Europa

Verbraucherpreise im Januar – endgültige Details

Symbolfoto für Verbraucherpreise - eine gepresste Brieftasche

Heute hat das Statistische Bundesamt für den Monat Januar die endgültigen Zahlen für die Verbraucherpreise veröffentlicht. Wie schon vor zwei Wochen vorab gemeldet, steigen die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 1,7%, nach 1,5% und 1,1% in den beiden vorigen Monaten. Es war ein Preisanstieg, der unter anderem den monatelang gestiegenen Ölpreis verursacht wurde. Wie schon in den letzten Wochen, so wollen wir auch heute mutmaßen, dass die Februar-Zahl wieder geringer ausfällt, weil der Ölpreis in den letzten Wochen kräftig gefallen ist um gut 15 Dollar!

Hier einige durchaus interessante Details im Wortlaut von den Statistikern:

Die Preise für Waren insgesamt lagen im Januar 2020 um 2,0 % über denen des Vorjahresmonats. Vor allem Energieprodukte verteuerten sich (+3,4 %) nach einem leichten Preisrückgang im Dezember 2019 (-0,1 %). Teurer als ein Jahr zuvor waren im Januar 2020 insbesondere Kraftstoffe (+5,2 %) und Strom (+3,9 %). Die Nahrungsmittelpreise erhöhten sich ebenfalls überdurchschnittlich (+2,3 %). Teurer waren besonders Fleisch (+6,2 %) und Obst (+6,0 %). Unter den Waren wurden zudem Zeitungen und Zeitschriften (+5,3 %) sowie Tabakwaren (+4,4 %) merklich teurer.

Inflationsrate ohne Energie bei +1,5 %

Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Inflationsrate im Januar 2020 bei +1,5 % gelegen.

Dienstleistungen insgesamt verteuerten sich binnen Jahresfrist um 1,5 %

Die Preise für Dienstleistungen insgesamt erhöhten sich im Januar 2020 um 1,5 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Hervorzuheben sind hier die steigenden Preise für Kfz-Werkstätten (+4,7 %) sowie für Leistungen sozialer Einrichtungen (+4,3 %). Die aufgrund des großen Anteils an den Konsumausgaben der privaten Haushalte bedeutsamen Nettokaltmieten verteuerten sich um 1,4 %.

Deutliche Preisrückgänge gegenüber Vormonat bei Pauschalreisen, Bahn und Bekleidung

Im Vergleich zum Dezember 2019 sank der Verbraucherpreisindex im Januar 2020 um 0,6 %. Neben den saisonbedingten Preisrückgängen bei Pauschalreisen (-28,7 %), Bekleidung (-6,3 %) und Schuhen (-4,0 %) wirkte sich die Senkung der Mehrwertsteuer für Bahnfahrkarten im Fernverkehr zum 1. Januar 2020 aus, wodurch diese Preise um 10,0 % sanken.



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1 Kommentar

  1. Das tägliche Leben hat sich um ca. 5% verteuert die Inflationsrate nur um 1,5% ???
    Ich meine man sollte den Warenkorb einmal richtig berechnen.

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