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Pfund vs US-Dollar: Der Major kurz vor wichtiger Entscheidung

Agata Janik

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am

Symbolbild für das britische Pfund

Das britische Pfund gegen den US-Dollar gehört zu den volatilsten Währungspaaren überhaupt. Auch in der gestrigen Handelssitzung gab es beim GBP/USD viel Musik im Markt. In den Morgenstunden konnte das Pfund zum USD seine letzte Korrektur stoppen, denn die signifikante Unterstützung bei 1,2290 hat gehalten. Danach haben die Bullen neue Long-Positionen geöffnet, was dem Pfund frische Kraft verliehen hat. Wie so oft, hat sich am Vormittag eine Korrelation zu EUR/USD ausgebildet. Es hat sich genug Dynamik entwickelt, um den wichtigen Widerstand bei 1,2300 zu erobern. Bis zu Mittag kletterte das Pfund zum USD über 1,2330.

Zwischenzeitlich notierte der Major bei 1,2352. Das war auch das gestrige Tageshoch. Diese Hürde hat sich für das Pfund als zu stark erwiesen und die Bullen haben schnell ihre Positionen glattgestellt. Danach folgte eine große Enttäuschung im Markt und das Pfund vs USD wurde richtig abgestraft. Der Kurs ist kräftig gefallen und erreichte im Tief die Unterstützung bei 1,2203. Es waren also innerhalb nur wenigen Stunden ca. 150 Pips. Das ist schon eine Größenordnung, sogar für das volatile Währungspaar. Die 1,2200 „big figure“ hat gehalten. In den Nachmittagsstunden konnte sich das Cable wieder erholen. Im späten Handel notierte GBP/USD bei ca. 1,2260. Es war also eine richtige Achterbahnfahrt, die das Pfund zum USD gestern erfahren hat. Es gibt viele Trader, die solche volatilen Märkte lieben. Wer jedoch wenig Erfahrung mit Forex hat, sollte strikt seine Risk- und Money Management Regeln beachten. Ein undiszipliniertes Handeln, gerade beim Pfund, kann fatale Auswirkungen auf den Kontostand haben. Nicht nur gegen den US-Dollar, sondern auch gegen die anderen Majors, wie CHF, JPY oder AUD wird das Pfund viel und gerne getauscht, deswegen bieten sich bei diesen Währungspaaren fast rund um die Uhr gute Trading- Möglichkeiten an.

Aktuell reagiert das Pfund vor allem auf die fundamentalen Nachrichten sensibel. Die Corona-Krise hat Großbritannien weiter fest im Griff. Auch die schwierige Situation bei den Brexit- Verhandlungen mit der EU drückt beim Pfund auf die Stimmung. Die Lage spitzt sich zu und viele Experten warnen schon davor, dass es zu keinem Kompromiss zwischen der Europäischen Union und Großbritannien kommen wird. Auch das britische Pfund steht also in Zukunft vor großen Herausforderungen.

Wird das Pfund erneut über die 1,2300 Marke steigen?

Aktuell notiert das Pfund gegen den US-Dollar bei ca. 1,2247. Der Kurs versucht gerade, den wichtigen Widerstand bei 1,2275 zu durchbrechen. Auf diesem Niveau befindet sich der 420er Moving Average, der das Cable noch bremst. So wie es aber aktuelle aussieht, wird diese Marke demnächst erobert werden. Wenn es dazu kommt, wird das Pfund weiter Aufwärtspotential entwickeln. Der nächste wichtige Widerstand befindet sich bei 1,2300. In diesem Bereich wird sich die weitere Kursentwicklung entscheiden. Sollte es den Bullen, gelingen diesen Widerstand zu nehmen, kann das Pfund noch weiter bis 1,2330 steigen. Hier sollte man die Lage neu analysieren, denn die Indikatoren im kurzfristigen Zeitfenster werden vermutlich schon ausgereizt sein. Der Daily Pivot Point beim Pfund vs USD liegt heute bei 1,2273. Wer heute GBP/USD handeln möchte, sollte auch die Kursentwicklung bei EUR/USD mitverfolgen, weil es erneut zu Korrelationen kommen kann.

Pfund vs US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Devisen

Euro vs US-Dollar: Schnelle Erholung – Chance für ein Long?

Agata Janik

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am

50 Euro Geldscheine

Der Euro zum US-Dollar hat in der gestrigen Handelssitzung erneut seine Dominanz bestätigt. Nach der kurzfristigen starken Gegenreaktion auf der Unterseite, die durch die fundamentalen Daten (Pressekonferenz der Fed) am Mittwochabend verursacht wurde, konnte sich der Euro gestern fast gänzlich erholen. Der US-Dollar wurde nur zeitweise gegen den Euro favorisiert. Sobald die fundamentalen Nachrichten aber verdaut wurden, verlor der Greenback wieder an Attraktivität. Dieses Beispiel bestätigt erneut, dass die Wirtschaftsdaten meistens nur kurzfristig einen Einfluss auf den Devisenmarkt haben. Händler, die gerne News handeln, sollten das wissen und bereit sein, immer schnell zu reagieren. Der Euro hat am Mittwochabend und in der Nacht zum Donnerstag kräftig verloren und notierte im Tief bei 1,1735. Das hat jedoch die Euro-Bullen nicht abschrecken können. Sie haben gestern den Euro vs USD wieder gekauft und der Kurs bewegte sich fast den ganzen Tag fast nur noch in die nördliche Richtung.

Schon am Donnerstagmorgen erreichte EUR/USD kurzfristig die 1,18 „big figure“. Auf dem Niveau von 1,1813 traf der Major auf einen Widerstand, der vorerst gehalten hat. Der Kurs erfuhr eine leichte Korrektur. Bei 1,1781 war diese aber schon zu Ende. Ab diesem Zeitpunkt haben die Bullen erneut angegriffen. Die 1,18 Marke stellte für den Euro zum USD keine Hürde mehr dar. Der Kurs hat diesen Widerstand ohne Schwierigkeiten überwunden. Darüber lagen viele Stop-Loss Orders, die natürlich gezogen wurden. Dadurch hat der Euro eine zusätzliche Dynamik entwickelt. Ab dann ging es für das Währungspaar langsam aber konstant nach oben. Auch während der amerikanischen Session konnte sich der Euro klar durchsetzen. Im Bereich von ca. 1,1830 traf der Kurs auf einen doppelten Widerstand. Die beiden Moving Averages (120er und 420er) begegneten sich.

Es war unklar, ob der Euro diese Hürde brechen wird. Es hat aber geklappt, was schon eine kleine Überraschung war. EUR/USD stieg dann in den Abendstunden noch ein wenig weiter und erreichte gestern im Tageshoch die Marke von 1,1854. Die Volatilität hat dann aber nachgelassen und der Kurs ist in eine Seitwärtsphase übergegangen. Die Kerzen wurden ganz klein. Die Händler haben sich zurückgezogen. Der gestrige Tag hat bestätigt, dass der übergeordnete Aufwärtstrend bei EUR/USD noch nicht zu Ende ist. Der Euro zum USD bleibt stark. Es wird sich vermutlich in den nächsten Stunden entscheiden, ob die Bullen vor dem Wochenschluss noch einmal die 1,19 Marke angreifen werden.

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Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Freitagmorgen, notiert der Euro zum USD bei ca. 1,1848. In der asiatischen Sitzung heute Nacht, gab es kaum Bewegung im Markt. Die meisten Händler halten sich noch zurück. Das wird sich aber bald ändern. Heute erwartet uns bei EUR/USD ein spannender Handelstag. Wenn es den Bullen gelingt, das letzte High von gestern bei 1,1854 zu nehmen, kann es für den Major richtig interessant werden. Die Break-Out Trader werden dann vermutlich auch ihre Chance auf der Oberseite suchen. Über 1,1855 liegen viele Stops. Das wissen die Long-Trader und werden versuchen, den Kurs dahin zu ziehen. Wenn es klappt, kann sich die Aufwärtsbewegung schnell beschleunigen. Der nächste wichtige Widerstand befindet sich bei 1,1881. Wenn diese Marke bricht, wird die 1,19 „big figure“ angesteuert werden. Es ist eher unwahrscheinlich, dass der Major diese Marke noch vor dem Wochenende erobern wird. Auf der Unterseite hat EUR/USD die erste wichtige Unterstützung bei 1,1831 und dann bei 1,1803. Der Daily Pivot Point beim Euro vs USD liegt heute bei 1,1812.

Der folgende Chart zeigt Verlauf von Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Rüdiger Born: Interessante Möglichkeiten bei Dow, Nasdaq und Euro

Redaktion

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Interessante Tradingmöglichkeiten könnten sich ergeben bei Dow Jones, Nasdaq und Euro gegen US-Dollar. Interessant dabei ist, dass die Ideen bei den US-Indizes nicht simultan laufen. Mehr dazu im folgenden Video. Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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Türkische Lira fällt spürbar auf neues Rekordtief – die aktuelle Lage

Redaktion

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt heute auf ein neues Rekordtief gegen den US-Dollar gefallen, nachdem sie erst Anfang der Woche weitere Schwäche zeigte aufgrund eines Downgrades einer Ratingagentur. Für einen US-Dollar musste man gestern noch 7,49 Lira bezahlen, heute sind es 7,55 Lira. Auch gegen den Euro erreicht die Lira aktuell ein neues Rekordtief bei einem EURTRY-Wechselkurs von 8,92 (gestern noch 8,89).

Dollar-Stärke drückt gegen türkische Lira

Der heutige weitere Fall für die türkische Lira begann um 7 Uhr früh. In Verbindung bringen kann man dies mit der Verkündung der US-Notenbank Federal Reserve von gestern Abend 20 Uhr. Die Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell zeigen, dass die US-Konjunktur besser laufen soll als bislang angenommen. Und die Fed hat keine Andeutungen für neue eigene Stützungsprogramme für die US-Konjunktur geliefert. Diese Infos gaben dem US-Dollar über Nacht Auftrieb. Und wo der US-Dollar ansteigt, da verliert in der Regel alles, was gegen den US-Dollar gehandelt wird.

Und für die türkische Lira bedeutete das seit heute früh einen weiteren Abwertungsschub, der sich auch heute Nachmittag fortsetzt mit einem USDTRY-Anstieg auf 7,56. Zwar hat der US-Dollar in Form des Dollar-Index (Währungskorb des Dollar gegen andere Hauptwährungen) heute wieder einen Teil seiner Gewinne abgegeben. Aber gegenüber der türkischen Lira legt er auch jetzt weiter zu. Dies kann man als Indiz ansehen, dass aus markttechnischer Sicht womöglich etwas passiert ist. Wurden zahlreiche Stop-Buy-Orders in USDTRY ausgelöst, welche den Dollar gegen die Lira aktuell weiter stärken? Gut möglich. Jedenfalls gab es tagelang eine Seitwärtsphase in dem Währungspaar knapp unter der Marke von 7,50. Von daher ist es gut denkbar, dass sich viele Trader Einstiegsmarken über 7,50 ausgesucht haben, die heute ausgelöst wurden, und nun für weiteren Abwertungsdruck für die türkische Lira sorgen.

Chart zeigt US-Dollar gegen Türkische Lira in den letzten 30 Tagen

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