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Artikel-Serie Währungshandel

Wie wird man reich durch Währungshandel? Vierter Teil der Serie: Besiegst du die Kurse, oder schlagen Sie dich K.O.?

Viele Menschen würden gerne Vollzeit-Währungshändler werden. Sie wären gern unheimlich reich, und das am liebsten sofort. Die beste Art einem zukünftigen Händler zu helfen, ist ihm am Anfang den Kopf kräftig zu…

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Gastkommentar von @Forex-Stratege

Besiegst du die Kurse, oder schlagen Sie dich K.O.? – Habe ich überhaupt die persönlichen Vorrausssetzungen zum Währungshändler?

Generell wird man als Anfänger sich die Kurse anschauen und die Hände über den Kopf zusammenschlagen, und sich fragen, wie kann man daraus jemals etwas erkennen oder ableiten. Das geht Allen so und wie in jedem Job kommt einem am Anfang vieles schwer vor, was mit der Zeit kinderleicht wird. Ob man langfristig gewinnt oder verliert hängt von der eigenen Person fast vollständig ab.

Deshalb sollte man sich fragen, habe ich überhaupt die persönlichen Voraussetzungen zum Währungshändler?

Viele Menschen würden gerne Vollzeit-Währungshändler werden. Sie wären gern unheimlich reich, und das am liebsten sofort. Die beste Art einem zukünftigen Händler zu helfen, ist ihm am Anfang den Kopf kräftig zu waschen, ihm unrealistische Vorstellungen zu nehmen und ihm aufzuzeigen, was seine Entscheidungen bedeuten. Denn immer gilt: Schneller Reichtum ist nur unter sehr hohen Risiken erreichbar (Insider-Informationshandel und Betrug mal ausgelassen).

Generell wird es immer wieder Leute geben, die durch reines Glück auch im Währungshandel Geld verdienen. So wie in einer Lotterie und beim Pokern, kann man auch, wenn man alles „falsch“ macht und null gelernt hat, am Ende als Gewinner dastehen. Auf diese Fälle möchte ich nicht weiter eingehen. Ich möchte den systematischen Weg zeigen, wie man sämtliche Grundlagen Schritt für Schritt erlernt und sich einen Lebens- und Tradingplan erstellt. Mein Motto beim Handeln ist „Verdienen beim Überleben“. Nichts ist so wichtig wie die Risiken zu kontrollieren und auch zu lernen, welche Risiken kontrollierbar sind und wie – auch geht es darum zu lernen, welche Risiken nicht kontrollierbar sind, und welche nur reduzierbar. Dafür wird es demnächst einen Artikel geben, denn nichts ist so wichtig, wie die Risiken zu kennen und wie man sie vermeidet. Dies sollte man sich täglich immer wieder in das Gedächtnis rufen, oder sich sogar einen Spruch an die Wand hängen wie zum Beispiel „Ändere was du kannst, akzeptiere was du nicht ändern kannst, und lerne beides voneinander zu unterscheiden!“ Dieser Spruch gilt nicht nur für die Risiken, sondern sämtliche Gegebenheiten des Lebens.

Aber nun zum „Kopf waschen“

Als Händler kann man ein sehr schönes Leben haben, aber dafür muss man auch sorgen. Ein systematischer Händler wird nicht über Nacht reich, er baut sich mit einem Plan alles über die Zeit auf. Also vergesst das einfache „Schnell reich werden“. Denn um schnell reich zu werden, muss man auch extreme Risiken eingehen. Wenn man diese akzeptiert, ist es voll ok und legitim! Da dieses aber nicht meine Methode ist, gehe ich hierauf nicht näher ein.

Was unterscheidet Menschen die anfangen wollen zu handeln?

Hier soll nur ein ganz grober Rahmen erläutert werden, auf den ich jeweils in weiteren Artikeln immer genauer eingehen werde.

1. Erkennst du dich selber?
Wer bin ich? Jede Person hat eine andere Ausgangslage. Deshalb ist auch der Weg zum Händler oft total anders. Wichtig ist es, dass man sich selber erkennt und weiß, welche Charaktereigenschaften einem total im Weg stehen könnten. Ein Händler muss emotional schwer belastbar sein, Stress aushalten können in maximaler Höhe, Kritik einstecken können, ohne schwerwiegende Depressionen leben und zufrieden mit sich sein……. Zusammengefasst sollte man „belastbar“ sein, und man sollte wissen welche „schlechten“ Eigenschaften man hat, und ob man diese ausreichend kompensieren oder kontrollieren kann. Realismus ist hier ganz wichtig! Es sind nicht viele Menschen für das Leben eines Händlers geeignet.
Natürlich ist es auch wichtig, dass man gerne Schritt für Schritt die Grundlagen erlernt, nicht versucht Abkürzungen zu gehen und dann ohne ein ausreichendes Fundament versucht, ein Haus aufzubauen. Das man sich selber bremsen kann ist schwierig, kann einem aber unheimlich viel Geld und Zeit ersparen. Man muss auf das große Ziel hinarbeiten, gut planen können und sich an seine eigenen Pläne auch halten können.

2. Habe ich das Umfeld zum Handeln?
Man ist am Leben und nicht dumm – das alleine wird einen nicht weit bringen. Der Handel ist oft sehr abhängig von den Lebensumständen. Man muss das Handeln lieben, optimalerweise sollte es das Hobby sein, so dass man mit seinem Hobby seinen Lebensunterhalt später verdienen kann. Aber nur das wird auch nicht reichen. Man muss oftmals Entscheidungen treffen, die sich gegen andere Sachen stellen; z.B. Familie, Partyunternehmungen, Gesundheit, Sicherheitsgefühl, …
Eine kurze Erklärung dazu.
Familie: Ohne eine Familie, die wirklich akzeptiert was man tut, wird es schwer zu handeln (außer sie sind Single). Zu oft wird es stressige Gelegenheiten geben, wo man auch mal „lauter“ sein kann, wo man mal Stress abbauen muss, wo man mal weder Zeit noch Nerv für die Familie haben kann. Man kann sehr schnell seine Familie zerstören, wenn man den Handel falsch angeht. Wenn man nicht gerade einen Partner zuhause hat, den man gerade zufällig loswerden möchte, dann sollte man hier sehr vorsichtig sein und alles genau besprechen. Aber selbst dann könnte es immer einmal zu Problemen kommen. Solange man weiß was alles passieren kann, ist das Risiko, das es einen überrennt, deutlich geringer.
Gesundheit: Viele Leute fangen an Drogen, Alkohol, Zigaretten usw. zu verwenden, um sich vom Handeln abzulenken und ruhiger zu werden, oder um Stress abzubauen. Sollte man an einem solchen ausufernden Punkt ankommen, ist es das Ganze nicht mehr wert, und man richtet sich nur systematisch zu Grunde. Was bringt es, wenn man zwar viel Geld hat, aber man es kaum noch nutzen kann, da man sich selbst ruiniert hat dabei? Vor allem einen guten Schlaf sollte man haben, auch wenn man weiß, dass man Positionen hat, die aktuell gegen einen laufen.
Sicherheitsgefühl: Das Sicherheitsgefühl könnte bei einigen Menschen zu gering sein als Vollzeithändler, da man ja sein eigenes Geld riskieren muss, um etwas zu verdienen, und das andauernd. Man hat keinen festen Job, mit festen Urlaubszeiten und Gehalt – alles ist unsicher, bzw. nicht perfekt planbar.

3. Wie viel Geld besitze ich bereits und wieviel Risiko kann ich vertragen?
Diese Frage ist eine nicht unwichtige, denn natürlich wird jemand schneller reicher, wenn er schon 100.000 Euro besitzt, als wenn er nur 10.000 hat. Außerdem ist der Schritt zum Vollzeithändler erst durchführbar, wenn auch genug monatliche Einnahmen vorhanden sind aus den vorhergehenden Monaten oder als Kapitalbasis. Solange man dieses nicht erreichen kann, sollte man unbedingt einen festen Job weiterhin ausüben. Weiterhin sollte man wissen, innerhalb welches Bereiches man sich bei Verlusten noch wohlfühlt, bis wohin ich finanziell belastbar bin. Dieses ist eine wichtige Grenze, sobald man diese überschreitet steigen die Emotionen und man hält sich oft nicht mehr an seine eigenen Regeln und begeht Fehler. Auf diesen Risikoakzeptanzwert werden wir noch öfters eingehen, da er eine zentrale Rolle spielt bei der Erstellung von Handelssystemen und Risikoberechnung.

4. Welchen Job übe ich aus?
Für die meisten Menschen ist ein fester Job ein wesentlicher Bestandteil auf dem Weg zum Händler. Denn am Anfang erlernt man die Grundlagen, und wird gar nicht oder sehr wenig handeln (wenn überhaupt erfolgreich), und braucht Geld um seine monatlichen Ausgaben zu begleichen und sich ein Kapitalpolster aufzubauen. Natürlich ist hier besser, je mehr man verdient – aber auch die Art des Jobs ist hier nicht unwichtig. Ein Programmierer oder Webdesigner (der optimaler Weise von zu Hause arbeitet) kann viel mehr nebenbei für das Handeln erlernen, als ein Arbeiter am Fließband.

Lohnt sich der Weg zum Händler?

Darauf gibt es leider nur immer eine subjektive Antwort. Wenn man gut in Mathe ist (bzw. bereit das nötige zu lernen), bereit ist Schritt für Schritt die Grundlagen zu erlernen und wie man Handelssysteme findet, testet und fertig entwickelt…. und auch die charakterlichen Eigenschaften sowie das passende persönliche Umfeld mitbringt…. dann kann sich der Schritt sehr lohnen.

Es gibt auch tausende von Herangehensweisen, wie man erfolgreicher Händler werden kann. Ich werde nur auf meine Eigene eingehen, die „Pure Mathematische“ (PuMa) Herangehensweise. Hierbei werden die meisten Bedingungen immer kalkuliert und berechnet. Da der Handel sowieso ein hochgradig mathematischer/statistischer Ansatz ist, ist diese Methode nahezu ideal um jegliche nötigen Bedingungen abzubilden. Vertraut man der Methode und seinen eigenen Berechnungen, hat man die Fähigkeit, objektiv Dinge zu beurteilen, und begeht weniger Fehlurteile. Man kann dadurch auch den ganzen Emotionsteil deutlich besser unter Kontrolle bekommen und begeht deutlich weniger Fehler- aber dazu später mehr. Darauf soll in folgenden Artikeln eingegangen werden.

Eine generelle Anmerkung:
Es würde mir helfen, wenn Ihr in den Kommentaren mal Fragen oder Anregungen schreiben könntet. Auch Themenvorschläge (womit habt ihr Probleme, was würdet ihr gerne wissen…) könnt ihr sehr gerne erwähnen. Ich versuche mich immer weiter vorzuarbeiten. Bisher habe ich den Basisartikel über absolute Grundlagen (was ist ein Broker, Margin, Leverage, Pipvalue, …) weggelassen, und ich kann sehr schwer einschätzen ob ihn einige benötigen oder nicht, da es ohne Feedback unheimlich schwer zu erkennen ist, auf welchem Level ich in etwa ansetzen kann. Ich danke Euch schon mal an dieser Stelle!

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Haftungsausschluss
Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können einen individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.


So umfangreich sieht das Tradingdesk der meisten Privat-Trader nicht aus. Foto gemeinfrei.

31 Kommentare

31 Comments

  1. Ich hasse Schlümpfe

    20. Oktober 2017 17:48 at 17:48

    Es ist ja schön, wenn Wissen vermittelt werden soll.
    Aber reich durch Währungshandel wird nur der, der genügend Kapital hat und Zugriff auf professionelle Daten und Werkzeuge, die in der Regel nur die Institutionellen haben (Software). Die Zielgruppe, die Sie hier ansprechen wird sehr schnell das Konto schrotten und Futter für die Haie werden.
    Bitte weisen Sie auch auf die realen Chancen hin und schönen Sie hier nicht den Forexmarkt. Allein die Überschrift sagt schon alles!

    • Forex-Stratege

      20. Oktober 2017 19:05 at 19:05

      Also auf die Risiken habe ich deutlich schon öfters hingewiesen. Und genauso das ich kein Vertreter des „schnell, am liebsten sofort“ reich seins bin. Es geht um den systematischen mathematischen Ansatz, wie man innerhalb von 10 Jahren sich ein Vermögen aufbauen kann. Das man die Risiken dabei unter Kontrolle halten muss und optimalerweise nur die Gewinne des letzten Monates wieder riskiert, sollte klar sein, aber darauf komme ich natürlich in weiteren Artikeln. Es ist schwer abzuwägen, was man weglassen kann von den Basissachen und ob man gleich zu den fortgeschritteneren Themen kommt. das bekommt man erst mit, wenn man mehr Feedback hat.

      Deshalb danke ich dir für dein Schreiben, und das hinweisen auf Risiken ist niemals falsch, lieber öfters als zuwenig.

  2. Andreas

    20. Oktober 2017 17:57 at 17:57

    Ich lese diese Serie sehr gerne.
    Das interessanteste wären natürlich einige Strategien, die man vielleicht vorstellen könnte. Bisher ging’s ja eher um die Psyschologie und Emotionen.

    P.s.: ich denke ein kleiner Privatanleger hat sehr wohl die Möglichkeit Geld am Forexmarkt zu verdienen, ob mit Standard oder hochprofessioneller software. Man kann ja als kleiner Fisch hinter den großen Haien mitschwimmen und die Reste vom Kuchen einsammeln und sich nicht gegen die Haie zum Kampf stellen(-;

    • Forex-Stratege

      20. Oktober 2017 19:19 at 19:19

      Zur Strategieentwicklung kommen wir noch. leider ist es schwer ohne eine genaues Leserfeedback zu erahnen, welche Basisthemen man weglassen kann. Da der Forexhandel ein riskantes Geschäft ist, wenn man nicht Schritt für Schritt sämtliche Grundlagen gelernt hat, ist es schwer sofort dazu zu kommen. Mindestens über die kompletten Risiken und die grössten Fehler muss noch berichtet werden und wie man sie vermeiden kann.

      Aber schonmal vorab generell zu den Strategien: ich kann lehren wie man Strategien erstellt, findet, weiter entwickelt und verbessert und programmiert. Aber generell zu kopierende Strategien vorzustellen wird nicht funktionieren. Das handelbareVolumen ist nunmal begrenzt (auch wenn es auf den ganzen Tag in allen Währungen zusammen sehr hoch aussieht, ein Grossteil ist davon aber nur rein zwischen den Banken gehandelt), und eine veröffentlichte Strategie wird , wenn viele sie handeln zu einer unprofitablen Strategie aus mehreren Gründen (und da habe ich stark was dagegen, da ich auch selber Handel und ich nichts beibringenm will was dem Untergang geweiht ist)……. aber zu all dem komme ich auch noch. Bietet einer direkte Strategien an (die auch noch Intraday handeln) sollte man sehr vorsichtig sein, da stimmt oft was ganz und garnicht. Aber zum Thema falsche Gurus kommt auch mal noch was. Ich habe noch viel vor, aber die Zeit ist manchmal nicht da. Gerne kannst du aufschreiben, welche Themen dich interessieren. Angedacht sind demnächst: welche Risiken gibt es und wie kann ich sie vermeiden, ab wann lohnt sich der Schritt zum Vollzeittrader, Fake Händler erkennen, Handelsplattform Vorstellung (da werde ich wohl Metatrader 4 nehmen, da es immernoch die meistgenutzte Plattform aktuell ist), Schritte zum Starten als Währungshändler,……

    • Michael

      20. Oktober 2017 23:29 at 23:29

      @Forex-Stratege, ich finde Ihre Beiträge ebenfalls äußerst lesenswert und erfrischend, ebenso wie @Andreas oder @Segler. Weil sie endlich einmal einen anderen Aspekt jenseits von DAX, DOW, Dauer-ATH in der Finanzmarktwelt behandeln, nämlich den Forexmarkt.
      Ich bin seit etwa 13 Jahren im Forexhandel tätig und habe anfangs ziemlich schnell zwei- bis drei Mal ein zum Glück „relativ kleines“ Konto geschrottet. Die Verluste waren zu der Zeit dennoch fast fatal und sehr belastend, weil die relativ kleinen Konten fast alles an Erspartem waren, was ich für Spekulationen und/oder Rentenvorsorge zur Verfügung hatte.
      Dabei habe ich gelernt, drei oder vier Grundregeln aus meinen gröbsten Fehlern abzuleiten und umzusetzen. Danach habe ich auf Basis dieser Regeln ein paar Demokonten mit realistischem Grundkapital eröffnet, dabei diverse Strategien getestet und meine Grundregeln im Laufe der Zeit auf das Doppelte erweitert bzw. differenziet und verfeinert.
      Seit mehr als fünf Jahren handele ich wieder recht erfolgreich real im Forexmarkt, konnte meinen Einsatz seither auf das 9-fache erhöhen und habe seither eine Quote von 94% positiver Trades.
      Forexhandel funktioniert natürlich auch für kleine Fische, aber hinter den großen Haien mitschwimmen wäre meiner Meinung nach im Forexmarkt eine meistens nicht sehr empfehlenswerte Strategie. Die Forexmärkte sind viel sensibler und schneller als die tumben Aktienmärkte, reagieren sehr spontan auf (auch alternative) „Fakten“ und erfordern auf kurze Zeit betrachtet oft starke Nerven.
      Ich persönlich glaube nicht, dass man derzeitig kurzfristig im Forexhandel empfehlenswerte Strategien vorstellen kann, die angesichts von Twitter-Kaspern wie Trump, tauben Nüssen wie Draghi, Separatistenbewegungen in Südeuropa und hilflosen Brexit-„Siegern“ Bestand haben würden.
      Ich freue mich jedoch wie alle Kommentatoren hier auf eine Fortsetzung Ihres Artikels, vielleicht können wir hier unsere Erfahrungen auf dem Forexmarkt weiterhin lebhaft austauschen?!

      • Forex-Stratege

        21. Oktober 2017 01:46 at 01:46

        gerne.
        Sie können jederzeit alles Fragen was sie möchten, oder Anregungen schreiben oder sogar gefundene Fehler korrigieren. da wäre ich Ihnen sehr dankbar.
        Mein nächster Artikel geht um die grösseren Trading fehler , der wird allerdings recht lang, merkt ich jetzt schon beim schreiben.

        So wie sie angefangen haben, wird es wohl sehr vielen gehen. Allerdings geben viele auf vorher, und haben nicht ihren Durchhaltewillen.
        Durch Trump, Korea, Brexit und Separatistenbewegungen gibt es tatsächlich zur Zeit oft ungeplante Bewegungen, die das Risiko im Markt erhöhen im Intradayhandel.

  3. Segler

    20. Oktober 2017 20:34 at 20:34

    Optionskollege grüsst Forex-Stratege
    Ihre Texte, Formulierungen und Beschreibngen kann man sich getrost ausdrucken und zur Nachtlektüre parat legen.
    Aus Ihnen spricht ein Lebens- und börsenerfahrener Händler, der vermutlich die zugehörigen Höhen und Tiefen am eigenen Leib durchgemacht hat.
    Humorvolle Darstellung, Sprachwitz – sehr angenehm zu lesen.
    Eine solche Kolumne in dieser umfangreichen Form zu bringen: Chapeau !
    Sehr gern werde ich Ihre Serie verfolgen. Wenngleich ich gestehen muss, dass Forexhandel so ziemlich das einzige ist, was ich noch nicht gemacht habe.
    Wirklich mitreden kann ich daher nicht. Ein Grund mehr, in diese Materie hineinzuriechen.
    Forex hat für mich und meine Handelsweise zwei gravierende Nachteile:
    – Kein Optionshandel (short Selling) machbar
    – Keine Volumenprofile und oder price auction Daten verfügbar

    Wer weiss – vielleicht schaffen Sie es dennoch mir den Mund wässrig zu machen.
    Würde Sie gern einmal kennenlernen.
    Segeln Sie ?

    • Forex-Stratege

      20. Oktober 2017 21:32 at 21:32

      Danke erstmal für die lieben Worte.
      Gesegelt bin ich als Kind das letzte mal. Und das war eher ein Ruderboot mit Mast :-).

      Optionshandel ist auch eine sehr interessante Anlageklasse und ergänzt sich gut. Denn je nach Optionsprämie lassen sich Währungen auch gut mit Optionen absichern statt mit einem Stoploss.

      Vielleicht können sie mir hierbei helfen:
      Eine grosse Herausforderung für mich stellt bei den Artikeln die Herangehensweise des Aufbaus der Artikelserie da, welchen Themen soll man schnell bearbeiten um zu wichtigeren zum kommen, welche ganz intensiv und gründlich. Ich tue mich sehr schwer die Grundlagen nur kurz durchzugehen, weil nur durch das erlernen der Grundlagen hat man die Möglichkeiten sämtliche Risiken zu vermeiden und zu wissen, welche Risiken man nicht so leicht steuern kann. Allerdings sind Grundlagen recht trockene Basics und Fortgeschrittene werden sich eventuell langweilen. Ich werde meine nächsten Artikel wohl über die Grösseren Tradingfehler und die Tradingrisiken machen, also immer mal fortgeschrittene Artikel und immer wieder Grundlagen zwischendurch. Ist vielleicht interessanter als die Basics erstmal nur nacheinander. Als Kollege , was halten sie davon?

      • Segler

        21. Oktober 2017 10:44 at 10:44

        Hallo Forex Stratege,
        a) Optionen. Sicher könnte ich sehr vieles dazu beitragen. Es würde Ihre ohnehin anspruchsvolle Serie jedoch vollends überfrachten.
        b) Aufbau einer Serie
        Schon der Ansatz eine edukative Abteilung in eine Webseite zu bringen, welche von schnellen flüchtigen Informationen und kritischen Berichten lebt ist verwegen.
        Ihr akademisch didaktischer Anspruch in allen Ehren – unter journalistischen Aspekten zäumt man besser das Pferd von hinten auf.
        c) Zielgruppe.
        Die unbekannteste Grösse im ganzen Spiel.
        Aus den wenigen Postings und Feedbacks darf man nicht auf die gesamte Leserschaft schliessen.
        d) Motivierung der Leser
        Aus dem letzten Satz Ihres Posting klingen bereits Zweifel heraus.
        Sie kennen vermutlich den Satz von Antoine de Saint Exupéry, wonach man in anderen die Sehnsucht nach dem Meer wecken soll, um ein Schiff zu bauen.
        Mit dem aktuellen Aufbau Ihrer Seite trommeln Sie dagegen Männer zusammen, um Holz zu sammeln
        🙂
        Ellenlange Texte lesen nur jene, die mit Freude sich durch ein jahrelanges Studium gebissen haben. Eine peppige Mischung aus Basics und Tradingansatz, garniert mit eigenen Erfahrungen wäre schon prima.
        Haben Sie schon mal einmal dran gedacht Youtube Videos zu machen ?

  4. Forex-Stratege

    21. Oktober 2017 14:48 at 14:48

    Danke für die Antwort:
    a) ja , zu dem Thema Optionen komme ich erst später
    b) da haben Sie natürlich Recht. Aber wen man den mathematischen Ansatz verfolgen will, mit dem Ziel ,in 10 Jahren ein Vermögen aufzubauen, dann geht das nur in dem mann am Anfang genug Basiswissen vermittelt. Vieles ist nur unzureichend vorhanden im Internet.
    c) ja das ist schwer zu erkennen, aber da hilft nur Feedback weiter
    d) Ellenlange texte sind schwerer zu lesen, aber können Informationen enthalten, die so wetrvoll sind, das man immer weiter lesen will. Bei meinem aktuellen Artikel über grössere Tradingfehler bin ich bei etwa 30 Stück die man beachten sollte, der wird richtig lang. man könnte ihn in mehrere Artikel trennen alternativ, aber einmal alles an einer Stelle hat viele Vorteile. Das vielleicht viele nicht alles lesen, und sie damit vielleicht wichtiges verpassen, ist ein Risiko, aber perfekt für alle ist unmöglich.

    Die Idee mit den Youtube Videos werde ich für 2018 vielleicht mal aufgreifen.

    • Gerd

      21. Oktober 2017 19:30 at 19:30

      Gut, dass sich mein Blick eher auf Aktien und das Drumherum richtet.

      Denn: „….grössere Tradingfehler…etwa 30 Stück, die man beachten sollte…“, das wäre mir viel zu kompliziert.
      Beim DAX sind es nämlich allerhöchstens 29. 🙂

      Hoffentlich schrecken Sie mit diesem wohl wichtigen Hinweis nicht sehr viele Interessenten von vornherein ab.

      • Forex-Stratege

        21. Oktober 2017 23:59 at 23:59

        Gute Einwand. Alerdings würde ich beim Aktienhandel wenn ich gut nachdenke auf nicht weniger als 30 kommen. Ausser man macht nur Langfristhandel, und lässt Intradayhandel ganz weg.

        Aber es geht mir um Realismus, nicht darum jemand nur 3 Fehler zu sagen, damit er sich besser fühlt. Die 30 sind bestimmt nicht mal ausreichend, die Auslistung wird keinen Anspruch auf Vollständigkeit haben und kann es auch nie geben. Nicht jeder macht jeden Fehler, aber wenn man weis, was auf einen zukommen könnte, ist man einfach besser vorbereitet.

        Aus Sekundärerfahrungen zu lernen, damit man sie nicht als Primärerfahrung teuer mit Geld und Zeit bezahlen muss, kann wie ein Turbo sein und einem Monate oder Jahre und viel Geld sparen. Aber jeder ist immer seines Glückes eigener Schmied.

        • Gerd

          22. Oktober 2017 11:37 at 11:37

          Danke, Forex-Stratege, das war eine gute Antwort auf meinen (guten) Einwand.

          Ich muss gestehen, dass ich so gut wie noch nie darauf aus gewesen bin, von einem Tag zum anderen zu handeln. Geschweige denn bei einem Tagestrade innerhalb einer einzigen Börsensitzung einen Gewinn zu erzielen. So gesehen habe ich von den Fallstricken, die auch beim DAX, ähnlich dem Währungshandel gegeben sind, keine Ahnung.
          Viele Grüße

          • Forex-Stratege

            22. Oktober 2017 17:22 at 17:22

            ich habe die Intraday Fehler mal weggelassen und bisschen zusammengefasst, dann komme ich so auf 22 rum. das sollte ja ausreichen für einen Artikel, ist so schon lang genug.

            Aber oft bringt es mehr, alles an einen Punkt zu haben, statt es in 22 Einzelnen Artikeln zu schreiben, zu jedem Punkt kann man einen ganzen einzelnen Artikel ja noch verfassen. Auch leichter für die Diskussion darüber. auf Aktien bin ich nicht extra eingegangen, da da schon einige Marktunterschiede vorhanden sind. Ich versuche den Artikel bis morgen fertig zu haben.

  5. rote_pille

    21. Oktober 2017 15:05 at 15:05

    Fühlt man sich durch den Job total nutzlos?

    • Forex-Stratege

      21. Oktober 2017 18:59 at 18:59

      Diese Frage verstehe ich nicht ganz, kannst du die näher erläutern?

      • rote_pille

        21. Oktober 2017 23:14 at 23:14

        Danke, das beantwortet meine Frage schon. Wenn Sie es nicht verstehen, dann fühlen Sie es offensichtlich nicht.

      • bigben

        21. Oktober 2017 23:18 at 23:18

        einfach ignorieren, der name ist programm…

        ps: ihre artikel bisher gerne gelesen, man findet sich wieder …

    • Andreas

      22. Oktober 2017 15:00 at 15:00

      @rote pille

      nutzlos vielleicht.
      aber dafür sehr, sehr reich und vermögend durch Börsengeschäfte. Damit kann man leben. Was machen sie denn nützliches? Fließbandarbeit? Büroarbeit?

      • Forex-Stratege

        22. Oktober 2017 16:05 at 16:05

        Also wenn man „Händler“ als Job meint, dann ist der für einen selbst natürlich nicht „nutzlose“, solange man damit Gewinne macht und mit seinem Leben zufrieden ist und keinen Schaden anrichtet.

        Natürlich kann man in einem Umverteilungsmarkt nicht erwarten etwas „Werthaltiges“ herzustellen. Dadurch das man die Gewinne durch Ausgaben wieder in Umlauf bringt, leistet man indirekt was „Werthaltiges“. Oder falls man verliert, das man hofft, die anderen geben die Gewinne aus :-).

        • rote_pille

          22. Oktober 2017 21:15 at 21:15

          Liest überhaupt jemand was ich schreibe? Ich fragte nach Gefühlen, nicht nach Rechtfertigungen 😉

          • Gerd

            23. Oktober 2017 07:36 at 07:36

            Weiß doch kein Mensch, was Sie überhaupt wollen?
            Drücken Sie Ihre Frage doch mal ein bisschen präziser aus.
            Oder evtl. noch besser – lassen Sie es ganz sein.

  6. Dieter G.

    23. Oktober 2017 08:46 at 08:46

    Moin zusammen,

    mittlerweile habe ich ja so meine Probleme mit Artikeln, die im Konsens so zu verstehen sind:

    „Schau her Du kleiner Trader, wie doof Du bist. Extra für Dich habe ich ein Buch geschrieben, einen Vortrag gehalten, ein Webinar abgehalten.“

    Natürlich sind diese Hinweise und Erfahrungen wichtig und richtig, aber was fehlt? Genau, nämlich die Lösung. War auch auf den IB-Days zu sehen. Annähernd jeder zweite Referent meinte dem Volk sagen zu müssen, was es alles falsch macht. Nur die Lösung fehlte.

    Ich kann gerne hier einstellen, was ich mit Lösung meine bzw. wie mein Verständnis einer Strategie ist.

    Trader reduzieren ihren Geldbestand nicht weil sie es nicht können, sondern weil sie in die Irre geführt werden. Auch hier kann ich gerne was zu beitragen, weil dies ein Thema bei mir im Studium der Wirtschaftswissenschaft sein wird.

    Wie immer gilt: toi…toi…toi 🙂

    Dieter

    • Gerd

      23. Oktober 2017 09:51 at 09:51

      Dieter, dann ergänzt doch eure Artikel gegenseitig, du und Forex-trader.
      Wie wäre das? Dann kommen evtl. noch Feinabstimmungen von Schubert und Michael dazu und die Schose wird optimal.

    • PK

      23. Oktober 2017 10:28 at 10:28

      Im Daytrading ist es halt ein Nullsummenspiel.
      Als erstes muss man sich darüber im klaren sein, daß man, um hier bestehen zu können – besser sein muss als die anderen.
      Man muss besser sein als die Terrawatt an Computer Leistung, die von den Goldmännern etc. jeden Tag auf die Märkte losgelassen werden, um kleinste Ineffizienzen auszunutzen. Das schließt übrigens einfache mechanische Systeme, die man auf 1-2 Seiten Code formulieren kann per se bereits aus.

      Man muss aber auch besser sein als die Trader, die hauptberuflich seit 30 Jahren jeden Tag diskretionär den Markt handeln.

      Zusätzlich muss man gegen die Trader bestehen, die einen Informationsvorsprung haben.

    • Forex-Stratege

      23. Oktober 2017 13:31 at 13:31

      Danke für deinen Kommentar.

      Wie meinst du das, die Lösungen fehlen?
      ich bin doch gerade bei den Grundlagen beibringen? Welche Lösung soll ich denn anbieten bei den Grundlagen? Wenn ich Probleme erwähne, dann habe ich auch immer eine Lösung. Im nächsten Artikel gehe ich auf die grösseren Fehler beim Traden ein, der ist dann schon etwas Fortgeschrittener, da kannst du dann gerne deine Meinung zu den Lösungen sagen, bzw. wie man sie vermeiden kann. Aber bei den Artikeln über die Grundlagen, da kann ich auf sowas nicht eingehen, weil dazu ja Folgeartikel kommen werden. Selbst zu den „Tradingfehler“ Artikel werde ich zu den meisten Punkten Folgeartikel machen, da die Punkte zu wichtig sind und der Artikel so schon sehr lang wurde, ich ihn aber sehr wichtig finde.

    • Michael

      23. Oktober 2017 15:02 at 15:02

      @Dieter G.,
      Forex-Stratege hat doch in seinem ersten Artikel ziemlich am Anfang doch gleich beschrieben, wie seine Serie aufgebaut sein wird: „In den ersten Artikeln wird der Währungshandel erst einmal vorgestellt, und ich versuche Basiswissen zu vermitteln über den Markt und das Hobby (oder den „Beruf“) des Währungshändlers – auch werde ich erste Schritte beschreiben … In den später folgenden Artikeln werden die großen Fehler beschrieben, die es unbedingt gilt zu vermeiden, und wie man es richtig macht. Hier trennt sich schon die Spreu vom Weizen! … Anschließende Artikel besprechen, wie man Strategien findet und entwickelt, was zum eigenen Lebensstil und zur Persönlichkeit passen kann, welche Instrumente man verwendet…“
      Es ist tatsächlich manchmal von Vorteil, erst zu lesen und dann Kommentare abzugeben. Als fortgeschrittener Forextrader mögen Ihnen die einleitenden Artikel verständlicherweise zu allgemein und zu langweilig sein, aber sicher gibt es genug Menschen, die am Anfang stehen, gerade ihr erstes Konto versenkt haben und dankbar sind, dass ihnen jemand wie @Forex-Stratege hilfreiche grundsätzliche Tipps und Erklärungen liefert, bevor es ans Eingemachte geht. Ich persönlich zumindest wäre vor über einer Dekade froh darüber gewesen 😉
      Ich bin mir sicher, die Inhalte, die Sie interessieren, werden folgen.
      @Forex-Stratege, ich finde Ihre Artikel und auch den Aufbau prima, lassen Sie sich da nicht ins Bockshorn jagen. Wenn ich mir ein Buch kaufe, und mich die ersten 100 Seiten mit dem Grundsätzlichen nicht interessieren, weil ich das schon kenne, lese ich eben erst ab Seite 101.

      • Forex-Stratege

        23. Oktober 2017 15:17 at 15:17

        Danke sehr.
        So war es tatsächlich gedacht, es systematisch aufzubauen.
        Ich werde aber ab und an, wie jetzt mit den Tradingfehlern, auch mal im Thema ein bisschen vorweg greifen, um auch Fortgeschrittenere bei Laune zu halten.
        Theoretisch müsste man wirklich 3-4 unterschiedliche Serien starten, um Artikel entsprechend dem Wissens- und Erfahrungsniveau der unterschiedlichen Leser zu schreiben.

        Ich hoffe, es stört keinen, das der Artikel mit den Tradingfehlern recht lang wurde, ich habe versucht nicht nur die Fehler zu sagen, sondern auch warum sie falsch sind und eventuelle Verbesserungen. Die meisten Fehler an einem Platz sind einfach sinnvoler, und zu den meisten Fehler folgen ja noch genaue Einzelartikel oder sie werden in einzelnen Artikeln zu unterschiedlichen Themen abgearbeitet.

        • Michael

          23. Oktober 2017 15:36 at 15:36

          @Forex-Stratege, verständlich, dass die Systematik schwierig ist, weil es sich ja um kein komplettes Buch handelt, sondern um einzelne Artikel, die Sie ja irgendwie zeitlich einstellen müssen und die sich erst am Ende zu einem Gesamtwerk verbinden.
          Vielleicht wäre es tatsächlich sinnvoll, Ihr gesamtes Werk in verschiedene Kategorien einzuteilen (z. B. die Basics, typische Tradingfehler, Strategien für Fortgeschrittene etc.) und diese entsprechend im Titel zu erwähnen. Dann fände jeder schnell das, was ihn interessiert und/oder seinem Wissensstand entspricht.

          • Forex-Stratege

            23. Oktober 2017 15:54 at 15:54

            Ich versuche den Titel entsprechend zu gestalten.
            Generell sind natürlich alle Artikel für Anfänger sowie Fortgeschrittene denkbar, manches haben vielleicht Fortgeschrittene noch nie auf diese Art bedacht. Ich versuche auch die fortgeschrittenen Themen auf einfach Art und Weise zu beschreiben, sollte es mal zu wissenschaftlich oder unverständlich klingen, bin ich jederzeit für einen Kommentar dankbar.

          • Segler

            23. Oktober 2017 16:00 at 16:00

            Eine eigene Website wäre eine gute Sache.
            So schwer ist das nicht. Es gibt gute Templates
            Das wichtigste: Impressum und Disclaimer
            Ein paar Menupunkte, Downloads, PDF, Login,
            Newslettter
            und ansonsten ein Blog.
            Später hängen Sie noch Videos rein
            Absolut cool: Ein YouTube Kanal
            Sollen wir Ihnen eins bauen ?

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Artikel-Serie Währungshandel

Wie wird man reich durch Währungshandel? Fünfter Teil einer Serie: 23 Tradingfehler, der Turbo zum Gewinn!

Veröffentlicht

am

Von

Gastkommentar von @Forex-Stratege

23 Tradingfehler – der Turbo zum Gewinn

Fehler beim Traden – und das soll ein Turbo beim Gewinnen sein? Wie soll das gehen?

Ich werde hier typische Fehler im Trading vorstellen. Indem man sie beachtet und vermeidet, wird man für sich selbst Gewinne erzielen, direkt oder indirekt. Man erspart sich viel Geld und Zeit, wenn man nicht dieselben großen Fehler wiederholt, die schon so viele vor einem machten.


Verpulvern Sie nicht sinnlos Ihr Geld!

Allerdings ist es schwerer als man denkt, aus den Sekundärerfahrungen anderer Personen zu lernen. Viele schaffen es nur als Primärerfahrung und müssen mit den „Konsequenzen“ leben. Es hört sich so einfach an – man hört von Fehlern, denkt sich „klingt logisch“, aber man begeht sie trotzdem oft selber. Derjenige, der systematisch Schritt für Schritt das Handeln erlernt, wird eine geringere Chance haben diese Fehler zu begehen, aber trotzdem wird es ab und an passieren, denn wir sind und bleiben nur Menschen.

Dieser Artikel ist nicht kurz, aber ich wollte ihn aus mehreren Gründen nicht reduzieren, bzw. habe ihn sogar schon deutlich zusammengefasst. Ich wollte nichts für mich wichtiges weglassen (bestimmt wurde auch so etwas vergessen), nur damit jemand es schneller zu Ende lesen kann. Ich denke die Informationen sind es wert, dass man sich die Zeit zum Durchlesen nimmt, aber das mag jeder für sich beurteilen. Ich habe zu den Fehlern die Erklärungen dazu geschrieben, warum es falsch ist und ergänzte auch entsprechende Lösungen. Bei umfangreichen Themen werden noch weitere Artikel folgen. Ab und an werden Querverweise auf andere Stellen im Artikel vorhanden sein. Da die meisten größeren Fehler in diesem Artikel gesammelt sind, ist es leichter, immer mal wieder nachzulesen, und Kommentare zu schreiben. Ich hoffe also, dass die Artikellänge nicht abschreckt, es wird durch den Mehrwert an Information mehr als ausgeglichen.

Generell sei noch zu dem Artikel gesagt, dass man mir nicht bei allen Sachen zustimmen muss. Es mag Leute geben, die durch solche Fehler durch Glück sogar Gewinne machten oder es einfach anders sehen. Aber da ich ein Mensch bin, der den puren mathematischen Ansatz bevorzugt, halte ich es mit dem Glück (= Zusatzturbo) folgendermaßen: „Ohne Glück gut verdienen, mit Glück extrem gut verdienen“.

Beim Erlernen des Handelns geht es ganz grob darum, sich Wissen anzueignen, es über Praxiserfahrungen zu vertiefen und zu erweitern, und sich psychologisch/emotional in einem guten Zustand zu befinden. Hier sollen jetzt die großen Fehler, die man auf der Reise zum Händler begeht, besprochen werden. Die kleineren einzelnen Tradingfehler werden ein anderes Mal besprochen. Die Reihenfolge soll keine unterschiedliche Rangwertung darstellen.

1. Fehler: Kein schrittweises Erlernen der Basics

Dazu möchte ich mal eine kurze Geschichte erzählen: „Ich habe vor sehr vielen Jahren mal eine Weile lang einen Fechtverein besucht. Alle Teilnehmer waren gut im Üben der Schritte und der Waffenhandhabung. Es gab dort auch einige Fechter, die schon sehr lange dabei waren. Und es gab zwei, die sich deutlich von den anderen älteren Fechtern unterschieden. Sie waren nahezu unbesiegbar für mich – nur durch Glück und hohes Risiko konnte man auch mal einen Punkt bekommen. Sie waren nicht länger dabei als die anderen, und sie waren nicht besser von Anfang an. Aber sie wurden anders trainiert. Wie ich später im Gespräch erfuhr, wurden diese zwei Fechter zuerst mit den Basics vertraut gemacht. Mir wurden die Schrittfolgen gezeigt, ein Florett in die Hand gedrückt und los ging es. Diese beiden haben ein Jahr lang nur die Schrittfolgen geübt, nur das Tag ein und Tag aus, ohne Waffen zu benutzen. Sie waren so flott mit der Beinarbeit, man war chancenlos.

Exakt genauso läuft es beim Erlernen des Währungshandels, je genauer und intensiver ich die Grundlagen lernen, umso höher ist meine Chance, das ich später deutlich besser bin. Nur beim Währungshandel geht es um Geld. Würde man beim Fechten gleich als Anfänger auf sich Wetten abschließen, wenn man gegen anderen antritt? Natürlich nicht, man würde erst üben, und je sauberer man übt, umso besser werden die Chancen (Talent vorausgesetzt). Eigentlich müsste man einem Trading-Anfänger also verbieten irgendwas zu handeln, bis er sich jegliche Grundlagen angeeignet hat, wie zum Beispiel:
– Alle mathematischen Grundlagen und Zusammenhänge, die mit dem Währungshandel und seinen Berechnungen zu tun haben
– Grundlagen des Währungshandels: Welchen Markt handel ich, was sind Besonderheiten, welche Gesetze gelten
– Vor und Nachteile unterschiedlicher Broker, und wie kann man sie finden (auch sämtliche Dokumente eines Brokers durchlesen und verstehen)
– Erlernen der Handelsplattform (lese dir die komplette Anleitung durch, erlerne die Shortcuts, richte dir die Station ein, übe in einem Demokonto bis du alles kennst was es gibt – und mit alles meine ich Alles!)
– Welche Instrumente gibt es: Währungen, CFD, Futures, Optionen, Optionsscheine, Bonds, Aktien, …. (Funktion, Vorteile und Nachteile müssen bekannt sein)
– Was bedeuten Kurse bzw. wie bilden sich Kurse!
– Risikoakzeptanzwert bestimmen und anpassen können (wird noch genauer erläutert in diesem Artikel)
– Erwartungswertberechnung / Chance-Risiko-Verhältnisse verstehen und verbessern können
– Welche Risiken gibt es im Handel und wie vermeide ich sie, bzw. welche sind nicht kontrollierbar
– Nicht zu verlieren ist wichtiger als viel zu gewinnen: das muss verinnerlicht werden, das der Kapitalerhalt das wichtigste Ziel ist (vor allem am Anfang)
– Wie finde ich ein Handelssystem (das einen statistischen Vorteil oder sogar einen fundamentalen Vorteil enthält), wie entwickle ich es, wie erweitere und verbessere ich es, wie teste ich es ohne mich selbst dabei zu betrügen, wie handele ich es …
– Wie nutze ich einen Backtester: Was kann er, was kann er nicht, wie muss ich die Werte korrigieren um sie als reale Daten nutzen zu können
– Wie erstelle ich einen Plan für mein Traden und mein Leben, an den ich mich auch halten kann (beides kann man nicht trennen!)
– Unterschiede lernen zwischen „Wie tradet man als Anfänger“ und „Wie tradet man als Fortgeschrittener“ (zum Beispiel Kontogröße, Risiko pro Trade, usw. wird in beiden Fällen komplett anders berechnet)
– Welche statistischen Kennzahlen sind wichtig zur Systembeurteilung und Auswertung, welche sind nahezu sinnlos, welche total sinnlos
– Vieles mehr…

Nur wenn man diese Grundkenntnisse erlernt, hat man eine gute Chance, später sich selbst, andere Händler und den Markt beurteilen zu können. Man wird alles ganz anders einschätzen und begeht deutlich weniger Fehler. Man ist auf alles vorbereitet, und das allerbeste: Man hat einen Plan, nach dem man vorgeht.

Der Versuch, einfach so mal mit dem Traden anzufangen ohne die Grundlagen zu erlernen, wird einfach nur gnadenlos schiefgehen und euch viel Geld und Zeit kosten. Derjenige, der die Größe besitzt, zu akzeptieren, dass er noch nicht bereit ist (wir reden hier nicht von ängstlich, sondern realistisch), wird Unglaubliches erreichen können. Diese Fähigkeit besitzen sehr wenige Menschen, und wer immer diese hat, vor dem habe ich allergrößten Respekt. Es ist einfach in der Natur des Menschen, immer zu denken, man ist besser als alle anderen, und muss es unbedingt selber versuchen, ob es denn wirklich stimmt. Aber der Währungshandel ist ein teurer Lehrmeister. Seid gewarnt, macht es richtig, oder bezahlt mit Zeit und Geld für die Erfahrung.

2. Mit für die eigene Situation „sinnlosen“ Ideen Zeit verschwenden

Es gibt einfach Sachen beim Währungshandel (wie bei allem in der Welt), die sind nicht sinnvoll möglich. Es gibt Grenzen für alles, die meisten sind über den puren mathematischen Ansatz sehr leicht ersichtlich. Dann gibt es noch bestimmte Grenzen, die man nicht auf Anhieb sieht. Hier kann man Monate und Jahre Zeit in Projekte stecken, die logisch klingen und in der Theorie toll sind, aber in der realen Welt eines Marktes mit beschränktem Volumen und vielen Wettbewerbern einfach nicht funktionieren.

Ein Beispiel soll hier Arbitrage-Handel sein. Beim Arbitrage-Handel wird nahezu risikolos zur selben Zeit an unterschiedlichen Orten (Märkten, Brokern, Währungen, …) gekauft und verkauft, um Kurs- und Zinsunterschiede auszunutzen. Natürlich klingt das alles total logisch, ist es ja auch. Man handelt zum Beispiel bei einem Broker verschiedene Währungen gleichzeitig, so dass sie sich ausgleichen, während man einen Gewinn dabei einbucht. Wenn hierzu Fragen entstehen, kann ich es in einem Extra-Artikel ausführlicher erläutern (bitte im Kommentar dann ansprechen).

Dadurch dass es so logisch ist, und in der Theorie auch unheimlich toll klingt, fallen viele darauf herein. Man schreibt sich Handelsprogramme, kommt auf super Ergebnisse im Backtest und im Handel mit dem Demokonto, und man rechnet sich schon die Millionen aus, die man verdienen wird. Man kann selber keinen Fehler finden. Das Problem liegt in dem Fall an der Erfahrung. „Wenn etwas zu einfach klingt, stimmt was nicht“ oder „Wenn etwas so toll funktioniert, warum verkauft man solche Software dann?“ – diese Sätze sollte man nie vergessen beim Handeln sowie generell im Leben.

In der Realität sieht es leider wie folgt aus: Um diese Arbitrage-Vorteile zu nutzen, muss man das gerade am Markt vorhandene Volumen auch selber bekommen. Da aber enorm viele Leute diesen „einfachen risikoloseren“ Weg versuchen, hat sich ein wahrer Technikkrieg entwickelt. Es geht darum die schnellste Datenleitung zu haben, die man für Geld kaufen kann. Kleinste Zeitunterscheide gewinnen – die Server müssen direkt neben den Rechenzentren der Broker stehen, man muss direkt von den verschiedenen Liquiditätsprovidern die Kurse einzeln bekommen, und sie mit den anderen in Sekundenbruchteilen vergleichen, … hier ist es nötig mindestens 6- bis 7-stellige Summen in die Hand zu nehmen, um überhaupt auch nur eine Chance zu haben. Noch dazu: Macht man es mit seinem eigenen Broker (der vielleicht einen langsamen Datenfeed hat), dann ist der eigene Gewinn der Verlust des Brokers, und er wird alles dafür tun euch loszuwerden oder nicht auszuzahlen.

Soviel zum kurzen Beispiel. Es gibt noch so viele Beispiele, die im Chart besser aussehen, als sie real zu handeln sind. Zum Beispiel sind bei den wichtigen News die Spreads hoch und die Bewegungen im Markt extrem schnell, so dass man mit eingetragenen Stop-Orders nur mit einer sehr hohen Slippage in den Markt kommt, und man die gigantischen Gewinne, die man sich im Chart ausgerechnet hat, gar nicht erreichen kann. Man sollte also immer wissen, unter welchen Umständen man in der Realität des entsprechenden Marktes die Handelsideen überhaupt anwenden kann.

3. Fehler: Handeln gegen den eigenen Broker

Irgendjemand muss immer die Gegenposition einnehmen. Es ist egal wer es ist, solange es nicht andauernd der eigene Broker ist (reiner Marketmaker-Broker). Denn das führt unweigerlich zu Interessenkonflikten. Verliert Ihr, wird der Broker euch lieben (denn euer Verlust ist der Gewinn des Brokers, da er ja die Gegenposition hält). Gewinnt ihr aber (und zwar deutlich mehr als der Spread und die Kommission dem Broker an Gewinn bringen), dann wird der Broker mit euch Geld verlieren. Da kein Broker sich das lange gefallen lassen wird (denn er ist ein normales Unternehmen was seine Gewinne maximieren möchte), werden alle Maßnahmen getroffen, dass ihr weniger gewinnt: Verbindungsabbrüche, Trades dauern länger zum Schließen, Konto wird aufgelöst, …

Man sollte also auch immer wissen, welche Broker reine Marketmaker-Broker sind und bei welchen Produkten. Zum Beispiel kann man davon ausgehen, dass bei nahezu allen Broker beim Handel mit Binären Optionen der Broker der Gegenpart des Trades ist, und dadurch ständig ein starker Interessenkonflikt entsteht. Deshalb schon alleine würde ich nie Binäre Optionen auch nur anrühren, da es schon durch diese Ausgangslage keine Zukunft auf gute Gewinne gibt.

Generell gilt im Währungshandel (wie bei allem in der Welt): Schaffe dir erst das nötige Umfeld, damit Du überhaupt mit einer guten Chance gewinnen kannst. Solange es zu Interessenkonflikten mit dem eigenen Broker kommt, kann man keinen langfristigen Erfolg erwarten. Ein weiteres Beispiel für ein richtiges Umfeld wären die Kosten (Spread, Slippage, Commission, Rollovergebühr), die je nach Broker unterschiedlich sind. Je günstiger die Kosten, umso mehr Strategien sind auch profitabel und sinnvoll. Ein weiteres Beispiel ist die Lebenssituation. Man sollte sein Leben so aufgebaut haben, dass man ohne Probleme die monatlichen Kosten decken kann (durch monatliche Einnahmen oder ausreichend Kapital), ohne dass man auf die Tradinggewinne sofort angewiesen ist. Auch sollte in der Familie immer alles besprochen sein und sich auch über den Risikoakzeptanzwert geeinigt werden – es bringt wenig, wenn die Ehefrau sie mit Nudelholz vor Ihrem Computer hin- und herjagt, weil sie nicht erwähnt haben, dass sie einen größeren Betrag ihrer Ersparnisse investiert oder sogar verloren haben – Sie werden unter Druck kaum noch sinnvoll handeln können.

4. Fehler: Kenne nicht deinen Risikoakzeptanzwert (RAW)

Erkenne deine eigenen Grenzen: Sie sollten wissen, wie hoch Ihr gesamtes Kapital ist (alle Wertanlagen zum aktuellen Marktwert), wie hoch Ihre monatlichen Ausgaben (vergesst hier nicht die Ausgaben für eine Partnerschaft) und festen Einnahmen sind, und wie hoch ist Ihr persönlicher Risikoakzeptanzwert (wieviel Geld wäre ich bereit zu verlieren (direkt oder indirekt als Opportunitätskosten), ohne dass ich mich deutlich darüber aufregen würde und es mich emotional stark belastet. Dieser Risikoakzeptanzwert ist eine der wichtigsten persönlichen Kennzahlen, die es gibt. Er hängt stark von der Risikobereitschaft, dem Kapital und den monatlichen Ausgaben und Einnahmen ab. Besitzt man z.B. 30.000 Euro und hat einen RAW von 5.000 Euro, dann bedeutet das, dass man beim Handeln alles so berechnen sollte, dass man optimalerweise nie auf die 5.000 Euro Verlust kommen wird, sondern vorher alles verkauft ist.

In dem Beispiel wäre es mit der maximalen Drawdowngrenze für ein Gesamtportfolio gleichzusetzen. Was macht diesen RAW aber so bedeutend? Überschreitet man diesen Wert, dann fängt man an nervös zu werden und hat Angst. Man fühlt sich nicht mehr wohl, man wird emotional, man begeht Fehler und handelt nicht mehr nach seinem Plan, selbst wenn alles gar nicht mal so schlimm aussieht. Dieser Wert stellt den Grenzwert da, ab wo man anfängt Dummheiten zu begehen und nicht mehr in der PuMa (pure mathematische) Ansatzmethode denken und vorgehen kann.

Dieser Wert ist je nach Person natürlich oft schwankend über die Zeit. Bei manchen erhöht er sich über die Zeit mit den Gewinnen, bei anderen aber auch nie – jede Person ist da total anders und es gibt da kein richtig und falsch, man muss den Wert aber für sich bestimmen! Dieser Wert muss von jeder Person genau gekannt werden. Oftmals hat man in seiner theoretischen Überlegung anfangs einen falschen Wert angesetzt. Merkt man dann beim Handeln, dass einem ein bestimmter Verlust schon nervös macht, dann sollte man sofort den RAW auf diesen Wert runterkorrigieren und ihn mit der Zeit von diesem Wert erst wieder erhöhen. Es ist dringend nötig mit einem niedrigen RAW anzufangen, und ihn fließend über die Monate/Wochen/Tage in ganz kleinen Schritten zu erhöhen, um sich so daran zu gewöhnen. An große Gewinne kann man sich leichter gewöhnen als an große Verluste – lernt den RAW zu lieben, er schützt euch vor Übertreibung und lässt euch gut schlafen.

Der RAW ist für euch dann ein Maximalwert, der nicht ausgereizt werden sollte. Er beschränkt andere Risikowerte, wie das Gesamtrisiko, und gibt einen Rahmen vor, in dem man arbeiten kann.

Generell gilt aber: Niemals sollte man mehr Geld riskieren, als man bereit ist auch zu verlieren. Und NIEMALS sollte man auf Kredit traden.

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Allgemein

Wie wird man reich durch Währungshandel? Dritter Teil der Serie – warum im Währungshandel viele verlieren müssen

Viele Privat-Trader haben bestimmt schon die Aussagen gehört, dass ein hoher Anteil der Währungshändler Minus macht. Aber wie viele Trader wissen wirklich, wie es dazu kommt, und wieso es nahezu unvermeidlich…

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am

Von

Gastkommentar von @Forex-Stratege

Warum im Währungshandel viele verlieren müssen

Viele Privat-Trader haben bestimmt schon die Aussagen gehört, dass ein hoher Anteil der Währungshändler Minus macht. Aber wie viele Trader wissen wirklich, wie es dazu kommt, und wieso es nahezu unvermeidlich ist? Die üblichen Antworten zu den Gründe warum Händler im Währungshandel verlieren, sind zahlreich und vielfältig:

– Es werden keine mathematischen Grundlagen über den Handel und den gehandelten Markt erlernt und angewendet
– Das Risiko wird total unterschätzt
– Man ist zu selbstsicher
– Man hört auf Gurus und Seminaranbieter, ohne gelernt zu haben wie man gute von schlechten unterscheidet, und auf welche Arten betrogen wird

Alle diese Gründe sind richtig. Wir werden sie in anderen Teilen dieser Serie besprechen, da sie den Unterschied zwischen einzelnen Händlern ausmachen können. In diesem Teil soll es aber um die Gesamtheit aller Währungshändler gehen, und warum viel mehr Händler verlieren müssen, damit einige gewinnen. Anhand einer mathematischen Beispielrechnung soll hier dargestellt werden, wie die Gewinne und Verluste einzelner Händler sich auf die Gesamtheit aller Händler auswirkt.

Im Währungshandel tummeln sich die vielfältigsten Personengruppen. Es wird aus den unterschiedlichsten Gründen eine Position eröffnet und geschlossen. Es ist aber wichtig zu verstehen, dass der Währungsmarkt ein reiner Umverteilungsmarkt ist. Es wird kein zusätzliches Geldvermögen entstehen – es wechselt ständig nur von einer Hand in die andere. Vergleichbar wäre dies mit einem Pokerspiel oder einer Lotterie. Die Summe die jemand gewinnt, muss jemand anderes (oder viele Personen zusammen) verlieren. Diese Märkte sind etwas Besonderes – hier treten Eigenschaften zu Tage, die man kennen sollte, um zu wissen, was auf einen zukommt. Nur so kann man sein erreichtes Ergebnis einordnen, und ist auf mögliche Risiken vorbereitet.

Noch einmal genauer erklärt:
Für jeden Trade den jemand eröffnet, muss jemand anderes eine Gegenposition eingehen. Das heißt wenn ich in EURUSD kaufe mit 1 Lot, muss jemand anderes (oder mehrere andere zusammen) zur selben Zeit in EURUSD 1 Lot verkaufen. Ein Handel kommt nur zustande, wenn sich Käufer und Verkäufer einig sind zu einem bestimmten Preis eine bestimmte Menge zu handeln. Wenn EURUSD sich in eine Richtung bewegt, kann automatisch nur einer der beiden aktuell im Gewinn sein, der andere diesen Betrag im Verlust (hier in diesem Beispiel sind die Kosten mal unberücksichtigt).

Lassen Sie uns mit einem vereinfachten Rechenbeispiel die näheren Zusammenhänge darstellen.
Eine Person öffnet ein Tradingkonto bei einem Broker mit 10.000 Euro Kapitaleinlage. Er möchte 1% Risiko pro Tag (100 Euro) mit nur einem Trade maximal pro Tag eingehen. Nehmen wir mal an sein SL wird etwa 20 Pip sein – so würde er pro Tag einen Trade mit 0,5 Lot eingehen, da dieses etwa das Risiko von 100 Euro wäre. Für die Kosten des Trades (Spread, Commission, Rollover) nehmen wir mal 1 Pip an, also mal rund 5 Euro (es ist eine Beispielrechnung, also soll es in diesem Fall mal vereinfacht dargestellt werden mit 5 Euro – in der Realität variiert das natürlich je nach gehandelter Währung und Kostenhöhe). Dieser Wert könnte einem durchschnittlichen Händler entsprechen.

Bei 20 Handelstagen im Monat kommen wir auf Kosten von 100 Euro, im Jahr auf 1.200 Euro. Dieser eine Durschnittshändler hat also in einem Jahr 12% seines Anfangskapitals an Kosten, die er wieder reinholen muss um in den Gewinn zu kommen. Wenn wir diese Person als Durchschnitt ansehen, haben auch alle anderen Personen diese 12% Durchschnittskosten pro Jahr (manche viel weniger, manche sehr viel mehr). Und die Broker verdienen in unserer Annahme 12 % des eingezahlten Kapitals als Gebühren für ihren Service.

Nun betrachten wir die unterschiedlichen Möglichkeiten, wie ein solcher Durchschnittshändler nach einem Jahr sein Kapital verändert haben kann.

1. Er ist im Breakeven (also Plus/Minus Null), er hat also weiterhin seine 10.000 Euro im Konto. In diesem Fall hat er seine 1200 Euro Kosten wieder reingeholt, indem er einen Gewinn von 1200 Euro erreichte, was nach Kosten einen Gesamtgewinn von 0 Euro ergab. Soweit die einfache Betrachtungsweise, aber nun gehen wir einen Schritt weiter.
Für jeden Trade den er eröffnet und geschlossen hat, muss irgendeine andere Person (oder mehrere) ja die Gegenposition eröffnet haben. Wenn also dieser Breakeven-Händler am Jahresende 0 Gewinn hat, hat die andere Person 2400 Euro Verlust (=24%), was genau dem Gewinn des Breakeven-Händlers + der Kosten entspricht. Den was der eine als Gewinn hat, fällt bei dem auf der Gegenseite als Verlust an, und die Kosten kommen immer für jeden dazu.
2. Der Händler hat 50% Gesamtgewinn am Jahresende (=15.000 Euro Kontostand = 5.000 Gesamtgewinn). Hier hat der Händler also 6200 Euro Gewinn gemacht, abzüglich der 1200 Kosten sind dadurch die tollen 50% Gesamtgewinn entstanden. Für die Personen die die Gegenposition hatten, sind in der Zeit 7400 Euro Verlust entstanden, also 74 %, also der Gewinn des tollen Händlers + die Kosten.
3. Der Händler hat 30% Gesamtverlust am Jahresende (7.000 Euro Kontostand = 3.000 Euro Gesamtverlust). Hier hat der Händler also 1800 Euro Verlust gemacht. Abzüglich der 1200 Euro Kosten sind dadurch die 3000 Euro Gesamtverlust entstanden. Für die Personen die die Gegenposition hatten, sind in der Zeit 600 Euro Gewinne entstanden (der Verlust des Händlers wäre hier der Gewinn abzüglich der Kosten).
4. Der Händler hat 20% Gesamtverlust am Jahresende (8.000 Euro Kontostand = 2.000 Euro Gesamtverlust). Hier hat der Händler also 800 Euro Verlust gemacht, abzüglich der 1200 Euro Kosten sind dadurch die 2000 Euro Gesamtverlust entstanden. Für die Personen die die Gegenposition hatten, sind in der Zeit 400 Euro Verluste entstanden (der Verlust des Händlers wäre hier der Gewinn minus die Kosten).

Das Ergebnis:

Wir sehen, dass in einem Markt, indem Kosten entstehen und es auch hohe Gewinner geben kann, es unweigerlich viel mehr Verlierer braucht, um die Gewinner zu bezahlen. Es wird durch die Kosten immer deutlich mehr verloren als eine andere Person gewonnen hat, und so können auch die Fälle zahlreich entstehen, das bei Händlern mit Minus am Jahresende auch beim Gegenpositionshändler ein Minus entsteht. Um beim Lotto zum Beispiel hoch zu gewinnen, muss es genauso unweigerlich extrem viele Verlierer geben, die dieses bezahlen. Selbst wenn alle keine Fehler beim Handeln begehen würden, würde diese Gesetzmäßigkeit bleiben. Wenn man mathematische Kenntnisse und Marktgrundlagen Schritt für Schritt erlernt und befolgt (und natürlich auch erlernt wie man Handelssysteme findet und erstellt, usw..), sollte man sich zu den Gewinnern zählen können – aber man sollte sich immer bewusst sein, wie der Markt aufgebaut ist.

Man sieht nach diesem Artikel auch deutlich, wie entscheidend die Kosten sein können, die je nach Höhe das Ergebnis auch deutlich verändern. Und die Kosten eines Trades sind hier nur einfach berücksichtigt, die tatsächlichen sind oft höher. Man sollte aber auch bedenken, dass jeder seine Trades freiwillig eingegangen ist. Der Gewinner muss sich also nicht schuldig fühlen, dass wegen ihm andere verloren haben. Denn die Gegenposition war in dem Fall falsch.

Vielleicht fällt es nach diesem Artikel manchen Leuten leichter, ihre eigenen Ergebnisse einzuordnen. Sie müssen nur ausrechnen wie hoch ihre Kosten und ihre zusätzlichen Gewinne/Verluste sind, und sie können etwa berechnen, wieviel sie der Allgemeinheit der anderen Trader an Gewinnen/Verlusten verursacht haben.

Natürlich sei hier noch folgendes angemerkt zu den Berechnungen und Beispielen: Die Berechnungen des Verlustes der Gegenpositions-Seite betreffen nie direkt eine Person (das war vereinfacht so dargestellt), denn nahezu nie wird immer dieselbe Person ständig ihre Gegenposition einnehmen (Market Maker-Broker ausgenommen). Die Verluste sind auf eine Menge Leute aufgeteilt, aber die Berechnung ist deshalb genauso richtig, wenn man sie auf alle Händler gesamt betrachtet. Auch wird es fast nie vorkommen, dass genau dieselbe Person mit der Gegenposition den Trade genau zu unserer Zeit wieder schließt, und dort unserer Gegenpart ist (Market Maker-Broker mal ausgenommen).

Dadurch kann diese andere Person mit der Gegenposition auch gewonnen haben (zu einer anderen Zeit verkauft), aber dafür müsste dann eine andere Person den Verlust haben. Die Rechnung für die Allgemeinheit der Händler geht immer auf, sie wird sogar noch schlechter, je mehr „Zwischentrade-Händler“ (siehe Satz davor) es gibt, denn dadurch erhöhen sich die Kosten enorm. Wir haben also schon den günstigsten und billigsten Kostenfall berücksichtigt für einen solchen Durchschnittshändler.

Um alle Folgen dieser Artikel-Serie in einer Auflistung sehen zu können, klicken Sie bitte hier.



Haftungsausschluss
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Beispielbild für aktiven Börsenhandel. Foto: Andyhill8/Wikipedia /Gemeinfrei

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Artikel-Serie Währungshandel

Wie wird man reich durch Währungshandel? Zweiter Teil der Serie

Die Varianten und Gründe, wann es zu einem Währungshandel kommt, sind zahlreich. Eine wohl den meisten bekannte Form ist die…

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Gastkommentar von @Forex-Stratege

Grundkurs Währungshandel

In diesem Artikel soll der Währungshandel in seinen Grundzügen erläutert werden.

Der Währungshandel (=Devisenhandel) ist der Handel (Ankauf und Verkauf) von Währungen. Die Varianten und Gründe, wann es zu einem Währungshandel kommt, sind zahlreich. Eine wohl den meisten bekannte Form ist die Reise in ein Urlaubsland, welches nicht die heimische Währung akzeptiert. Man geht in seine Bank und tauscht seine Währung in die Urlaubslandwährung zu einem bestimmten Kurs (das gleiche passiert auch, wenn man sich Geld im Urlaubsland am Geldautomaten auszahlen lässt, dabei bekommt man die Urlaubwährung und, im Konto wird die Heimatwährung zum Umtauschkurs abgezogen).

Die meisten Menschen sind auf die eine oder andere Art wahrscheinlich schon mit dem Währungshandel in Kontakt gekommen. Man erwirbt eine Währung zu einem bestimmten Kurs, der das Preisverhältnis zwischen den Währungen ausdrückt. Man tauscht also eine Währung gegen die Andere, kauft dadurch eine Währung und verkauft die Andere (im Urlaubsbeispiel kauft man die Währung des Urlaubslandes und verkauft dafür seine Heimatlandwährung). Der Wechselkurs zwischen den beiden Währungen drückt das Preisverhältnis aus. Dadurch, dass man immer die eine Währung kauft und die andere verkauft, werden immer die Währungspaare mit dem entsprechenden Wechselkurs angezeigt, und nicht irgendwelche Währungen einzeln aufgelistet.


Ein einfaches Beispiel: Bei einem Wechselkurs EURUSD von 1,2000 müssen für den Kauf von 1 Euro 1,2 US Dollar bezahlt (=verkauft) werden. Um 1,2 US Dollar zu kaufen müsste man 1 Euro bezahlen (=verkaufen). Die erste Währung eines Währungspaares (in unserem Beispiel EURUSD) bezeichnet man als die Basiswährung (EUR), die zweite als die Kurswährung oder auch Gegenwährung (USD). Der Wechselkurs stellt dar, was man in der Kurswährung erhält, wenn man 1 Einheit verkauft – oder was man in der Kurswährung bezahlen muss, wenn man eine Einheit der Basiswährung bekommen möchte.


Ein Währungshändler handelt die unterschiedlichen Währungspaare, und versucht dadurch Gewinne zu erreichen. Wie im obigen Urlaubsbeispiel zu sehen, wäre dies möglich, indem er einfach Gelder direkt umtauscht. Er könnte direkt bei seiner Bank mehrere Konten eröffnen und jeweils 1000 Euro umgerechnet darauf einzahlen, z.B. auf Euro, US-Dollar, Schweizer Franken, Britisches Pfund. Ein Beispiel: Denkt der Händler, dass der Euro sich gegenüber dem US-Dollar positiv verhält und stärker wird, dann zahlt er Geld von dem USD-Konto aus und zahlt es umgerechnet zum gültigen Wechselkurs im Euro-Konto ein (Umtausch USD gegen Euro). Man hofft also auf einen steigenden EURUSD-Kurs um es später mit Gewinn zurückzutauschen. Trifft der steigende Kurs ein, kann man zu diesem höheren Kurs die Euros wieder in das USD-Konto umtauschen und hat einen Gewinn.

Die Bank verdient an jedem Umtausch auch Geld um kostendeckend und gewinnbringend zu arbeiten. Sie stellt deshalb einen Wechselkurs, zu dem sie bereit ist den Umtausch durchzuführen – dieser Kurs ist unterschiedlich, je nachdem ob man kaufen oder verkaufen möchte. Jeder Wechselkurs hat einen mittleren Kurs, einen Kaufkurs und einen Verkaufskurs (oft wird der mittlere Kurs nicht dabeistehen, er ist einfach die Mitte zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs).


Wieder ein einfaches Beispiel: Der Mittlere Markt-Wechselkurs bei EURUSD ist 1,2000 und die Bank ist bereit mit einem 1% Kostenaufschlag zur Bereitstellung des Service für den Kunden Geld umzutauschen. Die Bank würde den Ankaufskurs (zu dem ich die Basiswährung Euro an die Bank verkaufen kann) bei 1,212 (=1,01*1,2 Mittlerer Kurs) und der Verkaufskurs (zu dem ich die Basiswährung Euro an die Bank verkaufen kann) bei 1,188 (=0,99*1,2 Mittlerer Kurs) kalkulieren.

Das bedeutet, um 1 Euro von der Bank zu kaufen, müsste man dafür 1,212 USD bezahlen (Ankaufskurs), bzw. man könnte 1,188 USD erhalten, wenn man einen Euro an die Bank verkauft (Verkaufskurs). Der Unterschied zwischen diesem Ankaufskurs (auch Ask-Preis oder Briefkurs genannt) und Verkaufskurs (auch Bid-Preis oder Geldkurs genannt) ist der Spread. Der Spread ist der wichtigste Kostenfaktor im Währungshandel, und sollte deshalb genau verstanden werden. In späteren Artikeln werde ich darauf genauer eingehen, wo auch alle weiteren Kosten genau erklärt werden.


Da die meisten Banken sich nicht auf den Währungshandel spezialisiert haben, bieten sich andere kostengünstigere und einfachere Arten des Handels von Währungen an. Die üblichste kostengünstigste Art ist es Währungsbroker zu benutzen – dies sind auf den Währungsmarkt (und oft auch Handel von anderen Werten, wie Aktien, Rohstoffe etc) spezialisierte Häuser.

Die Grundzüge des Währungshandels bei einem solchen Broker wird im nächsten Artikel erklärt, im Unterschied zum klassischen Handel über Fremdwährungskonten bei Banken. Da dieses ein großes umfangreiches Thema ist, wird es wahrscheinlich ein paar Artikel dazu geben.

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