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Konjunkturdaten

Philadelphia Fed Index fällt unter 0 – wegen „schlechter Nachrichten“

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Herbe Enttäuschung wieder bei den heutigen Konjunkturdaten: der Philadelphia Fed Index fällt mit -6 unter die Marke 0. Und was ist der Grund? Die Volatilität an den Märkten – und die schlechten internationalen Nachrichten:

„Manufacturing conditions in
the region were mixed in September, according to firms responding to this
month’s Manufacturing Business Outlook Survey. The indicator for general
activity fell into negative territory, but indicators for new orders, shipments,
and employment remained positive. Evidence suggests that the responses regarding
general activity that were received earlier in the month may have been
negatively affected by the volatility in the stock market and international news
reports
. Firms reported essentially unchanged prices for raw materials and other
inputs in September and slight declines in prices for their own products. The
survey’s indicators of future activity remained near their readings in August,
indicating that firms expect a continuation of growth in the manufacturing
sector over the next six months. The survey’s broadest measure of manufacturing
conditions, the diffusion index of current activity, decreased from 8.3 in
August to -6.0 this month. This is the first negative reading in the index since
February ’14
.“

Quintessenz: damit die US-Konjunkturdaten wieder besser werden, muß man einfach die internationalen Nachrichten abschaffen!

Zuvor waren bereits die US-Baubeginne mit einem Rückgang von 3% schwächer ausgefallen – zumal der Vormonat von +0,2% auf -4,1% nach unten revidiert worden war. Besser dagegen die US-Erstanträge mit 264.000.

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Konjunkturdaten

Aktuell: Aufträge langlebiger US-Wirtschaftsgüter schwächer

Markus Fugmann

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am

Die US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter (Durable Goods Orders; August) sind mit +0,4% schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +1,5%; Vormonat war +11,4%, nun jedoch auf +11,7% nach oben revidiert).

In der weniger volatilen und daher mehr beachteten Kernrate (ohne Transport und Verteidigung) liegen die Aufträge bei +0,4% (Prognose war +1,2%; Vormonat war +2,6%, nun auf +,% nach en revidiert).

Ohne Verteidigung liegen die Aufträge bei +1,8% (Vormonat war +2,5%)

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Europa

Exporte: Die Stimmung ist prächtig! Alles eitel Sonnenschein?

Claudio Kummerfeld

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am

Viele deutsche Exporte laufen über den Hamburger Hafen

Die deutschen Exporte sind ein Hort der Glückseligkeit, zumindest wenn man nach den aktuellen Exporterwartungen der deutschen Industrie geht. Heute ganz frisch für den Monat September veröffentlichte Umfragedaten vom ifo-Institut (2.300 befragte Unternehmen) zeigen, dass der Index der Exporterwartungen aktuell bei einem Wert von +10,4 liegt, nach +5,5 im August. Im absoluten Tief der Coronakrise im April war es ein Wert von -49,6. Der Chart, der bis 2014 zurückreicht, zeigt den Verlauf der Erwartungen an die Exporte sehr gut. Das Tal ist in V-Form durchschritten, und die Erwartungen steigen weiter an. Die Stimmung ist so gut wie seit Oktober 2018 nicht mehr. Der Aufschwung der Industrieproduktion in vielen wichtigen Abnehmerländern kommt der deutschen Exportwirtschaft dabei zu Gute, so das ifo-Institut.

Diese prima Stimmung bei den Erwartungen an die Exporte ist schon erstaunlich, so möchten wir anmerken, bei den aktuellen Massenentlassungen bei den Auto-Zulieferern (hier eine kleine Übersicht). Und auch die großen Autohersteller selbst bauen weiter ab, siehe aktuell MAN und Daimler. Hier weitere aktuelle Detailaussagen vom ifo-Institut im Wortlaut:

In der Chemischen Industrie erwarten deutlich mehr Unternehmen im vierten Quartal, dass ihre Exporte zunehmen. Gleiches gilt für die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen. Auch die Automobilbranche rechnet mit Umsatzzuwächsen beim Auslandsgeschäft. Der Maschinenbau hingegen erwartet vorerst keine größeren Sprünge, dort zeigen sich die Unternehmen eher zurückhaltend. Mit deutlichen Einbußen beim Export rechnen die Hersteller von Bekleidung, Lederwaren und Schuhen.

Chart zeigt Erwartungen an die deutschen Exporte

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Konjunkturdaten

Aktuell: Verkäufe neuer US-Häuser extrem stark

Redaktion

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am

Von

Die Verkäufe neuer US-Häuser (New Homes Sales; August) sind mit +4,8% auf eine Jahresrate von 1.011 Millionen deutlich besser ausgefallen als erwartet (Prognose war -0,1% auf eine Jahresrate von 895.000; Vormonat war +13,9% auf eine Jahresrate von 901.000, nun jedoch auf +14,7% auf eine Jahresrate von 965.000 nach oben revidiert).

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