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Serie Währungshandel

Wie wird man reich durch W√§hrungshandel? F√ľnfter Teil einer Serie: 23 Tradingfehler, der Turbo zum Gewinn!

Gastkommentar von @Forex-Stratege

23 Tradingfehler ‚Äď der Turbo zum Gewinn

Fehler beim Traden – und das soll ein Turbo beim Gewinnen sein? Wie soll das gehen?

Ich werde hier typische Fehler im Trading vorstellen. Indem man sie beachtet und vermeidet, wird man f√ľr sich selbst Gewinne erzielen, direkt oder indirekt. Man erspart sich viel Geld und Zeit, wenn man nicht dieselben gro√üen Fehler wiederholt, die schon so viele vor einem machten.


Verpulvern Sie nicht sinnlos Ihr Geld!

Allerdings ist es schwerer als man denkt, aus den Sekund√§rerfahrungen anderer Personen zu lernen. Viele schaffen es nur als Prim√§rerfahrung und m√ľssen mit den ‚ÄěKonsequenzen‚Äú leben. Es h√∂rt sich so einfach an – man h√∂rt von Fehlern, denkt sich ‚Äěklingt logisch‚Äú, aber man begeht sie trotzdem oft selber. Derjenige, der systematisch Schritt f√ľr Schritt das Handeln erlernt, wird eine geringere Chance haben diese Fehler zu begehen, aber trotzdem wird es ab und an passieren, denn wir sind und bleiben nur Menschen.

Dieser Artikel ist nicht kurz, aber ich wollte ihn aus mehreren Gr√ľnden nicht reduzieren, bzw. habe ihn sogar schon deutlich zusammengefasst. Ich wollte nichts f√ľr mich wichtiges weglassen (bestimmt wurde auch so etwas vergessen), nur damit jemand es schneller zu Ende lesen kann. Ich denke die Informationen sind es wert, dass man sich die Zeit zum Durchlesen nimmt, aber das mag jeder f√ľr sich beurteilen. Ich habe zu den Fehlern die Erkl√§rungen dazu geschrieben, warum es falsch ist und erg√§nzte auch entsprechende L√∂sungen. Bei umfangreichen Themen werden noch weitere Artikel folgen. Ab und an werden Querverweise auf andere Stellen im Artikel vorhanden sein. Da die meisten gr√∂√üeren Fehler in diesem Artikel gesammelt sind, ist es leichter, immer mal wieder nachzulesen, und Kommentare zu schreiben. Ich hoffe also, dass die Artikell√§nge nicht abschreckt, es wird durch den Mehrwert an Information mehr als ausgeglichen.

Generell sei noch zu dem Artikel gesagt, dass man mir nicht bei allen Sachen zustimmen muss. Es mag Leute geben, die durch solche Fehler durch Gl√ľck sogar Gewinne machten oder es einfach anders sehen. Aber da ich ein Mensch bin, der den puren mathematischen Ansatz bevorzugt, halte ich es mit dem Gl√ľck (= Zusatzturbo) folgenderma√üen: ‚ÄěOhne Gl√ľck gut verdienen, mit Gl√ľck extrem gut verdienen‚Äú.

Beim Erlernen des Handelns geht es ganz grob darum, sich Wissen anzueignen, es √ľber Praxiserfahrungen zu vertiefen und zu erweitern, und sich psychologisch/emotional in einem guten Zustand zu befinden. Hier sollen jetzt die gro√üen Fehler, die man auf der Reise zum H√§ndler begeht, besprochen werden. Die kleineren einzelnen Tradingfehler werden ein anderes Mal besprochen. Die Reihenfolge soll keine unterschiedliche Rangwertung darstellen.

1. Fehler: Kein schrittweises Erlernen der Basics

Dazu m√∂chte ich mal eine kurze Geschichte erz√§hlen: ‚ÄěIch habe vor sehr vielen Jahren mal eine Weile lang einen Fechtverein besucht. Alle Teilnehmer waren gut im √úben der Schritte und der Waffenhandhabung. Es gab dort auch einige Fechter, die schon sehr lange dabei waren. Und es gab zwei, die sich deutlich von den anderen √§lteren Fechtern unterschieden. Sie waren nahezu unbesiegbar f√ľr mich – nur durch Gl√ľck und hohes Risiko konnte man auch mal einen Punkt bekommen. Sie waren nicht l√§nger dabei als die anderen, und sie waren nicht besser von Anfang an. Aber sie wurden anders trainiert. Wie ich sp√§ter im Gespr√§ch erfuhr, wurden diese zwei Fechter zuerst mit den Basics vertraut gemacht. Mir wurden die Schrittfolgen gezeigt, ein Florett in die Hand gedr√ľckt und los ging es. Diese beiden haben ein Jahr lang nur die Schrittfolgen ge√ľbt, nur das Tag ein und Tag aus, ohne Waffen zu benutzen. Sie waren so flott mit der Beinarbeit, man war chancenlos.

Exakt genauso l√§uft es beim Erlernen des W√§hrungshandels, je genauer und intensiver ich die Grundlagen lernen, umso h√∂her ist meine Chance, das ich sp√§ter deutlich besser bin. Nur beim W√§hrungshandel geht es um Geld. W√ľrde man beim Fechten gleich als Anf√§nger auf sich Wetten abschlie√üen, wenn man gegen anderen antritt? Nat√ľrlich nicht, man w√ľrde erst √ľben, und je sauberer man √ľbt, umso besser werden die Chancen (Talent vorausgesetzt). Eigentlich m√ľsste man einem Trading-Anf√§nger also verbieten irgendwas zu handeln, bis er sich jegliche Grundlagen angeeignet hat, wie zum Beispiel:
РAlle mathematischen Grundlagen und Zusammenhänge, die mit dem Währungshandel und seinen Berechnungen zu tun haben
РGrundlagen des Währungshandels: Welchen Markt handel ich, was sind Besonderheiten, welche Gesetze gelten
РVor und Nachteile unterschiedlicher Broker, und wie kann man sie finden (auch sämtliche Dokumente eines Brokers durchlesen und verstehen)
– Erlernen der Handelsplattform (lese dir die komplette Anleitung durch, erlerne die Shortcuts, richte dir die Station ein, √ľbe in einem Demokonto bis du alles kennst was es gibt ‚Äď und mit alles meine ich Alles!)
– Welche Instrumente gibt es: W√§hrungen, CFD, Futures, Optionen, Optionsscheine, Bonds, Aktien, ‚Ķ. (Funktion, Vorteile und Nachteile m√ľssen bekannt sein)
– Was bedeuten Kurse bzw. wie bilden sich Kurse!
РRisikoakzeptanzwert bestimmen und anpassen können (wird noch genauer erläutert in diesem Artikel)
РErwartungswertberechnung / Chance-Risiko-Verhältnisse verstehen und verbessern können
– Welche Risiken gibt es im Handel und wie vermeide ich sie, bzw. welche sind nicht kontrollierbar
– Nicht zu verlieren ist wichtiger als viel zu gewinnen: das muss verinnerlicht werden, das der Kapitalerhalt das wichtigste Ziel ist (vor allem am Anfang)
– Wie finde ich ein Handelssystem (das einen statistischen Vorteil oder sogar einen fundamentalen Vorteil enth√§lt), wie entwickle ich es, wie erweitere und verbessere ich es, wie teste ich es ohne mich selbst dabei zu betr√ľgen, wie handele ich es ‚Ķ
РWie nutze ich einen Backtester: Was kann er, was kann er nicht, wie muss ich die Werte korrigieren um sie als reale Daten nutzen zu können
– Wie erstelle ich einen Plan f√ľr mein Traden und mein Leben, an den ich mich auch halten kann (beides kann man nicht trennen!)
– Unterschiede lernen zwischen ‚ÄěWie tradet man als Anf√§nger‚Äú und ‚ÄěWie tradet man als Fortgeschrittener‚Äú (zum Beispiel Kontogr√∂√üe, Risiko pro Trade, usw. wird in beiden F√§llen komplett anders berechnet)
– Welche statistischen Kennzahlen sind wichtig zur Systembeurteilung und Auswertung, welche sind nahezu sinnlos, welche total sinnlos
– Vieles mehr…

Nur wenn man diese Grundkenntnisse erlernt, hat man eine gute Chance, später sich selbst, andere Händler und den Markt beurteilen zu können. Man wird alles ganz anders einschätzen und begeht deutlich weniger Fehler. Man ist auf alles vorbereitet, und das allerbeste: Man hat einen Plan, nach dem man vorgeht.

Der Versuch, einfach so mal mit dem Traden anzufangen ohne die Grundlagen zu erlernen, wird einfach nur gnadenlos schiefgehen und euch viel Geld und Zeit kosten. Derjenige, der die Gr√∂√üe besitzt, zu akzeptieren, dass er noch nicht bereit ist (wir reden hier nicht von √§ngstlich, sondern realistisch), wird Unglaubliches erreichen k√∂nnen. Diese F√§higkeit besitzen sehr wenige Menschen, und wer immer diese hat, vor dem habe ich allergr√∂√üten Respekt. Es ist einfach in der Natur des Menschen, immer zu denken, man ist besser als alle anderen, und muss es unbedingt selber versuchen, ob es denn wirklich stimmt. Aber der W√§hrungshandel ist ein teurer Lehrmeister. Seid gewarnt, macht es richtig, oder bezahlt mit Zeit und Geld f√ľr die Erfahrung.

2. Mit f√ľr die eigene Situation ‚Äěsinnlosen‚Äú Ideen Zeit verschwenden

Es gibt einfach Sachen beim W√§hrungshandel (wie bei allem in der Welt), die sind nicht sinnvoll m√∂glich. Es gibt Grenzen f√ľr alles, die meisten sind √ľber den puren mathematischen Ansatz sehr leicht ersichtlich. Dann gibt es noch bestimmte Grenzen, die man nicht auf Anhieb sieht. Hier kann man Monate und Jahre Zeit in Projekte stecken, die logisch klingen und in der Theorie toll sind, aber in der realen Welt eines Marktes mit beschr√§nktem Volumen und vielen Wettbewerbern einfach nicht funktionieren.

Ein Beispiel soll hier Arbitrage-Handel sein. Beim Arbitrage-Handel wird nahezu risikolos zur selben Zeit an unterschiedlichen Orten (M√§rkten, Brokern, W√§hrungen, ‚Ķ) gekauft und verkauft, um Kurs- und Zinsunterschiede auszunutzen. Nat√ľrlich klingt das alles total logisch, ist es ja auch. Man handelt zum Beispiel bei einem Broker verschiedene W√§hrungen gleichzeitig, so dass sie sich ausgleichen, w√§hrend man einen Gewinn dabei einbucht. Wenn hierzu Fragen entstehen, kann ich es in einem Extra-Artikel ausf√ľhrlicher erl√§utern (bitte im Kommentar dann ansprechen).

Dadurch dass es so logisch ist, und in der Theorie auch unheimlich toll klingt, fallen viele darauf herein. Man schreibt sich Handelsprogramme, kommt auf super Ergebnisse im Backtest und im Handel mit dem Demokonto, und man rechnet sich schon die Millionen aus, die man verdienen wird. Man kann selber keinen Fehler finden. Das Problem liegt in dem Fall an der Erfahrung. ‚ÄěWenn etwas zu einfach klingt, stimmt was nicht‚Äú oder ‚ÄěWenn etwas so toll funktioniert, warum verkauft man solche Software dann?‚Äú ‚Äď diese S√§tze sollte man nie vergessen beim Handeln sowie generell im Leben.

In der Realit√§t sieht es leider wie folgt aus: Um diese Arbitrage-Vorteile zu nutzen, muss man das gerade am Markt vorhandene Volumen auch selber bekommen. Da aber enorm viele Leute diesen ‚Äěeinfachen risikoloseren‚Äú Weg versuchen, hat sich ein wahrer Technikkrieg entwickelt. Es geht darum die schnellste Datenleitung zu haben, die man f√ľr Geld kaufen kann. Kleinste Zeitunterscheide gewinnen – die Server m√ľssen direkt neben den Rechenzentren der Broker stehen, man muss direkt von den verschiedenen Liquidit√§tsprovidern die Kurse einzeln bekommen, und sie mit den anderen in Sekundenbruchteilen vergleichen, ‚Ķ hier ist es n√∂tig mindestens 6- bis 7-stellige Summen in die Hand zu nehmen, um √ľberhaupt auch nur eine Chance zu haben. Noch dazu: Macht man es mit seinem eigenen Broker (der vielleicht einen langsamen Datenfeed hat), dann ist der eigene Gewinn der Verlust des Brokers, und er wird alles daf√ľr tun euch loszuwerden oder nicht auszuzahlen.

Soviel zum kurzen Beispiel. Es gibt noch so viele Beispiele, die im Chart besser aussehen, als sie real zu handeln sind. Zum Beispiel sind bei den wichtigen News die Spreads hoch und die Bewegungen im Markt extrem schnell, so dass man mit eingetragenen Stop-Orders nur mit einer sehr hohen Slippage in den Markt kommt, und man die gigantischen Gewinne, die man sich im Chart ausgerechnet hat, gar nicht erreichen kann. Man sollte also immer wissen, unter welchen Umst√§nden man in der Realit√§t des entsprechenden Marktes die Handelsideen √ľberhaupt anwenden kann.

3. Fehler: Handeln gegen den eigenen Broker

Irgendjemand muss immer die Gegenposition einnehmen. Es ist egal wer es ist, solange es nicht andauernd der eigene Broker ist (reiner Marketmaker-Broker). Denn das f√ľhrt unweigerlich zu Interessenkonflikten. Verliert Ihr, wird der Broker euch lieben (denn euer Verlust ist der Gewinn des Brokers, da er ja die Gegenposition h√§lt). Gewinnt ihr aber (und zwar deutlich mehr als der Spread und die Kommission dem Broker an Gewinn bringen), dann wird der Broker mit euch Geld verlieren. Da kein Broker sich das lange gefallen lassen wird (denn er ist ein normales Unternehmen was seine Gewinne maximieren m√∂chte), werden alle Ma√ünahmen getroffen, dass ihr weniger gewinnt: Verbindungsabbr√ľche, Trades dauern l√§nger zum Schlie√üen, Konto wird aufgel√∂st, …

Man sollte also auch immer wissen, welche Broker reine Marketmaker-Broker sind und bei welchen Produkten. Zum Beispiel kann man davon ausgehen, dass bei nahezu allen Broker beim Handel mit Bin√§ren Optionen der Broker der Gegenpart des Trades ist, und dadurch st√§ndig ein starker Interessenkonflikt entsteht. Deshalb schon alleine w√ľrde ich nie Bin√§re Optionen auch nur anr√ľhren, da es schon durch diese Ausgangslage keine Zukunft auf gute Gewinne gibt.

Generell gilt im W√§hrungshandel (wie bei allem in der Welt): Schaffe dir erst das n√∂tige Umfeld, damit Du √ľberhaupt mit einer guten Chance gewinnen kannst. Solange es zu Interessenkonflikten mit dem eigenen Broker kommt, kann man keinen langfristigen Erfolg erwarten. Ein weiteres Beispiel f√ľr ein richtiges Umfeld w√§ren die Kosten (Spread, Slippage, Commission, Rollovergeb√ľhr), die je nach Broker unterschiedlich sind. Je g√ľnstiger die Kosten, umso mehr Strategien sind auch profitabel und sinnvoll. Ein weiteres Beispiel ist die Lebenssituation. Man sollte sein Leben so aufgebaut haben, dass man ohne Probleme die monatlichen Kosten decken kann (durch monatliche Einnahmen oder ausreichend Kapital), ohne dass man auf die Tradinggewinne sofort angewiesen ist. Auch sollte in der Familie immer alles besprochen sein und sich auch √ľber den Risikoakzeptanzwert geeinigt werden – es bringt wenig, wenn die Ehefrau sie mit Nudelholz vor Ihrem Computer hin- und herjagt, weil sie nicht erw√§hnt haben, dass sie einen gr√∂√üeren Betrag ihrer Ersparnisse investiert oder sogar verloren haben ‚Äď Sie werden unter Druck kaum noch sinnvoll handeln k√∂nnen.

4. Fehler: Kenne nicht deinen Risikoakzeptanzwert (RAW)

Erkenne deine eigenen Grenzen: Sie sollten wissen, wie hoch Ihr gesamtes Kapital ist (alle Wertanlagen zum aktuellen Marktwert), wie hoch Ihre monatlichen Ausgaben (vergesst hier nicht die Ausgaben f√ľr eine Partnerschaft) und festen Einnahmen sind, und wie hoch ist Ihr pers√∂nlicher Risikoakzeptanzwert (wieviel Geld w√§re ich bereit zu verlieren (direkt oder indirekt als Opportunit√§tskosten), ohne dass ich mich deutlich dar√ľber aufregen w√ľrde und es mich emotional stark belastet. Dieser Risikoakzeptanzwert ist eine der wichtigsten pers√∂nlichen Kennzahlen, die es gibt. Er h√§ngt stark von der Risikobereitschaft, dem Kapital und den monatlichen Ausgaben und Einnahmen ab. Besitzt man z.B. 30.000 Euro und hat einen RAW von 5.000 Euro, dann bedeutet das, dass man beim Handeln alles so berechnen sollte, dass man optimalerweise nie auf die 5.000 Euro Verlust kommen wird, sondern vorher alles verkauft ist.

In dem Beispiel w√§re es mit der maximalen Drawdowngrenze f√ľr ein Gesamtportfolio gleichzusetzen. Was macht diesen RAW aber so bedeutend? √úberschreitet man diesen Wert, dann f√§ngt man an nerv√∂s zu werden und hat Angst. Man f√ľhlt sich nicht mehr wohl, man wird emotional, man begeht Fehler und handelt nicht mehr nach seinem Plan, selbst wenn alles gar nicht mal so schlimm aussieht. Dieser Wert stellt den Grenzwert da, ab wo man anf√§ngt Dummheiten zu begehen und nicht mehr in der PuMa (pure mathematische) Ansatzmethode denken und vorgehen kann.

Dieser Wert ist je nach Person nat√ľrlich oft schwankend √ľber die Zeit. Bei manchen erh√∂ht er sich √ľber die Zeit mit den Gewinnen, bei anderen aber auch nie – jede Person ist da total anders und es gibt da kein richtig und falsch, man muss den Wert aber f√ľr sich bestimmen! Dieser Wert muss von jeder Person genau gekannt werden. Oftmals hat man in seiner theoretischen √úberlegung anfangs einen falschen Wert angesetzt. Merkt man dann beim Handeln, dass einem ein bestimmter Verlust schon nerv√∂s macht, dann sollte man sofort den RAW auf diesen Wert runterkorrigieren und ihn mit der Zeit von diesem Wert erst wieder erh√∂hen. Es ist dringend n√∂tig mit einem niedrigen RAW anzufangen, und ihn flie√üend √ľber die Monate/Wochen/Tage in ganz kleinen Schritten zu erh√∂hen, um sich so daran zu gew√∂hnen. An gro√üe Gewinne kann man sich leichter gew√∂hnen als an gro√üe Verluste – lernt den RAW zu lieben, er sch√ľtzt euch vor √úbertreibung und l√§sst euch gut schlafen.

Der RAW ist f√ľr euch dann ein Maximalwert, der nicht ausgereizt werden sollte. Er beschr√§nkt andere Risikowerte, wie das Gesamtrisiko, und gibt einen Rahmen vor, in dem man arbeiten kann.

Generell gilt aber: Niemals sollte man mehr Geld riskieren, als man bereit ist auch zu verlieren. Und NIEMALS sollte man auf Kredit traden.

Wie wird man reich durch Währungshandel? Vierter Teil der Serie: Besiegst du die Kurse, oder schlagen Sie dich K.O.?

Gastkommentar von @Forex-Stratege

Besiegst du die Kurse, oder schlagen Sie dich K.O.? ‚Äď Habe ich √ľberhaupt die pers√∂nlichen Vorrausssetzungen zum W√§hrungsh√§ndler?

Generell wird man als Anf√§nger sich die Kurse anschauen und die H√§nde √ľber den Kopf zusammenschlagen, und sich fragen, wie kann man daraus jemals etwas erkennen oder ableiten. Das geht Allen so und wie in jedem Job kommt einem am Anfang vieles schwer vor, was mit der Zeit kinderleicht wird. Ob man langfristig gewinnt oder verliert h√§ngt von der eigenen Person fast vollst√§ndig ab.

Deshalb sollte man sich fragen, habe ich √ľberhaupt die pers√∂nlichen Voraussetzungen zum W√§hrungsh√§ndler?

Viele Menschen w√ľrden gerne Vollzeit-W√§hrungsh√§ndler werden. Sie w√§ren gern unheimlich reich, und das am liebsten sofort. Die beste Art einem zuk√ľnftigen H√§ndler zu helfen, ist ihm am Anfang den Kopf kr√§ftig zu waschen, ihm unrealistische Vorstellungen zu nehmen und ihm aufzuzeigen, was seine Entscheidungen bedeuten. Denn immer gilt: Schneller Reichtum ist nur unter sehr hohen Risiken erreichbar (Insider-Informationshandel und Betrug mal ausgelassen).

Generell wird es immer wieder Leute geben, die durch reines Gl√ľck auch im W√§hrungshandel Geld verdienen. So wie in einer Lotterie und beim Pokern, kann man auch, wenn man alles ‚Äěfalsch‚Äú macht und null gelernt hat, am Ende als Gewinner dastehen. Auf diese F√§lle m√∂chte ich nicht weiter eingehen. Ich m√∂chte den systematischen Weg zeigen, wie man s√§mtliche Grundlagen Schritt f√ľr Schritt erlernt und sich einen Lebens- und Tradingplan erstellt. Mein Motto beim Handeln ist ‚ÄěVerdienen beim √úberleben‚Äú. Nichts ist so wichtig wie die Risiken zu kontrollieren und auch zu lernen, welche Risiken kontrollierbar sind und wie – auch geht es darum zu lernen, welche Risiken nicht kontrollierbar sind, und welche nur reduzierbar. Daf√ľr wird es demn√§chst einen Artikel geben, denn nichts ist so wichtig, wie die Risiken zu kennen und wie man sie vermeidet. Dies sollte man sich t√§glich immer wieder in das Ged√§chtnis rufen, oder sich sogar einen Spruch an die Wand h√§ngen wie zum Beispiel ‚Äě√Ąndere was du kannst, akzeptiere was du nicht √§ndern kannst, und lerne beides voneinander zu unterscheiden!‚Äú Dieser Spruch gilt nicht nur f√ľr die Risiken, sondern s√§mtliche Gegebenheiten des Lebens.

Aber nun zum „Kopf waschen“

Als H√§ndler kann man ein sehr sch√∂nes Leben haben, aber daf√ľr muss man auch sorgen. Ein systematischer H√§ndler wird nicht √ľber Nacht reich, er baut sich mit einem Plan alles √ľber die Zeit auf. Also vergesst das einfache „Schnell reich werden“. Denn um schnell reich zu werden, muss man auch extreme Risiken eingehen. Wenn man diese akzeptiert, ist es voll ok und legitim! Da dieses aber nicht meine Methode ist, gehe ich hierauf nicht n√§her ein.

Was unterscheidet Menschen die anfangen wollen zu handeln?

Hier soll nur ein ganz grober Rahmen erläutert werden, auf den ich jeweils in weiteren Artikeln immer genauer eingehen werde.

1. Erkennst du dich selber?
Wer bin ich? Jede Person hat eine andere Ausgangslage. Deshalb ist auch der Weg zum H√§ndler oft total anders. Wichtig ist es, dass man sich selber erkennt und wei√ü, welche Charaktereigenschaften einem total im Weg stehen k√∂nnten. Ein H√§ndler muss emotional schwer belastbar sein, Stress aushalten k√∂nnen in maximaler H√∂he, Kritik einstecken k√∂nnen, ohne schwerwiegende Depressionen leben und zufrieden mit sich sein‚Ķ‚Ķ. Zusammengefasst sollte man ‚Äěbelastbar‚Äú sein, und man sollte wissen welche ‚Äěschlechten‚Äú Eigenschaften man hat, und ob man diese ausreichend kompensieren oder kontrollieren kann. Realismus ist hier ganz wichtig! Es sind nicht viele Menschen f√ľr das Leben eines H√§ndlers geeignet.
Nat√ľrlich ist es auch wichtig, dass man gerne Schritt f√ľr Schritt die Grundlagen erlernt, nicht versucht Abk√ľrzungen zu gehen und dann ohne ein ausreichendes Fundament versucht, ein Haus aufzubauen. Das man sich selber bremsen kann ist schwierig, kann einem aber unheimlich viel Geld und Zeit ersparen. Man muss auf das gro√üe Ziel hinarbeiten, gut planen k√∂nnen und sich an seine eigenen Pl√§ne auch halten k√∂nnen.

2. Habe ich das Umfeld zum Handeln?
Man ist am Leben und nicht dumm – das alleine wird einen nicht weit bringen. Der Handel ist oft sehr abh√§ngig von den Lebensumst√§nden. Man muss das Handeln lieben, optimalerweise sollte es das Hobby sein, so dass man mit seinem Hobby seinen Lebensunterhalt sp√§ter verdienen kann. Aber nur das wird auch nicht reichen. Man muss oftmals Entscheidungen treffen, die sich gegen andere Sachen stellen; z.B. Familie, Partyunternehmungen, Gesundheit, Sicherheitsgef√ľhl, ‚Ķ
Eine kurze Erklärung dazu.
Familie: Ohne eine Familie, die wirklich akzeptiert was man tut, wird es schwer zu handeln (au√üer sie sind Single). Zu oft wird es stressige Gelegenheiten geben, wo man auch mal ‚Äělauter‚Äú sein kann, wo man mal Stress abbauen muss, wo man mal weder Zeit noch Nerv f√ľr die Familie haben kann. Man kann sehr schnell seine Familie zerst√∂ren, wenn man den Handel falsch angeht. Wenn man nicht gerade einen Partner zuhause hat, den man gerade zuf√§llig loswerden m√∂chte, dann sollte man hier sehr vorsichtig sein und alles genau besprechen. Aber selbst dann k√∂nnte es immer einmal zu Problemen kommen. Solange man wei√ü was alles passieren kann, ist das Risiko, das es einen √ľberrennt, deutlich geringer.
Gesundheit: Viele Leute fangen an Drogen, Alkohol, Zigaretten usw. zu verwenden, um sich vom Handeln abzulenken und ruhiger zu werden, oder um Stress abzubauen. Sollte man an einem solchen ausufernden Punkt ankommen, ist es das Ganze nicht mehr wert, und man richtet sich nur systematisch zu Grunde. Was bringt es, wenn man zwar viel Geld hat, aber man es kaum noch nutzen kann, da man sich selbst ruiniert hat dabei? Vor allem einen guten Schlaf sollte man haben, auch wenn man weiß, dass man Positionen hat, die aktuell gegen einen laufen.
Sicherheitsgef√ľhl: Das Sicherheitsgef√ľhl k√∂nnte bei einigen Menschen zu gering sein als Vollzeith√§ndler, da man ja sein eigenes Geld riskieren muss, um etwas zu verdienen, und das andauernd. Man hat keinen festen Job, mit festen Urlaubszeiten und Gehalt ‚Äď alles ist unsicher, bzw. nicht perfekt planbar.

3. Wie viel Geld besitze ich bereits und wieviel Risiko kann ich vertragen?
Diese Frage ist eine nicht unwichtige, denn nat√ľrlich wird jemand schneller reicher, wenn er schon 100.000 Euro besitzt, als wenn er nur 10.000 hat. Au√üerdem ist der Schritt zum Vollzeith√§ndler erst durchf√ľhrbar, wenn auch genug monatliche Einnahmen vorhanden sind aus den vorhergehenden Monaten oder als Kapitalbasis. Solange man dieses nicht erreichen kann, sollte man unbedingt einen festen Job weiterhin aus√ľben. Weiterhin sollte man wissen, innerhalb welches Bereiches man sich bei Verlusten noch wohlf√ľhlt, bis wohin ich finanziell belastbar bin. Dieses ist eine wichtige Grenze, sobald man diese √ľberschreitet steigen die Emotionen und man h√§lt sich oft nicht mehr an seine eigenen Regeln und begeht Fehler. Auf diesen Risikoakzeptanzwert werden wir noch √∂fters eingehen, da er eine zentrale Rolle spielt bei der Erstellung von Handelssystemen und Risikoberechnung.

4. Welchen Job √ľbe ich aus?
F√ľr die meisten Menschen ist ein fester Job ein wesentlicher Bestandteil auf dem Weg zum H√§ndler. Denn am Anfang erlernt man die Grundlagen, und wird gar nicht oder sehr wenig handeln (wenn √ľberhaupt erfolgreich), und braucht Geld um seine monatlichen Ausgaben zu begleichen und sich ein Kapitalpolster aufzubauen. Nat√ľrlich ist hier besser, je mehr man verdient – aber auch die Art des Jobs ist hier nicht unwichtig. Ein Programmierer oder Webdesigner (der optimaler Weise von zu Hause arbeitet) kann viel mehr nebenbei f√ľr das Handeln erlernen, als ein Arbeiter am Flie√üband.

Lohnt sich der Weg zum Händler?

Darauf gibt es leider nur immer eine subjektive Antwort. Wenn man gut in Mathe ist (bzw. bereit das n√∂tige zu lernen), bereit ist Schritt f√ľr Schritt die Grundlagen zu erlernen und wie man Handelssysteme findet, testet und fertig entwickelt‚Ķ. und auch die charakterlichen Eigenschaften sowie das passende pers√∂nliche Umfeld mitbringt‚Ķ. dann kann sich der Schritt sehr lohnen.

Es gibt auch tausende von Herangehensweisen, wie man erfolgreicher H√§ndler werden kann. Ich werde nur auf meine Eigene eingehen, die ‚ÄěPure Mathematische‚Äú (PuMa) Herangehensweise. Hierbei werden die meisten Bedingungen immer kalkuliert und berechnet. Da der Handel sowieso ein hochgradig mathematischer/statistischer Ansatz ist, ist diese Methode nahezu ideal um jegliche n√∂tigen Bedingungen abzubilden. Vertraut man der Methode und seinen eigenen Berechnungen, hat man die F√§higkeit, objektiv Dinge zu beurteilen, und begeht weniger Fehlurteile. Man kann dadurch auch den ganzen Emotionsteil deutlich besser unter Kontrolle bekommen und begeht deutlich weniger Fehler- aber dazu sp√§ter mehr. Darauf soll in folgenden Artikeln eingegangen werden.

Eine generelle Anmerkung:
Es w√ľrde mir helfen, wenn Ihr in den Kommentaren mal Fragen oder Anregungen schreiben k√∂nntet. Auch Themenvorschl√§ge (womit habt ihr Probleme, was w√ľrdet ihr gerne wissen‚Ķ) k√∂nnt ihr sehr gerne erw√§hnen. Ich versuche mich immer weiter vorzuarbeiten. Bisher habe ich den Basisartikel √ľber absolute Grundlagen (was ist ein Broker, Margin, Leverage, Pipvalue, ‚Ķ) weggelassen, und ich kann sehr schwer einsch√§tzen ob ihn einige ben√∂tigen oder nicht, da es ohne Feedback unheimlich schwer zu erkennen ist, auf welchem Level ich in etwa ansetzen kann. Ich danke Euch schon mal an dieser Stelle!

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Haftungsausschluss
Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gew√§hr f√ľr k√ľnftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschlie√ülich zur Information bestimmt und k√∂nnen einen individuelles Beratungsgespr√§ch nicht ersetzen. Eine Haftung f√ľr mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschl√§gen ist somit ausgeschlossen.


So umfangreich sieht das Tradingdesk der meisten Privat-Trader nicht aus. Foto gemeinfrei.

Wie wird man reich durch W√§hrungshandel? Dritter Teil der Serie – warum im W√§hrungshandel viele verlieren m√ľssen

Gastkommentar von @Forex-Stratege

Warum im W√§hrungshandel viele verlieren m√ľssen

Viele Privat-Trader haben bestimmt schon die Aussagen geh√∂rt, dass ein hoher Anteil der W√§hrungsh√§ndler Minus macht. Aber wie viele Trader wissen wirklich, wie es dazu kommt, und wieso es nahezu unvermeidlich ist? Die √ľblichen Antworten zu den Gr√ľnde warum H√§ndler im W√§hrungshandel verlieren, sind zahlreich und vielf√§ltig:

– Es werden keine mathematischen Grundlagen √ľber den Handel und den gehandelten Markt erlernt und angewendet
РDas Risiko wird total unterschätzt
– Man ist zu selbstsicher
РMan hört auf Gurus und Seminaranbieter, ohne gelernt zu haben wie man gute von schlechten unterscheidet, und auf welche Arten betrogen wird

Alle diese Gr√ľnde sind richtig. Wir werden sie in anderen Teilen dieser Serie besprechen, da sie den Unterschied zwischen einzelnen H√§ndlern ausmachen k√∂nnen. In diesem Teil soll es aber um die Gesamtheit aller W√§hrungsh√§ndler gehen, und warum viel mehr H√§ndler verlieren m√ľssen, damit einige gewinnen. Anhand einer mathematischen Beispielrechnung soll hier dargestellt werden, wie die Gewinne und Verluste einzelner H√§ndler sich auf die Gesamtheit aller H√§ndler auswirkt.

Im W√§hrungshandel tummeln sich die vielf√§ltigsten Personengruppen. Es wird aus den unterschiedlichsten Gr√ľnden eine Position er√∂ffnet und geschlossen. Es ist aber wichtig zu verstehen, dass der W√§hrungsmarkt ein reiner Umverteilungsmarkt ist. Es wird kein zus√§tzliches Geldverm√∂gen entstehen – es wechselt st√§ndig nur von einer Hand in die andere. Vergleichbar w√§re dies mit einem Pokerspiel oder einer Lotterie. Die Summe die jemand gewinnt, muss jemand anderes (oder viele Personen zusammen) verlieren. Diese M√§rkte sind etwas Besonderes – hier treten Eigenschaften zu Tage, die man kennen sollte, um zu wissen, was auf einen zukommt. Nur so kann man sein erreichtes Ergebnis einordnen, und ist auf m√∂gliche Risiken vorbereitet.

Noch einmal genauer erklärt:
F√ľr jeden Trade den jemand er√∂ffnet, muss jemand anderes eine Gegenposition eingehen. Das hei√üt wenn ich in EURUSD kaufe mit 1 Lot, muss jemand anderes (oder mehrere andere zusammen) zur selben Zeit in EURUSD 1 Lot verkaufen. Ein Handel kommt nur zustande, wenn sich K√§ufer und Verk√§ufer einig sind zu einem bestimmten Preis eine bestimmte Menge zu handeln. Wenn EURUSD sich in eine Richtung bewegt, kann automatisch nur einer der beiden aktuell im Gewinn sein, der andere diesen Betrag im Verlust (hier in diesem Beispiel sind die Kosten mal unber√ľcksichtigt).

Lassen Sie uns mit einem vereinfachten Rechenbeispiel die näheren Zusammenhänge darstellen.
Eine Person √∂ffnet ein Tradingkonto bei einem Broker mit 10.000 Euro Kapitaleinlage. Er m√∂chte 1% Risiko pro Tag (100 Euro) mit nur einem Trade maximal pro Tag eingehen. Nehmen wir mal an sein SL wird etwa 20 Pip sein – so w√ľrde er pro Tag einen Trade mit 0,5 Lot eingehen, da dieses etwa das Risiko von 100 Euro w√§re. F√ľr die Kosten des Trades (Spread, Commission, Rollover) nehmen wir mal 1 Pip an, also mal rund 5 Euro (es ist eine Beispielrechnung, also soll es in diesem Fall mal vereinfacht dargestellt werden mit 5 Euro – in der Realit√§t variiert das nat√ľrlich je nach gehandelter W√§hrung und Kostenh√∂he). Dieser Wert k√∂nnte einem durchschnittlichen H√§ndler entsprechen.

Bei 20 Handelstagen im Monat kommen wir auf Kosten von 100 Euro, im Jahr auf 1.200 Euro. Dieser eine Durschnittsh√§ndler hat also in einem Jahr 12% seines Anfangskapitals an Kosten, die er wieder reinholen muss um in den Gewinn zu kommen. Wenn wir diese Person als Durchschnitt ansehen, haben auch alle anderen Personen diese 12% Durchschnittskosten pro Jahr (manche viel weniger, manche sehr viel mehr). Und die Broker verdienen in unserer Annahme 12 % des eingezahlten Kapitals als Geb√ľhren f√ľr ihren Service.

Nun betrachten wir die unterschiedlichen Möglichkeiten, wie ein solcher Durchschnittshändler nach einem Jahr sein Kapital verändert haben kann.

1. Er ist im Breakeven (also Plus/Minus Null), er hat also weiterhin seine 10.000 Euro im Konto. In diesem Fall hat er seine 1200 Euro Kosten wieder reingeholt, indem er einen Gewinn von 1200 Euro erreichte, was nach Kosten einen Gesamtgewinn von 0 Euro ergab. Soweit die einfache Betrachtungsweise, aber nun gehen wir einen Schritt weiter.
F√ľr jeden Trade den er er√∂ffnet und geschlossen hat, muss irgendeine andere Person (oder mehrere) ja die Gegenposition er√∂ffnet haben. Wenn also dieser Breakeven-H√§ndler am Jahresende 0 Gewinn hat, hat die andere Person 2400 Euro Verlust (=24%), was genau dem Gewinn des Breakeven-H√§ndlers + der Kosten entspricht. Den was der eine als Gewinn hat, f√§llt bei dem auf der Gegenseite als Verlust an, und die Kosten kommen immer f√ľr jeden dazu.
2. Der H√§ndler hat 50% Gesamtgewinn am Jahresende (=15.000 Euro Kontostand = 5.000 Gesamtgewinn). Hier hat der H√§ndler also 6200 Euro Gewinn gemacht, abz√ľglich der 1200 Kosten sind dadurch die tollen 50% Gesamtgewinn entstanden. F√ľr die Personen die die Gegenposition hatten, sind in der Zeit 7400 Euro Verlust entstanden, also 74 %, also der Gewinn des tollen H√§ndlers + die Kosten.
3. Der H√§ndler hat 30% Gesamtverlust am Jahresende (7.000 Euro Kontostand = 3.000 Euro Gesamtverlust). Hier hat der H√§ndler also 1800 Euro Verlust gemacht. Abz√ľglich der 1200 Euro Kosten sind dadurch die 3000 Euro Gesamtverlust entstanden. F√ľr die Personen die die Gegenposition hatten, sind in der Zeit 600 Euro Gewinne entstanden (der Verlust des H√§ndlers w√§re hier der Gewinn abz√ľglich der Kosten).
4. Der H√§ndler hat 20% Gesamtverlust am Jahresende (8.000 Euro Kontostand = 2.000 Euro Gesamtverlust). Hier hat der H√§ndler also 800 Euro Verlust gemacht, abz√ľglich der 1200 Euro Kosten sind dadurch die 2000 Euro Gesamtverlust entstanden. F√ľr die Personen die die Gegenposition hatten, sind in der Zeit 400 Euro Verluste entstanden (der Verlust des H√§ndlers w√§re hier der Gewinn minus die Kosten).

Das Ergebnis:

Wir sehen, dass in einem Markt, indem Kosten entstehen und es auch hohe Gewinner geben kann, es unweigerlich viel mehr Verlierer braucht, um die Gewinner zu bezahlen. Es wird durch die Kosten immer deutlich mehr verloren als eine andere Person gewonnen hat, und so k√∂nnen auch die F√§lle zahlreich entstehen, das bei H√§ndlern mit Minus am Jahresende auch beim Gegenpositionsh√§ndler ein Minus entsteht. Um beim Lotto zum Beispiel hoch zu gewinnen, muss es genauso unweigerlich extrem viele Verlierer geben, die dieses bezahlen.¬†Selbst wenn alle keine Fehler beim Handeln begehen w√ľrden, w√ľrde diese Gesetzm√§√üigkeit bleiben. Wenn man mathematische Kenntnisse und Marktgrundlagen Schritt f√ľr Schritt erlernt und befolgt (und nat√ľrlich auch erlernt wie man Handelssysteme findet und erstellt, usw..), sollte man sich zu den Gewinnern z√§hlen k√∂nnen – aber man sollte sich immer bewusst sein, wie der Markt aufgebaut ist.

Man sieht nach diesem Artikel auch deutlich, wie entscheidend die Kosten sein k√∂nnen, die je nach H√∂he das Ergebnis auch deutlich ver√§ndern. Und die Kosten eines Trades sind hier nur einfach ber√ľcksichtigt, die tats√§chlichen sind oft h√∂her. Man sollte aber auch bedenken, dass jeder seine Trades freiwillig eingegangen ist. Der Gewinner muss sich also nicht schuldig f√ľhlen, dass wegen ihm andere verloren haben. Denn die Gegenposition war in dem Fall falsch.

Vielleicht f√§llt es nach diesem Artikel manchen Leuten leichter, ihre eigenen Ergebnisse einzuordnen. Sie m√ľssen nur ausrechnen wie hoch ihre Kosten und ihre zus√§tzlichen Gewinne/Verluste sind, und sie k√∂nnen etwa berechnen, wieviel sie der Allgemeinheit der anderen Trader an Gewinnen/Verlusten verursacht haben.

Nat√ľrlich sei hier noch folgendes angemerkt zu den Berechnungen und Beispielen: Die Berechnungen des Verlustes der Gegenpositions-Seite betreffen nie direkt eine Person (das war vereinfacht so dargestellt), denn nahezu nie wird immer dieselbe Person st√§ndig ihre Gegenposition einnehmen (Market Maker-Broker ausgenommen). Die Verluste sind auf eine Menge Leute aufgeteilt, aber die Berechnung ist deshalb genauso richtig, wenn man sie auf alle H√§ndler gesamt betrachtet. Auch wird es fast nie vorkommen, dass genau dieselbe Person mit der Gegenposition den Trade genau zu unserer Zeit wieder schlie√üt, und dort unserer Gegenpart ist (Market Maker-Broker mal ausgenommen).

Dadurch kann diese andere Person mit der Gegenposition auch gewonnen haben (zu einer anderen Zeit verkauft), aber daf√ľr m√ľsste dann eine andere Person den Verlust haben. Die Rechnung f√ľr die Allgemeinheit der H√§ndler geht immer auf, sie wird sogar noch schlechter, je mehr ‚ÄěZwischentrade-H√§ndler‚Äú (siehe Satz davor) es gibt, denn dadurch erh√∂hen sich die Kosten enorm. Wir haben also schon den g√ľnstigsten und billigsten Kostenfall ber√ľcksichtigt f√ľr einen solchen Durchschnittsh√§ndler.

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Haftungsausschluss
Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gew√§hr f√ľr k√ľnftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschlie√ülich zur Information bestimmt und k√∂nnen einen individuelles Beratungsgespr√§ch nicht ersetzen. Eine Haftung f√ľr mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschl√§gen ist somit ausgeschlossen.


Beispielbild f√ľr aktiven B√∂rsenhandel. Foto: Andyhill8/Wikipedia /Gemeinfrei

Wie wird man reich durch Währungshandel? Zweiter Teil der Serie

Gastkommentar von @Forex-Stratege

Grundkurs Währungshandel

In diesem Artikel soll der W√§hrungshandel in seinen Grundz√ľgen erl√§utert werden.

Der W√§hrungshandel (=Devisenhandel) ist der Handel (Ankauf und Verkauf) von W√§hrungen. Die Varianten und Gr√ľnde, wann es zu einem W√§hrungshandel kommt, sind zahlreich. Eine wohl den meisten bekannte Form ist die Reise in ein Urlaubsland, welches nicht die heimische W√§hrung akzeptiert. Man geht in seine Bank und tauscht seine W√§hrung in die Urlaubslandw√§hrung zu einem bestimmten Kurs (das gleiche passiert auch, wenn man sich Geld im Urlaubsland am Geldautomaten auszahlen l√§sst, dabei bekommt man die Urlaubw√§hrung und, im Konto wird die Heimatw√§hrung zum Umtauschkurs abgezogen).

Die meisten Menschen sind auf die eine oder andere Art wahrscheinlich schon mit dem W√§hrungshandel in Kontakt gekommen. Man erwirbt eine W√§hrung zu einem bestimmten Kurs, der das Preisverh√§ltnis zwischen den W√§hrungen ausdr√ľckt. Man tauscht also eine W√§hrung gegen die Andere, kauft dadurch eine W√§hrung und verkauft die Andere (im Urlaubsbeispiel kauft man die W√§hrung des Urlaubslandes und verkauft daf√ľr seine Heimatlandw√§hrung). Der Wechselkurs zwischen den beiden W√§hrungen dr√ľckt das Preisverh√§ltnis aus. Dadurch, dass man immer die eine W√§hrung kauft und die andere verkauft, werden immer die W√§hrungspaare mit dem entsprechenden Wechselkurs angezeigt, und nicht irgendwelche W√§hrungen einzeln aufgelistet.


Ein einfaches Beispiel: Bei einem Wechselkurs EURUSD von 1,2000 m√ľssen f√ľr den Kauf von 1 Euro 1,2 US Dollar bezahlt (=verkauft) werden. Um 1,2 US Dollar zu kaufen m√ľsste man 1 Euro bezahlen (=verkaufen). Die erste W√§hrung eines W√§hrungspaares (in unserem Beispiel EURUSD) bezeichnet man als die Basisw√§hrung (EUR), die zweite als die Kursw√§hrung oder auch Gegenw√§hrung (USD). Der Wechselkurs stellt dar, was man in der Kursw√§hrung erh√§lt, wenn man 1 Einheit verkauft – oder was man in der Kursw√§hrung bezahlen muss, wenn man eine Einheit der Basisw√§hrung bekommen m√∂chte.


Ein W√§hrungsh√§ndler handelt die unterschiedlichen W√§hrungspaare, und versucht dadurch Gewinne zu erreichen. Wie im obigen Urlaubsbeispiel zu sehen, w√§re dies m√∂glich, indem er einfach Gelder direkt umtauscht. Er k√∂nnte direkt bei seiner Bank mehrere Konten er√∂ffnen und jeweils 1000 Euro umgerechnet darauf einzahlen, z.B. auf Euro, US-Dollar, Schweizer Franken, Britisches Pfund. Ein Beispiel: Denkt der H√§ndler, dass der Euro sich gegen√ľber dem US-Dollar positiv verh√§lt und st√§rker wird, dann zahlt er Geld von dem USD-Konto aus und zahlt es umgerechnet zum g√ľltigen Wechselkurs im Euro-Konto ein (Umtausch USD gegen Euro). Man hofft also auf einen steigenden EURUSD-Kurs um es sp√§ter mit Gewinn zur√ľckzutauschen. Trifft der steigende Kurs ein, kann man zu diesem h√∂heren Kurs die Euros wieder in das USD-Konto umtauschen und hat einen Gewinn.

Die Bank verdient an jedem Umtausch auch Geld um kostendeckend und gewinnbringend zu arbeiten. Sie stellt deshalb einen Wechselkurs, zu dem sie bereit ist den Umtausch durchzuf√ľhren – dieser Kurs ist unterschiedlich, je nachdem ob man kaufen oder verkaufen m√∂chte. Jeder Wechselkurs hat einen mittleren Kurs, einen Kaufkurs und einen Verkaufskurs (oft wird der mittlere Kurs nicht dabeistehen, er ist einfach die Mitte zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs).


Wieder ein einfaches Beispiel: Der Mittlere Markt-Wechselkurs bei EURUSD ist 1,2000 und die Bank ist bereit mit einem 1% Kostenaufschlag zur Bereitstellung des Service f√ľr den Kunden Geld umzutauschen. Die Bank w√ľrde den Ankaufskurs (zu dem ich die Basisw√§hrung Euro an die Bank verkaufen kann) bei 1,212 (=1,01*1,2 Mittlerer Kurs) und der Verkaufskurs (zu dem ich die Basisw√§hrung Euro an die Bank verkaufen kann) bei 1,188 (=0,99*1,2 Mittlerer Kurs) kalkulieren.

Das bedeutet, um 1 Euro von der Bank zu kaufen, m√ľsste man daf√ľr 1,212 USD bezahlen (Ankaufskurs), bzw. man k√∂nnte 1,188 USD erhalten, wenn man einen Euro an die Bank verkauft (Verkaufskurs). Der Unterschied zwischen diesem Ankaufskurs (auch Ask-Preis oder Briefkurs genannt) und Verkaufskurs (auch Bid-Preis oder Geldkurs genannt) ist der Spread. Der Spread ist der wichtigste Kostenfaktor im W√§hrungshandel, und sollte deshalb genau verstanden werden. In sp√§teren Artikeln werde ich darauf genauer eingehen, wo auch alle weiteren Kosten genau erkl√§rt werden.


Da die meisten Banken sich nicht auf den W√§hrungshandel spezialisiert haben, bieten sich andere kosteng√ľnstigere und einfachere Arten des Handels von W√§hrungen an. Die √ľblichste kosteng√ľnstigste Art ist es W√§hrungsbroker zu benutzen – dies sind auf den W√§hrungsmarkt (und oft auch Handel von anderen Werten, wie Aktien, Rohstoffe etc) spezialisierte H√§user.

Die Grundz√ľge des W√§hrungshandels bei einem solchen Broker wird im n√§chsten Artikel erkl√§rt, im Unterschied zum klassischen Handel √ľber Fremdw√§hrungskonten bei Banken. Da dieses ein gro√ües umfangreiches Thema ist, wird es wahrscheinlich ein paar Artikel dazu geben.

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Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gew√§hr f√ľr k√ľnftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschlie√ülich zur Information bestimmt und k√∂nnen einen individuelles Beratungsgespr√§ch nicht ersetzen. Eine Haftung f√ľr mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschl√§gen ist somit ausgeschlossen.

Wie wird man reich durch Währungshandel? Erster Teil einer Serie

Gastartikel von @Forex-Stratege

Einleitung zum Start der Serie

Wer w√§re nicht gerne Million√§r. Die meisten werden dieses Ziel nicht erreichen. Zu oft legt man sich selbst Steine in den Weg, indem man gar nicht wei√ü, wie man dieses Ziel erreichen soll. Zu oft geht man die falschen Wege, obwohl diese Wege schon andere erfolglos gegangen sind. Man wiederholt die Fehler Anderer und verliert viele Jahre und viel Geld, und gibt oft auf. Man will zu viel in zu schneller Zeit, und kann nicht erkennen wieviel Risiko man eingeht zum Erreichen des Ziels, wodurch viele fr√ľhzeitig scheitern.

In dieser Artikelserie soll bei dem Ziel geholfen werden, aus einem niedrigen Betrag einen hohen Betrag zu verdienen, oder sogar einmal ein selbst√§ndiger professioneller W√§hrungsh√§ndler zu werden. Und all das mit einer kleinen Chance zu versagen und einem geringen Gesamtrisiko (Verlustrisiken sind dennoch nie v√∂llig auszuschlie√üen). Es wird auf jeden Aspekt eingegangen, der zu beachten ist. Es werden deshalb sehr viele Artikel unter dieser Artikelserie ver√∂ffentlich werden. Viele werden Wissen aus anderen vorhergehenden Artikeln voraussetzen – so ist ein Durcharbeiten von Anfang an f√ľr den Beginner im W√§hrungshandel von Vorteil.

In den ersten Artikeln wird der W√§hrungshandel erst einmal vorgestellt, und ich versuche Basiswissen zu vermitteln √ľber den Markt und das Hobby (oder den „Beruf“) des W√§hrungsh√§ndlers – auch werde ich erste Schritte beschreiben. Die Theorie des Marktes und die dahinter stehenden mathematischen Grundlagen sollten von jedem erlernt und beherrscht werden – nur so kann man wissen auf was man sich einl√§sst. Auch sollte man pr√ľfen, ob man f√ľr dieses Leben als H√§ndler geeignet ist und einem die Vorteile und Nachteile liegen.

In den sp√§ter folgenden Artikeln werden die gro√üen Fehler beschrieben, die es unbedingt gilt zu vermeiden, und wie man es richtig macht. Hier trennt sich schon die Spreu vom Weizen! Diese Artikel alleine k√∂nnen Jahre und viel Geld ersparen. Das Ziel soll es sein, einen Gewinn mit einem f√ľr den H√§ndler selbst gew√§hlten akzeptablen Risiko zu erreichen, das nicht √ľber der eigenen Wohlf√ľhlgrenze liegt. S√§mtliche Fehler, die das beeinflussen k√∂nnen, werden erl√§utert, um euch in die Lage zu versetzen, zu erlernen was andere teuer und zeitintensiv herausfinden mussten. Im Handel gilt ein Spruch wie kaum ein anderer: ‚ÄěJeder vermiedene Verlust (und vor allem die unn√ľtzen Verluste) ist ein guter Gewinn‚Äú.

Anschlie√üende Artikel besprechen, wie man Strategien findet und entwickelt, was zum eigenen Lebensstil und zur Pers√∂nlichkeit passen kann, welche Instrumente man verwendet (ob Futures, Optionen, Forex, …), und gehen zu allen vorhergehenden Artikeln auch auf die kleinen Details ein.¬†Fragen k√∂nnen jederzeit gestellt werden in den Kommentaren, aber bitte habt Verst√§ndnis falls ich nicht auf alle Fragen direkt eingehen kann, wenn dazu noch ein sp√§terer Artikel erscheint. Ihr k√∂nnt gerne auch m√∂gliche Artikelw√ľnsche erw√§hnen, und ich versuche sie zu ber√ľcksichtigen.

Ich w√ľrde euch gerne auf eurem Weg des Lernens und Erfolges begleiten und euch ein Ratgeber sein, der euch das n√∂tige Basiswissen vermittelt. Dieser Weg und die Artikel erheben keinerlei Anspruch darauf, das man es nur auf diese Art schaffen kann. Die Welt des W√§hrungshandels ist vielf√§ltig, und es gibt viele m√∂gliche Wege. Jeder mag f√ľr sich selber entscheiden, was er f√ľr richtig h√§lt und was nicht. Zus√§tzlich muss ich gleich dazu erw√§hnen, dass ich keine Fragen zu riskanten Strategien beantworte. In dieser Artikelserie geht es um den mittel- und langfristigen Aufbau eines Verm√∂gens, wie man mathematisch und mit einer bestimmten Strategie und Marktkenntnis vorgeht!

Die einzelnen Kapitel dieser neuen Serie werden nicht täglich, sondern in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht.

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Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gew√§hr f√ľr k√ľnftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschlie√ülich zur Information bestimmt und k√∂nnen einen individuelles Beratungsgespr√§ch nicht ersetzen. Eine Haftung f√ľr mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschl√§gen ist somit ausgeschlossen.



Foto: Katrina.Tuliao – https://www.tradergroup.org / Wikipedia (CC BY 2.0)

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