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Pokemon Go: Nintendo-Aktie innerhalb von einer Woche +68% explodiert – jetzt noch aufspringen?

Plötzlich hört man es überall, auf einmal berichten alle Medien, und auf einmal muss es jeder haben und benutzen? Naja! Aber wie auch immer, die HandyApp „Pokemon Go“ scheint derzeit den…

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FMW-Redaktion

Plötzlich hört man es überall, auf einmal berichten alle Medien, und auf einmal muss es jeder haben und benutzen? Naja! Aber wie auch immer, die HandyApp „Pokemon Go“ scheint derzeit den Planeten im Sturm zu erobern. Man erkennt User dieser App daran, dass sie mit gesnkten Kopf auf ihr Smartphone starrend durch die Gegend laufen. Denn die App benutzt die Handykamera und projeziert auf das Live-Bild irgendwelche Tiere oder Trolle, richtig? Und die muss man dann einfangen und ihnen in der richtigen Welt hinterherlaufen? Irgendwie so soll es angeblich funktionieren. Wir die wir uns um Börse und Wirtschaft  kümmern, haben keine Lust uns jetzt näher damit zu beschäftigen, was man da genau macht mit dieser App.

Feststellung: Die App existiert erst seit 1 Woche und ist kostenlos. Also verdient der App-Hersteller Nintendo damit kein Geld. Aber man bietet über die App kostenpflichtige Zusatzdienste an. Damit kann man vermeintlich richtig gutes Geld verdienen. Angeblich soll die App jetzt schon in den USA auf mehr als 5% aller Android-Smartphones installiert sein. Wieviel Nintendo damit verdienen wird, ist noch völlig unklar. Frage: Hält dieser Pokemon Go-Hype dauerhaft an, oder ist er wie die Ice Bucket-Challenge oder eine kurze lustige Modeerscheinung, ein kurzer Spaß, der ein paar Monate anhält, und dann wg. Langeweile und Gewöhnungseffekt verpufft?

Die Aktie vom Hersteller Nintendo ist innerhalb der letzten 7 Tage explodiert um +68%. Was für ein Hype!

Frage: Ist diese Kursexplosion wie Pokemon Go ein kurzzeitiger Hype, oder erst der Beginn eines gigantischen Hype? Das wissen auch wir alle erst hinterher. Ist das etwas für Sie? Wir halten uns da raus. Wir weisen nur auf diesen Hype hin. Ob Sie als Anleger versuchen davon zu profitieren, Long oder Short – entscheiden Sie bitte selbst, denn nochmal: Nicht mal Nintendo selbst weiß, ob dieser Hype nicht schon in Kürze wieder zusammenbricht, oder doch ewig anhält.

Pokemon Go Nintendo-Aktie
Die Nintendo-Aktie seit Februar.

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Gixxer

    14. Juli 2016 14:48 at 14:48

    Ich geh hier auch von einem eher temporären Hype aus, der sehr schnell abebben wird.
    Trotzdem würde ich aber in der Aktie nicht short gehen, da die Vergangenheit schon oft gezeigt hat, dass solche Hypes ungeahnte Größe erreichen können und mir die Gefahr zu früh short eingestiegen zu sein, zu groß ist.
    Ansonsten kann man nur noch die beglückwünschen, die früh genug dabei waren. Long einsteigen würde ich aber jetzt auch nicht mehr.

  2. Avatar

    Peter Pan

    15. Juli 2016 00:33 at 00:33

    Ich habe mir mal die Mühe gemacht und bin gerade 2 Std. durch meinen 50k großen Ort gefahren! Hab das Game vorher runtergeladen und laufen lassen. Ich habe beobachtet das viele kleine Gruppen von 2 bis 5 Leute unterwegs waren und alle ihr Handy in der Hand hatten! Es gibt im Ort dann einige sog. Arenen wo man gegen andere kämpft. Wenn man da ankommt bzw vorbei fährt und sieht einige Leute da mit nem Handy stehen weiss man sofort was die machen! haha…
    Fazit: Dieser Hype wird 6 bis 18 Monate volle Fahrt aufnehmen! Und mega Geld einspielen! Man weiss ja das diese Apps mit inApp-käufen fette Kohle machen…

  3. Avatar

    Wolfgang Koch

    15. Juli 2016 07:27 at 07:27

    Schau’n mer mal wieviel Verkehrstote dieser Monsterjagdhype uns hinterlässt.Das Bahnfahren werde ich demnächst unterlassen.Da es in unserer Stadt mit ca.70000 Einwohnern noch keine Bodenampeln gibt,muss ich mit meinem E-Fahrzeug noch höllischer auf die Kopf-unten-Irren aufpassen,als ohnehin schon!Nähere ich mich auf der Autobahn einem Stau,fahre ich möglichst schnell aber kontrolliert an das Stauende heran&verlasse schnellstmöglich mein KFZ in Fahrtrichtung,bevor ein 42 tonniger Geisterjäger mich plattwalzt! Demnächst wird wohl auch die Diskussion um eine 24stündige Ladenöffnungszeit wieder entbrennen,da die Karrieristen noch weniger Zeit zum Einkaufen während der bisherigen Ladenöffnungszeiten haben.

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Markus Koch im Interview mit Dr. Jens Ehrhardt – Markt war überkauft

Redaktion

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Markus Koch spricht im folgenden aktuellen Interview mit Dr. Jens Ehrhardt über die aktuelle Börsenlage. Dr. Ehrhardt ist der Meinung, dass die Börse zuletzt überkauft war, und dass die Kurse deswegen gerade zurückkommen. Das Thema Optionen spielt dabei eine wichtige Rolle. Angesprochen werden im Interview technische wie auch fundamentale Faktoren.

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Wer an der Börse seine Gefühle ausschaltet, gewinnt! – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über.

Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen.

Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein entsprechendes Auto fuhren. Studien haben diesen Zusammenhang mehrfach belegt.

Investieren Sie nicht in der Branche, in der Sie arbeiten

Für die Entstehung einer Lieblingsaktie oder einer Lieblingsbranche ist auch oft unser ausgeübter Beruf von Relevanz. So habe ich jahrelang in meinen Depots Bank-Aktien übergewichtet, weil ich ein Kind der Branche bin. Hier fühlte ich mich wohl, hier kaufte ich gerne. Richtig clever war diese Übergewichtung freilich nicht, wie die Performance vieler Bank-Aktien im Rückblick zeigt. Ich habe Zeit gebraucht, um diesen Wirkfaktor zu verstehen und schließlich abzuschalten.

Ein ähnliches Beispiel: Ein Ingenieur im Maschinenbau wird mit großer Wahrscheinlichkeit sein Depot erheblich mit Aktien dieser Branche befüllen. Er liebt die Arbeit, die er tut. Er mag die Produkte, mit denen er arbeitet. Folglich liebt er auch

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Dax und die Risikoaversion – aktuelle Analystenmeinungen

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Risikoaversion und der Dax - wie geht es weiter?

Werden Dax, Dow und Co nach dem jüngsten Kursverlusten weiter fallen? Risikoaversion (auch Risk Off genannt) ist das Wort der Stunde, also die Flucht in den sicheren Hafen namens US-Dollar und hochwertige Anleihen, in Zeiten immer weiter steigender Corona-Ängste, welche die wirtschaftliche Erholung gefährden. Hier zunächst zwei aktuelle Video-Beiträge von Jochen Stanzl von CMC Markets:

Milan Cutkovic

Hier drucken wir die aktuelle Meinung von Milan Cutkovic ab, Marktanalyst bei Axitrader:

Die Börsen wurden zum Start in die neue Handelswoche von der Realität eingeholt. Dank des billigen Geldes der Notenbanken, drastischer Stützungsmaßnahmen der Regierungen weltweit sowie einer starken Nachfrage nach den Technologieaktien als Pandemie-Gewinner kannte der Aktienmarkt in den vergangenen Monaten nur den Weg nach oben. Die jüngsten Corona-Warnungen nach dramatisch steigenden Infektionszahlen sind nun eine kalte Dusche für die Investoren und die Erinnerung daran, dass wir uns weiterhin inmitten einer globalen Pandemie befinden.

Dass die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Herbst wieder steigen würde, wurde generell erwartet. An den Aktienmärkten bestand jedoch die Hoffnung, dass die Regierungen die Situation nun deutlich besser unter Kontrolle haben und weitere Lockdowns nicht nötig sein würden. In Großbritannien aber kalkuliert die Regierung aber bereits wieder mit einem solchen Szenario und bereitet weitere landesweite Restriktionen vor. Es besteht die Sorge, dass weitere Länder in Europa dem Beispiel folgen werden und die Wirtschaft erneut zum Stillstand kommt.

In den USA steht kein Durchbruch im Ringen um ein neues Corona-Hilfspaket in Sicht. Für die Anleger ist dies frustrierend, vor allem nach dem die Federal Reserve nicht weit genug ging. Ohne weitere Stimulus-Maßnahmen der Regierung könnte die Konjunkturerholung auf der anderen Seite des Atlantiks ins Stocken geraten.

Auch am Devisenmarkt ist in naher Zukunft mit erhöhter Volatilität zu rechnen. Neben der Pandemie dürften die US-Präsidentschaftswahl, die Brexit-Verhandlungen und geopolitische Spannungen die Wechselkurse wieder stärker bewegen. Aktuell sind aufgrund der Risikoaversion vor allem der US-Dollar und der japanische Yen gefragt.

Jasper Lawler

Jasper Lawler von LCG sagt aktuell (hier auszugsweise zitiert), dass er heute die Reaktion der Anleger auf den gestrigen großen Risiko-Off-Tag an allen Märkten, den so genannten „Battery Day“ von Tesla und die Aussage des Fed-Vorsitzenden Jay Powell beobachten werde. Der gestrige Tag sei ein klassischer Risiko-Off-Moment gewesen, an dem Aktien und Kryptowährungen einbrachen, während Staatsanleihen, der US-Dollar und der Yen zulegen konnten. Tech-Aktien würden sich seit einigen Wochen zurückziehen, aber gestern sei der Ausverkauf breiter gewesen, da die Industrieunternehmen im Dow schwer getroffen wurden. Der Silberpreis fiel am Montag an einem Punkt um 10%.

Einige Marktteilnehmer hätten auch argumentiert, dass das traurige Ableben der Richterin Ruth Bader Ginsburg und der Streit um ihre Nachfolge im Obersten Gerichtshof ein neues US-Konjunkturpaket noch unwahrscheinlicher gemacht habe. Wenn der Rückgang nur auf die Stimmung zurückzuführen ist, dann erhöhe dies die Chance auf einen Rückschlag am nächsten Tag – auch wenn einige wichtige technische Niveaus, darunter die 50 DMA im S&P 500 nachgegeben haben – dies begünstige weitere Abwärtsbewegungen.

Teslas Battery Day sei zum Teil ein PR-Gag, und zum Teil etwas Wesentliches für die Zukunft der Elektrofahrzeuge. Jede neue Generation von Tesla-Batterien sollte in der Lage sein, mehr Energie zu speichern und eine längere Lebensdauer zu haben – und damit die Reichweite und Kosten von Elektrofahrzeugen auf ein Niveau zu bringen, das von der breiten Masse akzeptiert werde.

Jasper Lawler weist auch darauf hin, dass Jerome Powell heute Nachmittag bei einer von drei Gelegenheiten in dieser Woche vor dem Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses über das CARES-Gesetz aussage – d.h. über das erste Konjunkturpaket. Für Großbritannien wird erwartet, dass Premierminister Boris Johnson gegen Mittag in einer Erklärung vor dem Unterhaus weitere Sperrmaßnahmen ankündigen wird.

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