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Finanznews

Ölpreis: wie lange geht das noch so weiter?

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die Rally im Öl ist schon imposant: es geht immer eiter nach oben. Heute Nacht dann der erste leichte Rücksetzer nach den katastrophalen Zahlen zu den chinesischen Exporten, die regelrecht kollabiert sind mit einem Minus von 25,4%. Aber Brent hält sich über der 40er-Marke, das WTI bleibt in Sichtweite der 38er-Marke (April-Kontrakt). Damit ist WTI schon über 40% seit dem Tief am 11.Februar gestiegen!

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Brent dagegen hat fast 50% zugelegt seit dem Tief am 20.Januar:

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Sieht man sich die Daten aus China an, zeigt sich eine Steigerung der Öl-Importe Chinas zwischen Januar und Februar von 19,1% – das Reich der Mitte hat pro Tag acht Millionen Barrel Öl importiert. Ein Grund dafür ist, dass die Gewinnspannen bei Chinas Raffinerien zuletzt gestiegen waren, sodass eben diese (unabhängien, also nicht-staatlichen) Raffinerien Öl gekauft haben. Gleichzeitig hat China weniger Öl selbst produziert.

Aber mit der Nachfrage in China sieht es weniger gut aus: im Februar sind die Fahrzeugverkäufe, die ein wesetlicher Treiber der Benzin-Nachfrage sind, um 3,7% zurück gegangen. China hat also auf Vorrat Öl gekauft, nicht um die Nachfrage zu bedienen!

Was derzeit den globalen Ölmarkt bewegt sind vor allem die Aussichten auf ein Treffen der OPEC-Länder mit Nicht-OPEC-Ländern. Gestern ließen südamerikanische Länder verlauten, sie würden gerne an diesen Gesprächen teilnehmen, um die Preise zu stabilisieren. Aber heute hieß es aus Kuwait, dass man einer Einfrierung der Produktion nur zustimmen werde, wenn alle Haupt-Förderländer zustimmen würden. Der Iran hat jedoch solche Absichten als „lächerlich“ bezeichnet und wird nicht mitmachen – ergo also auch nicht Kuwait!

Aber läßt sich der Ölmarkt davon beeindrucken? Man hört von Insidern, dass die großen Player alles tun wollen, um Öl auf die 50 Dollar zu hieven. Fundamental spricht eigentlich alles dagegen: die Lager sind zum Bersten voll. Fragt sich nur, ob der gemeinsame Wille stark genug ist, um den Preis dorthin zu treiben. Wir gehen davon aus, dass das nicht gelingen wird – die Aufwärtskorrektur dürfte auch charttechnisch bald zu Ende sein! Es riecht förmlich nach einer Wiederholung der Vorgänge aus dem April 2015 – damals stieg der Ölpreis auch rasant, um dann wieder zu kollabieren..

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Finanznews

Aktienmärkte: Trumps Niederlage, Sieg der Wall Street! Videoausblick

Die Aktienmärkte steigen weiter, nachdem Trump faktisch seine Niederlage eingesteht – auch wenn er verbal weiter das Gegenteil behauptet!

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte heute mit einem neuen Sprung nach oben, nachdem Donald Trump endlich den Macht-Übergabeprozess an Joe Biden zulässt. Damit gesteht der scheidende US-Präsident faktisch seine Niederlage ein, auch wenn er verbal weiter das Gegenteil behauptet – und damit den Nährboden für eine Art „Dolchstoßlegende“ in den USA begründet: die Wahl sei gestohlen, eigentlich sei Trump der legitime US-Präsident. Das wird in Zukunft noch schwere Probleme mit sich bringen in den USA (bis hin zu einer Art „Rechtsterrorismus“). Die Wall Street hingegen bekommt mit Janet Yellen eine neue US-Finanzministerin, die nicht weh tun wird (anders als das bei Elizabeth Warren der Fall gewesen wäre). Die Aktienmärkte haben Trump nun endgültig abgeschrieben..

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Aktienmärkte: Die Wette, dass teure Aktien noch teurer werden! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte heute mit dem typischen Montags-Optimismus, der dann jedoch weitgehend verpuffte (Nasdaq drehte sohgar ins Minus). Derzeit sitzen alle im selben Boot: Rekord-Zuflüsse in Aktien, Rekord-Abflüsse aus US-Staatsanleihen und Gold. Jim Bianco hat es so formuliert: die Aktienmärkte wetten darauf, dass extrem teure Aktien noch teurer werden. Und das gilt ja nicht nur für die großen US-Tech-Werte, sondern vor allem auch für Energie-Aktien (KGV von 30, wenn durch Impfstoff hohe Gewinnerwartungen eintreffen) und den Sektor Health Care. Selbst wenn also alles gut geht und mit einem Impfstoff dann Mitte 2012 alle Probleme mit dem Coronavirus erledigt wären, starten die Aktienmärkte von einer historisch extrem hohen Bewertung (in fast allen Bereichen in der obersten Percentile). Das kann funktionieren – muß aber nicht..

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Aktienmärkte: Montags-Optimismus, aber dann… Videoausblick

Die Aktienmärkte zeigen einmal mehr den schon gewohnten Montags-Optimismus – aber es droht bald eine kräftigerer Gegenwind!

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte zeigen einmal mehr den schon gewohnten Montags-Optimsimus – am heutigen Montag ist es die Aussicht, dass es schon im Dezember loslegen könnte mit den Impfungen. Aber dennoch ist klar, dass die nächsten Monate hart werden – heute im Fokus die Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland und der Eurozone, die vor allem im Dienstleistungssektor einen stärkerten Einbruch zeigen dürften. Die Aktienmärkte in den USA haben dagegen ein anderes Problem: viele institutionelle Investoren müssen in den nächsten Tagen und Wochen ihre Aktien-Quote reduzieren, zumal diese Investoren derzeit „all-in“ auf der Long-Seite sind. Beim Dax dagegen fällt morgen die wegweisen Entscheidung, ob der Index von 30 auf 40 Aktien aufgestockt wird..

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