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Trump will angeblich starken Dollar – wer´s glaubt wird sofort selig..

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Was Draghi nicht schafft, das schafft Donald Trump: er wolle angeblich einen starken Dollar – alles nur ein ganz großes Mißverständnis angeblich, man habe Mnuchin falsch interpretiert. Wer das glaubt, wird sofort, ja auf der Stelle selig.. – der Euro glaubt es (erst einmal) und fällt unter die 1,24! Die US-Aktienmärkte sind weniger erfreut über den wieder stärkeren Dollar – und da Trump seinen Erfolg bekanntlich am Stand des Dow Jones bemißt, will er dann vermutlich morgen doch nicht einen stärkeren Dollar..

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5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    sf

    25. Januar 2018 21:20 at 21:20

    Wäre auch gern mal US-Präsident und würde erst Mnuchin vorschicken, um den Dollar zu schwächen, und dann direkt vor meiner eigenen Aussage zur Stärkung des Dollars mit einem schönen Hebel Euro und Yen shorten (oder meinen reichen Familienmitgliedern oder dem Kushner-Clan einen Tipp geben). Geld verdienen leicht gemacht. :)

  2. Avatar

    Beobachter

    25. Januar 2018 21:22 at 21:22

    Ich meinte in Davos sei ein Treffen der Wirtschaftselite
    u.nicht ein Kongress geistig Behinderter.
    Die naive Aussage des Amis über die Freude des Dollarverfalls hat mich schon sehr erstaunt.Ich erinnere mich an den Fall des Dollars 1985 der längere Zeit dauerte u.sehr stark war.Da hat kein Mensch den wahrscheinlich erwünschten Effekt freudig kommentiert, im Gegenteil, man hat von Zeit zu Zeit erwähnt ,dass man einen starken Dollar wolle.Es war glaub ich Reagan ,der Schauspieler, er war vielleicht nicht ehrlich , aber nicht so naiv wie die heutigen Knallfrösche ,die täglich ihre Aussagen dementieren oder berichtigen müssen!!!

  3. Avatar

    Nego Forex

    25. Januar 2018 21:33 at 21:33

    Jetzt mal im Ernst!?! Hat das der Trump nur gesagt, weil Draghi heute was von Dollarschwäche geredet hat? Das ist ja wie bei einem Kleinkind. Wenn ich einen Atomkrieg wöllte, dann müsste ich nur laut genug rufen „der Trump traut sich nicht den Knopf zu drücken!“

  4. Avatar

    Wolfgang M.

    25. Januar 2018 21:43 at 21:43

    Ich bin gespannt, wie lange sich die US-Politiker noch über einen schwachen US-Dollar freuen werden. Klar gibt es für die US-Exporte erstmal einen kleinen Schub, aber was ist mit der Inflation? Der S&P GSCI Index, bestehend aus 24 Rohstoffen, ist seit einem halben Jahr um 24% gestiegen (seit einem Jahr um gut 15%). Er gilt mit einem Vorlauf von einem halben Jahr als guter Indikator für die Inflation und die Anleihen – was für eine Vorlage bei gleichzeitig steigenden Importpreisen! Dazu kommen noch ein paar statistische Effekte im März (Erhöhung Telefongebühren, Medikamentenpreise). Wie will man dann schnellere Zinsanhebungen durch die FED verhindern? Zusätzliche gibt es da auch Lohnsteigerungen durch die Firmen wegen der Steuerreform….. Deshalb meine Meinung, dass die Freude über den schwachen $ nicht lange währen wird. Ich habe es schon ein paar Mal erwähnt. Historisch ging fast jedem Einbruch ein starker Anstieg der Inflation/Zinsen vorweg.

  5. Avatar

    Kritisch

    26. Januar 2018 07:32 at 07:32

    Vorschlag zum „WORT DES JAHRES“:
    „ZerTRUMPeln“
    Er ZERTRUMPELT einfach alles was ihm unter die Füße gerät.
    Klimaschutz!
    Menschenrechte!
    Gleichberechtigung!
    Diplomatische Verhaltensregeln!
    usw, usw!
    Einfach DAS Paradebeispiel für den Elefanten im Porzellanladen!
    Immer schön Kritisch bleiben!

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Nullzinsphase in der Realität: BaFin entzieht zwei Pensionskassen die Betriebserlaubnis

Claudio Kummerfeld

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am

Nullzinsphase

Die Nullzinsphase erfreut zwar private Kreditnehmer und Staaten, die sich zum Traumkonditionen verschulden können. Aber wo Kredite für die einen nur Schulden sind, da sind sie auf der anderen Seite für Fondsgesellschaften, Rentenversicherungen und Pensionskassen nichts anderes als eine Geldanlage, die Zinsen abwerfen muss. Tut sie das nicht, geraten die Zusagen gegenüber den Kunden und die gesamten Kalkulationen der Kassen ins Wanken. Neben 20 Lebensversicherungsgesellschaften hat die BaFin derzeit auch 36 Pensionskassen unter sogenannter „verschärfter Beobachtung“.

Zwei Pensionskassen endgültig ohne Betriebserlaubnis

Schon im Jahr 2018 hatte die BaFin den Pensionskassen „Kölner Pensionskasse“ und „Pensionskasse der Caritas“ die Anordnung erteilt, dass sie nicht weiter ihrer Arbeit nachgehen dürfen (wir berichteten damals). Die beiden legten aber Widerspruch ein. Nun hat die BaFin offiziell mitgeteilt, dass die Entziehung der Betriebserlaubnis für die beiden Pensionskassen rechtskräftig ist, rückwirkend zum 31.12.2020 (hier und hier die offiziellen Mitteilungen). Beide Meldungen sind im Wortlaut identisch, daher drucken wir hier nur eine ab. Zitat:

Die BaFin hat gemäß § 304 Absatz 1 Nr. 2 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) die Erlaubnis zum Betrieb des Versicherungsgeschäfts der Pensionskasse der Caritas VVaG mit Bescheid vom 24. Oktober 2018 widerrufen. Das Unternehmen konnte die Mindestkapitalanforderung nicht erfüllen und hat einen Finanzierungsplan zur Beseitigung dieser Unterdeckung vorgelegt, der aus Sicht der BaFin unzureichend war. Der Bescheid ist mit Ablauf des 31. Dezember 2020 bestandskräftig geworden. Der Betrieb des Versicherungsgeschäfts ohne die erforderliche Erlaubnis stellt eine Straftat dar. Gemäß § 304 Absatz 5 VAG darf die Pensionskasse der Caritas VVaG keine neuen Versicherungsverträge abschließen und bestehende Versicherungsverträge weder verlängern noch erhöhen.

In der Realität bedeutet dies, dass diese beiden Pensionskassen nur noch ihr vorhandenes Bestandsgeschäft abwickeln dürfen. Den insgesamt 55.000 betroffenen Anspruchsinhabern auf Pensionen dürften womöglich nach und nach Kürzungen ihrer Ansprüche und Auszahlungen bevorstehen. Die beiden Pensionskassen sind nun sozusagen in Liquidation. Sie werden noch solange bestehen, bis die letzten der jetzt noch eher jungen Mitglieder irgendwann sterben. Also werden diese Pensionskassen also auf Jahrzehnte hinweg Abwicklungsanstalten mit Restbeständen sein.

Man kann es sich kaum vorstellen, aber es ist, wie es ist. Das Finanzsystem und in diesem Fall das System der Pensionskassen beruht vor allem darauf, dass die eingezahlten Beiträge auch am Kapitalmarkt Zinsen abwerfen, damit die vorhandenen Vermögensbestände sich vermehren. Seit Jahren knabbert nun die Nullzinsphase an den Reserven. Womöglich sind diese beiden Kassen nur der Anfang einer Entwicklung? Denn man sieht es ja, die Zinsen in Euroland werden noch sehr lange auf der Null-Linie verharren.

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Aktuell: Citigroup und Wells Fargo melden Quartalszahlen

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalszahlen von Citigroup und Wells Fargo wurden soeben veröffentlicht. Zunächst Citi. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 16,50 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 18,38/erwartet 16,50).

Der Gewinn liegt bei 2,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,11/erwartet 1,35).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,7 Prozent.

Die Kreditausfälle sinken von 1,84 vor einem Jahr auf 1,27 Milliarden Dollar im letzten Quartal. Von den Rücklagen für möglicherweise noch ausfallende Kredite wurden 197 Millionen Dollar abgebaut, was also den Gewinn erhöht.

Citigroup-Quartalszahlen

Wells Fargo

Die große Konsumentenbank Wells Fargo hat soeben auch ihre Zahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 17,93 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,86/Erwartungen 18,1).

Der Gewinn liegt bei 0,64 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,60/Erwartungen 0,59).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -5 Prozent.

Risikovorsorge für Kreditausfälle reduziert um 179 Millionen Dollar.

Wells Fargo Quartalszahlen

Wells Fargo Schriftzug
Foto: Gabriel Vanslette CC BY 3.0

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Aktien

Autonomes Fahren: Jetzt kommt Apple – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Kinder haben jetzt genug gespielt und gestümpert. Nun will es Apple machen, nachdem die Resultate bislang nicht befriedigend sind. Worum geht es?

Sicherlich haben Sie der Berichterstattung der letzten Tage entnommen, dass das US-Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino sich nun dem Autonomen Fahren annimmt. Offenbar plant man gemeinsam mit dem koreanischen Autobauer Hyundai den Bau eines bzw. mehrerer autonom fahrender Roboterautos. Während die konventionellen Autobauer unverändert an ihren semi-autonomen Fahrassistenten basteln, geht Apple nun aufs Ganze.

Am Markt sorgte diese Perspektive für positive Unruhe. Denn man weiß, was Apple macht hat normalerweise Hand und Fuß und wird sehr oft zur großartigen Erfolgsgeschichte. So krachte zuletzt schon einmal die Aktie der Hyundai durch die Decke. Obwohl die Korea-Aktie zuletzt wieder korrigierte, steht hier für die Aktionäre immer noch ein starker Wochengewinn von 30 % zu Buche.

Aber lassen wir Hyundai einmal Hyundai sein und untersuchen, warum dem autonomen Fahren bislang noch nicht der Durchbruch beschieden war. Das Stichwort ist hier LiDAR oder Light Detection and Ranging. Vereinfacht gesprochen misst ein LiDAR-Sensor mit einem gepulsten Laser in seinem Sichtfeld die Entfernung zwischen sich und einem Gegenstand.

Damit steht und fällt die Idee des Autonomen Fahrens mit diesen Sensoren. Die gute Nachricht: Die Technologie ist gut erforscht und funktioniert. Die schlechte Nachricht: Ein halbwegs leistungsfähiger LiDAR-Sensor kann schon einmal rund 20.000 USD pro Stück kosten. Außerdem sind die Geräte sperrig. ZU Deutsch: Mit den derzeit verfügbaren LiDAR-Sensoren wird Autonomes Fahren in diesem Jahrhundert keine Realität mehr. Folglich ist das Marktvolumen dieser…..

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