Folgen Sie uns

Aktien

Videoausblick: Alle aufwachen!

Die Aktien-Märkte starten in den heutigen Tag mit vielen wichtigen US-Konjunkturdaten mit guter Laune, der Dax eröffnet über der 12.000er-Marke, nachdem die US-Futures sich im Einklang mit dem Anstieg des Ölpreises wieder erhöht haben..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Markus Fugmann

VOn Markus Fugmann

Angesichts der Großereignisse Fed-Entscheidung und den Wahlen in Holland wäre es eigentlich Zeit, dass die Aktienmärkte aus ihrem Dämmerschlaf aufwachen! Die Volatilität ist extrem gering, wer sich gegen fallende Kurse absichern will, kann das so günstig tun wie nur ganz selten in der Geschichte der Aktienmärkte. Gibt es denn keine Risiken? Nicht aus Sicht der Aktienmärkte, wie es aussieht – aber die Geschichte zeigt, dass eine solche Vertrauensseligkeit meist nicht gut endet! Die Aktien-Märkte starten in den heutigen Tag mit vielen wichtigen US-Konjunkturdaten mit guter Laune, der Dax eröffnet über der 12.000er-Marke, nachdem die US-Futures sich im Einklang mit dem Anstieg des Ölpreises wieder erhöht haben..

https://youtube.com/watch?v=hmJHMceuEdA%3Fecver%3D1

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Bademeister

    15. März 2017 08:40 at 08:40

    Ja, es ist ruhig geworden, seit Trump vorletzte Woche mit den Obama-Abhörvorwürfen die letzten liniengetreuen Administranten brüskiert hat. Kann da ein harmonisches Flitterwochenende mit Mutti noch helfen, bevor der Senat am nächsten Montag endlich wirklich wissen will, was Donald eigentlich unter „abhören“ versteht? Und dann noch diese alte Steuererklärung ,die da gerade in irgendeinen Briefkasten fehlgeleitet wurde…wenn die nicht der Boss selber eingeworfen hat.
    Mutti sollte jedenfalls ihr schönstes Kleid mitnehmen, denn es zeichnet sich ein ungemein harmonisches und romantisches Wochenende ab!

  2. Avatar

    Trigo

    15. März 2017 08:54 at 08:54

    Stockman klärt auf…. https://youtu.be/0Wa7N_4GfRo

  3. Avatar

    Walter Schmid

    15. März 2017 10:46 at 10:46

    Ein Heißluftballon wird mit viel heißer Luft befeuert und steigt schnell immer höher. Ab einer bestimmten Höhe kann er aber auch mit weiterhin viel heißer Luft nicht mehr weiter steigen. Und die Gefahr, dass er platzt, wird mit zunehmender Höhe immer größer. Und was passiert, wenn die heiße Luft ausgeht?

    • Avatar

      Der Katamaransegler

      15. März 2017 11:49 at 11:49

      Moin Walter,
      Also da muss ich denn doch Enspruch erheben.
      Mit dem Brenner heizt man die Luft im innern der Hülle. „Befeuern“ würde ich es nicht nennen.
      Und steigen kann er tatsächlich immer weiter, solange der Dichteunterschied aufgrund der Temperaturdifrenzen Innen/Aussen vorhanden ist. Je weiter nach oben, desto günstiger wird der Temperaturunterschied wegen der nach oben tendenziell geringeren Temperatur.
      Jedenfalls ist das bei stabiler Schichtung der Fall.
      Ausdehnen kann sich ein ein Heissluftballon nicht – er ist unten offen.
      Und Platzen schon gar nicht.
      :-)
      Limitierend ist vielmehr der zu geringe Sauerstoffanteil in der Atemluft (für den Piloten und Gäste, aber okay .. bei Alpenüberquerungen hat man Sauerstoff dabei.)
      Was passiert, wenn die heisse Luft ausgeht ? – Sie geht nicht aus, sondern kühlt sich ab und die Sinkgeschwindigkeit ist so, dass man einen Aufprall auf den Boden noch überleben kann – sofern kein Hindernis oder eine dieser verdammten Hochspannungsleitungen oder Windräder im Weg ist.
      ( bin ich zehn Jahre Ballon gefahren …….)
      Glück ab

  4. Avatar

    Marko

    15. März 2017 15:49 at 15:49

    Die Volatilität ist extrem gering, wer sich gegen fallende Kurse absichern will, kann das so günstig tun wie nur ganz selten in der Geschichte der Aktienmärkte.

    Die Volatiliät ist deshalb so gering, weil wir den Donald haben, und weil wir den Lehman-Quatsch haben.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Netflix und Tesla bringen gute Laune

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Netflix hat gestern Abend tolle Zahlen geliefert, und bei Tesla gibt es ein neues hohes Kursziel.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Aktien

Börse: Die Stimulus-Schecks und der große Börsen-Hype

Wiederholt sich das Muster an der Börse aus der ersten Corona-Welle? Damals stiegen Kleininvestoren ein, und nun kommen neue Schecks!

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Was sich im letzten Sommer durch die großzügigen Schecks der US-Regierung zur Unterstützung der Arbeitslosen an der Börse gezeigt hat, wiederholt sich mit den 600 Dollar-Schecks seit Jahresanfang in verschärfter Form. Man zockt mit dem staatlichen Geld immer zügelloser, in Pennystocks und in Optionen. Jetzt kommt bald die Aufstockung auf 2000 Dollar durch die Biden-Regierung – wird dies der Höhepunkt der Manie der Börse?

Börse: Corona und die Generation RobinHood

Es war ein großes Thema im Coronajahr 2020, die allein schon beim Neobroker RobinHood auf 13 Millionen, vorwiegend junger Anleger angewachsene Schar neuer und junger Investoren, die ihre Freizeit genutzt haben, um nahezu gebührenfrei an der Börse zu zocken. Zunächst mit den großen Aktien aus dem „Stay-at-Home-Umfeld“, Apple, Amazon, Alphabet, Microsoft, Nvidia, oder Zoom und natürlich Tesla. Aber da dies so gut geklappt hatte, dann auch mit Hebelprodukten aus dem Optionsbereich. Was die Stillhalter dazu genötigt hatte, teure Aktien zur Absicherung auch noch nachzukaufen, Stichwort Gamma-Absicherung. Die Hausse nährte ständig die Hausse. Dies ist natürlich den großen Häusern in den USA nicht verborgen geblieben. Goldman Sachs holte sich die Liste der meist nachgefragten Aktien bei den Billigbrokern und bei den Favoriten der Hedgefonds – und siehe da, die Lieblinge der RobinHoodies schlugen die Benchmark und die Profis um Längen.

2020: S&P 500, plus 16 Prozent – Hedgefonds plus 40 Prozent – und die RobinHooder plus 80 Prozent. Dies ist natürlich nicht die Performance der Depots, sondern die Berechnung der Performance der Favoriten.

Das neue Thema Pennystocks

Das Jahr 2021 entwickelt sich in Teilbereichen noch extremer als das Jahr 2020. Die jungen Spekulanten hatten bemerkt, dass sich nach den Wahlen im November und der großen Impfstoffstory ein Favoritenwechsel ergeben hat, weg von Big Growth und Value, hin zu kleinen Nebenwerten. Überaus deutlich ersichtlich an der Performance des Russel 2000, der allein von Anfang November bis dato von 1520 auf 2150 Punkte gestiegen ist. Ein Index, wohlgemerkt, in dem sich so viele Titel befinden, die gar keine Gewinne machen, seit Jahren „Zombies“ genannt. Manch erfahrener Börsianer wird sich die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen haben, angesichts der Kurssprünge einiger kleiner und eigentlich unbekannter Aktien aus dem Feld der Pennystocks.

Das extremste und am meisten zitierte Beispiel ist eine Firma aus der Medizintechnik, Signal Advance. Infolge einer Verwechslung aufgrund eines Musk-Tweets: „Buy Signal“ hatte sich der Pennystocks schlicht verdreiundzwanzigfacht. Nicht ganz so extrem, aber immerhin auch schon mit 120 Prozent plus, notierte GameStop, eine Firma aus der Videobranche. Ob Energiesektor, Elektromobilität, Wasserstofftechnologie, Solar oder sogar Aktien, die sich der Pleite genähert haben, Hauptsache billig, dann wird damit herumgezockt.

Das Volumen der gehandelten Billigaktien hatte bereits im Dezember die Billionengrenze erreicht.

Stimuli, oder die staatliche Quelle für das Zocken

Wie bereits angedeutet, viele Anleger hatten anscheinend nur darauf gewartet, dass der Staat ihnen endlich die lange erwartete Unterstützung mittels der 600 Dollar-Schecks zusandte. Der Beweis für diese Annahme ist der Anstieg des Handelsvolumens bei Pennystocks – Over the counter (OTC), also außerbörslich, der sich nach dem Erhalt der Schecks glatt fast versechfacht hatte.

Was bedeutet dies für die nahe Zukunft? Der neue US-Präsident hat letzte Woche sein 1,9 Billionen Dollar schweres Stimulusprogramm angekündigt, welches noch der Billigung durch den Kongress bedarf.

Eine Aufstockung um 1400 Dollar und es könnten weit über 100 Millionen Amerikaner in den Genuss der staatlichen Stimulus-Schecks geraten.

Wird sich das Verhalten der neuen Generation Anleger ein weiteres Mal wiederholen und das Geld unmittelbar wieder an der Börse landen, bei Werten, von denen unsereins noch gar nichts gehört hat?

Ein nochmaliger kurzfristiger Boom?

Daran sieht man einmal mehr, warum statistische und saisonale Annahmen stets mit Vorsicht zu genießen sind. Jedes Jahr, jeder Zyklus ist anders und bietet ständig Überraschungen. Wer hätte vor einem Jahr daran gedacht, dass kleinste Anlegergruppen mit staatlicher Stütze einen Einfluss auf die Kurse an der Börse ausüben können?

Fazit

Wieder ein Zeichen für eine Bubble an der Börse, die aber wie immer erst dann festgestellt wird, wenn sie geplatzt ist? Jede Übertreibung ist anders als die vorherige und die aktuelle Phase ist durch Umstände befördert worden, die es in dieser Kombination auch noch nicht gegeben hat. Die Notenbanken haben durch ihre Marginalisierung des Zinses den Aktienmarkt zu einer dominanten Anlageklasse gemacht, dann haben die neuen Broker die Handelsgebühren abgeschafft und das Handeln mit ganz niedrigen Beträgen möglich gemacht und zuletzt hat Vater Staat auch noch das nötige Spielgeld zur Verfügung gestellt, ungewollt. 2020 war es die Arbeitslosenunterstützung, die in manchen Staaten über 4000 Dollar pro Monat betragen hat, mehr als der Arbeitnehmer mit seiner Arbeit verdienen konnte. Dann kamen die 600 Dollar-Schecks und jetzt die nochmalige Aufstockung durch die neue US-Regierung.

Was mich wieder einmal in meiner These bestätigt, wann der Rally an der Börse sehr deutlich der Stecker gezogen werden könnte: Wenn die Wirtschaft ohne staatliche (Not-)Versorgung läuft, das Zinsniveau nur ein wenig weiter ansteigt und zusätzlich den jungen Zockern die staatlichen Schecks verwehrt werden.

Der Einfluß der Stimulus-Schecks auf die Börse

weiterlesen

Aktien

Netflix-Quartalszahlen: Nutzerwachstum deutlich besser als gedacht, Aktie +11 Prozent

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Netflix auf Computer schauen - Beispielbild

Soeben wurden die Netflix-Quartalszahlen veröffentlicht. Hier zeigen wir die wichtigsten Eckdaten.

Der Umsatz liegt bei 6,64 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 5,47/Erwartungen 6,6). Im aktuell laufenden Quartal soll der Umsatz bei 7,1 Milliarden Dollar liegen.

Der Gewinn liegt bei 1,19 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,30/Erwartungen 1,39). Im laufenden Quartal erwartet man 2,97 Dollar.

Die Zahl neuer Abonnenten liegt bei 8,51 Millionen (erwartet 6,5). Für das laufende Quartal gibt man ganz aktuell die Zielmarke von 6 Millionen neuen Abonnenten aus.

Netflix sagt aktuell, dass man keine externe Finanzierung mehr benötige, und über Aktienrückkäufe nachdenke. Das und das Nutzerwachstum lassen die Aktie gut da stehen. Sie steigt aktuell nachbörslich um 11 Prozent!

Grafik zeigt Netflix-Quartalszahlen im Detail

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage