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Trump und die Bürgerkriegs-Gefahr in den USA

Wird Donald Trump einen Bürgerkrieg auslösen in den USA, wenn er seines Amtes enthoben würde? Oder wenn der US-Präsident die Wahlen 2020 verliert, die Niederlage aber nicht wahrhaben will bzw. behauptet, die Präsidentschaftswahl sei zu seinen Ungunsten manipuliert worden?

So oder so: Trump polarisiert wie kaum ein US-Präsident je zuvor. Die Amerikaner sind tief gespalten: entweder stark für ihn – oder stark gegen ihn. Der ehemalige Anwalt Trumps, Michael Cohen, hat gesagt: es sei kaum vorstellbar, wie es einen friedlichen Übergang geben könne nach Trump.

Dass das Wahl-Jahr 2020 sehr turbulent werden kann, zeigt nicht nur das beginnende Impeachment-Verfahren der US-Demokraten, sondern vor allem die Entstehung einer paramilitärischen Gruppe mit dem Namen „Oath Keepers“, die Trump zu Hilfe eilen will – wenn er sie ruft. Donald Trump selbst hat per Twitter selbst indirekt vor einem Bürgerkrieg in den USA gewarnt, wenn er abgesetzt würde – und damit gewissermaßen einen solchen Bürgerkrieg als denkbares Szenario in den Raum gestellt.

 

Wie groß ist die Gefahr also eines Bürgerkriegs in den USA? Dazu eine kurze Dokumentation des ZDF:

 

 

Trump hat das Szenario eines Bürgerkriegs entworfen, wenn er abgesetzt würde

By Loavesofbread – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34803387



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7 Kommentare

  1. Inzwischen ist Republikaner oder Demokrat zu sein etwas religiöses, wobei die Gegenseite nur lügt und der eigene Gott natürlich immer recht hat. Die Wahrheit spielt da keine Rolle mehr.

  2. Ja, wir leben eben in ungemütlichen Zeiten. Dass es in den USA irgendwann zu einem Bürgerkrieg kommt, steht für mich ausser Zweifel. Aber sicher nicht wegen Trump, sondern wegen der immer größere werdenden Schere zwischen Arm und Reich. Das nimmt schon langsam epochale Dimensionen an und hält eine Gesellschaft nicht über Dauer aus.

  3. „Er bestreitet die Rechtmäßigkeit des Impeachment Verfahrens, obwohl es die Hälfte der Bevölkerung befürwortet.“
    Aha, alles was die Mehrheit möchte, ist also ab sofort rechtmäßig? Nette, an den Haaren herbeigezogene, Argumentation. Die Journalisten könnten sich doch auch einmal bei ihrem Job anstrengen, und stichhaltige Argumente anführen. Außer da wären keine

    1. @Shong09, Aha, alles was die Mehrheit möchte, ist also ab sofort rechtmäßig? Nette, an den Haaren herbeigezogene, Argumentation.
      Nun ja, da kann man diskutieren. Und gelangt sehr schnell an die Grenzen demokratischer Legitimation. Der Allmächtige, Alleswissende, der Auserwählte, der Checker aller Fakten muss es doch wissen, sich zumindest anstrengen, zumindest stichhaltige Argumente anführen. Außer da wären keine, was sehr unüberraschend wäre

    2. Sollten die Amis tatsächlich so dämlich sein, sich wegen eines selbstverliebten und korrupten Politikers derart zu entzweien, dass sie ihr privates internes und weltweit größtes Waffenarsenal gegenseitig auf sich abfeuern?

      Global würden nur Wenige wirklich trauern, wenn sich Great Again erst einmal innenpolitisch auf eine Linie einigen könnte. Immer vorausgesetzt, da wäre eine

  4. Trump ist mit seinen massiven Steuersenkungen der Präsident der Reichen und des Groß Kapitals. An Geld für Trumps Wiederwahl wird es sicher nicht mangeln. Vor allem wollen die Reichen keine Zurücknahme der massiven Steuersenkungen, die mit ein Grund der viel zu hohen US Staats Neuverschuldung ist, mit einen anderen Präsidenten riskieren. Der anderer Grund der Neuverschuldung sind Ausgaben Steigerungen, wo sicher viel Geld in die Rüstungsindustrie und in dem Tiefen Staat fließen. Da profitieren viele Mächtige von Trump. Dazu sorgt Trumps Neuverschuldung, dass Probleme erst nach der Wahl gelöst werden brauchen. Egal wer gewählt wird, dass dürfte wohl ein schlechter Präsident werden.

  5. Bürgerkrieg klingt schrecklich, aber lieber fechten die Amerikaner ihre Probleme daheim aus. Wer meint, Donald ist auch nur ein Sturmgewehr wert, soll sein Magazin zuhause leer ballern. Die Welt außerhalb Shoot’S’A sollte nicht weiter unter dem Schwanzvergleich leiden müssen. Non-USA hat andere Probleme auf höherem Niveau.

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