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US-Berichtssaison: Morgen wird ein extrem wichtiger Tag!

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Der geneigte Beobachter der US-Berichtssaison hat schaut diese Woche natürlich auf den Donnerstag Abend ab 22 Uhr, wo der Mega-Event ansteht, die Quartalszahlen von Amazon. In Deutschland melden am Donnerstag so „ganz nebenbei“ BASF und Daimler ihre Zahlen. Aber zurück in die USA. Morgen am 23. Oktober erleben wir in dieser US-Berichtssaison vielleicht den wichtigsten Tag für die US-Industrie und den Dow Jones 30 Index. Denn Boeing und Caterpillar melden morgen um 13:30 Uhr deutscher Zeit ihre Quartalszahlen.

Darum ist Boeing morgen so extrem wichtig für die US-Berichtssaison

Wir alle wissen es. Boeing ist durch die beiden Flugzeugabstürze arg in Bedrängnis, und die Neuzulassungen der 737 Max zögern sich immer weiter hinaus. Der Stillstand wird für Boeing immer teurer. Markus Koch hatte erst gestern darauf hingewiesen: Boeing verliert jeden Monat 1 Milliarde US-Dollar, wenn die Maschinen weiter am Boden stehen. Wollen Sie etwas tiefer in die Probleme von Boeing eintauchen, dann klicken Sie bitte an dieser Stelle. Hans Zipfel hatte das Thema vorhin nämlich eingehender besprochen. Credit Suisse und UBS haben die Aktie gestern abgestuft. Nun kommt es darauf an: Wird Boeing morgen Horror-Zahlen und einen Horror-Ausblick vermelden?

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Entscheidend wird das für den Dow Jones 30 Index sein, denn die Boeing-Aktie ist aufgrund der altmodischen Berechnungsgrundlage des Dow (je höher der Aktienkurs, desto mehr Einfluss hat die Aktie auf den Index) am Stärksten gewichtet. Crasht die Aktie also morgen, geht wohl auch der Dow spürbar nach unten, wenn nicht alle anderen Aktien im Index gerade positiv gestimmt sind. Morgen um 13:30 Uhr deutscher Zeit wird Boeing melden – die Börsianer in New York haben somit bis zur Markteröffnung zwei Stunden Zeit die Zahlen einzuordnen. Wichtig wird auch der Ausblick von Boeing sein, ob man für die nächsten Monate Umsätze und Gewinne schlechter sieht. Also, Augen auf!

Caterpillar

Der Baumaschinenhersteller Caterpillar ist ebenfalls im Dow enthalten. Er ist ein Gigant und quasi ein Frühindikator für die US-Industrie. Läuft sie auf Hochtouren, oder steht eine Flaute an? Das kann man bei Caterpillar immer recht gut erkennen, ob die Auftragsbestände für neue Maschinen noch voll sind, also ob die Auftraggeber für die nächsten Monate und Jahre noch gut zu tun haben, und daher neue Baumaschinen ordern. Auch Caterpillar meldet morgen um 13:30 Uhr deutscher Zeit. Melden CAT und Boeing schlechte Zahlen, könnte das zusammen einen kräftigen Effekt auf den Dow haben, und der Future schon in der Vorbörse übel nach unten rauschen.

Tesla und Microsoft

Tesla und Microsoft melden in dieser US-Berichtssaison morgen Abend nach Marktschluss ab 22 Uhr deutscher Zeit. Bei Tesla heißt es wie immer „Wundertüte“. Hat sich Elon Musk das Wachstum mal wieder mit Schulden erkauft, mit miesen Zahlen? Und Microsoft? Kann die Aktie mal wieder eine Stütze für den Markt sein mit guten Zahlen? Wichtiger sind morgen aber die beiden Industriegiganten. Sie werden morgen den US-Aktienmarkt bewegen nach ihren Veröffentlichungen.

Morgen extrem wichtiger Tag der US-Berichtssaison - Downtown Manhattan NYC
Downtown Manhattan.

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Kommt eine 10% Korrektur bei Aktien? China pumpt Geld, Gold steigt, und zwei Aktienideen

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China pumpt Milliarden ins Finanzsystem und senkt seinen Leitzins. Das soll helfen gegen die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus. Manuel Koch bespricht das Börsengeschehen dieser Woche im folgenden Video. Goldman Sachs sieht die Möglichkeit, dass die Aktienmärkte um 10% einbrechen könnten. Gold hat laut Empfehlungen der trading-house Börsenakademie, die im Video besprochen werden, die Möglichkeit auf 1.700 Dollar zu steigen. Die Aktie von Airbus sei eine Short-Idee. Für beide Empfehlungen gibt es im Video konkrete Einstiegsmarken.

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Sophie Schimansky zum Handelsstart in New York – „Optimismus trotz Virus-Update“

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Sophie Schimansky berichtet im folgenden Video zum heutigen Handelsstart in New York. Der Coronavirus ist auch heute wieder im Gespräch. Auch zu diversen Einzelwerten gibt es Infos, die besprochen werden.

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Ich verschaffe Ihnen unabdingbares Hintergrundwissen – Werbung

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Lieber Börsianer,

es muss etwa Mitte der 90-er Jahre gewesen sein, als ich noch relativ am Anfang meiner Börsenlaufbahn einige Stück des ungarischen Unternehmens Matav erworben hatte. Matav (Magyar Telekom) war im Zuge der Wende im Ostblock privatisiert und wenig später an die Börse Budapest gebracht worden. Auch die Deutsche Telekom hatte sich bedeutsam an dem ungarischen Telefonunternehmen beteiligt.

Die Stimmung für Telekom-Aktien war seinerzeit recht gut, und ich freute mich über steigende Matav-Kurse. Irgendwann stockte der Hauptaktionär Deutsche Telekom nochmals auf, und damit begannen meine Probleme. Denn die Anzahl der Aktien im freien Handel (Free float) wurde durch diese Transaktion erheblich reduziert. In der Folge trocknete der Handel mit der Matav-Aktie in Deutschland weitgehend aus.

Mit anderen Worten: In meinem Depot stand zwar ein schöner Wertzuwachs, den ich allerdings aufgrund des ausgetrockneten Aktienhandels nicht realisieren konnte. Ich war richtig aufgeschmissen und wurde zunehmend nervös.
Theoretisch hätte ich die Aktie in Budapest verkaufen können, denn an der Heimatbörse wurde der Titel immer noch ausreichend gehandelt. Allerdings hatte ich die Aktie ja in Deutschland gekauft, wo sie auch für mich gelagert wurde. Damit war ein Verkauf an der Auslandsbörse erst einmal nicht möglich.

Zu diesem Vorgang einige Hintergrund-Informationen: In der Regel hat jede nationale Börse eine eigene Verwahrstelle. Hierzulande werden unsere Aktien bei Clearstream Banking (Tochter der Deutschen Börse) gelagert. Dort befinden sich alle Aktien, die an einem deutschen Börsenplatz erworben worden sind, auch wenn es sich um…..

Den gesamten Artikel können Sie lesen, wenn Sie sich für den Newsletter „Profit Alarm“ anmelden. Sie erhalten dann täglich per Email eine exklusive Analyse. Der Service ist für Sie völlig kostenfrei!

 

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