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Videoausblick: Da ist doch etwas faul! (Das richtige Video!)

Da ist doch was faul an den Märkten! Einerseits sind Währungen von Emerging Markets-Ländern wie Argentinien oder die Türkei im freien Fall, es droht der ökonomische Kollaps dieser Länder durch eine extrem seltene, aber auch besonders giftige Kombination: Dollar-Aufwertung und scharfer Anstieg der Ölpreise gleichzeitig. Das alles ist ein sicheres Zeichen dafür, dass die Zeiten des billigen Geldes zu Ende gegangen sind, Dollar-Schulden werden nun zum großen Problem. Andererseits aber herrscht eine geradezu gespenstische Ruhe an den westlichen Aktienmärkten mit geringen Umsätzen und geringer Volatilität, der Dow Jones nun mit der längsten Gewinnstrecke seit acht Monaten – aber FANG-Aktien fallen. Früher oder später dürften die Turbulenzen an den Emerging Markets auch bei Dax und Co. für Unruhe sorgen..



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14 Kommentare

  1. Die Zeiten an denen man mit echten Marktmechanismen rechnen musste sind vorbei. EZB und co. drucken Geld und kaufen die Märkte schön wo es ihnen gerade einfällt.
    Weil man sich darauf verlassen kann, machen Staaten weiter fröhlich Schulden und man kann auch privat ohne Bedenken mitbieten ohne Angst haben zu müssen die Gelddruckmaschine werde je abgestellt – was ja sowieso gar nicht mehr geht.
    Deshalb erstaunt es nicht schlecht, dass man noch versucht sich ernsthafte ökonomische Gedanken zu machen. Die Regeln sind ausser Kraft gesetzt und haben der Willkür von EZB und Co. platz gemacht.

  2. Ich hoffe nur dass H.Fugmann nicht wieder als grosser Bär verschrien wird, nur weil er ein paar
    ungenehme Realitäten aufzeigt.Jetzt zeigen sich langsam ein paar hässliche Nebenwirkungen
    der grobfahrlässigen Gelddruckerei.Gemäss eines Berichts von Russell Napier hat die Türkei
    Verbindlichkeiten von etwa 400 Mia in ausländischen Währungen.Viele türkische Firmen seien
    am Rande des Bankrotts.Ohne es zu wissen nehme ich an ,dass DE mit der türkischen Wirtschaft
    stark vernetzt ist.Hat man doch bei Griechenland gesagt, das BIP sei zur EU so gering, dass man
    das aus der Portokasse bezahlen könne.Ich denke ,dass ein richtiger Kollaps der Türkei die EU finanziell
    durchrütteln könnte.Am meisten erstaunt hat mich an diesem Bericht, dass italienische u.französische Banken riesige Forderungen haben in der Türkei, als wenn die Italo Banken zuhause nicht genug Risiko hätten.Jetzt hoffe ich nur,dass die Italo Banken mindestens bei griechischen Banken eine Absicherung gemacht haben!!!! Das ist nur ein weiteres Beispiel,dass künstliche Tiefzinspolitik renditegetrieben zu Fehlinvestitionen führt.Ich bin gespannt wie auch M.Fugmann erwähnte, wielange die Börsen das noch negieren können?

  3. @Fugmann:
    Sie sollten darauf achten, dass das Räuspern oder Husten nicht irgendwann chronisch wird.

    1. Es ist eindeutig bereits ein räusperzwang

  4. Der Dax fällt einfach nicht . Dachte die amis sind gestört aber es sind doch die Europäer

  5. Na bitte Dow verliert 1 % und der Dax nicht mal einen Punkt zum Vortag.das gab es noch nie

  6. Könnte sein,dass „ INTERESSIERTE KREISE“ ein gewisses Niveau verteidigen wollen,denn am Freitag ist kleiner Verfall ?

    1. Müsste mal checken wo die Max pains liegen

  7. Ja Beobachter, da haben Sie wohl einen wichtigen Aspekt angesprochen. Vor einer Woche habe ich bereits von einem Open Interest für den Verfall bei Dax 13 000 gelesen. Und wo hängen wir ständig herum?

      1. Danke Segler!

      2. Vielen Dank.
        Könnten Sie mir vielleicht noch eine Info geben, damit ich die Grafik auch richtig lese?

  8. @ Wolfgang M., u.alle Interessierten.Da Sie sich mit Zyklen befassen, habe ich einen interessanten Artikel gefunden.
    Bitte googeln“. VERSCHULDUNG ALS KRISENQUELLE „

    1. Beobachter, das ist doch die Problematik, über die ich dauernd schreibe. Das Dilemma der Notenbanken. Die USA haben derzeit eine Verschuldung von 48 Bio. $, durch Staat und Unternehmen. Selbst Bondkönig Bill Gross bemerkte kürzlich, die USA verkraften derzeit keine Leitzinsen über 2%. Ich weiß nicht, wie man bei dieser Verschuldung glauben kann, dass die Fed in diesem Jahr die Zinsen 4 Mal anheben kann – und da sind die Effekte auf Dollar und Emerging Markets noch gar nicht berücksichtigt. Aber, wie ich am Wochenende geschrieben habe, Konjunkturzyklen werden seit dem Krieg länger, aber das ewige Leben habe sie trotzdem nicht. Der Zinszyklus 2006 endete bei 5,25%, was würde das heute für eine Zinsbelastung bei dieser Schuldenhöhe bedeuten. Gruß

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