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Samaras macht den Rückzieher, Syriza schäumt

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Ministerpräsident Samaras macht einen Rückzieher und kündigt nun Neuwahlen für Ende 2015 an. Ursprünglich sollte noch zwei Anläufe gestartet werden, bei der Präsidentenwahl eine Mehrheit für den Samaras-Kandidaten Dimas zu finden. Das beim ersten Wahlgang klar wurde, dass wohl auch weitere Versuche die gewünschte Mehrheit für Dimas nicht erbingen würde, macht Samaras nun einen Rückzieher, um eine Neuwahl Anfang 2015 zu verhindern.

Neuer angepeilt ist nun die Neuwahl Ende 2015 und damit ein haalbes Jahr vor dem regulären Wahltermin. Offenkundig fürchtet Samaras, dass bei Neuwahlen Anfang 2015 ein Sieg der linken Syriza unausweichlich wäre – und versucht daher Zeit zu gewinnen. Sollte sich die Wirtschaft im Zeitraum bis Ende 2015 erholen, so offenkundig seine Spekulation, würde die Zustimmung für Syriza abnehmen.

In eienr Fernsehansprache sagte der Ministerpräsident gestern: „Wir können den angemessenen Zeitpunkt für die Parlamentswahl finden, selbst Ende 2015“. Allerdings müsse zuvor ein Präsident gewählt werden und die Gläubigerverhandlungen mit Europäischer Zentralbank, EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds abgeschlossen seien. Samaras bezeichnete sein Vorgehen als in der Ansprache „nationale Pflicht“.

Damit aber steht selbst eine Neuwahl Ende 2015 in Frage, weil es weiter unwahrscheinlich bleibt, dass Samaras einen eigenen Kandidaten durchbringen kann – und ohne neuen Präsidenten keine vorzeitigen Neuwahlen. Faktisch bedeutet das neue Vorgehen von Samaras eine eklatanten Wortbruch. Dementsprechend auch die Reaktion von Syriza:

„Er fürchtet vor allem das Urteil der Bevölkerung. Es wird ihm nicht gelingen, dies zu umgehen“, so die Partei in einer offiziellen Verlautbarung. Selbst wer nicht mit Syriza sympathisisiert, dürfte zugeben, dass dieser Eindruck nicht weit hergeholt ist..

Ein Kommentar

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    Wolfgang Koch

    22. Dezember 2014 13:52 at 13:52

    Jetzt also auch noch die,nicht nur finanziell, bankrotte“Wiege der Deomokratie“!Ich dachte eigentlich,dass nur Schlächter(Idi Amin,Papa&Babydoc,Mobutu&Diktatoren,Putin,AdolfVarela,Pol Pot usw.)sich wie Abe&Samaras die Art&Weise,sowie die Termine von „Wahlen“selbst festlegen können.Ich merke,dass ich nicht mehr uptodate bin,mit 55 sicher nicht verwunderlich in der extrem schnelllebigen aber auch unverbindlichen“ Neulandzeit“!(Soziale Marktwirtschaft ade,Demokratie ade,what’s next?die Menschenrechte etwa?1.Anzeichen sind zu vernehmen!Es scheint beim Menschen so zu werden,wie bei jedem anderen Schädling:Tritt er in zu grossen Massen auf,greift der „darwinsche Grundsatz:Die Evolution regelt alles weitere.Anschnallen oder durchbeissen,es geht bald los!

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Aktienmärkte: Wall Street immer noch viel zu teuer! Marktgeflüster (Video)

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Die Aktienmärkte nach drei Handelstagen mit Gewinnen heute wieder im Rückwärtsgang – in den USA war schon wieder die Rede von einem neuen Bullenmarkt, nachdem der Dow Jones vom Corona-Tief um 21% gestiegen war (nach einem vorherigen Abverkauf von 37%). Aber gerade die Wall Street-Aktien sind für das, was der shutdown wegen des Coronavirus bedeutet, nach wie vor deutlich zu teuer: so ist derzeit lediglich ein Rückgang des Gewinns pro Aktie im S&P 500 von lediglich 15% eingepreist für das zweite Quartal. Da aber die Folgewirkungen des shutdowns deutlich größer ausfallen dürften, sind die Aktienmärkte der USA nach wie vor zu teuer (der Dax dagegen ist viel günstiger und handelte bereits in der Nähe seines Buchwerts)…

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Aktienmärkte: Die Lage vor dem Wochenende! Videoausblick

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Die Aktienmärkte verbuchten nun drei Gewinntage in Folge wegen der Hoffnung auf Staats-Stimulus sowie dem Glauben an die Notenbanken – aber heute steht ein langer Freitag an mit der Frage, ob das US-Abgeordnetenhaus eine Abstimmung über das 2-Billionen-Rettungspaket hinbekommt, oder sich das Ganze deutlich verzögert (was für die Aktienmärkte ein schlechte Nachricht wäre). Die USA sind nun bei den Coronavirus-Infizierten die weltweite Nummer eins und damit vor China, im Fokus weiter vor allem New York. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit in den USA übertrifft alles, was man in den letzten Jahrzehnten in anderen Krisen gesehen hat – und Deutschlands Autokonzerne werden kollektiv von der Ratingagentur S&P abgestuft. Aber sonst ist alles bullisch..

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Coronavirus: „Die Welt, die wir kannten, ist verloren“! Marktgeflüster (Video)

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Die USA, vor allem New York, sind nun zum Epizentrum des Coronavirus geworden: „Die Welt, die wir kannten, ist verloren“ – das sagte der Gouverneur von New York, Andrew Cuomo, in der Nacht auf den heutigen Donnerstag. Heute 3,28 Millionen Erstanträge auf Arbeitslosenhife in den USA – das entspricht 1% der gesamten (inklusive nicht arbeitenden) US-Bevölkerung. Aber die Wall Street dennoch mit einer Rally nach Aussagen von Jerome Powell, wonach die Munition der Fed unbegrenzt sei – als würde das gegen das Coronavirus und seine Verwerfungen wirklich helfen können! Aber die Aktienmärkte wollen nicht glauben, dass die Welt, die wir kannten, verloren ist – sie wollen unbedingt den Glauben aus der alten Welt an die unbegrenzte Macht der Notenbanken aufrecht erhalten..

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