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Startschuss für die Endjahres-Rally? Dax und Dow Jones Analyse

War das nun der Startschuss für die Endjahres-Rally?

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Eine Analyse von Peter Seidel

War das nun der Startschuss für die Endjahres-Rally? Ein ziemlich positiver Wochenstart? Welche möglichen Hindernisse solch einer Entwicklung im Weg stehen könnten, schauen wir uns in dieser Einschätzung an. Interessant sind vor allem jene Signale, die meinem Handelssystem die bullishe Kursentwicklung bereits frühzeitig angezeigt haben.

Startschuss für die Endjahres-Rally

Laut meiner Dow Jones Analyse seit Donnerstag vergangener Woche, ergaben sich charttechnisch und auf Seiten des Money Flow interessante Entwicklungen. Insbesondere der RSI, ein Indikator, den ich ansonsten als völlig nutzlos betrachte, zeigte wichtige Divergenzen an.

Startschuss für die Endjahres-Rally 20181211

Startschuss für die Endjahres-Rally 20181211

Viel spannender wurde es dann im Zuge der Abverkäufe am Freitag, als der Dow Jones einen extrem bearishen Tagesschlusskurs präsentierte, das Money Flow jedoch ein ordentliches Plus vorweisen konnte. Die großen Jungs hatten sich also eingekauft. Ein super Zeichen für den Wochenstart.  Weitere wichtige Informationen dazu finden sich im Video und die nächsten wichtigen Wirtschaftszahlen im Wirtschaftskalender von investing.com.

Dow Jones aktuell unter Druck

Aktuell setzt dem Dow Jones augenscheinlich das Erschöpfungs-Gap zu, das mit Beginn des US Open ausgebildet wurde und zum Bruch der Kaufbereiche bei rund 24760 und 24670 Punkten führte.

Dow Jones aktuell unter Druck 20181211

Dow Jones aktuell unter Druck 20181211

Diese negative Vorgabe könnte zu Beginn der US Session zu weiteren Abverkäufen führen. Die für mich relevanten Zielmarken, Umkehrpunkte und möglichen Gründe findet ihr ebenfalls im anhängigen Video.

Was heißt das für den Dax aktuell?

Auch der deutsche Leitindex konnte im gestrigen Tagesverlauf und insbesondere mit dem Tagesschlusskurs ein erstes deutliches Signal senden: Erholungen sind auch dann möglich, wenn die Mehrzahl der Analysten schon den endgültigen Beginn des Bärenmarktes einläutet.

Dax aktuell Trendumkehr Endjahres Rally 20181211

Dax aktuell Trendumkehr Endjahres Rally 20181211

Machen wir uns nichts vor: Natürlich kann der Kurs auch im heutigen Tagesverlauf in sich zusammenfallen, aber die Ausbildung eines weiteren Erschöpfungs-Gaps sowie die mögliche Star-Kerze, machen Lust auf mehr. Ich denke dabei an eine vermeintliche V-Formation auf Tagesbasis oder gar eine Morning Star Formation. Die notwendigen Kriterien dafür, beschreibe ich in der Dax Analyse im Video im Detail. Wer sich für meine Trading-Gedanken respektive die präzisen Szenarien interessiert, darf gern einen Blick auf meinen Follower Service werfen.


Von Ruben Wisniewski – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2827702

8 Kommentare

8 Comments

  1. Koch

    12. Dezember 2018 08:18 at 08:18

    Geehrte FMW-Redaktion.Mir wird regelmässig schlecht,wenn ich den Begriff Endjahr/Endjahresrallye lesen muss!Helfen Sie mir bitte.Was ist (ein)Endjahr?MfG,ein verwirrter,ewiger Germanistikstudent.

    • Markus Fugmann

      12. Dezember 2018 08:21 at 08:21

      @Koch, ein „Endjahr“ ist das letzte Jahr vor der Apokalypse, weswegen eine“Endjahresrally“ ein letztes Aufbäumen vor dem totalen Crash ist! 🙂

      • Columbo

        12. Dezember 2018 08:30 at 08:30

        … und jedes Jahr danach diese Apokalypsen, schon anstrengend😱

      • Koch

        12. Dezember 2018 08:49 at 08:49

        Servus Herr Fugmann.Jetzt haben Sie aber ein „Fass aufgemacht“!Ich stimme Ihnen grammatikalisch voll zu.Markttechnisch werden Sie für diese Aussage wahrscheinlich jedoch nur von Altbär und mir gelobt werden.Ich denke,dass Ihre Zeilen eine Mordsgaudi werden wird.Schau’n mer mal!

  2. Paul

    12. Dezember 2018 09:11 at 09:11

    Es macht nach langer Zeit mal wieder Spass,wenn hier von“Crash“geschrieben wird/darf!

  3. Marko

    12. Dezember 2018 09:51 at 09:51

    Bei allem nötigen Respekt, vor den „Experten“ :

    https://www.onvista.de/news/dax-vor-turbulentem-jahr-2019-grosswetterlage-dreht-163380925

    Was die „Experten“ vergessen, dass wir uns in einer Sondersituation befinden, seit 2008 (!) … 😀

    Und diese „Sondersituation“, sprich : die massive Marktverzerrung, dürfte dann vorbei sein, sollte man reagieren… 😀

    Börse kann so einfach sein…

  4. Marko

    12. Dezember 2018 10:13 at 10:13

    Die Frage ist und bleibt.

    Wohin soll der Bufu steigen ?

    Was ich damit sagen will, die Notenbanken, beide, haben den Markt „manipuliert“, und das war gut !

    Das war damals notwendig, aber : Diese Billigzinsen beim EUR haben gar nichts mit der Realität zu tun ! Gar nichts !

    Eine „Korrektur“ zwischen den Anleihe- und den Aktienmärkten ist notwendig, aber das kann nur die EZB entscheiden. wie gesagt, im Juni oder dem September 2019 geht es „los“ ? 😀

  5. Prognostiker

    12. Dezember 2018 10:23 at 10:23

    @ Marko, ich sehe keinen Sinn in deiner Einschätzung,
    Warum warst du den immer für steigende DAX- Kurse.

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Der Boom ist zu Ende

Nach Jahren des Booms soll es 2019 einen Rückgang von bis zu 20% im Bereich von Fusionen und Übernahmen in Deutschland geben. Dabei setzte bei der Spitzendisziplin des Investmentbankings (M&A) im ersten Quartal bereits ein Schrumpfen von 67 % bei den Ankündigungen ein, wie der Finanzdatenanbieter Refinitiv ausgerechnet hat. Im ersten Quartal 2018 hatte es noch einen richtigen Rausch auf diesem Gebiet gegeben.

Und wen erschwischt es dabei besonders? Dreimal dürfen Sie raten, richtig, die Deutsche Bank. Den deutschen Branchenprimus traf es im ersten Quartal besonders deutlich. Das Geldhaus erscheint bei Refinitiv nicht mehr unter den ersten zehn Topadressen bei Fusionen und Übernahmen in Deutschland, in früheren Zeiten eine Unmöglichkeit. Man glaube zwar im Gesamtjahr wieder zulegen zu können, gerade nach einer Fusion mit der Commerzbank. Aber…..?

Auch das Geschäft mit Börsengängen (IPOs) ist im ersten Quartal richtiggehend eingeschlafen. Das Geschäft mit Aktienemissionen brach laut Refinitiv um 85 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein. Zuletzt hatte Volkswagen den Börsengang seiner Nutzfahrzeugsparte unter dem Namen Traton abgesagt.

Der Leiter des Bereichs Börsengänge bei EY, Martin Steinbach, fasste es so zusammen: „Eine Mischung aus Konjunktursorgen, Handelskonflikten und politischen Unsicherheiten wie dem Brexit hat viele Börsenkandidaten dazu veranlasst, zunächst abzuwarten und zu schauen, ob sich in den Folgequartalen wieder IPO-Fenster öffnen“.

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