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Paul Krugman enttäuscht über griechische Regierung

Von Markus Fugmann

Wenn es nach dem Nobelpreisträger Paul Krugman geht, macht man Schulden, dann kann man wachsen, und wenn man wächst, zahlt man die Schulden. Oder auch nicht. Oder es passiert kein Wachstum, dann war die Praxis falsch, die Theorie jedoch natürlich nicht. Es ist also feinste vulgär-keynesianische Ideologie (Keynes ist sehr viel komplexer als seine Jünger..), für die man Nobelpreise bekommt..

Nun hat Krugman eingestanden, dass die Realität irgendwie nicht so ist, wie er sie sich vorgestellt hatte. Und das am Beispiel der griechischen Regierung, deren vehementer Unterstützer er ist – oder besser gesagt: war!

Krugman sagte in einem Fernsehinterview, dass er vermutlich die Athener Regierung überschätzt habe. Denn diese habe offensichtlich keinen Plan B gehabt für den Fall, dass sie kein weiteres Cash aus der Eurozone bekäme.

„Erstaunlicherweise“, so Krugman weiter, habe die Regierung geglaubt, sie könne bessere Konditionen aushandeln bei den Gläubigern – ohne einen Alternativplan in der Hinterhand zu haben. Und erstaunlicherweise, so könnte man hinzufügen, hat die Athener Regierung Paul Krugman geglaubt…



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