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Europa

Deutsche Industrieproduktion stark rückläufig!

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Erst am Freitag berichteten wir über die Auftragseingänge, die im Mai -8,6% im Jahresvergleich schon stark rückläufig waren. Heute nun präsentiert das Statistische Bundesamt Zahlen zur Industrieproduktion (Produktion im Produzierenden Gewerbe) aus dem Monat Mai. In den Vordergrund und in die Headline ihrer Meldung stellen die Statistiker die wenig aussagekräftigen Zahlen des Monatsvergleichs, nämlich von April zu Mai. Hier gibt es ein Plus von 0,3%.

Aber im Jahresvergleich von Mai 2018 zu Mai 2019 ist die Produktion um 3,7% rückläufig! Im April war es im Jahesvergleich bereits ein Rückgang um 2,3%. Also kommen die schwachen Auftragseingänge jetzt mit voller Wucht an in der tatsächlichen Produktion!

Deutsche Industrieproduktion stark rückläufig

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Europa

Aktuell: ZEW Index noch schlechter als befürchtet – schlechtester Wert seit Juni 2010

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Der ZEW Index (Juli; Konjunkturerwartungen ) ist mit -24,5 noch schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war -22,1; Vormonat war -21,1).

Die Einschätzung der aktuelle Lage ebenfalls schwächer, sie liegt bei -1,1 (Prognose war +5,0, Vormonat war 7,8)

Dazu das ZEW: vor allem Schwäche bei Auftragseingängen in Industrie Grund für Pessimismus, dazu verstärkte Sorgen über Handelskrieg und Iran-Konflikt Stimmungs-dämpfend..

Hier die Entwicklung des ZEW in den letzten Monaten:


source: tradingeconomics.com

Der ZEW Index als Beleg für die Schwäche der deutschen Wirtschaft

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Europa

Genehmigte Wohnungen zeigen: Bauboom könnte vor dem Ende stehen

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„Bauboom vor dem Ende“ bedeutet nicht, dass plötzlich keine neuen Wohnungen mehr gebaut werden. Es bedeutet nur, dass das Wachstum erlahmt, und weniger neu gebaut wird als noch im vergangenen Jahr. Genau dies könnte in den nächsten Monaten passieren. Noch läuft der Bauboom auf vollen Touren (hier unser Artikel aus letzter Woche). Alle Teilbereiche des Baus legen (noch) gigantische Umsatzzuwächse hin. Aber das Wachstumm bei der Zahl der Genehmigten Wohnungen ist seit Monaten rückläufig.

Und so zeigt auch die heute früh vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte Zahl für Januar-Mai 2019, dass die Zahl neu genehmigter Wohnungen im Vergleich zu Januar-Mai 2018 um 2,4% rückläufig ist. Sie sinkt von 139.586 auf 136.257. Man bedenke bitte auch: In dieser Zahl sind Einfamilienhäuser, Flüchtlings-Wohnunterkünfte etc mit eingerechnet. Schauen wir also mal auf die mit Abstand wichtigste Kategorie, die „normalen“ Wohnungen in Wohnblocks (Wohngebäude mit 3 oder mehr Wohnungen). Hier sinkt die Zahl der Genehmigungen im Jahresvergleich sogar um 4,1%, von 71.731 auf 68.795.

Zeigen Maßnahmen wie staatlich verbotene Mieterhöhungen in Berlin so schnell schon Wirkung auf die bundesweite Anmeldung für den Bau neuer Wohnungen? Oder merken Investoren, dass das Maximum in der Immobilien-Preisspirale erreicht ist? Das sind natürlich rein spekulative Thesen! Auf jeden Fall geht die Zahl der neu genehmigten Wohnungen seit mehreren Monaten tendenziell zurück. Und das, obwohl dringend neue Wohnungen benötigt werden. Es mag ja optisch noch so schön sein, dass die Mieten in Berlin erstmal nicht steigen. Aber dadurch entsteht keine einzige neue Wohnung! (Kommentar am Rande).

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Europa

Deutsche Konjunktur: Signale trüben sich ein – und doch erwartet man einen Aufschwung zu Jahresende

Beinahe im Wochenrhythmus trüben sich Indikatoren für die deutsche Konjunktur ein – und dennoch gehen Konjunkturforscher von einer Rückkehr des Wachstums aus

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Es ist ein Phänomen, für das ich keine triftige Erklärung habe. Beinahe im Wochenrhythmus trüben sich Indikatoren für die deutsche Konjunktur ein, werden Gewinnwarnungen herausgegeben, Wachstumsraten reduziert und dennoch gehen Konjunkturforscher und Wirtschaftsinstitute von einer Rückkehr des Wachstums zum Ende des Jahres aus.

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Deutsche Konjunktur: Aktuelle Einschätzungen

Es häufen sich Gewinnwarnungen und Absenkungen der Jahresprognosen bei Konzernen. Dazu gab die Industrie bereits den Abbau von tausenden Stellen in naher Zukunft bekannt: BASF, BMW, Daimler, Ford, Lufthansa, Siemens, ThyssenKrupp, um nur einige zu nennen. Kaum ein Unternehmen aus den Bereichen Automobilindustrie plus Zulieferer und Maschinenbau blieb davon bisher unberührt. Der Handelskonflikt, der jetzt schon über ein Jahr andauert, hinterlässt in der deutschen Konjunktur immer tiefere Spuren . Hierzu ein paar Statements von deutschen Konjunkturforschern:

„Das zweite Halbjahr hat begonnen, und von der allgemein erwarteten Belebung der Konjunktur in Deutschland ist nichts zu sehen“, kommentierte Commerzbank-Konjunkturexperte Ralph Solveen die Lage. Chinas Schwäche und der Strukturwandel führen dazu, dass Maschinenbauer und Chemieindustrie sich beklagen, dass sich Kunden aus der Autobranche mit Bestellungen zurückhalten.

Ein gemischtes Bild für die deutsche Konjunktur sieht der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher: „Wir sollten in Deutschland nicht in Panik über die sich abschwächende wirtschaftliche Entwicklung verfallen. Die Grundlage der deutschen Wirtschaft ist nach wie vor sehr solide.“ Die Stärke sei nach wie vor der Bauboom und die Konsumfreude. Die konjunkturelle Schwäche führe allerdings zur Verunsicherung bei den Menschen, „damit zu weniger Konsum und dadurch wiederum zu weniger Wachstum“, so Fratzscher. Die Bundesregierung sollte sich darauf vorbereiten und ein nachhaltiges Investitionsprogramm beschließen, um einen langfristigen Impuls zu setzen.

Viel skeptischer hingegen die Einschätzung für die deutsche Konjunktur des Ifo-Konjunkturchefs Prof. Dr. Timo Wollmershäuser. Für ihn gibt es bereits „erste Anzeichen, dass sich die Industrieschwäche auch auf andere Wirtschaftsbereiche überträgt“. Die Stimmung bei den industrienahen Dienstleistern, etwa in der Logistik, habe sich bereits deutlich eingetrübt. Die Auftragsbücher vieler Unternehmen würden noch eine zeitlang reichen, aber sollten keine nennenswerten Neubestellungen eingehen, müssten Hersteller ihre Produktion drosseln. Das habe dann auch Folgen für die Beschäftigten.

Laut einer Umfrage des Ifo-Instituts ist die Zahl der Industrieunternehmen, die mit Kurzarbeit rechnen, gestiegen: 3,8 Prozent der Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe haben Kurzarbeit eingeführt, 8,5 Prozent rechnen damit in den kommenden drei Monaten. Das wäre ist der höchste Wert seit 2013. Allerdings bemerkt der Leiter des Bereichs Konjunkturforschung und -prognosen auch: Derzeit rechne das Ifo-Institut aber damit, dass sich die Industrie gegen Ende des Jahres allmählich wieder erhole.

Auch der Chef der Bundesarbeit für Arbeit, Detlef Scheele, schlägt in dieselbe Kerbe. Er sieht die konjunkturelle Situation anders als vor 10 Jahren. Er gehe davon aus, dass sich dieEintrübung der deutschen Konjunktur über drei, vier Quartale hinzieht und es dann wieder aufwärts geht.

Fazit

Warum also geht man von einer sich erholenden Wirtschaft im letzten Quartal 2019 aus? Es gibt keine griffige Erklärung, allenfalls ein paar erste Stabilisationszeichen und einen stark steigenden Baltic Dry Index. Ein Sammelindex und Frühindikator für die Frachtraten und die Preise von Vorprodukten, wie Kohle, Eisenerz, Zement, Kupfer, Kies, Dünger und Getreide. Zumeist also Güter, die für die Herstellung von Waren erforderlich sind, die erst Monate später als fertige Produkte auf den Markt kommen.

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, sagt man, wohl zurecht, aber aus den Augen sollte man den Vogel (Baltic Dry Index) dennoch nicht lassen.

 

Erholt sich die deutsche Konjunktur wirklich im 2.Halbjahr?

Beispielbild für Stahlproduktion. Foto: Omzfoundry Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

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