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Spotify plant direkten Börsengang ohne Banken – wie auch Snapchat nur im Verlust, aber mit viel Hoffnung

Sie erinnern sich? Im März 2017 ging das letzte große Tech-Unternehmen voller Hoffnung an die Börse. Snapchat macht nur Verluste, hatte aber viel Hoffnung im Gepäck. Die Aktie kam raus mit…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Sie erinnern sich? Im März 2017 ging das letzte große Tech-Unternehmen voller Hoffnung an die Börse. Snapchat macht nur Verluste, hatte aber viel Hoffnung im Gepäck. Die Aktie kam raus mit 24 Dollar, und notiert jetzt bei 15,31 Dollar. Immerhin ein erstaunlicher Rebound bei einem Tief von 11,37 Dollar letzten August, und desaströsen Quartalszahlen.

Aber gut. Nun winkt der nächste große Börsengang aus der Tech-Szene an der New Yorker Börse, diesmal vom weltweit größten Musikstreaming-Anbieter Spotify aus Schweden. Immerhin hat man 60 Millionen zahlende Kunden. Gut, diese Woche sickerte auch durch, dass ein Musikverlag Spotify auf 1,6 Milliarden Dollar verklagt, weil man für für Ausstrahlung von mehr als zehntausend Titeln nicht über die erforderliche Lizenz verfügt haben soll.

Aber was soll´s. Spotify macht wie auch Snapchat durchgehend nur Verlust. Das passt ins Muster. Jung, dynamisch, innovativ, nur Verluste, aber jede Menge Hoffnung. Nach übereinstimmenden Berichten hat Spotify nun ohne große Verkündung bei der US-Börsenaufsicht einen Antrag auf Börsengang gestellt. Ertaunlich: Man macht das einfach in Eigenregie, ganz ohne Banken. Ja, das geht auch! Aber warum?

Natürlich spart das verdammt viel Geld. Es könnten mehrere hundert Millionen Dollar Gebühren sein, die man durch den Verzicht auf Emissionsbanken spart. Und natürlich wirkt so ein Börsengang ganz ohne Banken auch gleich so richtig sexy. Wenn man das werbetechnisch ordentlich verpackt, hat man gleich ein richtiges Outlaw-Image bei Privatanlegern, weil man die „großen bösen“ Banken einfach ignoriert, die doch eigentlich als unverzichtbar gelten.

Was ist der Unterschied? Emissionsbanken finden einen angeblich marktgerechten Emissionspreis, und verkaufen schon vor der Börsenplatzierung Aktien von Altaktionären oder aus einer Kapitalerhöhung an kaufwillige Investoren. Dadurch hat die Firma schon vor der Börsennotierung die Sicherheit, dass Geld reinkommt, und auch wie viel Geld reinkommt. Und die Firma kann ungefähr abschätzen, welchen Börsenwert sie zum Handelsstart an der Börse haben wird.

Macht Spotify es nun offensichtlich ganz ohne Banken, ohne Zeichnung und ohne Kapitalerhöhung, bekommt man durch den Börsengang auch kein frisches Geld in die Kasse. Auch weiß man nicht, wo der Börsenkurs zum Start liegen wird. Schätzungen schwanken zwischen 8,5 und 20 Milliarden Dollar Wert für Spotify. Was wird passieren?

Der Kursmakler nimmt zum Handelsstart unkontrollierte Kauf- und Verkaufsorders entgegen. Und wo dann der erste Kurs zustandekommt? Eine heikle Nummer! Ende des ersten Halbjahres 2018 will man an die Börse gehen. Aber warum überhaupt ein Börsengang? Nun, so erhalten die in vorigen Kapitalrunden eingestiegenen Investoren die Möglichkeit an einem liquiden Markt ihr Investment in Cash umzuwandeln.


Das Spotify-Logo. Grafik: Spotify / Gemeinfrei

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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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Anleger warten ungeduldig auf den Volks-Tesla – Werbung

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Lieber Börsianer,

vorgestern hatte Elon Musk im Rahmen einer weithin beachteten Präsentation (Battery Day) die neue Tesla-Batterie des Modells 4680 vorgestellt. Die Ingenieure waren begeistert von der neuen Rundzelle. Die Investoren hingegen waren eher ernüchtert und schickten die Aktie nach der Präsentation erst einmal südwärts.

Wer hat nun Recht, die Ingenieure oder die Investoren?

Ich meine, die Ingenieure. Denn die neue Batterie wird den Tesla-Autos eine um 16 % verbesserte Reichweite verschaffen und dies bei verringerten Produktionskosten (-14 %). Damit rückt der sogenannte Volks-Tesla in greifbare Nähe. Vor Steuern soll dieses E-Auto nicht mehr als 25.000 USD kosten und soll damit für breite Schichten erschwinglich sein.

Dabei wird der US-Autobauer den Anteil des Siliziums im Batteriekern weiter senken und durch billigeres Graphit ersetzen. Gleichzeitig werden die Batteriespeicher der neuen Generation weniger Kobalt enthalten und stattdessen mehr Nickel. Besonders unter Umweltaktivisten ist Kobalt aufgrund seines wenig umweltverträglichen Abbaus umstritten. Also von der Technikseite nur gute Nachrichten für Tesla und die Branche der E-Mobilität.

Tesla braucht noch Zeit

Warum war die Investorenseite dann enttäuscht? Nun, Elon Musk hatte keine Revolution verkündet. Der Fortschritt ist beträchtlich, aber er braucht Zeit. So wird der eingangs angesprochene Volks-Tesla erst in knapp 3 Jahren das Licht des Marktes erblicken. Vor allem die Umstellung des Produktionsprozesses der Akku-Batterien wird viele Monate in Anspruch nehmen. Derzeit arbeiten die Batteriehersteller in China und Japan, wie etwa Panasonic oder CATL, unter Volllast. Jetzt schon ist absehbar, dass dem Markt im kommenden Jahr erschwingliche Batterien fehlen werden. So haftet der neuen Tesla-Batterie zunächst etwas Theoretisches an.

Tech-Investoren sind heuer – zumindest nach dem März-Tief – bekanntlich sehr verwöhnt worden. Es war praktisch unmöglich für uns, Kursraketen zu vermeiden. Das haben wir sehr angenehm auch im NextGeneration-Depot der Premium-Chancen gespürt. Mit Titeln wie Zur Rose, Apple, Tomra oder auch…..

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Aktienmärkte: „Zeit, dass etwas Luft aus der Blase entweicht“

Markus Fugmann

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Es sei nun Zeit, dass etwas Luft aus der Blase der Aktienmärkte entweicht, sagt der Vermögensverwalter Hendrik Leber in einem Interview von money.de. Das einzige, was derzeit positiv sei, so Leber, sei, dass es genug Geld gäbe.

Ansonsten aber dominieren laut Leber schlechte Nachrichten für die Aktienmärkte:

  • die Unsicherheit vor der US-Wahl (Trump hat auf der Pressekonferenz gestern Nacht erneut offen gelassen, ob er das Ergebnis der Wahl akzeptieren wird)
  • der Stimulus durch die US-Politik kommt nicht mehr vor der Wahl
  • bei vielen Aktien wie etwa Tesla seien die Bewertungen viel zu hoch – ein Zeichen für eine Blase wie im Jahr 200

Hendrik Leber hält daher erst einmal sein Pulver trocken und wartet ab. Aber eine optimistische Botschaft für die Aktienmärkte hat der Vermögensverwalter dann doch: er glaubt, dass schon Ende des Jahres der Impfstoff kommen werde und sich damit das Corona-Problem erldigt habe (was wir jedoch für extrem unwahrscheinlich halten):

Die Aktienmärkte mit Anzeichen einer Blase

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