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Energiekrise Strompreis steigt kräftig – 1.000 Prozent höher als im Langfristvergleich

Der Strompreis in Deutschland steigt derzeit kräftig an. Das Preisniveau ist nun gut 1.000 Prozent höher als im langjährigen Durchschnitt.

Strommast

Der Strompreis in Deutschland (1-Jahres-Termin für Grundlaststrom) steigt aktuell zum ersten Mal auf über 400 Euro pro Megawattstunde. Gestern Abend war es ein Settlementpreis für Strom von 384 Euro. Laut dem Rohstoff- und Energieexperten Javier Blas notiert der Börsenpreis in Deutschland damit inzwischen ungefähr 1.000 Prozent höher als im langfristigen Durchschnitt der Jahre 2010 bis 2020, wo der Durchschnitt bei 41,1 Euro lag. Laut Aussage von Javier Blas ist das für die energieintensive verarbeitende Industrie in Deutschland ein „echter Schlag ins Kontor“. Vor genau einem Jahr sah man einen Strompreis am Großhandelsmarkt von unter 100 Euro. Der Trend ging seitdem immer weiter nach oben.

Was will uns der Börsenmarkt für Strom damit sagen? Es liegt zwar aktuell in Deutschland keine Knappheit bei der Stromerzeugung vor. Aber mit diesem immer noch weiter explodierenden Strompreis gibt der Markt das Signal an Politik, Wirtschaft und Stromerzeuger, dass es eine Krise gibt, und dass die Gefahr einer Stromknappheit vorhanden ist. Über dieses Signal entsteht Druck auf die Politik in Berlin, das Problem in den Griff zu bekommen. Und die Bürger werden vermehrt Druck auf die Politiker ausüben, wenn sie erst einmal ihre Nachzahlungen und dann auch höhere Abschlagszahlungen von den Stromanbietern erhalten.

Nun versucht man in Deutschland in Windeseile die Verbrennung von Gas für die Stromerzeugung zu ersetzen durch Kohle. Aktuell ist das erste Kohlekraftwerk aus der Reserve wieder angefahren worden. Laut aktuellen Berichten (siehe hier NDR) ist das Steinkohlekraftwerk Mehrum in Hohenhameln (Landkreis Peine) aus der Reserve wieder ans Netz gegangen. Der Geschäftsführer des Kraftwerks, Armin Fieber, sagte dem NDR in Niedersachsen, die Anlage laufe seit 6 Uhr am Montag zuverlässig. Sie sei am Sonntag vorgewärmt und langsam hochgefahren worden sowie ans Netz von TenneT angeschlossen worden.

Hannes Zipfel hatte in einer Analyse vom 21. Juli die Aussichten für den Strompreis für den kommenden Winter analysiert – sie ist HIER nachzulesen.



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64 Kommentare

  1. Als ich vor mehr als 12 Monaten immer wieder geschrieben habe, dass es ohne N2 sehr, sehr teuer werden wird, weil mit dem langfristig gesicherten Gas aus N2, wegen des Kohleausstieges, und Abschaltung der AKWs, es eben teuer werden muss, wenn es nicht dunkel oder kalt werden soll, war Spinner noch eine harmlose Bezeichnung von Kommentatoren.
    Mal sehen was sie schreiben, wenn die tatsächlichen Kostenrechnungen bald im Briefkasten liegen. Egal ob vom Hausbesitzer oder vom Energieversorgungsunternehmen.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Andalusien hilft aber nicht gegen frieren im Winter und schwitzen im Sommer. Ich kann in Valencia ein Lied davon singen. Pedro hilft mit Subventionen beim Strom kräftig nach. Ist dasder bessere Weg? Ich denke nicht. Die Preise müssen Rauf, damit sich der Konsum ändert.

      1. So ein Unsinn, was Sie hier schreiben. Die Preise für Strom sind reine Abzocke. Es gibt momentan genug Strom, aber keinen Grund für Preiserhöhungen.
        Hoffentlich werden die ideologisch total verblendeten Grünen, die unsere Industrie ruinieren wollen und unseren bescheidenen Wohlstand vernichten wollen frieren mit der Kerze in der klammen Hand den Schalter ON am AKW verzweifelt suchen.

      2. Preis einfach nur anheben ist auch nicht die Lösung. Der Effekt ist das an anderen gespart wird was die Inflation antreibt. Der richtige Weg ist AKW an Nord stream 2 auf und es regelt sich. Und ja, es ist mir egal was in der Ukraine ist. Bedenken Sie genau so sind wir in den 1 Weltkrieg gezwungen worden. Diese Hörigkeit zu den Amis ist der Untergang. So sind weder die Grünen Ziele noch irgendwelche Ziele zu erreichen. Wir reden ja schon wieder über Stationierung von Atomwaffen. Na danke für diese Rot grüne Politik.

      3. Rauf bis zur Existenzvernichtung sonst gehta Ihnen aber gut ,oder was?Konzernbot

    2. Hallo. Was soll das denn?
      Es liegt doch alles Nur an unsere unfähigen POLITIKER.
      Wie kann man Nur alle sicheren Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke vom Netz nehmen.
      Und dann denken das man die Welt rettet!!!
      Welch ein Irrsinn
      Die bringen uns und Deutschland in die schlimmste Krise seit Ende des Krieges.

    3. Oh Helmut, vor mehr als 12 Monaten wußten Sie es schon!
      Ihre Sehergabe ist nicht von dieser Welt…

      1. Ich bin kein Seher. Denn jeder Hilfsschüler konnte ohne Taschenrechner ausrechnen, dass es nicht funktioniert ohne N2. Und wenn man es doch versucht, dann wird es teuer, sehr teuer.
        Jetzt wird es nicht nur sehr teuer, sondern es wird auch noch die uweltfeindlichste Variante gewählt, um zu versuchen, den Energienotstand etwas abzumildern. Kohle und Frackinggas.
        Es sind alle schlau. Nur Einige vorher und einige hintether. Ich denke Sie werden es vielleicht im Frühjahr doch vielleicht verstanden haben, was da in den Wintermonaten auf Deutschland passiert sein wird.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. @Helmut

          Ich weiß nicht, was mit Ihnen los ist. Sie erzählen uns permanent kalte Schauergeschichten über den nächsten Winter in Deutschland, obwohl Sie dort gar nicht leben.
          Fasziniert Sie der Abgrund? Zieht es Sie in die Tiefe?
          Es kommt der Verdacht auf, als hätten Sie nichts anderes zu tun, als Ihre Heimat aus unerfindlichen Gründen permanent schlechtzureden. Vielleicht leiden Sie an Heimweh und müssen dies kompensieren.
          Sie beschreiben wie im Wiederholungszwang repetitiv Ihre „paradiesischen“ andalusischen Lebensumstände, um die Sie hier eh keiner beneidet.
          Und immer wieder die Prahlerei mit Ihrem Goldbesitz in der Schweiz.
          Papiergold übrigens, denn Sie haben nur ein Dokument, nichts Physisches. Auch nicht das Wahre.
          Warum erzählen Sie uns tagaus tagein immer die gleiche Soße?

          1. Hallo Columbo,
            Ihre Ausführungen werden immer wirrer.
            Ich habe Angst um meine Kinder und Enkel in Deutschland, mehr nicht. Und ich denke, das reicht ja wohl auch.
            Ist Ihnen eigentlich nicht bekannt, dass zig Millionen Touristen gerade in den Sommermonaten nach Spanien kommen.
            Sind das alles Masorchisten?
            Ja, sie machen Urlaub in dem schrecklichen Klima. Aber das machen wir das ganze Jahr hier. Und wenn Sie sich Monate im Jahr in einer beheizten Wohnung aufhalten müssen, sitzen wir in der Sonne auf unserer Terrasse.
            Für die Nacht schlafen wir in klimatisierten Schlafzimmern.
            Aber das machen alle in Spanien.
            Wer hat denn den Blödsinn erzählt, das wir Papiergold haben? So durchgeknallt kann man doch gar nicht denken.
            In der Schweiz Papiergold eingelagert(!?)
            Wir haben extra ein paar hundert Kilo Silber im Zollager liegen, damit wir die Mehrwertsteuer nicht bezahlen müssen, und dann Papiergold.
            Junge, Junge.
            Was soll ich prahlen? Hier auf dem Land leben wir ein ganz bescheidenes Leben.
            Unsere Ferienwohnungen stehen leer, unser Wohnhaus hat nur etwa 90 qm, und unser alter Diesel wird nun bald 19 Jahre alt.
            Ich bin froh, wenn ich noch einige Jahre mit meiner ersten Liebe hier leben kann.
            Wir können auch nur Essen und Trinken und mal in den Pool gehen.
            Es ist doch schön, wenn Sie sich in Deutschland wohlfühlen.
            Ich habe nie dafür Unverständnis geäußert.
            Auf jeden Fall hat kein Spanier Sorgen, dass die Energie knapp wird, oder unbezahlbar.

            Viele Grüße aus Andalusien Helmut

          2. @Columbo, was willst du schon erwarten? Der Mann hockt Tag für Tag bei 40° C mit weichgekochter Birne gelangweilt in seiner einsamen Einöde herum. Ohne ausreichenden Austausch mit Anderen werden Menschen bekanntermaßen immer schrulliger und verbissener. Da kann es schon passieren, dass die kognitiven Filter verstopfen, die Linsen sich verdrehen und die Welt plötzlich auf den Kopf gestellt wird. Dann ist plötzlich Putin der Heiland und Ukrainer sind die Nazis, ist Covid-19 ein Schnüpfchen und Gegenmaßnahmen sind Gentherapien und Staatsterror.

            Lord Helmchen spricht auch nicht über den menschgemachten Klimawandel, denn eigentlich gibt es den ja gar nicht. Und falls, doch, können wir die Welt eh nicht retten. Denn tief in ihm schlummert ein abgrundtiefer pathologischer Hass, ein permanentes und penetrantes Misstrauen gegen alles Grüne, warum auch immer. Das ist vielleicht so ein cooles AfD-Ding und sitzt als ständig eitriger Rebellen-Stachel zu tief im zerebralen und präfrontalen Kortex. Die Folgen sind Wahrnehmungsstörungen, Realitätsverzerrungen, andauernde Wiederholungen und rapide nachlassende Fähigkeiten, auf nicht-konforme Argumente adäquat eingehen und reagieren zu können.

            Ich frage mich schon seit sehr vielen Jahren, weshalb derart schrullige Auswanderer im fließenden Wandel ausgerechnet die FMW so überfluten. Als die Welt noch weniger Probleme hatte, dominierte ein plastischer Schönheitssegler aus der Schweiz die Diskussionen. Danach wurde es mit einem weißbiersaufenden und kiffenden Bauern aus Thailand völlig irre, bevor nun seit etwa einem Jahr Model H mit Alters- und Erfahrungsbonus an den Serienstart ging.

            P.S. In Fugis Abwesenheit werden immer mal Kommentare von mir zensiert. Ich kann da Herrn Kummerfeld emotional voll verstehen, habe ich ihn doch tatsächlich das eine oder andere Mal ob seiner manchmal selektiven und provokativen Berichterstattung kritisiert. Niemand mag Kritik, damit muss man sich nämlich auseinandersetzen und ständig hinterfragen. Aber alle, die können, mögen präventive Instrumente, die Meinungen wie Kritik und Zustimmung steuern können. Deshalb speichere ich künftig all meine Kommentare und auch Recherchen in Textdateien ab, bis die Probleme bei FMW behoben sind.

          3. @Helmut

            Jetzt tragen Sie mal nicht zu dick auf!
            Laut Ihren früheren Aussagen sind Ihre Kinder gestandene und gut situierte Abteilungsmanager, die sich keine großen Sorgen um ihre Existenz machen müssen. Hätten Sie wirklich Angst um Ihre Nachfahren, würden Sie ihnen einen Großteil an verflüssigten Goldbarren senden, statt ständig deren Mutterland durch den Dreck zu ziehen.

            Und kapieren Sie endlich, nach gefühlt 500 Versuchen, dass @Columbo ein eingeborener, autochthoner Südtiroler ist, der mit Deutschland deutlich weniger am Hut hat, als Sie und Ihre Nachfahren.

            @Columbo möge mir die pädagogische Notwendigkeit dieser drastischen, ironisch-rassistischen Wortwahl nachsehen. Ich habe außer Hammer und Meißel inzwischen keine weiteren Ideen mehr, wie man in das andalusische Kalksteingewinde sonst noch vordringen könnte.

        2. Helmut ist ein typischer Boomer.

  2. Was ist den nun teuer geworden ?

    Wenn ein Anbieter mir regenerative Energie verkauft hatt und mir ein Zertifikat vorgelegt hatte Strom aus Wasserkraft, Wind und Sonne all die Jahre habe ich dafür ein paar Cent mehr gelöhnt. Wie kann es sein daß er mir nun mit der Börse kommt ??
    Es ist geradezu grotesk das ich nun mit dennen konkurrieren soll die es nicht so wichtig fanden.

    Die Solaranlage der Wasserspeicher und die Windenergie Produzenten profitieren im gleichen Masse von den hohen Preisen nur der Verbraucher der dieses ja Jahrenlang unterstützt hatte der hatt nichts davon!!

    Die Politik muss den Spekulationen auf dem Energie Sektor umgehend Einhalt Gebieten!

    Zudem müssen Regionen mit über Produktion auch davon profitieren!! Solange Anlagen wegen über Produktion abgeschaltet werden ist noch genug Strom vorhanden leider ist jede nicht produzierte KWH für immer verloren! Das zum Gunste der Börse ??

    Wenn ich mir das ganze so ansehe könnte ich nur …

  3. Mal könnte natürlich auch verzehnfacht schreiben. 1000% klingt natürlich besser, ne wa.

    Das ist doch das, was wir wollen. Wenns Strom, Benzin und Gas fast umsonst gibt, spart doch niemand. Strom sparen, Auto abschaffen und Wärmepumpe einbauen. Schont den Geldbeutel und hilft gegen Klimawandel. Win win.

    1. Es gibt Mieter in Deutschland die können keine Anlage einbauen. Es gibt Millionen Menschen die von Armut betroffenen sind. Die können bereits jetzt ihren Strom nicht zahlen. Deutschland hat weltweit die höchsten Strompreise und Sie labern Strom ist kostenlos. So können nur Reiche reden. 30.000euro im Monat ist für euch Peanuts. Bestimmt auch sarazin Fan.

  4. Zitat aus der Fuldaer Zeitung, vom 25.11.2017, S.4 „Energiewende: Mehr Marktwirtschaft dringend geboten!“, von Manuel Frondel:

    … Dies sorgt dafür, dass zur Aufrechterhaltung der Netzstabilität Windparks immer öfter abgeschaltet und immer größere Strommengen ins Ausland exportiert werden müssen, häufig zu sehr geringen Preisen oder gar kostenlos. Zu Zeiten negativer Strompreise wird den Abnehmern sogar eine Prämie bezahlt – auf Kosten der deutschen Verbraucher.

    Diese Stromexporte mögen die ausländischen Verbraucher freuen, sind aber ein deutliches Zeichen für Ineffizienz – ebenso wie die hohen Kosten zur Aufrechterhaltung der Netzstabilität, die sich laut Bundesnetzagentur im Jahre 2015 auf rund eine Milliarde beliefen und sich nach deren Schätzung bis 2020 auf vier Milliarden vervierfachen könnten.“

    Energie wird nie verbraucht, sondern stets von einer Form in eine andere transformiert. Der Begriff „Verbraucher“ ist demnach irreführend und eine vertragsrechtliche Fiktion. So am Rande.

  5. Das Problem sind die Medien und solche Kritzler wie Claudio Kummerfeld!
    Was soll das von 1.000% zu sprechen. Dann wird der Preis für eine Stromlieferung von 24h in genau einem Jahr mit dem Durchschnittsstrompreis der Jahre 2010-2020 verglichen. Was will man mit solchen Schwachsinns-Aussagen erreichen?
    Der überwiegende Anteil von Strom wurde über langfristige Liefer- und Abnahmeverträge zu weit geringeren Preisen schon vorher eingekauft. Nur wer nicht rechtzeitig langfristig oder zu wenig Strom eingekauft hat, ist mit diesen Strompreisen konfrontiert …. und das geschieht diesen Käufern recht.

  6. Hallo Stefan Meier.
    Selbst hier am Ende der Welt haben wir in Andalusien gleich mehrere Möglichkeiten unsere Wohnung im Winter warm zu bekommen. Naja, was man hier so Winter nennt.
    Einmal mit dem Holzofen für etwa 3 bis 4 Cent pro KW Heizleistung,
    Mit der Klimaanlage, mit etwa 6 bis 7 Cent pro KW Heizleistung,
    oder für etwa 12 Cent pro KW mit dem Propangasstrahler.
    Wir beheizen zu 99% unsere Wohnung mit dem Holzofen, denn es ist eine schönere Raumluft, wenn der Ofen pro Kilogramm verbrannten Holz etwa 12 qm Frischluf von Außen anzieht, als wenn die Klimaanlage immer die Luft im Kreis bewegt.
    Propangas haben wir noch nie benutzt.

    Viele Grüße aus Andalusien

  7. Es ist schlimm zu lesen, wie der Großteil der Menschen an Atomkraft, Kohle, Gas und Öl festhält, als gebe es kein morgen. Wann wollen wir anfangen etwas zu ändern? Diese festgefahrenen und verbohrten Meinungen, dass es ohne nicht geht und mein/unser Wohlstand in Gefahr ist. Wahrscheinlich werden wir eher ums Wasser kämpfen müssen als ums Gas und Öl. Bloß darauf können wir wirklich nicht verzichten. Bitte Kopf an und ggf. auch mal Lösungen. Von den Leuten die nur erzählen das etwas nicht geht, haben wir seit Corona genug.

  8. Das Problem kommt nicht allein von der politischen Ebene, Beispiel; als das „Ölembargo“ angefangen hat, sagten die Saudis was? Nein wir fördern nicht mehr öl sonst bekommen wir Schwierigkeiten mit dem russischen Sektor! Jetzt bezieht eine solche Aussage mal auf alle anderen Unstimmigkeiten wie Corona, Energiekrise und Krieg. Jenigen die wir angeblich gewählt haben verarschen und nach Strich und Faden! Aussage des Gewählten Kanzlers zt. Was kümmer mich die energie und Benzin Preise, ich bin reich zt.ende! Live übertragen von Phoenix. Da sitzen Dutzende „studierte“ menschen im Sandkasten und schmieren sich gegenseitig mit Katzenkacke ein nennen dies Politik und debattieren statt zu Handeln, sie dafür bezahlt werden uns in unseren dummen kleinen Welt dumm zu halten damit niemand was dagegen unternimmt! Die Wurzel allen Übels ist der Kapitalismus multipliziert mit Gier das geschieht leider auch weltweit! Wir sind ein volk egal welche Hautfarbe welches land welcher Kontinent unser aller Blut ist Rot und doch werden wir uns selbst vernichten!
    Lebe lang und in Frieden!

    1. Wo ist @leftutis Märchenstunde?

      1. Such dir einen eigenen Namen für deine Hetzkampagne, Trollinchen!

  9. Helmut hat recht, dauernd wird er von Dummschwätzern provoziert und seine korrekten Rechtfertigungen werden dann als Dauersosse abgetan.Helmuts Beiträge zeigen die Realität während sie neben Krall-Bashing,Gold- Bashing und allgemeiner Schönrednerei nichts zu bieten haben.

    1. @Helmut tut gut
      Ein perfekter Kommentar, dem es gar nichts mehr hinzuzufügen gibt. Ich zitiere Wort für Wort, und lasse voller Genuss jede Silbe die nächsten Tage und Wochen auf der Zunge zergehen. Es ist ein Traum, den niemand besser formulieren könnte:

      „Helmuts Beiträge zeigen die Realität während sie neben Krall-Bashing,Gold- Bashing und allgemeiner Schönrednerei nichts zu bieten haben.“

      1. Diese Kommentare sind Beispiele für den umgekehrten Darwinismus.

  10. Der Schwachsinn hat Hochkonjunktur..
    Vor 10 Jahren war der Rat unserer Politiker: heizt mit Gas. Vor 3 Jahren wurde die Pelletheizung hochgelobt, und seit 2 Jahren die Luft-waermepumpe. Daß die in erster Linie viel Strom verbraucht um überhaupt zu arbeiten, das wissen unsere fachpolitiker nicht. Ohne zuheizung bei Temperaturen unter Minus 5 Grad verbraucht diese Technik ca. 10.000 KWH pro Jahr. Bei 0.40 Cent pro KWh sind das 4tausend Euro, plus der weiterhin notwendige Strom für die elektrischen Geräte im Haushalt. Das bedeutet heute schon, daß 2,5 mal soviel Strom zusätzlich benötigt wird, das versorgungskabel in unserer Straße aber nur 50% mehr transportieren kann bevor es durchglueht oder die Trafostation abbrennt. Und dann sollen wir noch auf E-Autos umschwenken???
    Welche Politclowns denken sich so etwas aus? Woher kommt der Strom? Aus Polen oder Frankreich? Aus unseren Kraftwerken und windparks sicherlich nicht.

    1. Hallo Chris.
      Mal eine andere Seite.
      Eine sehr schlecht isolierte Wohnung, die vor 1977 gebaut wurde, benötigt für die Heizung etwa 200 KW/qm im Jahr.

      Bei 45 qm sind das für eine Singelwohnung etwa 9.000 KW im Jahr. Eine handelsübliche Klimaanlage (im Baumarkt für etwa 600 Euro) wandelt 1 KW Strom, in mindestens 3 KW Wärme um. Also würden für die schlecht isolierte Wohnung etwa 3.000 KW Strom/Jahr für Heizzwecke benötigt. Bei 40 Cent/KW etwa 100 Euro im Monat. Bei etwas besser isolierten Gebäuden halbieren sich die Heizkosten, und bei besonders gut isolierten Gebäuden, vierteln sich die Heizkosten.
      Natürlich kann man nicht überall eine Klimaanlage nachträglich einbauen. Aber wer es kann, sollte sich mal überlegen, was es bringen würde, wenn im Winter zumindest ein Raum kostengünstig mit Strom beheizt werden kann.
      Ich persönlich kenne hier in Spanien Niemanden, dessen Wohnung nicht mit einer Klimaanlage beheizt werden kann.

      Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  11. Hauptsache Helmut geht’s gut.

    1. Ja Alex, dass hat aber hauptsächlich damit zu tun, dass ich mir das Land aussuchen konnte, in dem ich leben wollte.

  12. Putin macbt ja mit Absicht Krieg. Insofern sinds eh nur Rachegelueste der Russen. Geht immerhin schon seit 20 Jahren. Wir bezahlen hohe Energiepreise um Krieg zu finanzieren. Sie machen sich seit 20 Jahren schuldig. Die hojen Energiepreise wrden aufgezwungen zur Kriegsfinanzierung.

  13. Wenn also der Heizöllieferant anruft, dass leider sein LKW, auf der Fahrt zu Euch ausgefallen ist, er aber nun einen anderen baugleichen LKW, mit dem gleichen Öl, zum selben Preis bereitstehen hat, dann lehnt ihr die Lieferung ab, weil der LKW ein anderes Nummernschild hat?
    Ist da die Vermutung nicht naheliegend, dass absichtlich eine Mangellage provoziert werden soll, mit der dann das ganze politische Versagen erklärt werden kann?

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  14. Der selbsternannte Gutmensch Leftutti packt wieder einmal sein ganzes Arsenal von Beleidigungen gegen den anständigen Helmut.Nur ein Millimeter von links und grün weg ist halt alles nur böse AfD und der Toleranzprediger bestätigt einmal mehr seine Arroganz.

    1. @Klimawandler, das ist so nicht ganz richtig. Zum Gutmenschen haben eindeutig Sie mich benannt, rechtspopulistische Kampfbegriffe gehören nämlich nicht so zu meinem Repertoire. Toleranz predige ich auch eher weniger, vor allem nicht gegenüber Freunden und Verstehern der Mörder und Barbaren im Kreml. Und wäre Ihr Helmut tatsächlich so anständig, wie Sie Ihrerseits immer predigen, würde er nicht regelmäßig Millionen von Menschen beleidigen und durch den Dreck ziehen, die sich Sorgen und Gedanken um Umwelt, Klima und rapide schwindende essenzielle Lebensgrundlagen machen.

      1. 😂😂😂
        @luftuti
        Die linken sind die besten Freunde von Mörder Putin ☝️

        1. Die Linken wie die Rechten gleichermaßen. Da sind sich beide extremen Randgruppen an der Schwelle zur Demokratie ausnahmsweise mal einig ☝️ Ich hege für keine von beiden irgendwelche Sympathien und hätte kein Problem, wenn man sie auf ein Jahr Probeurlaub oder Lebenspraktikum zu ihrem Freund schicken würde. Sie müssten nur die Worte „Krieg“ oder „Mörder“ vermeiden, sonst kann schnell ein 15-jähriger Arbeitsurlaub daraus werden.

  15. Ja, und hier der 2. Teil zum Thema Kosten. Bisher gibt es keine verlässlichen Zahlen zu den bevorstehenden Preisen für Gas und Strom. Es wird viel spekuliert, und entweder von unseren weitgehend ahnungslosen Politikern rausposaunt, oder von einem eifrigen Schreiberling zu Geld gemacht, weil er auf der Basis von Zeilenhonorar schreibt. Nix gegen diese Art von Gelderwerb, aber es macht die Bürger Kirre und verunsichert enorm. Warum sammelt man nicht erst die Fakten, verarbeitet sie dann sauber und für Fritz und Erna Müller komplett verständlich? Das Gas soll 5 x so teuer werden? Der Strom soll das Doppelte kosten? Und alle Welt soll jetzt von Gas auf Luft-Wärmepumpen umsteigen? So ein Ding braucht zwischen 2.500 und 4000 Watt pro Betriebsstunde, wenn die 10 Stunden am Tag läuft, sind das 3.000 KW Stromverbrauch im Sommer, und 8.400 KW im Winter, also ca. 11.500 kWh Stromverbrauch im Jahr, zu je 0,50 ct, dann kostet das 5.750.- € im Jahr, für ein Haus oder Wohnung mit ca. 140 qm Wfl, plus die ca. 4.500.- kWh für die restlichen Geräte und das Licht im Haus.
    Diese Informationen kann man in keinem Bericht zur Lage lesen, und auch unsere Politiker scheinen darüber nicht informiert zu sein – der Strom kommt ja aus der Steckdose…..
    Unsere Politik könnte ganz anders an die Sache gehen. Im Sommer ein Verbot, daß die Klimaanlagen auf Temperaturen unter 23° C eingestellt werden, da können unsere Kraftwerke fast mit halber Kraft arbeiten, das spart enorm viel Energie. Wenn wir in den letzten Tagen in irgendeinen größeren Laden oder Einkaufs-zentrum gegangen sind, hat man beim Einkaufen fast gefroren! Solarpanels auf Privathäusern subventionieren ist keine gute Idee, denn der Installateur unseres Vertrauens (bzw. auch die Industrie) kassieren hier schamlos die Subventionen ab – ähnlich wie bei den Heizungen. Nix gegen das Geldverdienen, aber wenn ein Heizungssystem beim Großhandel 3.480.- € incl. Mwst. kostet, und beim Handwerker exakt das gleiche Modell für 8.260.- € + Mwst auf der Rechnung steht, plus der Kosten für Kleinmaterial und die Arbeitszeit (2 Tage), dann frage ich mich, ob es nicht schon an Wucher grenzt, wenn diese Heizung fix und fertig eingebaut zwischen 14.500.- und 18.200.- € kosten soll. Hier wird der Hauseigentümer abgezockt und muß das nehmen, was der Handwerker auf Lager hat, oder kurzfristig besorgen kann, eine Beratung in Richtung Zukunftstechnologie? Fehlanzeige. Was war mit den vielgepriesenen Subventionen? Drei Angebote einholen? Da haben zwei Handwerker kostenlos gearbeitet, also wurden Mondpreise angesetzt. Wettbewerb fand hier erst gar nicht statt. Wenn schon Subventionen, dann auf der Basis nachprüfbarer Rechnungen und Zahlen. Oder wer den Nachweis bringt, daß er eine moderne Heizung nach aktuellem techn. Stand eingebaut hat, der sollte statt einer Rückerstattung einen Rabatt auf seine Gas und Stromrechnung bekommen. Geht ganz einfach: Jede neue Anlage erhält vom Finanzamt eine Referenznummer, die wiederum auf der Rechnung für Gas oder Strom erscheint, und man auf diese Weise einen Rabatt von 25% auf die Kosten für Gas oder Strom für die nächsten 5 Jahre erhält. Das Geld kommt dann bei den Richtigen an, und es findet im Heizungsbau wieder ein ordentlicher Wettbewerb statt. Es gibt viele gute Lösungen, statt das Prinzip Gießkanne anzuwenden……

  16. Vor gar nicht allzulanger Zeit gab es Meldungen von „überlaufenden“ Konten, wegen mangelnden Möglichkeiten zum Geldausgeben in der Coronakrise! Ich hielt das damals schon für hanebüchen.Dass jetzt bereits wieder heftig gejammert wird zeigt,dass die Vermutung vollumfänglich richtig war.Ich plädiere dafür „überlaufende Konten“ zum Unwort 2022 zu ernennen!

  17. Hallo Leftutti, ohne ihre Kloakensprache zu verwenden, hier einige Richtigstellungen.
    Ich kümmere mich sehr um die Umwelt. So verheizen wir hier in unseren Holzöfen den Baumabschnitt von unserem Grundstück. Einschließlich der gefällten Baume, die alt waren, nur noch wenig Ertrag brachten, und durch Neuanpflanzungen ersetzt wurden. Da wir nicht an der Kanalisation angeschlossen sind, bleibt alles Wasser auf dem Grundstück und versickert. Selbst das Wasser vom Pool (80.000 Liter) lassen wir zum Herbst aufs Grundstück laufen. Dort versickert es wieder, und ist nach Aussage des Brunnenbauers nach 5 Jahren wieder in 150 m Tiefe angelangt, wo wir es dann wieder hochpumpen können.
    Wir konnten leider keine Solaranlagen und ein Windrad aufstellen, weil wir hier auf dem Land keinen Einspeisepunkt bekommen konnten.
    Aber das macht nichts, denn aus dem damals nicht investierten Geld von etwa 35.000 Euro (das wir natürlich auch in Unzen angelgt haben) sind heute über 200 Tsd. Euro geworden. Die 70 bis 80 Euro Stromrechnungen im Jahr, können davon locker bezahlt werden.
    Unsere gesamte Altersversorgung hat die Umwelt nicht belastet, sondern lag nur im Tresor, und hat sich im Wert mehr als versechsfacht. Es musste Niemand für mich arbeiten, und Energie verbrauchen, weil ich z. B. Aktien habe, und Kapitalertrag und Dividenden erwarte.
    Unser alter Diesel, der nun 19 Jahre alt ist, und etwa 5.000 km im Jahr gefahren wird, wird in den nächsten Jahren wohl weniger die Umwelt belasten, als wenn wir uns jetzt ein Elektoauto kaufen würden. Zumal wir noch ein paar tausend Liter Diesel am Lager haben.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut

      Also die Geschichte mit dem Tresor, dem 19 Jahre alten Diesel, den Vorratslagern und der Jugendliebe kennen wir jetzt alle mehr oder weniger auswendig.
      Hätten Sie nicht mal was Neues auf Lager?

      1. Wenn ich nicht immer die selben Vorwürfe zu hören bekäme und mir nicht immer die selben dümmlichen Fragen gestellt würden, dann müsste ich auch nicht immer die selben Antworten geben.
        Genau wie dieser Kommtar von Ihnen.
        Natürlich habe ich nicht viele neue Dinge in der Pipeline, denn alles was ich als wichtig angesehen habe, habe ich Anfang 2019 geregelt.
        Kontostände soweit runter wie möglich,
        Lebensmittel für ein Jahr ans Lager gelegt.
        usw., usw.
        Ja, und nun warten wir nicht nur auf den Knall, sondern, sind schon mitten drin.
        Nur— es gibt Leute, die das in Deutschland noch nicht bemerkt haben, und träumen noch von einer warmen Wohnung unterm Weihnachtsbaum, stabiler Stromversorgung und vollen Läden.
        Gut, bei den Leuten, die den Öltank voll haben oder ihr Holzlager, wird das auch wohl warm sein.
        Selbst die deutschen Politiker warnen immer mehr vor der Kathastrophe.
        Da muss selbst Lauterbach wieder Panik machen.
        Manche lernen es eben nie.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. Manche warten auf den großen Knall, weil sich in deren Leben sonst nichts mehr abspielt.
          Da hofft man halt nochmal auf etwas Großes, auf ein Abenteuer.
          In Wirklichkeit kommt es dann doch ganz anders, als diese Knallfrösche glauben
          Einfach deshalb, weil es zu viele unvorhersehbare Variablen, zu viele Möglichkeiten in verschiedene Richtungen gibt
          Das ewige (gar freudige) Warten auf den „großen Knall“ ist ein psychopathologisches Problem ganz armseliger Zeitgenossen.

    2. @Helmut, es besteht keinerlei Notwendigkeit von Richtigstellungen, ob nun in Kloakensprache oder Kniggeform. Schade nur, dass Sie die Inhalte meiner Kommentare nicht lesen oder verstehen wollen. Sonst hätten Sie längst erkannt, dass ich zu keinem Zeitpunkt Ihren eher geringen ökologischen Fußabdruck im Fokus habe. Viele Wege führen bekanntlich nach Rom, und wenn das Ihre Methode ist, Energie und CO2 einzusparen, warum nicht?
      Ganz im Gegenteil stört es mich viel eher, dass ein so ökologisch verantwortungsvoller Mensch wie Sie, der ja auch sehr um das Wohl und die Zukunft nachfolgender Generationen besorgt ist, dennoch ständig Andere mit ähnlichen Zielsetzungen als Hüpfer und Spinner, als Trottel und Schwachsinnige (ja, genau das haben Sie geschrieben!) durch den Kakao zieht (war das nun Kloake oder Knigge?), nur weil die zum Erreichen dieser Ziele andere Wege beschreiten.

      Was bringt Sie eigentlich auf die Idee, dass Deutschland in Zukunft keine Speicher haben wird? Und wieso beißen Sie sich wie ein tollwütiger Bullterrier so am Status Quo fest? Niemand hat jemals behauptet, dass wir die nächsten 10 Jahre überhaupt nennenswerte Speicherkapazitäten zur Versorgungssicherheit benötigen (wenn, dann eher zur Netzstabilisierung).
      Derzeit erzeugen wir etwa 52% unseres Stromverbrauchs aus Erneuerbaren, Wind und Solar haben einen Anteil von etwa 39%. Bis in 10 Jahren soll dieser Anteil (Wind + PV) auf ca. 55% erhöht werden, was nicht sonderlich herausfordernd klingt (außer vielleicht für schwarze TÜV-gläubige Länderfürsten in Bayern und Sachsen).
      Ab dann stehen ausreichend Überschüsse zur Verfügung, um über längere Zeiträume im Jahr mit der Erzeugung von grünem Wasserstoff zu beginnen.

      In etwa 30 Jahren wird sich unser Strombedarf gegenüber heute um etwa 80% erhöht haben, weil große Teile des Verkehrs- und Wärmesektors elektrifiziert und große Kapazitäten an Elektrolyseuren installiert sein werden. Bis dahin soll die installierte Leistung an Wind- und Sonnenenergie mindestens vervierfacht werden, was in der Summe (inkl. anderer Erneuerbarer) einen Anteil von mindestens 180% gegenüber heute bzw. >100% in 30 Jahren bedeutet.

      Klingt knapp bemessen für Dunkelflauten? Ist es aber nicht, Thema Elektrolyseure, europäischer Stromaustausch, norwegische und spanische Pumpspeicher, Wasserstoffimporte und nicht zu vergessen:
      Skeptiker fragen ständig, woher der Strom für E-Mobilität kommen soll. Was sie aber geflissentlich verschweigen, ist die Tatsache, dass Autos mindestens 95% der Zeit nur ungenutzt herumstehen und somit ein unglaubliches batterieelektrisches Speicherpotenzial besitzen. Folgende Rechnung habe ich kürzlich in einem Artikel entdeckt:
      Die Bundesregierung strebt bis 2030 eine Gesamtzahl von 15 Millionen zugelassenen vollelektrischen Autos an. Bleibt die Batteriekapazität der E-Autos unverändert, dann wären das Batteriespeicher mit einer Kapazität von 700 Millionen kWh (700 GWh). Die meisten Fahrzeuge stehen fast den ganzen Tag ungenutzt herum.
      Bei 70 bis 80 Prozent erneuerbarer Energien im Strommix, die die Bundesregierung bis 2030 anstrebt, liegt der geschätzte Bedarf an Kurzzeitspeichern bei 60 bis 100 GWh. Es reichen also 8,5 bis 15 Prozent der E-Auto-Batterien für die notwendige Kurzzeitspeicherung aus.

      Last but not least noch einmal ein paar Fakten zur „Notwendigkeit und Zuverlässigkeit“ von Atomkraftwerken.
      Deutschland hat im ersten Quartal 2022 erneut enorme Mengen an Strom ins Ausland geliefert. Der Exportsaldo belief sich auf 13,8 Terawattstunden und lag damit deutlich höher als die Gesamterzeugung der drei deutschen Atomkraftwerke mit 8,6 TWh. Fast 15% der Stromexporte gingen auf die Kappe der unzuverlässigen Atomkraft in Frankreich und der Schweiz. Wenn es schon jetzt zu warm für diese Spitzen-Technologie ist, darf man auf noch längere und extremere Hitzephasen mit fortschreitendem Klimawandel gespannt sein. Einmal abgesehen davon, dass wir die notleidenden Kernespalter auch seit 6 Jahren den Winter über mit durchfüttern müssen.
      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/151340/umfrage/strom-export-von-deutschland-nach-frankreich-seit-1996/

      Viele Grüße aus Suomi
      leftutti

  18. deraussengeländer

    Eventuell muss man mal neue Linien ziehen. Es gibt Amerika ,es gibt Amerikaner,es gibt Patrioten und es gibt die Meinungsführer und Lenker in der demokratischen Partei Amerikas.Ich habe den Eindruck die Ziele haben sich verschoben. Wer profitiert? China und BRICS kommen günstiger an Energie,USA ist weit weg und kommt klar.England,Kanada,Australien ,Neuseeland guckt sich das Spektakel seit einer Zeit von außen an. Ein paar große Investmentfirmen haben fruchtbares Land im Süden und Osten der Ukraine nach der Gesetzesreform gekauft. Japan ist fertig und Europa wurde als Verlierer ausgeguckt.Weil für Alle ist nicht mehr genug da.
    Wahrscheinlich ist es der nicht mehr abzuwendende Versuch einen Konflikt um globale Vorkommen und Anbauflächen zu mildern. Und Putin ist halt einfach gestrickt ,der nimmt einfach eine Waffe in die Hand,die Anderen sind halt viel viel schlauer.Der ist halt berechenbar. Es ist auch denkbar und sieht bis jetzt auch so aus ,daß die ganze Diskussion ums CO2 auch darunter fällt.Nur so ergibt alles einen Sinn. Denn NS2 war schon unter Trump Thema und der ist nunmal auch keine helle Lampe,jedoch unberechenbar.Ein Klimaaktivist war der nämlich nicht.Nur mal so als Denkspiel.

  19. Sanktionierer = Verlierer

    @Columbo,dieses Problem haben die reichseligen Zeitgenossen nicht, sie reden immer alles schön und hoffen ,dass die immense steigende Verschuldung keine Folgen hat. Im Privatbereich würde es auf jeden Fall nicht funktionieren.Claudia hat recht, die linke Politik ist der beste Helfer im Machtkampf um die Weltherrschaft.Die Sanktionierer fördern gerade im höchsten Masse die Macht der Brics Staaten und den Zerfall des Westens.Die Ansage von Stratfor in 2015, dass die Amis ein Auskommen von DE und Russland verhindern wollen haben sie wunschgemäss mit einem Stellvertreterkrieg erreicht. Der deutsche Wauwau hat dem US- Pitbull schön gehorcht.
    P.S Ihre Schörednereien wiederholen sich so oft wie die Kommentare von Helmut mit dem Unterschied, dass Helmuts Kommentare Substanz haben und die Realität wiedergeben.

  20. So sieht es aus. Und wer das verdrängen will, seitdem klar ist, dass aus N2 kein Gas entnommen werden soll, lebt komplett an der Realität vorbei.

    Das grüne Erbe: Von einer wohlhabenden Wirtschaftsnation in ein Dunkeldeutschland – Blackout News

    https://blackout-news.de/aktuelles/das-gruene-erbe-von-einer-wohlhabenden-wirtschaftsnation-in-ein-dunkeldeutschland/

  21. Ja, die grünen Träumer schreiben von Autobatterien die bei Dunkelflauten über Tage und Wochen Deutschland mit Strom versorgen können, oder Speicher, die zu tausenden erst noch gebaut werden müssen, und deren Bauzeit Jahrzehnte dauern würde. Nur, noch nicht ein Speicher wurde gebaut.
    Aber dann muss die Energie aber auch irgendwo herkommen, um die Speicher zu laden. Zusätzlich für die zig Millonen E-Autos, Millionen Wärmepumpen, usw.
    Diesen Winter wird schon das Netz zusammenbrechen, wenn hunderttausende von Heizlüfter in Betrieb gesetzt werden, die etwa 2 KW Strom benötigen.
    Aber die über 600.000 Elektroautos mit 10 bis 100 KW können geladen werden?
    Es nutzt nichts mehr.
    Wir müssen jetzt dadurch.
    Wir haben uns hier nicht nur für mehrere Tage europaweiten Stromausfall vorbereitet, sondern auch auf das Chaos, dass dann noch Monate und Jahre danach herrschen wird.
    Denn die Lieferketten, die dann durch tote Zuchttiere, verseuchte Kühlhäuser, beschädigte Rechenzentren, über Monate fehlende Medikamente usw. auftreten werden, werden gigantisch sein, und Hunderttausende das Leben kosten.
    Aber grüne Ideologie hat immer Leben gekostet, entweder durch Kriege in fernen Ländern, oder nun im eigenen Land.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Mal wieder ein typischer „Helmut“: Liest andere Kommentare nur oberflächlich und tippt sofort los mit seinen altbekannten Weisheiten. Denn würde er auch lesen, so wüsste er, dass die grünen Träumer von langsam steigenden Speicherbedarf in frühestens 10 Jahren schreiben, von Elektrolyseuren, europäischem Stromaustausch, norwegischen und spanischen Pumpspeichern, Wasserstoffimporten…

      Allerdings sind die Kurzfristprognosen dieses Mal ultimativ pessimistisch, handeln vom gesamteuropäischen Armageddon, Massensterben, Seuchen und zerstörter Infrastruktur. Ich pack‘ dann mal meine sieben Sachen und miete mich bei Helmut ein, solange noch Zeit bleibt. Oder auch bei Columbo, sollte mich Helmut nicht haben wollen. Hauptsache weg von dem grünen Genozid, der uns bevorsteht. Im hohen Norden kann ich ohne Strom und Heizung ja auch nicht bleiben…

  22. Ja, aber erst in etwa 15 Jahren
    Sie kommen mir vor, wie ein kleines Kind, dass von seinen Eltern zu Weihnachten eine Spielzeugdampfmaschine mit Dynamo geschenkt bekommen hat, und meint, weil die kleine Lampe damit zum leuchten gebracht werden kann, kann damit auch der Haushalt versorgt werden.

    1. Und in genau diesen etwa 15 Jahren ist der schrittweise Kohleausstieg geplant. Bis dahin laufen die Dinger munter weiter, schrittweise abgeschaltet wird nur dann, wenn die entsprechenden Teilkapazitäten anderweitig gesichert sind. Die Versorgungssicherheit wird regelmäßig überprüft, konventionelle Ersatzkraftwerke werden noch sehr, sehr lange Zeit in Reserve bereitgehalten.

      Sie kommen mir vor, wie ein großes paranoides Kind, das seit 60 Jahren ein überdimensioniertes 15kW-Notstromaggregat plus 10.000 Liter Diesel bereithält, weil es Angst hat, dass der Dynamo seiner Spielzeugdampfmaschine von Weihnachten 1962 irgendwann vielleicht einmal ausfallen könnte.

      1. Leftutti.
        Es werden hunderte von diesen Pumpenspeicherkraftwerken benötigt, an dem die Schweizer nur an einem Einzigen 14 Jahre gebaut haben.
        Und dieses riesige Werk, kann „nur“ 400.000 Elektroautos laden. Es sollen aber in Deutschland mindestens 16 Millionen E-Autos werden. Also sind mindestens 40 solcher Speicher nur für die E-Autos notwendig. Und in Dunkelflauten soll nicht nur einmal ein E-Auto geladen werden können. Außerdem müssen die Speicher auch noch mal gefüllt werden. Plus Millonen Wärmepumpen und gigantische Mengen von grünem Wasserstoff.
        Das das nicht funktionieren kann, kann ein Hilfsschüler ohne Taschenrechner ausrechnen.
        Vielleicht sind mal 20 oder 30 % der in Deutschland benötigten Energie grün zu erzeugen. Jetzt werden etwa 6% der benötigten Energie in Deutschland durch die sogenannten Erneuerbaren erzeugt.
        Also ersteinmal einschließlich der grundlastfähingen Stromerzeugung alles mal verfünffachen, um die 30% zu erreichen.
        Träumen sie weitet.

        1. @Helmut, jetzt zeigen Sie mir mal in folgendem Chart die wochen- oder gar monatelangen Dunkelflauten, von denen Sie auch schon fantasiert haben. Ich habe ganz bewusst das Jahr 2021 als eines der bisher klimatisch ungünstigsten für grüne Energien herausgesucht:
          https://www.energy-charts.info/charts/renewable_share/chart.htm?l=de&c=DE&interval=day&year=2021

          Sie können nichts finden? Schade für Sie! Na gut, dann zählen Sie mal die Anzahl der einzelnen Tage, an denen der Anteil unter 20% lag. Echt jetzt, da gab es tatsächlich den einen Tag am 16. November. Ok, versuchen wir es mit Tagen unter 25%. Immerhin, schon 7 Treffer, wenn auch nicht am Stück. Versuchen wir es mit etwas längeren Zeiträumen, suchen wir nach Phasen, an denen länger als 4 Tage keine 30% erreicht wurden. Oh, Fehlanzeige, so ein Pech. Also gut, dann länger als 3 Tage unter 30%: Bingo, zwei Mal, immerhin!

          Sie können gerne auch mal 2022 auf die genannten Kriterien untersuchen. Da wird es allerdings ganz traurig für Freunde des Untergangs. Gerade mal zwei vereinzelte Tage unter 25%, einer davon mit 24,7%.

          Was passiert nun, wenn die installierte Leistung mittelfristig verdoppelt wird? Richtig! Wochen- und monatelange Dunkelflauten wird es ebenso wie auch schon jetzt nicht geben. Und der worst case sind ein paar vereinzelte Tage und kurze Phasen um die 50 bis 60%. Ich bin mir sicher, die werden wir mit den bis dahin vorhandenen Möglichkeiten und den noch immer laufenden Konventionellen locker wuppen.

          Wie kommen Sie auf die Schnapsidee, dass sämtliche E-Autos, die ohnehin mehr als 95% der ganzen Zeit nur herumstehen, ausgerechnet in einer dieser mysteriösen Dunkelflauten gleichzeitig geladen werden müssen? Alle Leute mit E-Auto, die ich kenne, und das sind eine ganze Menge, laden durchschnittlich zwei Mal pro Monat. Und die Mengen an Strom, die derzeit als sog. Graustrom von Verbrennern verbraucht werden, sind ebenfalls nicht von schlechten Eltern und fallen mit zunehmender Elektrifizierung des Verkehrssektors ebenfalls weg:
          https://edison.media/e-hub/so-viel-strom-brauchen-autos-mit-verbrennungsmotor/20826274.html
          Außerdem schon mal was von Lastmanagement bzw. Demand Side Management gehört? Das gibt es übrigens auch für viele energieintensive Prozesse in der Industrie.
          Die „gigantischen Mengen“ an grünem Wasserstoff sollen im Inland doch nur in den Überschusszeiten produziert und ansonsten hauptsächlich aus Ländern importiert werden, deren klimatische Verhältnisse dafür prädestiniert sind.

          Sie klingen immer so, als müsste oder wollte sich Deutschland zu 100% autark machen. So denken nur paranoide Prepper. Deutschland war schon immer in höchstem Maße von Energieimporten abhängig. Es kommt doch vor allem darauf an, von wem man abhängig ist. Bei Spanien, Skandinavien, Australien und selbst einem Großteil Afrikas ist mir wesentlich wohler, als bei Russland, China oder USA.

          Der Anteil Erneuerbarer am Endenergieverbrauch liegt bereits heute bei über 20%. Das habe ich Ihnen nun schon mehrfach erklärt und durch Quellen nachgewiesen. Bis 2030 soll der Anteil auf 30% steigen, bis 2040 auf 45%. Ich hoffe sehr, Ihrem Hilfsschüler ohne Taschenrechner ist auch klar, dass der Primärenergiebedarf mit steigender Elektrifizierung wegen des hohen Wirkungsgrades rapide sinkt.
          In etwa 30 Jahren wird der Strombedarf bei etwa 180% von heute liegen. Allerdings nur in der Summe und natürlich nicht ständig zu jeder Tages- und Nachtzeit. Das andauernde Minimum, was derzeit fälschlicherweise als ständig benötigte „Grundlast“ bezeichnet wird, kann durch intelligente Netze, DSM, DEA-Cluster und ein europäisches Super-Grid wesentlich flexibler gesteuert und angepasst werden. Heute wird es von dem Überschuss an Grundlastkapazität unflexibler Kraftwerken quasi diktiert, und der Minimalverbrauch darf nicht darunter liegen. In Zukunft wird es eher in folgende Richtung gehen:
          https://www.energie-lexikon.info/virtuelles_kraftwerk.html

          Mir ist natürlich klar, dass die Energiewende nur gesamteuropäisch zuverlässig funktionieren kann. Womit ich keine Probleme habe, da ich ohnehin kein Freund von nationalistischer Kleinstaaterei bin. Und was wäre die Alternative? Zurück zur Abhängigkeit von russischem Öl und Gas, ein noch rapideres Vorantreiben des Klimawandels, die dritte Renaissance der Atomkraft. Klingt irgendwie alles ebenfalls nicht sonderlich prickelnd.

          1. Lieber Leftutti.

            Haben Sie eigentlich noch unbrauchbare Charts, um dass Thema Dunkelflaute zu analysieren?

            Wenn Sie wirklich Wissenschaftler wären dann wüssten Sie so gut wie echte Naturwissenschaftler, dass ein Chart, der nur den prozentualen Anteil der erneuerbaren Energien an der Gesamtstromproduktion zeigt, keine Aussagekraft bezüglich dem Thema Dunkelflaute hat.

            https://www.agora-energiewende.de/service/agorameter/chart/power_generation/09.08.2021/09.08.2022/today/

            In dem Chart könnten Sie für das letzte Jahr erkennen, dass z.B. am 16.11.21:

            Solar 0,562 GW; Biomasse 4,965 GW, Wind (offshore) 0,425 GW; Wind (onshore) 1,081 GW;

            Wer rechnen kann, der kommt auf eine Stromerzeugung aus erneuerbaren von Insgesamt 7,033 GW.

            Verbrauch an dem Tag Insgesamt 67,99 GW !!!!!!

            Das heißt, das an dem Tag 60,957 GW Strom aus sonstigen Erzeugern oder Speichern kommen müsste!!!!!!!

            Und von solchen Tagen gab es einige im letzten Jahr!!!!

            „Sie können nichts finden? Schade für Sie! Na gut, dann zählen Sie mal die Anzahl der einzelnen Tage, an denen der Anteil unter 20% lag.“

            Sie können ja noch gerne weiter unsinnige Zahlen zusammenzählen aber vielleicht ist es schlauer, sich mal die Realität ein wenig genauer anzuschauen, sonst kommt man (aus ideologischen Gründen???) vielleicht zu einem falschen Ergebnis und dann gehen die Lichter aus.

          2. Ergänzung:

            Und selbst wenn Sie die Erzeugung an dem 16.11.21 von Solar und Wind von zusammen 2,068 GW verdoppelt hätten, dann kämen wir auf 4,136 GW !!!!!

            Das hei0ßt, dass selbst eine Verdopplung der Stromproduktion aus Wind und Solar an dem 16.11.21 so gut wie nichts geändert hätte. Sie hätten weiterhin ca. 60 GW !!!! mit sonstigen Quellen erzeugen oder aus Speichern liefern müssen.

            Was sagt der Leftutti dazu????
            Natürlich alles kein Problem. Noch ein paar Windräder hier, noch ein paar Solaranlagen da und fertig ist die Energiewende ;-)

            Utopia ist zum greifen nah!!!

          3. Ergänzung der Ergänzung:

            Was soll in Ihrem verlinktem Chart eigentlich „Energetisch korrigierte Werte“ in der Diagrammüberschrift bedeuten?

            https://www.energy-charts.info/charts/renewable_share/chart.htm?l=de&c=DE&interval=day&year=2021&day=m11

            Am 16.11.21 betrug laut Ihrem Chart übrigens der Anteil erneuerbarer 16.9 Prozent an der Energieerzeugung.

            Nach meinen Daten aus dem Agorameter (www.agora-energiewende.de) wurden 54,353 GW durch konventionelle Quellen erzeugt. 7,033 GW durch Sonne, Wind und Biomasse. Insgesamt also 61,368 GW.

            Ich hätte jetzt vermutet, dass der Anteil der erneuerbaren an der Stromproduktion am 16.11.2021 so ca. 11,46 Prozent betrug.

            Laut den von mir ermittelten Werten beträgt der Anteil der Erneuerbaren (Wind, Sonne und Biomasse) am Gesamtstromverbrauch (also nicht Erzeugung) übrigens nur 10,3 Prozent.
            Ca. 90 Prozent müssen also durch andere Quellen geliefert werden (also hauptsächlich umweltfreundliche Braunkohle oder importierter Strom).

          4. Was an der Quelle vielleicht interessant ist, ist die installierte Leistung der Erneuerbaren.

            https://www.energy-charts.info/charts/installed_power/chart.htm?l=de&c=DE&stacking=single&chartColumnSorting=default&legendItems=0000100000101

            Wir haben jetzt schon ungefähr eine installierte Leistung von ca. 137 GW (Sonne, Wind, Biomasse)

            Und mit dieser enormen installierten Leistung, dessen Errichtung für die meisten Länder dieser Welt unbezahlbar wäre, schaffen wir es an manchen Tagen nicht einmal 5 GW an Strom zu erzeugen und müssen dafür ein Backup an Speichern oder konventionellen Kraftwerken unterhalten und oder bauen.

            Sind diese Kosten der Backups eigentlich in den Kosten der Erneuerbaren enthalten und werden diese Kosten bei den Kosten der Energiewende mitberücksichtigt?

          5. @Leftuttifan

            obwohl ich mich noch im weiterführenden Studium zum M.Eng. befinde und bisher nur einen Abschluss zum B.Eng. in Maschinenbau nachzuweisen habe, erlaube ich mir dennoch folgende „echte“ naturwissenschaftliche Anmerkungen zu Ihren Kommentaren:

            1. Es ist nicht im Ansatz „unwissenschaftlich“ und mindert die Aussagekraft nicht im Geringsten, wenn der prozentuale Anteil der erneuerbaren Energien an der Gesamtstromproduktion betrachtet wird. Im Endeffekt tun Sie ja auch nichts anderes, wenn Sie die Leistung von 7,033 GW dem Gesamt“verbrauch“ von 67,99 GW gegenüberstellen. Das eine sind absolute, das andere relative Werte, die gegenteilig Ihrer Aussagen sogar wesentlich besser geeignet sind, eine Dunkelflaute zu definieren. Es ist durchaus gängige Praxis, von einer Dunkelflaute zu sprechen, wenn die Energieproduktion durch Wind und Sonne aufgrund witterungsbedingter Einflüsse über einen bestimmten Zeitraum ein gewisses prozentuales Level bezogen auf Gesamterzeugung oder installierte Leistung nicht überschreitet.

            2. Sie hingegen agieren erschütternd unwissenschaftlich, indem Sie die physikalischen Größen Arbeit, Energie und Leistung ziemlich ahnungslos mit den Begriffen Erzeugung und Verbrauch vermischen. Eine Flutlichtanlage in einem Sportstadion mit einer Leistungsaufnahme von 200 kW „verbraucht“ in wenigen Sekunden auch nicht mehr Energie als eine 8 Watt LED-Taschenlampe, die den ganzen Tag leuchtet. Welche Aussagekraft hat also die Angabe von elektrischer Leistung ohne Einbeziehung einer zeitlichen Komponente?
            Was soll ein „Verbrauch“ von 67,99 GW sein? Über einen Zeitraum von 24 h könnte man von einem Tagesverbrauch von 1.631,8 GWh sprechen, der allerdings nicht mit der tatsächlich erfassten Last von 1.481,2 GWh an jenem besagten 16. November übereinstimmt. Dies ist vermutlich mit den jeweils verwendeten, unterschiedlichen Datenquellen erklärbar.
            Dazu heißt es zum von Ihnen verwendeten Agorameter: „Sämtliche Angaben beruhen auf verschiedenen Datenquellen sowie in Fällen, in denen keine vollständigen Datenquellen verfügbar sind, auf eigenen Berechnungen und Expertenschätzungen. Hinweise, wie die Datenlage verbessert werden kann bzw. wo besseren Schätzungen vorgenommen werden können, sind jederzeit willkommen.“

            3. Sie schreiben: „Und von solchen Tagen gab es einige im letzten Jahr!!!!“ Das entspricht nicht den Tatsachen, einen solchen Tag gab es nur ein einziges Mal am 11. Januar 2018. Wobei natürlich zu berücksichtigen ist, dass zeitliche Betrachtungsweisen vor Mitte 2018 nicht sinnvoll mit aktuellen vergleichbar sind, weil die installierte Gesamtnennleistung an erneuerbaren Energien eine deutlich geringere war.

            4. Ihre Frage nach den „Energetisch korrigierten Werten“ kann ich Ihnen grob beantworten. Von den vielen tausend Biomasse- und Wasserkraftwerken werden nicht laufend die Leistungsdaten in kurzfristigen Perioden erfasst, also etwa stündlich oder täglich. Es werden aber monatliche Werte übermittelt, die dann entsprechend durch die Anzahl an Tagen oder Stunden geteilt werden. Hier handelt es sich also um einen Mittelwert.
            Bei Wind- und Solarenergie rechnen die Übertragungsnetzbetreiber die Erzeugung von genau bekannten, normierten, sozusagen „geeichten“ Referenzanlagen auf die Summe aller installierten Anlagen hoch. Exakte emprische Werte aller Kraftwerke liegen erst zu einem späteren Zeitpunkt vor. Sobald dies der Fall ist, werden die Daten mit den entsprechend korrigierten Werten dargestellt.

            5. Wenn Sie den Anteil der Erneuerbaren an der Gesamtproduktion berechnen, sollten Sie nicht die Wasserkraftwerke, Speicherwasser und andere (wie z. B. Geothermie, erneuerbaren Müll) vergessen. Dies und die deutlich divergierende Gesamtlast aus Punkt 2. dürfte die Differenz zwischen den von Ihnen errechneten 11,5% zu den 16,9% größtenteils erklären.

            6. Zu Beginn schreiben Sie noch von einer Strom“erzeugung“ von 7,033 GW, wobei Sie die Kraftwerke aus Punkt 6. außer acht lassen. Tatsächlich waren es also 9,82 GW. Am Ende in Ihrer dritten Ergänzung sind es dann „nicht einmal 5 GW“. Wie lässt sich diese Abweichung von 30% zu Ihrem ersten und 50% zum tatsächlichen Wert erklären? Mit wissenschaftlicher Analyse sicher nicht.

            7. Welche Aussagekraft soll die Angabe der installierten Leistung von PV-Anlagen haben? Diese beruht auf optimalen Norm-Labor-Bedingungen zu Sonneneinstrahlung, Luftmasse, Zenitwinkel und Zelltemperatur, die völlig unrealistisch sind und unter Praxisbedingungen nie erreicht werden können. Etwa eine Zelltemperatur der dunklen Module von 25° C bei optimalem Einstrahlwinkel. Bei einer durchschnittlichen Tageslichtlänge von etwa 12 Stunden in Deutschland und unter Berücksichtigung der überwiegenden Süd- und Westausrichtung installierter Module wäre selbst bei 365 Sonnentagen nur etwa ein Drittel dieser theoretischen Norm-Leistung relevant.
            Analoges gilt für die Nennleistung, also die maximale elektrische Leistung von Windkraftwerken bei Nennwertwindgeschwindigkeit, die immer deutlich höher liegt als die mittlere Windgeschwindigkeit.

            Hier erliegen Sie also wieder Ihren Irrtümern bzw. Ungenauigkeiten zu Leistung und Energie aus Punkt 2.
            Wenn Sie also etwas „Naturwissenschaftliches“ aussagen möchten, sollten Sie die zeitliche Komponente einbeziehen und die durchschnittlichen Jahresnutzungsgrade respektive Volllaststunden p.a. berücksichtigen. Diese liegen für Windkraft onshore bei etwa 2.300, für PV bei etwa 1.000 und für Biomasse bei etwa 5.500. Daraus lässt sich eine durchschnittliche Tagesleistung von etwa 28 GW erwarten. Das sind bekannte Grundlagen, die ein Wissenschaftler mit seriösen Ansprüchen in seinen Kalkulationen und Analysen auch berücksichtigt. Alles andere sind theoretische kurzfristige Maximalwerte unter Optimalbedingungen, die keinerlei praktische Relevanz besitzen.

            8. Lösungen zur Überbrückung solch extrem seltener Ausnahmetage und Dunkelflautenperioden möchte ich aufgrund der bisherigen Länge meines Beitrages nur noch kurz in Stichpunkten anreißen: Stromimporte aus dem Ausland, Speichertechnologien, Reservekraftwerke, gesicherte Kraftwerksleistung durch Gaskraftwerke und
            größere sowie kleinere Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, Lastabschaltungen (derzeitiges Potenzial etwa 15 GW), Lastverlagerungen bzw. Demand Side Management (geplant etwa weitere 10 bis 15 GW), Smart-Grids.

            Ich habe den Eindruck, Sie gehen etwas zu emotional an das Thema heran und lassen sich in Ihren Argumenten eher von persönlichen Animositäten gegenüber dem Leser @leftutti leiten, als von rationaler wissenschaftlicher Betrachtungsweise. Daher würde es mich sehr freuen, wenn meine Anmerkungen einen konstruktiven Beitrag zu dem Thema leisten und die Wogen etwas glätten könnten.

  23. Konkret haben wir das ganze Theater, weil die Ukraine ihre Atomwaffen zurückgegeben hat.
    Ich glaube nicht, dass Putin eine hochgerüstete Atommacht angegriffen hätte.

  24. Die längste Dunkelflaute im untersuchten Zeitraum begann am 15. Januar 2017 und dauerte 334 Stunden, also fast zwei Wochen. Die letzte Dunkelflaute auf der Liste begann am 1. Januar 2019.

    https://utopia.de/ratgeber/dunkelflaute-gibt-es-ein-strom-aus-ohne-wind-und-sonne/

  25. Hallo Leftuttifan,
    das ist das Problem, was viele nicht begreifen.
    25.000 Windräder und Solar bringen ohne Wind nachts nahe 0.
    Aber 1 Millionen Windräder und Solaranlagen bringen dann auch nur nahe 0.
    Mit hunderten von den Riesenspeichern, wie sie in der Schweiz gebaut worden sind, könnten man vielleicht den Winter mit Dunkelflauten überstehen.
    Aber, selbst bei einer angedachten Anlage, laufen die Grünen in Deutschland schon gleich Sturm dagegen.
    Und fangen dann an zu träumen von Bio- Anlagen, die 6 x die komplette Fläche der BRD bedecken müssten. Und wenn das nicht reicht, träumen sie weiter von grünem Wasserstoff aus Australien.
    Es ist alles nicht zu fassen.
    Aber jede Tonne eingesparter fossiler Brennstoffe, ist eine gute Tonne.
    Die Bemühungen müssen weitergehen.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  26. Hallo, es ist ja schön, daß Ihr da munter diskutiert. Leider wird es an vielen Stellen zu persönlich, oder hat mit dem Thema wenig zu tun. Der Strompreis steigt um 1000%. Dazu gibt es eigentlich nur drei Fragen:
    1. Warum? 2. Wer profitiert davon? 3. Welche Gießkannenlösung kommt jetzt von unserer Regierung?
    Zu Frage 1: Unser täglicher Strom kam bisher aus Atomkraft, aus Kohlekraftwerken und Gaskraftwerken. Das machte Strom (noch im letzten Jahr) zur idealen Kraftquelle für E-Mobilität, Luft-Wärmepumpen, Klimaanlagen, und anderen Heizsystemen, wenn es nicht gerade eine Gas oder Ölheizung ist. Daher hatten unsere Politik-Fachkräfte beschlossen, den (damals) billigen Strom für diese Zwecke zu nutzen, und wollen Statt Gas und Öl (das inzwischen auch deutlich teurer geworden ist) 500.000 zusätzliche Luft-Wärmepumpen pro Jahr installieren. So eine LWP ist ein Energieschlucker! Eine kleine Anlage für die Beheizung von 120 qm Wohnfläche und dem notwendigen Warmwasser für die Bewohner, verbraucht ca. 12.000 kWh pro Jahr, Das sind 60 Mio Kilowattstunden zusätzlich pro Jahr, die aus Atom, Gas oder Kohle erzeugt werden müssen.
    Nun ist das Gas teurer geworden, die Kohle zieht nach, und der Atomstrom soll (mit Hilfe von Milliarden Euros an Entschädigungszahlungen) abgeschaltet werden. Politisch gewollt – zu Lasten von uns Bürgern.
    2. Wer profitiert davon? Nicht wir Verbraucher, sondern Stromerzeuger, Gaslieferanten und die Staatskasse. Wir Verbraucher zahlen die höheren Preise (was bleibt uns anderes übrig?) und RWE, EON, Vattenfall und alle Anderen profitieren davon. Und dann kommen diese findigen Konzerne noch auf die Idee, daß sie durch die gestiegenen Gaspreise in ihrer Existenz gefährdet sind und schreien nach Staatshilfe, die im Idealfall nicht zurückgezahlt werden muß. Hatten wir bisher nicht das Prinzip des gesunden Wettbewerbs??
    3. Unsere Regierung wird sich hier wieder eine Gießkannenlösung einfallen lassen, von der wir alle profitieren sollen. Muß das sein? Es gibt Bevölkerungsschichten, die eine Hilfe dringend benötigen, dann gibt es die, die nicht unbedingt eine Unterstützung benötigen und die, bei denen eine Hilfe absolut nicht notwendig ist. Dabei wäre es so einfach, diejenigen herauszufiltern, die auf eine Hilfe angewiesen sind. Arbeitsämter oder die Krankenkassen haben einen sehr genauen Einblick in die Einkommensstruktur und könnten so die Bürger erfassen, denen finanzielle Hilfe guttun würde. Aber da steht der Datenschutz davor (oder die Unlust, solche Listen aufzustellen, gerne wird hier seit 2 Jahren die Unterbesetzung durch Corona angeführt, oder zu wenige Mitarbeiter in Behörden etc.). Dann lieber die Gießkanne und an alle zu wenig, oder unnütz auszuschütten.
    Eine andere Möglichkeit wäre, daß jeder der Unterstützung braucht, seine Lohnsteuerkarte und die letzte plus die aktuelle Heizkosten oder Gas/Strom/Ölrechnung einreicht und einen Teil der Mehrkosten ausgezahlt bekommt. Es gäbe viele Möglichkeiten, so ein Szenario einzurichten, wenn man nur will.
    Fazit: so lange wir nur rumjammern und von zukünftigen (und wahrscheinlich unrealistischen) Lösungen auf dem Gebiet der Heizenergie träumen (oder die ewig diskutieren), wird sich nicht viel ändern, und Väterchen Frost wird auch im nächsten Jahr unser lästiger Begleiter sein.

    1. Das ist schon richtig, aber wir haben in D-Land sowieso schon eine ausgeprägte Kultur, die Einkommensunterschiede durch direkte Besteuerung und Hilfen an Niedrigverdiener einzuebnen.

      Kurzfristig kann so etwas hilfreich sein, mittel- und langfristig sorgte es aber dafür, dass keiner mehr Bock hat, sich anzustrengen. Wofür denn? Wer länger arbeitet oder sich neben der Arbeit weiterbildet, damit er schwierigere Aufgaben übernehmen kann, tut dies in der Regel, weil er dann auch mehr Geld erwartet. Wenn also der zweite Teil nicht funktioniert, wird irgendwann auch der erste Teil eingestellt. Das sehen wir doch schon sehr deutlich!

      Außerdem wäre es gesünder, wenn jeder auch die Konsequenzen seines Verhaltens persönlich möglichst schnell spüren würde. Das ist nämlich die einzige Möglichkeit, zu lernen. Es hat keinen Sinn, erst noch alle anderen ins Elend zu reißen und macht auf Dauer nichts für niemanden besser.

  27. Der Einwand von Felix ist sicherlich richtig. Unser Sicherheits- und Wohlfühlstaat hat zu viele Anreize geschaffen, das Arbeiten und Geldverdienen in manchen Bevölkerungskreisen zu unterlassen. Aber das ist eine lange gewachsene Entwicklung, die zurückgefahren werden muß. Das ist aber schon wieder ein neues Thema. Klar könnte man sagen, wer nicht arbeitet soll frieren – aber Arbeit muß und soll sich lohnen. Es kann nicht sein, daß ein Hartz 4 Empfänger mehr in der Tasche hat als jemand, der in den unteren Lohngruppen arbeitet. Und dann kann der „Harzer“ auch noch weitere Stützen bekommen, z.B. Wohngeld, Kleidergeld und Zuschuß für die Heizung, für die so mancher Arbeitnehmer den Weg zum Amt scheut (sich schämt daß er von seiner Arbeit kaum leben kann).

  28. Hallo christian, alles richtig, aber Hartz 4 und Grundsicherungsempfänger haben keinen Anspruch auf Wohngeld, und auch nicht auf Heizkostenzuschuss, denn die Miete und die Heizkosten zahlt sowieso das Amt.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

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