinzu kommen wie jede Woche heute Abend um 22:30 Uhr deutscher Zeit die API-Lagerbestände für Rohöl in den USA, und morgen die offiziellen Daten der US-Energiebehörde EIA. Sie werden vielleicht mal wieder Bewegung in den Ölpreis bringen!

Ölpreis seit Dezember 2018
Der folgende Chart zeigt den WTI-Ölpreis seit Dezember 2018. Unterstützend wirken die Niveaus von 56 und 51 Dollar.



Kommentare lesen und schreiben, hier klicken

Lesen Sie auch

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.




ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Meist gelesen 7 Tage