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S&P 500-Index Analyse: Alle Achtung!

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US-Börsen bauen trotz merklicher Bremsklötze ihre Gewinne weiter aus und versuchen sich über wichtige Hürden hinwegzusetzen. Nach einer erstaunlich robusten Entwicklung am Dienstag geht es heute in die nächste Runde. Brexit und der historisch lange Government Shutdown scheinen keine große Rolle bei den US-Investoren zu spielen.

So heftig auch der Kursverfall im Dezember gewesen war, so schnell hat sich der S&P 500-Index wieder erholt. Allerdings notiert das Barometer zeitgleich im Widerstandsbereich von rund 2.600 Punkten und somit um den gleitenden Durchschnitt EMA 50 auf Tagesbasis. Beeindruckend hierbei ist die relative Stärke, die V-Förmige Erholungsbewegung könnte auf einen tragfähigen Boden hindeuten. Noch aber sind zahlreiche Hürden zu meistern, ehe tatsächlich ein größeres Kaufsignal aufgestellt werden kann.

Long-Chance beim S&P 500

Dabei gibt es durchaus große Parallelen zu den Kursverläufen aus dem Krisenjahr 2009, an dieser Stelle zeigt sich nämlich eine ähnliche Konstellation. Trotzdem muss für ein erweitertes Kaufsignal erst noch das Niveau von mindestens 2.635 Punkten möglichst per Wochenschlusskurs überwunden werden. Nur dann steigt die Wahrscheinlichkeit für den S&P 500-Index weiter zu seinem 200-Tage-Durchschnitt bei glatt 2.700 Punkten zuzulegen. Darüber bestünde schließlich die Möglichkeit an die Verlaufshochs aus November letzten Jahres bei 2.816 Punkten anzuknüpfen. Ein Scheitern des Index am EMA 50 und anschließende Trendwende hätte hingegen Abgaben auf 2.544 Punkte zur Folge. Aber erst darunter dürfte sich das Chartbild wieder merklich eintrüben und Abgaben auf 2.500 Punkte, darunter sogar auf 2.443 Punkte einläuten.

Widerstände: 2.617 / 2.635 / 2.650 / 2.670 / 2.701 / 2.708

Unterstützungen: 2.585 / 2.562 / 2.550 / 2.544 / 2.524 / 2.746

S&P 500




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Beobachter

    17. Januar 2019 12:51 at 12:51

    Vielen Dank für die Analyse, aber nach meinen Unterlagen ( Börse de) liegt der 200 Tages – Durchscnitt bei
    2740,88 .Was ist richtig?

    • Avatar

      Michael

      17. Januar 2019 13:17 at 13:17

      @Beobachter, wenn Sie auf börse.de sie Art des gleitenden Durchschnitts auf „Exponential“ stellen, sind es 2.700. Bei „linear“ ist es der Wert, den Sie nennen.
      Im ersten Fall wird jüngeren, aktuelleren Kursen ein höheres Gewicht beigemessen, als älteren Kursen, bei linear ist die Gewichtung überall gleich (der Kurs vor 200 Tagen hat dieselbe Gewichtung wie der heutige).

  2. Avatar

    Beobachter

    17. Januar 2019 13:32 at 13:32

    @ Michael . Ich danke für den Hinweis, aber wie kann ich das umstellen ?

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Finanznews

Coronakrise und der Notenbank-Sozialismus! Marktgeflüster (Video)

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Die Coronakrise wird weltweit immense wirtschaftliche Verwerfungen bringen – eine Erholung davon wird viele Jahre dauern. Die Märkte aber träumen von einer V-Erholung der Wirtschaft nach der Coronakrise, aber das wird so kaum möglich sein, trotz des Liquiditäts-Tsunamis, den Notenbanken und Regierungen in Wirtschaft und Finanzmärkte pumpen. Vielmehr werden Millionen von Menschen nicht mehr in ihren Job zurück kehren und in den nächsten Jahren von den Staaten bzw. Notenbanken alimentiert werden: eine Art Notenbank-Sozialismus. Bereits jetzt sehen wir viele Elemente dieses Notenbanken-Sozialismus, auch in Deutschland. Die Aktienmärkte heute mit einer Rally – können sie die Gewinne heute ins Ziel retten, anders als gestern?

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Rüdiger Born: Trigger im Dow?

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Auf dem Weg nach oben im Dow könnte man nach Einstiegs-Triggern suchen. Das schaue ich mir im folgenden Video direkt am Chart an. Der zweite ganz große Abrutscher in den Indizes könnte danach noch folgen. Wollen Sie abgesehen von meinen täglichen Analysen im Trade des Tages noch viel mehr und vor allem aktuellere Trading-News von mir erhalten, auch aufs Handy? Nutzen Sie dazu gerne meinen neuen Service „Trade to Go“ (einfach hier anmelden). Auch dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei!

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Dax: Die Stimmung ist noch zu gut, der Ausverkauf fehlt noch immer

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Wir erleben beim Dax gerade eine Bärenmarktrally, die für viel Kopfschütteln sorgt, angesichts der desaströsen Wirtschaftszahlen. Da könnte es von Interesse sein, auf die so genannten Sentimentindikatoren zu blicken. Aus denen schlussfolgern Experten weiterhin einen nochmaligen Ausverkauf, wie auch die letzte Umfrage des Handelsblatts zeigt.

Das Fazit der Umfrage zum Dax

Der Leiter der Analysehauses AnimusX, der die wöchentliche Umfrage unter Lesern des Handelsblatts auswertet, bleibt bei seinem Ergebnis der Vorwoche.

Stephan Heibel: „Wenn Sie Positionen in Ihrem Portfolio haben, mit denen Sie eine weitere Ausverkaufswelle vermutlich nervlich nicht durchstehen würden, dann sollen Sie sich davon trennen.“

Er erwartet also trotz einer Abflachung der Infektionskurve von Covid-19 und der Bärenmarktrally weiterhin einen zweiten Rückschlag. Ein Ende der Kursverluste sei noch nicht in Sicht. Profianleger haben sich zu Wochenbeginn auf eine neue Verkaufswelle eingestellt. Auch die Privaten hat etwas der Mut verlassen. Ist man da am Montag und Dienstag etwas den Kursen hinterher gesprungen?

Wann könnte ein Boden beim Dax erreicht sein?

Dieser Boden ist laut dem Sentimentexperten Heibel beim Dax deshalb noch nicht gegeben, weil es noch zu viele Anleger gibt, die noch auf die Gelegenheit warten, ihre Positionen zu höheren Kursen abzustoßen.

Der Einbruch wird seiner Ansicht nach nicht durch steigendes Kaufinteresse geweckt, sondern durch eine Kapitulationsphase.

Derzeit gibt es für Heibel zwei Szenarien:

Einmal das positive durch sehr gute Nachrichten von der Infektionsfront (Behandlungsmethode gegen Covid-19 oder starke Eindämmung der Infektionszahlen). Dann könnten die Verkaufswilligen aus ihren Positionen aussteigen, gleichzeitig wäre genug Kaufinteresse vorhanden durch den neuen Optimismus.

Beim zweiten Szenario müssten diejenigen, die noch auf Positionen sitzen die Nerven verlieren und in einer Abwärtsbewegung ihre Aktien auf den Markt werfen. Bei negativen Nachrichten und einem Fall unter 9000 beim Dax – der aus der Sicht des Dienstag Nachmittag schon irgendwie in große Ferne gerückt ist. Ein zweiter Ausverkauf eben, bei dem nicht die Käufer über die Bodenbildung entscheiden, sondern die Verkäufer, die ihre Aktien einfach nur los haben wollen. Für Heibel wäre das der nochmalige Rutsch in Richtung 8000. Dies sollte aber bei geringen Umsätzen geschehen, anschließend könnten die ersten Mutigen bei wenig Volumen die Kurse in die Höhe treiben. Andere Anleger, die sich tiefe Kurse zum Einstieg gewünscht haben, kämen zu spät, weil das alles sehr schnell vonstatten geht, so die Erfahrung des Sentimentspezialisten.

Die Erwartungen der Anleger

Bisher war der Zukunftsoptimismus der Anleger einfach noch zu hoch. Er ist seit der Vorwoche von einem sehr hohen Wert von 4,1 auf nur noch 1,8 Punkte gefallen. Aber auch dieser Wert ist noch zu hoch, um die bisherige Abverkaufsphase zu beenden. Dafür müsse man noch etwas warten.

Erst dann, wenn der Zukunftsoptimismus extreme Negativwerte bei der Umfrage zeigt, sei mit dem finalen Ausverkauf zu rechnen.

Aus der aktuellen Umfrage zeigt sich weiter Folgendes:

Die Panik der ersten Ausverkaufswelle ist dank der Stabilisierung beim Dax in der vergangenen Woche mit nur leichten Verlusten vorbei. Die Stimmungslage ist nur noch depressiv, mit einem Sentimentwert von minus 4,6 im Vergleich zur Vorwoche von minus 7 bis minus 8.

Auch hat die letzte Verunsicherung der Anlegern stark nachgelassen, mit einem Wert von minus 2,6. Denn damit fühlen sich diejenigen bestätigt, die noch nicht verkauft haben. Erstaunlich: Von seinem Tief bei 8255 Punkten ist der Dax mittlerweile schon wieder fast 25 Prozent gestiegen, eigentlich schon wieder ein kleiner Bullenmarkt.

Was die Investitionsbereitschaft angeht, wollen immer noch viele (> 25 Prozent) in den kommenden zwei Wochen nachkaufen.

Das Euwax-Sentiment der Börse Stuttgart für Privatanleger stand zu Wochenbeginn weiterhin im neutralen Bereich mit relativ ausgeglichenen Long- und Short-Investitionen. Die Fehlspekulation auf steigende Kurse zu Beginn der Coronakrise hat man inzwischen aufgelöst.

Die Professionellen, die sich Mitte Februar gegen fallende Kurse abgesichert hatten, haben weiter aufgestockt: Das Put/Call-Verhältnis an der Frankfurter Terminbörse Eurex ist auf einen Wert von über zwei gestiegen.

Und was machen die Amis?

In den USA hatten sich bestimmte Anlegerkreise schon in den Vorwochen abgesichert, das Put/Call-Ratio der CBOE ging zu Wochenstart wieder leicht zurück.

Aber die Aktienquote der US-Fondsmanager stand auf niedrigem Niveau. Mit 24 Prozent war sie niedriger als in der Vorwoche, mit nur noch 26 Prozent im Mittel. Dies dürfte sich nach dem Riesensprung von Montag und noch bis Dienstag Nachmittag geändert haben. Beim Anstieg von 10 Prozent der Indizes innerhalb von 30 Stunden muss der ein oder andere Fonds wieder in Aktien angelegt haben. Das Bull/Bear-Ratio der US-Privatanleger zeigte mit einem Wert von minus 15 weiterhin eine klare bearishe Tendenz an. Der technische „Fear&Greed-Index“ der US-Aktienmärkte ist trotz des aktuellen Kursanstiegs von Freitag bis gestern auch nur von 22 auf 26 gestiegen und befindet sich weiterhin im Bereich der großen Angst.

Fazit

Die Umfrage von AnimusX ist zwar schon über zwei Tage alt – und das will in den jetzigen bewegten Zeiten mit einem Volatilitätsindex (VIX) von 40 bis 83 in den USA schon etwas heißen. Dennoch wäre es schon extrem ungewöhnlich, wenn es nach dem schnellsten Börsen-Ausverkauf aller Zeiten so V-förmig beim Dax wieder nach oben ginge. Trotz der „tsunamiartigen“ Geldflut sollte man vorsichtshalber doch von so etwas wie einem W ausgehen. Das jedenfalls legt zumindest die Sentiment-Auswertung nahe.

Für eine Trenwende beim Dax ist die Stimmung noch viel zu optimistisch

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