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Übernahme-Phantasien bei Metro: Jetzt noch einsteigen? – Werbung

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Lieber Börsianer,

Metro-Aktionäre hatten in den vergangenen Jahren wenig Grund zur Freude. Seit 20 Jahren ist die Aktie in einem Abwärtstrend gefangen. Auch die Aufspaltung des Unternehmens im Jahr 2017 änderte das nicht. Ein wenig Hoffnungsschimmer kam gestern auf. Ein Übernahme-Angebot eines US-amerikanischen Unternehmens trieb den Aktienkurs 19,2% in die Höhe. Ist jetzt noch Zeit, einzusteigen? Ich meine, hier gibt es mehr Risiken auf der Downside als Chancen auf der Upside.

Eine Chance auf weiter steigende Kurse ist die Tatsache, dass die Metro-Aktionäre bereits ein höheres Übernahme-Angebot im vergangenen Jahr ablehnte. Damals lag der Aktienkurs allerdings auch noch höher als jetzt nach dem 19,2-prozentigen Kursanstieg. Dennoch ist es unwahrscheinlich, dass die Aktionäre auf einmal ein niedrigeres Angebot akzeptieren werden als im Vorjahr. Zudem gehören knapp 30% der Aktien einem einzigen Aktionär. Der war übrigens der gleiche, der im vergangenen Jahr den gescheiterten Übernahmeversuch startete. Warum sollte der jetzt zu einem niedrigeren Kurs verkaufen, als er im vergangenen Jahr zukaufen wollte?

Der neue Bieter müsste also nachbessern, was zu weiteren Kursanstiegen führen würde. Doch dass nachgebessert wird, halte ich für unwahrscheinlich. Für den Übernahmeinteressenten wäre es bereits ohne Gebotserhöhung die mit weitem Abstand teuerste Übernahme der Unternehmensgeschichte. Weitere Interessenten an der Metro gibt es zwar, den bisherigen…..

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Mit Börsianer-Grüßen,
Thomas Kallwaß
Chefanalyst Profit Alarm

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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