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Konjunkturdaten

US-Arbeitsmarktdaten in der Detailanalyse: So eindeutig waren die Auswirkungen der Stürme für Florida und Texas

Die US-Arbeitsmarktdaten zeigen neu geschaffene Stellen von -33.000. Das ist heftig, und wie vorhin schon erwähnt zum ersten Mal eine negative Zahl seit sieben Jahren! Woher kommt das? Der Staat hat 7000 Stellen geschaffen, von daher liegt das Minus im…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die US-Arbeitsmarktdaten zeigen neu geschaffene Stellen von -33.000. Das ist heftig, und wie vorhin schon erwähnt zum ersten Mal eine negative Zahl seit sieben Jahren! Woher kommt das? Der Staat hat 7000 Stellen geschaffen, von daher liegt das Minus im Privatsektor sogar bei -40.000 Stellen im September.

Das produzierende Gewerbe hat 9.000 Stellen geschaffen, worauf alleine 8000 auf den Bausektor entfallen. Bei minus 40.000 Stellen und dann noch +9000 Jobs im produzierenden Gewerbe haben demnach folgerichtig die Dienstleistungen im September 49.000 Stellen verloren. Das ist heftig!

Und oben drauf kommt noch, dass der Transportsektor kräftig neue Stellen schafft. Auch andere Bereiche wie Pflege und Hilfsdienste (Hausmeister etc) schaffen wie üblich neue Stellen.


Zum Vergrößern bitte anklicken. Grafik: US BLS

Aber der dramatische Zerstörer dieser Monatszahlen ist der Bereich „Restaurants und Bars“, der im September 104.700 Stellen verliert. Unglaublich ist diese Zahl, wo dieser Bereich doch sonst immer tonnenweise neue schlecht bezahlte einfache Jobs schafft.


Zum Vergrößern bitte anklicken. Grafik: US BLS

Der Grund dafür ist logisch. Die Stürme, die im September die Restaurant- und Bar-Betriebe quasi zerstörten! Dazu kommt ja noch, dass in Florida nicht nur die ganzen Strandregionen als Konsumfaktoren ausfielen, sondern vermutlich auch die gigantische Freizeit-Industrie, die in Florida (Orlando) um Disneyland herum entstanden ist (gigantisch große Dienstleistungsindustrie). Hier der Erklärtext der US-Arbeitsmarktbehörde, wie die Stürme die Zahlen beeinflusst haben. Zitat:

The unemployment rate declined to 4.2 percent in September, and total nonfarm payroll employment changed little (-33,000), the U.S. Bureau of Labor Statistics reported today. A sharp employment decline in food services and drinking places and below-trend growth in some other industries likely reflected the impact of Hurricanes Irma and Harvey.

Hurricane Irma made landfall in Florida on September 10–during the reference period for both the establishment and household surveys–causing severe damage in Florida and other parts of the Southeast. Hurricane Harvey made landfall in Texas on August 25–prior to the September reference periods–resulting in severe damage in Texas and other areas of the Gulf Coast.

Our analysis suggests that the net effect of these hurricanes was to reduce the estimate of total nonfarm payroll employment for September. There was no discernible effect on the national unemployment rate. No changes were made to either the establishment or household survey estimation procedures for the September figures. For both surveys, collection rates generally were within normal ranges, both nationally and in the affected states. In the establishment survey, employees who are not paid for the pay period that includes the 12th of the month are not counted as employed. In the household survey, persons with a job are counted as employed even if they miss work for the entire survey reference week (the week including the 12th of the month), regardless of whether or not they are paid. For both surveys, national estimates do not include Puerto Rico or the U.S. Virgin Islands.

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Einkaufsmanagerindizes

Redaktion

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Soeben wurde der Einkaufsmanagerindex für die USA (Markit PMI; September) veröffentlicht:

Verarbeitendes Gewerbe: 53,5 (Prognose war 53,1; Vormonat war 53,1)

Dienstleistung: 54,4 (Prognose war 54,7; Vormonat war 55,0)

Gesamtindex: 54,6 (Vormonat war 53,1)

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Europa

Deutsche Wirtschaft: Einkaufsmanagerindex – Dienstleister schrumpfen, Gewerbe stark

Markus Fugmann

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Soeben wurde der Einkaufsmanagerindex für deutsche Wirtschaft (Markit PMI; erste Veröffentlichung für September) veröffentlicht – einer der zentralen Indikatoren für die deutsche Wirtschaft:

Gesamtindex: 53,7 (Prognose war 54,1; Vormonat war 54,4)

Verarbeitendes Gewerbe: 56,6 (Prognose war 52,5; Vormonat war 52,2)

Dienstleistung: 49,1 (Prognose war 53,0; Vormonat war 52,5)

Kurz zuvor war der Einkaufsmanagerindex aus Frankreich mit 48,5 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 51,9)

Dazu kommentiert Phil Smith von Markit, das die Daten erhebt:

 

„Während die aktuellen PMI-Daten zeigen, dass die deutsche Wirtschaft im September insgesamt auf Wachstumskurs geblieben ist, liefen die Trends auf Sektorenebene jedoch zunehmend auseinander. So vermeldete der Dienstleistungssektor erstmals seit drei Monaten wieder Geschäftseinbußen, was bedeuten könnte, dass die Erholung hier wegen der weiter geltenden Abstandsregeln, der starken Verunsicherung in der Wirtschaft und der Ungewissheit der Beschäftigten hinsichtlich der weiteren Jobentwicklung ihren Höhepunkt bereits überschritten haben dürfte. Im Gegensatz dazu erholte sich die Industrie – nicht zuletzt dank der wieder anziehenden Exportnachfrage – weiter im Eiltempo. Produktion und Auftragseingang wiesen hier abermals starke Zuwächse aus, was mit dazu beitrug, dass sich der Stellenabbau verlangsamte. Die steigenden Infektionszahlen decken sich mit der etwas weniger optimistischeren Stimmung im Servicesektor. Demgegenüber konnten die Industrieunternehmen scheinbar jegliche Sorgen hinsichtlich potenzieller Restriktionen im In- oder Ausland abschütteln, sodass die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist hier wieder so positiv ausfielen wie zuletzt vor über zweieinhalb Jahren.”

 

Die deutsche Wirtschaft mit mühsamer Erholung

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verkäufe bestehender Häuser

Redaktion

Veröffentlicht

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Von

Die Verkäufe bestehender US-Häuser (August) sind mit +2,4% auf eine Jahresrate von 6,0 Millionen ausgefallen wie erwartet (Prognose war +2,4% auf eine Jahresrate von 6,00 Millionen; Vormonat war +24,7% auf eine Jahresrate von 6,0 Millionen).
Die Daten aus dem August sind Transaktionen, die in der Regel im Juli abgeschlossen und dann im August finalisiert werden..

Die Verkäufe bestehender Häuser machen etwa 90% des amerikanischen Immobilienmarkts aus und sind daher von besonderer Bedeutung!

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