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Juni-Tiefs in Reichweite - Dollar und Renditen der Schlüssel S&P 500: Hält die Unterstützungs-Zone? Sonst knallt´s.. Videoausblick

Der Leitindex S&P 500 hat nun eine wichtige Unterstützungs-Zone erreicht – bricht diese, werden wir die Tiefs aus dem Juni wiedersehen (3636 Punkte) oder sogar darunter fallen. Aber zumindest kurzfristig zeigen sich in vielen Indikatoren positive Divergenzen, viele Sektoren im S&P 500 sind extrem stark überverkauft. Auffallend: Bitcoin macht keine neuen Tiefs, auch Indikatoren wie Kupfer sehen inzwischen positiver aus. Wie die gestrige Intervention der Bank of Japan zeigt: die Dollar-Stärke ist ein Problem für die Welt. Also brauchen die Bullen eines: die völlig überspannten Schlüssel-Märkte Dollar-Index und US-Renditen müssen einen Rücksetzer machen, damit sich der S&P 500 erholen kann. Heute wird Fed-Chef Powell sprechen..

Hinweise aus Video:

1. Dax steht auf Messers Schneide – Jahrestiefs rücken näher

2. Fed-Entscheidung: Vier Auswirkungen auf die Märkte – Aussagen von Investmentstrategen



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8 Kommentare

  1. Senkt die Fed die Zinsen werden dies alle anderen Nozenbanken ebenfalls tun. Fallende Renditen ja, aber der Dollar wird (auf Jahre) stark bleiben.
    Bitcoin=Shitcoin

  2. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Die Anleger sind verwöhnt! Ich kenne noch die Zeiten da war der Dow im Ganzen keine 3000 Punkte wert- Januar 91.

    Die Anleger sind verwöhnt, im Tief 2009 stand der Dow bei 6575 ,der Nasdaq 100 bei 1075 und der DAX bei 3588.
    Wenn jetzt vom Speck etwas abgeschnitten wird, so ist das nur gesund. Die die jeden Dipp, jedes Tief seit Jahresanfang immer wieder kaufen müssen, weil sie nicht anders können, weil sie verwöhnt sind, diese Anleger verbrennen sich halt die Finger!
    Ein Beispiel aus der Geschichte soll das verdeutlichen: Wir schreiben das Jahr 2000.Der Dax erreicht in seiner Spitze 8136 Punkte! Schon werden von einem Bernd Förtsch die 10 000 bis Jahresende ausgerufen, aber erstmal geht’s 3 volle Jahre, nur bergab, erst bei 2166 ist Schluss, inflationsbereinigt quasi eine Viertelung des Daxes von 2000.
    Zwischendurch kam es immer wieder zu kräftigen Erholungen, so vom 24.September 01 bis Mitte März 02.
    Dax von 3566 auf 5435.
    Aber erst im März 03,bei 2166 war das Ende der Fahnenstange erreicht.
    Das hinderte viele nicht, wie bekloppt immer wieder jedes Dipp, jeden Tiefpunkt zu kaufen und zu kaufen, bis kein Geld mehr übrig war, erst dann hatten die Anleger kapituliert, erst dann als alles nur noch schlecht gemacht wurde, von wegen Börse lohnt sich nicht, Börse ist ein Kapitalvernichter, erst dann hatten die Anleger kapituliert, waren die letzten Bullen aus dem Markt gekegelt.
    Was wir jetzt im neuen Börsenzyklus seit März 09 erlebt haben, ist nichts weiter als die Tatsache, das die Anleger bisher immer von den Notenbanken gebail outet, also ausgezahlt, gerettet worden, mit dem Preis, das wir jetzt eine Hyperinflation haben, zumindest in einigen Bereichen, Energie, Rohstoffe usw.
    Die Notenbanken können jetzt gar nicht anders, als es zumindest zu probieren, zumindest so zu tun, als die Inflation zu bekämpfen und mal ehrlich, selbst bei 27000,dem Zwischenhoch aus dem Jahr 2018,wäre der Dow noch sportlich bewertet.
    Die Anleger sind verwöhnt und müssen jetzt entwöhnt werden, damit die Normalbevölkerung, die gar keine Aktien hält, in Deutschland über 75 Prozent, endlich entlastet werden, denn eines dürfen wir nicht vergessen, crasht die Börse, dann crashen irgendwann auch die Rohstoffe, so wie 08,Öl von 147 auf nur noch 37.

  3. BTC ist definit kein Indikator, denn es wird aktuell gar keine neuen Tiefs erreichen. BTC ist schon am „Untersten Tiefpunkt“, dem Hoch des letzten Halving-Zyklus. Selbst wenn die Aktienmärkte noch 20% fallen, BTC wird bei ca 18000 – 20000 rumdümpeln.

    Vorrausgesetzt natürlich, BTC wird nicht von der kommenden, digitalen Weltwährung zum Fintech-Spekulationsobjekt (und damit völlig wertlos). Bisher sehe ich das lange, permanente Halten auf diesem Tiefpunkt aber als sehr bullisch an, denn es bestätigt die hinter dem deflationären Halving-Zyklus liegende Theorie. Und BTC hält trotz des starken Dollars. Gold hingegen ist deshalb gefallen.

    PS: BTC + Gold!

    1. da bin ich komplett anderer Meinung…BTC wird weiter Federn lassen…ist jetzt nur die Vorbereitung des nächsten Abschwungs…und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass viele den aktuellen Punkt genauso sehen wie Sie und ggf. nachkaufen…aber manchmal dauert es bei den BIG PLAYERN einfach etwas länger bis in den verschiedenen Phasen des Abschwungs den Kleinanlegern der Schrott verkauft wurde…so jetzt bei Bitcoin…ich vermute das die Großen es bis 6666 treiben werden…ähnlich wie vor Jahren beim SundP…da waren es lustige 666…

  4. Die FED ist nun zum Schattenboxer mutiert.

    Die FED versucht eine Nachfrage zu dämpfen, die es schon gar nicht mehr gibt.

    Die Rohstoffpreise sind in der Breite weit unterhalb ihres letztjährigen Hochs. Z. B. der Preis für Bauholz hat sich vom Hoch, fast gedrittelt. Das zeugt nicht von zu hoher Nachfrage in der realen Wirtschaft.

    Was genau bekämpft die FED dann aktuell?Man kann ja davon ausgehen, dass die FED sich der Auswirkungen der geradezu explodierenden Zinsen genau bewusst ist.

    Vielleicht will sie ja „nur“ die Aktienmärkte schocken und die Zeit der astronomischen Bewertungen beenden. Das wäre durchaus für einige Bewertungen sinnvoll.

  5. Die FED will bewusst die Zinserwartungen verbal schüren, damit sie die tödliche Medizin nicht anwenden muss. Die langen US- TBonds werden bald explodieren, denn der aktuelle Crash ist eindeutig ein Long- Squeeze mit gehebelten Derivaten. Der Bond Crash bei den 30 jährigen von über 170 Punkten auf 127 heute ist ein Jahrhundert Crash ( die Aktien müssten folgen) Diese ganzen Übertreibungen haben die Notenbanken selbst zu verantworten.
    P.S. Man kann gespannt sein was Jetomie heute erzählt, will er wirklich den Crash oder macht er einen kleinen Rückzieher vom Rückziehers?

  6. @ Dr. Sebastian, sie sind anscheinend ein alter Fuchs und haben wie ich schon in den 80 er Jahren Jagd auf Hühner gemacht.Ihre Analyse ist sehr realistisch und hat das frühere Börsengeschehen noch nicht vergessen.Die heutige Schnellbleicher Generation kennt nur Aufwärts mit kleinen Korrekturen und Nothilfe von Notenbanken.Was mich stört, ist dass auch andere alte Füchse an das Mantra der immersteigenden Börsen zu glauben anfingen und nicht einmal die auch auftretenden langen Querbewegungen in Betracht zogen, verschweige denn mehrjährige Baissen,was es erwiesenermassen auch gab.

    1. @Altbär. Klar hat einer der wenigen Promovierten hier im Forum, Dr. S, in den 1980-ern in der DDR schon am Aktienmarkt agiert. Auch war er über den schwarzen Superkanal informiert, wie Paul Volcker im Sommer 1981 die Fed Funds Rate auf 20 Prozent angehoben hatte. Wie er uns ständig aus dieser Zeit berichtet. Es geht nichts über jahrzehntelange Erfahrung.

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