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Riße Marktkommentar (VIDEO): Bei einer Prognose für das Börsenjahr 2017 lagen alle daneben

Ich bin Antizykliker. Es gab eine einzige einheitliche Prognose für das Börsenjahr 2017, nämlich dass es ein…

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Von Stefan Riße

Ich bin Antizykliker. Es gab eine einzige einheitliche Prognose für das Börsenjahr 2017, nämlich dass es ein volatiles Börsenjahr wird. Was sehen wir? Seit Monaten ist sehr wenig los. Auf so einen schwankungsarmen Verlauf sollten wir uns auch in den nächsten Monaten einstellen. Was tun? Mehr dazu im Video…

33 Kommentare

33 Comments

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    Udo Ufkowski

    31. Mai 2017 18:37 at 18:37

    Mist, es wird volatil. Wenn Herr R. es schnallt, dann ist die ruhige Phase vorbei.

    :-)

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    Dickbär

    31. Mai 2017 19:07 at 19:07

    @ Kurzzeitgedächnisse wie Risse u.Co. Bis jetzt hat es alle Jahre u.auch auf viel tieferen Niveaus 2-3 Korrekturen gegeben.Alle Börsenregeln gelten jetzt nicht mehr.
    D.H BÖRSEN STEIGEN IMMER
    VOLATILITÄT BLEIBT TIEF. Zum ewigen Spruch,Kurse seien durch Dividenden gut unterstützt.NOCH NICHT GEMERKT ,DASS IN EINER WOCHE 2-3 Jahresdividenden verlustig gehen können. Ich bin sicher ,dass viele Träumer bald erwachen werden

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      Marko

      6. Juni 2017 15:00 at 15:00

      VOLATILITÄT BLEIBT TIEF. Zum ewigen Spruch,Kurse seien durch Dividenden gut unterstützt.

      Ja, genau darum geht es, weil der Anleihenmarkt als „sicherer Hafen“ derzeit viel zu teuer ist, um eine Alternative zu Aktien zu sein. Wieso sollte der Markt nicht genauso denken ? Die Spanne ist je nach Markt/Aktie enorm ! Das ist kein ewiger Spruch mit den Dividenrenditen der Aktien , die Notenbanken, haben die Anleihenrenditen wegen Lehman so in den Keller rauschen lassen, dass der Markt eigentlich keine Wahl hat ?

      Klar Korrekturen wird es je nach Lage geben, wer aber hier denkt, der Dax fällt jetzt mal locker auf die 9500, der liegt wohl falsch.

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    Marko

    6. Juni 2017 14:51 at 14:51

    Aber der Dax macht doch genau das, Vola im Keller, da dachten viele, „Sell in May and go away“. Dividensaison vorbei, alles gut. Runter mit dem Schrott… ähh Aktienmarkt.

    Aber : dass manche vergessen haben , dass es einen EZB-Beamtenladen gibt, der dies (dieses Jahr) durch seine Nullzinspoltik verhindern könnte, tja… ?
    Jetzt sehen Sie es.

    Worum es geht, der Anleihenmarkt und der Aktienmarkt müssten sich angleichen in ihrer Bewertung, sei es nun Diviendenrendite bz. Anleihenrendite, vom KGV der Anleihenmärkte rede ich lieber nicht….

    Es geht prinzipiell darum, dass die EZB sagt, Nullzins bzw. Negativzinspoltik vorbei und dann wird die Vola wieder da sein. Da aber offenbar die Amis ihre Zinsen weiter erhöhen werden (Juni/September) wird dies die EZB spätestens nach der Bundestagswahl unter Druck setzen, irgendwas zu tun. Irgenwas könnte sein Rücknahme der Negativzinsen, Anleihenkäufe reduzieren (dies tun sie ja bereits) Negativzinsen auf Kosten der Verbraucher/Immobilienboom, das kann nicht die Lösung sein.

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    Marko

    6. Juni 2017 15:18 at 15:18

    Und die QE-Programme waren nach Lehman gerechtfertigt, wenn die so eine Investmenbank in die Pleite rauschen lassen und denken:
    „Jetzt zeigen wir es den „Bankstern“, wird schon nix passieren“ – da hab ich damals gedacht : wie naiv kann eine US-Regierung sein ?

    Dass wir in Europa durch die Südländer auch Probleme haben, o.k. Aber das wird hofftenlich nicht nochmal passieren. Da wäre ohne die Notenbanken bzw. den Staaten die dahinter stehen, der ganze Laden auseinandergebrochen, also auch unser Geld-Finanzsystem !

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      columbo

      6. Juni 2017 16:54 at 16:54

      @Marko, nichts für ungut, aber führen Sie Selbstgespräche?

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    Marko

    7. Juni 2017 02:00 at 02:00

    Was meinen Sie ? Herr Risse hat diesmal einen Top-Beitrag zur generellen Situation der Märkte geliefert.
    Na wartet mal auf den nächsten Crash, der kommt bestimmt,…irgendwann…

    „Flucht in die Sicherheit“ :D

  6. Avatar

    Beobachter

    7. Juni 2017 06:58 at 06:58

    @Marko, immer wieder diese alte Platte man hätte Lehmann nicht pleite gehen lassen sollte, DER FEHLER HEUTE IST GENAU DAS GEGENTEIL, DASS MAN KAPUTTE BANKEN MIT STEUERGELDERN DURCHSIECHT.Es gibt unter den Kommentatoren schon fast planwirtschaftlichen Ansichten,d.h.Banken dürfen nicht Konkurs gehen, einer meint sogar, Zinsen dürfen auch nicht mehr vom Markt gemacht werden weil die Staaten zu hohe Schulden haben !

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    cashburner

    22. Juni 2017 23:16 at 23:16

    Herr Riße meint, alle lagen mit 2017 daneben.
    Platow lag nicht daneben – und ich persönlich zum Glück auch nicht.
    Er geht da wohl gerne von sich selber aus – führte ja auch seinen Fonds in die Pleite.

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    walter

    5. Juli 2017 18:48 at 18:48

    Wo ist Herr Risse denn abgeblieben?
    Wurden Er „weggemobbt“?
    Aber kein Problem…,denn Ich bin ja hier….

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    Walter Schmid

    10. Juli 2017 22:38 at 22:38

    Ja wo bleibt er denn, mein Kontraindikator??? Stehen die 18.000 DAX-Punkte bis Ende 2018 noch? Ich weiß gar nicht mehr so recht, wie ich mich positionieren soll. 

  10. Avatar

    Walter Schmid

    10. Juli 2017 22:39 at 22:39

    Ja wo bleibt er denn, mein Kontraindikator??? Stehen die 18.000 DAX-Punkte bis Ende 2018 noch? Ich weiß gar nicht mehr so recht, wie ich mich positionieren soll. :-)

  11. Avatar

    walter

    11. Juli 2017 11:27 at 11:27

    Wenn mein Komment.,so wie meistens geloescht wird,dann kann doch die FMW uns doch mitteilen,warum Herr Risse hier nichts mehr zum Besten gibt?
    Kann man Risse in Zukunft abschreiben?
    Fragen ueber Fragen…

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      Markus Fugmann

      11. Juli 2017 11:32 at 11:32

      @Walter, um es klar zu sagen: das Engagement von Herrn Riße unterliegt einer gewissen Volatilität :)

      • Avatar

        walter

        11. Juli 2017 11:35 at 11:35

        ..und darum ist er jetzt von der Bildflaeche verschwunden?
        Seit fast 6 Wochen!

        • Avatar

          Markus Fugmann

          11. Juli 2017 11:38 at 11:38

          @Walter, es ist, wie ich sage: Herr Riße tanzt auf vielen Hochzeiten, was ja mehr als legitim ist. Wenn er das Gefühl hat, etwas sagen zu wollen hier bei FMW, dann tut er es. So einfach und ohne Verschwörungstheorie..

          • Avatar

            walter

            11. Juli 2017 11:44 at 11:44

            Danke fuer ihre Auskunft!
            Volatillitaet also….wie mans nimmt…

  12. Avatar

    walter

    11. Juli 2017 11:33 at 11:33

    …oder ist es Risse,etwa so ergangen,wie Boris Becker….weil er erst mal seine (event.) Pleite verarbeiten muss?
    Hat man ihn sogar weggesperrt,wie damals den Uli H.?
    FMW,sorgen Sie doch bitte fuer Klarheit,damit keine FAKES die Runde machen!!

    • Avatar

      berti

      11. Juli 2017 11:54 at 11:54

      LOL

      „Mein Gott Walter…..“

      • Avatar

        walter

        11. Juli 2017 12:08 at 12:08

        ja ja berti und am Archloch,knallt er,der Walter,lol
        Wenn Risse taegl.ueber die Ticker gleitet und dann man von ihm nichts mehr hoert,dann kommen halt solche Gedanken auf…
        Aber die Vola,die Markus angesprochen hat,bezieht sich doch etwa nicht auf seine Geldboerse, oder nicht?

        • Avatar

          Markus Fugmann

          11. Juli 2017 12:14 at 12:14

          @Walter, über die Geldbörse von Herrn Riße fehlen mir jegliche gesicherten Erkenntnisse..
          Herr Riße war während eines Projekts, das wir mit ihm zusammen gemacht hatten, täglich bei FMW zu sehen; dieses Projekt aber ist ausgelaufen; weitere Videos von ihm daher nur sporadisch und in loser Reihenfolge..

          • Avatar

            walter

            11. Juli 2017 12:17 at 12:17

            Ok,dann waere es soweit geklaert und haken das „Thema Risse“ab.

        • Avatar

          berti

          11. Juli 2017 12:47 at 12:47

          :-)

  13. Avatar

    Marko

    17. Juli 2017 15:30 at 15:30

    Und warum der Herrn Risse hier nicht ist, der „Kontraindikator“ sagt ja nix, viel Spaß meine liebe Bären ? :D
    Ihr seid ziemlich unsicher ?
    Meine lieben Bären, der Anleihemarkt interessiert Euch offenbar überhaupt nicht, nebst der EZB ? Hauptsache, der Dax fällt, das interessiert Euch ? Viel Spaß !
    Wieso nicht gleich ins Casino ?

  14. Avatar

    Marko

    17. Juli 2017 15:41 at 15:41

    Der Bufu bei 161 Punkten, der EUR/USD bei 1,14 ????

    Da muss die EZB langsam (möglicherweise im September) reagieren.

    Solange die EZB nix macht, könnt Ihr auf den Mega-Crash warten, bis Ihr Schwarz werdet… :D

    • Avatar

      Markus Fugmann

      17. Juli 2017 15:49 at 15:49

      @Marko, alles gut bei Ihnen? Sie wirken etwas überdreht in Ihren Postings!

      • Avatar

        walter

        17. Juli 2017 16:03 at 16:03

        Im Jackson-Loch,wird die Entscheidung fallen!
        Wann ist das Treffen nochmal?

        • Avatar

          Markus Fugmann

          17. Juli 2017 16:12 at 16:12

          @Walter, 24. bis 26. August

          • Avatar

            walter

            17. Juli 2017 16:20 at 16:20

            Danke…dann wird ja mein Weissbier noch etwas guenstiger im Einkauf werden,denn dann steht der Euro etwa bei 1,20….Wo der DAX sich dann befinden wird,kann sich ja dann jeder selbst ausmalen!

  15. Avatar

    Marko

    17. Juli 2017 15:58 at 15:58

    Was die EZB machen wird, istdie QE-Programme im September zurückzufahren, alles andere wäre aus Markos Sicht – der gerne Selbstgespräche führt – unglaubwürdig. :D

  16. Avatar

    Marko

    17. Juli 2017 16:10 at 16:10

    Wieso Markus ? Kapiere ich nicht ? Der Markt pendelt hin und her, normalerweise sollte der Markt im Sommer fallen, in den „lauen“ Sommermonaten, dies ist derzeit nicht der Fall.

    Fakt ist, der Ami-Markt ist etwas zu teuer bewertet, was auffällt, ist, dass der EUR/USD zu hoch bewertet ist – nach dem Motto : die EZB macht ja nix.
    Nebst dem Anleihenmarkt, d.h. wenn die EZB „eingreift“, wird dies zu Konsequenzen haben, wieso sind wir eigentlich per „Sie“ ?
    Aber gut, Markus. ;)

  17. Avatar

    Marko

    17. Juli 2017 16:29 at 16:29

    Und wenn die EZB dies tut (Beendigung der QE-Programme), wird sie folgendes tun :

    Die EZB lässt den Markt frei !

    QE-Programme sind Marktmanipulationen, mehr nicht.
    Eine Notenbank kauft Anleihen zu den Preisen „was-weiß-ich“ ?

    Dann wäre die Volalität wieder da, ich weiß, ich bin überdreht….

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Markus Koch LIVE zum Handelsstart in New York – „Zeichen einer Besserung“

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE zum Handelsstart in New York. Es geht heute um „Zeichen einer Besserung“ rund um das Coronavirus, was auch entspannend auf die Börse wirkt.

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Dax in Bärenmarktrally – heute an wichtiger Marke gescheitert?

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Dax befindet sich in Bärenmarktrally

Der Dax befindet sich seit einigen Tagen in einer Bärenmarktrally – da sind sich viele Beobachter einig. Mit diesem Begriff bezeichnet man eine Kurserholung im Rahmen einer übergeordneten Abwärtsbewegung des Marktes. Und der Dax hat seit dem Crash-Beginn am 21. Februar weit mehr als 5.000 Punkte verloren. Vom Tief aus hat der Dax schon wieder kräftig zulegen können. Und nun ist die aktuelle Frage: Läuft der Markt weiter nach oben?

Dax in Bärenmarktrally – die Marke von 10.080 hat er heute nicht übersprungen

Der folgenden Chart zeigt den Dax auf CFD-Basis seit dem 18. März. Am 25. März, am 27. März und heute hat der Markt drei Hochpunkte ausgebildet bei grob gesagt 10.080 Punkten. Bei der extremen Volatilität der letzten Wochen wollen wir mal nicht so genau auf den einzelnen Punkt achten. Wichtig ist, dass der deutsche Leitindex aktuell diesen jüngsten Widerstand nicht überspringen konnte. Aktuell ist er abgeprallt, und notiert jetzt bei 9.729 Punkten. Dies könnte ein wichtiger Test sein, ob die Bärenmarktrally im Dax weiterlaufen kann. Überspringt der Markt diese Marke, wäre das kurzfristig ein positives Zeichen für Trader.

Aber man muss immer betonen: Es handelt sich hierbei um kurzfristige Trends. Übergeordnet sind wir immer noch im Bärenmarkt, und der nächste große Knall tief nach unten könnte für den Dax erst noch anstehen. Aber könnte man (bis es soweit ist) noch weiter auf einige hundert Punkte Richtung Norden spekulieren? Denn aktuell scheint die Lage an der Börse relativ optimistisch zu sein. Agata Janik hat vorhin eine sehr interessante charttechnisch fokussierte Analyse zu Dax veröffentlicht. Diese können Sie hier einsehen. Über die Voraussetzungen für eine mögliche Trendwende am Gesamtmarkt sprach heute früh auch Markus Fugmann im Videoausblick (hier anschauen).

Robert Zach

Robert Zach von investing.com hat sich heute zum Dax mit sehr interessanten Aussagen geäußert. Der Markt würde auf einen Datennebel zusteuern, weil sich das ganze Ausmaß der Coronavirus-Krise bezogen auf die wirtschaftliche Aktivität wohl erst in den April-Daten widerspiegeln werde. Daher bestehe weiterhin die Möglichkeit, dass es sich bei der gegenwärtigen Erholung im Dax nur um eine Bärenmarktrally handele, wie viele propagieren, dabei aber den Zentralbank- und den daraus resultierenden Liquiditätseffekt aus irrationellen Gründen völlig ausblenden würden – und das, obwohl sie wüssten, was die Hausse in den letzten 10 Jahren maßgeblich angetrieben habe. Auszugsweise wollen wir noch einige andere aktuelle Aussagen von Robert Zach zitieren. So erwähnt er den erst gestern von der chinesischen Zentralbank gesenkten Zinssatz für Reverse-Repo-Geschäfte. Auf kurze Zeit dürfte diese enorme Liquidität (reingepumpt durch die Notenbanken weltweit) sowie die Sicherstellung des Kreditflusses die Aktienmärkte wohl gut unterstützen.

Die entscheidende Frage aber laute, was danach komme. Das Coronavirus werde wohl für einen massiven Nachfrageeinbruch sorgen, was in erster Linie einen deflationären Schock auslösen werde. Gleichzeitig würden Lieferketten zerstört oder zumindest unterbrochen. Wenn die Nachfrage aber rasch zurückkehre, dürfte damit auch die Inflation ein Comeback feiern, so Zach. Da das Coronavirus aber wohl auch ganz ungeahnte Auswirkungen habe, die wir alle so noch nicht erlebt haben, sei eine zweite Abwärtswelle bei Dax und Co freilich nicht gänzlich auszuschließen, zumal sich der Dax kritischen Chartmarken nähere. Vorausgesetzt, dass es sich bei der aktuellen Erholung tatsächlich nur um eine Bärenmarktrally handeln sollte, dann könne dem Dax im Bereich von 10.400 Punkten allmählich die Puste ausgehen. Gelinge den Bullen dagegen der Spurt über diese Hürde, so bestünde weiteres Rallye-Potenzial auf 11.000 Punkte, so Robert Zach.

Heiko Thieme

Heiko Thieme hat aktuell auch zur aktuellen Lage im Dax gesprochen. Sehen Sie dazu das folgende Video. Selbstkritisch bespricht er seine Kaufempfehlungen aus Februar. Die brisante Entwicklung der Coronakrise und die Abstürze an den Märkten, das habe sich natürlich auch seiner Kenntnis entzogen, so Thieme. Die entscheidende Frage die besprochen wird lautet: War es das jetzt mit den fallenden Kursen? Es sei nicht falsch derzeit bis zu 40 Prozent Liquidität vorzuhalten, denn es würden wieder günstigere Kurse kommen.

Dax auf CFD-Basis seit dem 18. März

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Dax: Der deutsche Leitindex ist noch nicht über dem Berg

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Der Dax konnte sich zuletzt erholen – aber geht dieser Anstieg nun wirklich weiter?

Die Börse handelt bekanntlich die Zukunft. Während sich die einen noch in der Präsenz-Panik befinden, denkt das große Kapital schon weiter und handelt. Eines ist aber sicher: Es vergeht bisher kein Tag, ohne dass sich die Lage in der Corona-Krise nicht verschlechtert.

Dennoch hat der Dax ein starkes Bestreben, sich wieder über die bekannte Widerstandsmarke von 10.000 Punkten zu begeben. Auch die gestrigen Aussagen der berühmten fünf Wirtschaftsweisen in Deutschland, schildern ein gar nicht so düsteres Bild für die Zukunft. Nur 2-5 % Wirtschaftswachstum soll unsere Wirtschaft in der klar erklärten Rezession verlieren. Vielleicht sind unsere Weisen schon ein wenig vergreist oder leben in einem anderen Land. Unsere gesamte Volkswirtschaft fällt mehr oder weniger für einen ganzen Monat aus und 50% unseres Mittelstandes kämpft mit einem möglichen Konkurs. Unsere Wirtschaftsweisen aber sprechen von nur 2% Wirtschaftsschrumpfung! Die Auswirkungen werden sich lange und wesentlich härter gestalten als gedacht. Wir sprechen von anstehenden Verstaatlichungen. Auch wird der Staat mit möglichen neuen Schulden den ganzen  Schaden nicht auffangen können.

Der Dax ist in den letzten Jahren immer aus einer Krise wieder gut herausgekommen und konnte langfristig steigen. So wird es vermutlich auch dieses Mal sein. Der Schaden wird sich aber wahrscheinlich wesentlich größer gestalten als gedacht, daher wird ein weiterer Aufschwung nach über 10 Jahren Anstieg auf sich warten lassen.

Der Dax hängt an der Zeit

Jeder Tag, der ohne positive Nachrichten vergeht, wird der deutschen Wirtschaft viele Milliarden kosten. Es ist daher eine Frage der Zeit, wann der normale Betrieb wieder aufgenommen werden kann. Es gibt aber den berühmten Punkt des „no returns“: Er ist der Knickpunkt, wann eine Krise ohne großes Aufsehen überwunden werden kann oder nicht. Ist dieser jedoch überschritten, dann diskutiert man über Langzeitfolgen, die nur wieder schwer wettgemacht werden können. Dies ist das realistische Abbild der aktuellen Situation. In der heutigen Zeit benötigt der Bürger Mut und Zuspruch – und keine düsteren Aussichten.

Was die wirtschaftliche Lage angeht, kann derzeit keine Entwarnung geben werden. Es ist so, die restlichen Worte sind für die Volksseele und für die Beruhigung. Der Zeitfaktor ist also mehr als nur entscheidend. Es geht hier um Tage – und das ist den meisten gar nicht bewusst.

Dax hadert mit der 10.000er Marke

Neben der psychologischen 10.000er Marke gibt es auch noch den Widerstand des EMA 420 (exponential moving average). Im Chart ist deutlich das Scheitern des Dax an dieser Linie mehrmals zu erkennen. Da dies ein dynamischer Widerstand ist und sich aufgrund des Zeitfaktors nach unten zieht, bildet sich dadurch ein doppelter Widerstand in dem Bereich von 9.950 und 10.000 Punkten. Um diese zwei Marken nachhaltig durchbrechen zu können, bedarf es starker Argumente. Zugegeben, diese können jeden Moment auftreten – aber geht man vom kurzfristigen Geschehen aus, dann können beim Dax noch bessere Einstiegskurse gesehen werden. Viel besser für den längerfristigen Investor ist die Jäger- und Sammler-Strategie: Den Nagel in die Wand schlagen und eine kleine Anfangsposition kaufen. Dann bei guten Gelegenheiten im kleinen Stil nachkaufen und einen guten Mischkurs bilden.

Weiter volatil

Die Meinungsvielfalt ist noch sehr groß, daher müssen wir auch diese enormen Tagesschwankungen beobachten. Geht man von dem technischen Zustand des Dax aktuell aus, dann wird der Deutsche Leitindex an seinen angesprochenen Widerständen aufgehalten. Diese zu brechen, sollte schwer sein. Die ersten Verkaufssignale (rote Kreise) sind bereits ausgebildet. Es ist eine Korrektur bis in den Bereich von 9.360 Punkten zu erwarten. Sollten wider Erwarten die Widerstände bis in den Bereich von 10.000 Punkten genommen werden, dann ist noch viel Luft auf der Oberseite. Dieses Szenario ist aber eher als unwahrscheinlich einzustufen. Der Markt benötigt klare Fakten, um klare Entscheidungen zu treffen. Diese sind noch nicht gegeben, daher wird die Volatilität im Dax & Co weiterhin hoch sein.

Der Dax steht wahrscheinlich vor einer Abwärtsbewegung

 

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Der Dax hat sich erholt, aber die nächste Bewegung dürfte nach unten gehen

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