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Warum gesunder Menschenverstand vor Verlusten geschützt hätte.. Tesla: Der Crash der Aktie – warum es so kommen mußte!

Tesla Crash Religionsgemeinschaft

Ende Oktober 2021 war Tesla mit einer Billion Dollar mehr wert an der Börse als die zehn größten Autobauer der Welt zusammen – seitdem geht es bergab, man kann durchaus von einem Crash sprechen (2022 -65%). Nun bringt die Tesla-Aktie nur noch 341 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung auf die Waage – und ist damit immer noch sehr sportlich bewertet.

Tesla und seine Religionsgemeinschaft: Zusammenprall mit der Realität

Und so ist es stiller geworden in letzter Zeit um die „Religionsgemeinschaft Tesla“ – also jene Gläubigen, die stets behaupten, dass in Zukunft praktisch keine anderen Autos als Teslas auf den Straßen fahren würden und überhaupt Elon Musk der genialste Mensch auf der Welt sei. Dass jener Elon Musk vielleicht doch nicht ganz so genial sein könnte, hat nicht zuletzt sein Kauf von Twitter gezeigt: jemand, der autokratisch über sein Reich herrscht, wollte eine Social Media-Plattform steuern, wozu es vor allem Empathie braucht – und das ist nicht gerade eine Stärke von Elon Musk, wie nicht zuletzt sein brachiales Vorgehen bei Twitter zeigt.

So oder so: Elon Musk hat nun noch knapp 14% an Tesla nach den zahlreichen von ihm getätigten Verkäufen der Tesla-Aktie – das entspricht ziemlich genau dem Kaufpreis, den er für Twitter hinlegen mußte. Und by the way: dass Musk schließlich gezwungen war, Twitter zu kaufen, war auch nicht gerade eine Meisterstück eines geschickten Geschäftsmannes..

Aber zurück zu Tesla und Ende Oktober 2021, als für Elon Musk die Welt noch in Ordnung war, weil die Welt in ihm das unangefochtene Genie sah. Damals sah die Bewertung von Tesla in Relation zu anderen Autobauern konkret so aus:

Tesla Crash Bewertung

Da war viel Hoffnung und wenig Realität eingepreist. Nun hat Tesla in drei Qurtalen die Erwartungen bei den Fahrzeug-Auslieferungen verfehlt – und das trotz zahlreicher „Zuckerl“ wie Preisnachlässe von 7500 Dollar für Käufer oder kostenloses Aufladen für einige Modelle. Die Folge: Tesla produziert auf Halde, in der wichtigsten Gigafactory in Shanghai muß man nun die Produktionszeiten kürzen – Zeichen für eine schwache Nachfrage.

Während Elon Musk Tesla-Aktien verkaufte und später „schwören “ mußte, längere Zeit keine weiteren Aktien zu verkaufen, kaufen Retail-Investoren weiter fröhlich zu – und sitzen nun auf Verlusten.

Warum es so kommen mußte, beschreibt der legendäre „Maverick of Wall Street„, der schon früh mit zwingenden Argumenten zum Ausstieg geraten und vor einem Crash gewarnt hatte. Unbedingt sehenswert!



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1 Kommentar

  1. Dr. Andreas Steiner

    Der Kauf von Twitter war meiner Meinung nach definitiv keine rationelle Entscheidung, sondern ein schöner neuer Umhang, den sich Elon Musk gekauft hat, nicht zuletzt, um zu zeigen dass er finanziell in der Lage dazu ist.

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