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Videoausblick: Der Damm hat vorerst gehalten!

Trotz einiger Wassereinbrüche kam es gestern nicht zum dem ganz großen Dammbruch – aber die Gefahr ist noch nicht ganz gebannt! Denn die FANG-Aktien sind durch wichtige Unterstützungen gerauscht, ihr Aufwärtstrend ist gebrochen – die Idee, dass die US-Tech-Giganten unbegrenzt wachsen, scheint tot zu sein..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Trotz einiger Wassereinbrüche kam es gestern nicht zum dem ganz großen Dammbruch – aber die Gefahr ist noch nicht ganz gebannt! Denn die FANG-Aktien sind durch wichtige Unterstützungen gerauscht, ihr Aufwärtstrend ist gebrochen – die Idee, dass die US-Tech-Giganten unbegrenzt wachsen, scheint tot zu sein. Der Leitindex S&P 500 kann bisher die wichtige Zone 2600 verteidigen, aber die Lage bleibt noch fragil. Eine Chance könnte die in der nächsten Woche anstehende US-Berichtssaison werden, saisonal beginnt jetzt eigentlich noch einmal eine günstige Zeit (bis zur zweiten April-Hälfte). Die europäischen Indizes gestern deutlich stärker, vielleicht entlastet durch den schwächeren Euro (gestern auffallende Dollar-Stärke, gleichzeitig starke Nachfrage nach dem „sicheren Hafen“ US-Staatsanleihen..

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    Raoul H

    29. März 2018 08:24 at 08:24

    Ein Quartal perfekte Informationen, besten Dank lieber Herr Fugmann,
    schöne Osterteit auch Ihnen

    Freundlichst
    Raoul H.

  2. Avatar

    Andreas Weber

    29. März 2018 08:24 at 08:24

    Sehr geehrter Herr Fugmann,

    gerne möchte ich Ihnen einmal ein großes Lob aussprechen.

    Ihre äußerst kompetenten Markteinschätzungen inklusiver umfassender Hintergrundinformationen sind schon seit Längerem fester Bestandteil meiner täglichen Vorbereitung. Nach Ihrem Videoausblick ist man für den „Börsentag“ sehr gut vorbereitet.

    Vielen Dank dafür und schöne Osterfeiertage!
    A. Weber

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      29. März 2018 08:34 at 08:34

      @Anders Weber, @Raoul, haben Sie ganz herzlichen Dank! Sie zaubern mit diesen Worten ein Lächeln auf mein Gesicht – ich mache ja einfach mein Ding und freue mich sehr, wenn es Menschen gibt, die damit sogar etwas anfangen können! Ihnen auch schöne Feiertage!

  3. Avatar

    Hesterberg

    29. März 2018 09:10 at 09:10

    Der Damm wird schon noch brechen. Die haben gestern gerade noch rechtzeitig etwas Wasser abgelassen, damit sich der Druck mindert. Davon gehen die Risse im Damm aber nicht weg. Mit jetzt wieder einsetzender Sorglosigkeit wird der Wasserpegel wieder steigen und dann bricht der Damm. So einfach ist Börse. :-)

  4. Avatar

    Mike L

    29. März 2018 09:28 at 09:28

    Sehr geehrter Herr Fugmann, verfolge seit einiger Zeit Ihre kompetenten und umfassenden Marktanalysen. Haben Sie besten Dank und besten Dank. Katja W

  5. Avatar

    peter

    29. März 2018 09:48 at 09:48

    Ihnen auch alles Gute Herr Fugmann

  6. Avatar

    Chris

    29. März 2018 10:25 at 10:25

    Werter Herr Fugmann

    Eine schöne Osterzeit, gutes Wetter und Danke für Ihre hervorragende Kommentare.
    ??☀️

  7. Avatar

    Landwirt

    30. März 2018 00:39 at 00:39

    Wettertechnisch wuensche ich euch Germanen ein frohes Weihnachtsfest…
    Aber am DAMM bei 13500 im Nov.2017zu verk.war nat.gigantisch,um Cash zu halten im Osterkoerbchen!
    Fugi,kumm ins fuenf Seenland,do is am scheensten…….denn morgen bei 17 Grad im Biergarten,des is der wahre Damm!!

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Banken: Es hagelt sensationell gute Quartalsergebnisse!

Claudio Kummerfeld

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am

Hochhäuser von Banken im Londoner Viertel Canary Wharf

Was ist das los? Gerade in der schlimmsten Rezession seit Jahrzehnten sollten sich die Banken doch in einer dramatischen Schieflage befinden? Denn Kreditausfälle müssten aus Quartalsgewinnen eigentlich Verluste machen und damit folglich das Eigenkapital der Banken angreifen? Dieses Szenario steht womöglich bevor, wenn die anstehende Pleitewelle Löcher in die Bücher der Banken reißt.

Aber noch ist es nicht soweit. Derzeit hagelt es sensationell gute Quartalszahlen von Banken weltweit. Vor allem fällt auf, dass gerade die Banken tolle Zahlen melden, die stark im Kapitalmarktgeschäft tätig sind, und eher weniger im Privat- und Firmenkundengeschäft mit Krediten, wo Probleme mit Kreditausfällen drohen, und wo die Banken sich derzeit mehr denn je mühen neue Kundeneinlagen abzuweisen – weil sie selbst sonst Strafzinsen zum Beispiel bei der EZB entrichten müssten.

Banken mit starkem Kapitalmarktgeschäft im Vorteil

Wie gesagt. Wer stark im Kapitalmarktsegment engagiert ist, der feiert die Krise. Zum Beispiel lässt sich derzeit viel Geld machen mit den globalen Schuldenorgien. Wo die Banken zum Beispiel in Europa in den Erstauktionen der staatlichen Schuldenagenturen Staatsanleihen aufkaufen, können sie mutmaßlich schön und entspannt Gewinn machen mit dem Weiterverkauf der Anleihen an die EZB am Sekundärmarkt. Auch in vielen anderen Bereichen des Kapitalmarkts war die letzten Quartale viel los. Man beachte in diesem Zusammenhang die sensationell guten Quartalszahlen von Goldman Sachs vom 14. Oktober. Der Quartalsgewinn konnte gegenüber dem Vorjahresquartal verdoppelt werden (hier die Details). Bei den anderen großen US-Banken gab es keine Katastrophen-Meldungen. Und dann am Dienstag dieser Woche meldete die Schweizer Großbank UBS ebenfalls eine Gewinn-Verdoppelung (hier die Details).

Barclays

Heute nun hat die britische Großbank Barclays ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Der Gewinn liegt mit 611 Millionen Pfund gut drei Mal so hoch wie erwartet, und auch dramatisch besser als im Vorjahr. Da war es noch ein Verlust von 292 Millionen Pfund – auch wenn man hier berücksichtigen muss, dass der Verlust aufgrund von Schadenersatzzahlungen an geschädigte Kreditnehmer zustande kam. Dennoch ist heute ein Gewinn, der drei Mal so hoch reinkommt wie erwartet, beachtlich. Außerdem hat Barclays wie viele andere Banken auch im dritten Quartal die Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle deutlich reduziert, nämlich auf 608 Millionen Pfund nach 3,7 Milliarden Pfund in den ersten sechs Monaten des Jahres.

Nordea

Bei der größten skandinavischen Bank Nordea könnte man glatt meinen, dass die Krise zeitlich auf den Kopf gestellt wurde. Auch hier gab es heute Quartalszahlen. Der operative Gewinn steigt binnen Jahresfrist von 875 Millionen auf 1,09 Milliarden Euro. Die Gründe für die guten Zahlen: Einerseits mehr Kreditvergabe-Volumen in der Krise – andererseits nicht mehr vorhandene Belastungen durch Schrottkredite (331 Millionen Euro Belastung im Vorjahresquartal). Dennoch erwartet Nordea für das Gesamtjahr Kreditausfälle von gut einer Milliarde Euro. Es klingt wie ein Witz, dass jetzt Belastungen durch Kreditausfälle weggefallen sind. Aber aktuell wirkt es noch schlüssig. Es werden weltweit auch mit Staatshilfen viele neue Kredite vergeben, wo die Kreditnehmer natürlich erstmal wieder liquide sind und auch die monatlichen Raten einige Zeit lang zahlen können.

Noch sieht es gut aus

Wenn die große Pleitewelle bei Unternehmen denn kommen sollte, dürfte sich die Lage für die Banken verdunkeln. Banken wie Goldman Sachs mit fast null klassischem Privatkundengeschäft könnten auch in einer Pleitewelle gut da stehen, weil man ja keine Kreditausfälle verkraften müsste. Und die deutschen Banken? Die Commerzbank meldet ihre Quartalszahlen am 5. November, die Deutsche Bank am 28. Oktober. Es ist möglich, dass sie schon vorab als Ad Hoc-Meldung ihre Finanzdaten berichten, wenn sie zu stark von den Erwartungen abweichen. Es könnte sein, dass auch die beiden deutschen Großbanken jetzt halbwegs akzeptable Zahlen melden, und dass die bitteren Verluste der Kreditausfälle erst noch anstehen, wenn die Pleitewelle wie von vielen Experten erwartet demnächst einsetzt. Aber es kann vielleicht noch einige Zeit dauern, bis eine Pleitewelle wirklich auf die Quartalszahlen der Banken durchschlägt. Denn bis die Bank wirklich einen Kredit als Verlust abschreibt, muss erstmal der Schuldner den Bach runtergehen, dann gibt es Verhandlungen über Umschuldungen usw. Also, kurzfristig könnten auch Deutsche Bank und Commerzbank noch akzeptable Quartalszahlen melden.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Value-Werte auf der Überholspur

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Es gibt gute Konjunkturindikatoren aus Deutschland und Asien. Laut Markus Koch sind die Value-Werte jetzt auf der Überholspur.

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fashionette: Onlineshop für Luxus-Shopping geht an die Frankfurter Börse

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

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Bürotürme in Frankfurt

fashionette ist kein normaler Onlineshop für Klamotten und Schuhe. Nein, hier werden nur hochpreisige Handtaschen, Schuhe, Schmuck etc verkauft. Darauf hat sich die Düsseldorfer fashionette AG spezialisiert. Man konzentriert sich auf die Region Deutschland, Österreich und Schweiz. Nach eigenen Angaben bietet das Portal 11.000 Artikel von 150 Premium- und Luxus­marken, und hat pro Monat mehr als 3 Millionen Seitenaufrufe. Die Umsatzerlöse lagen im Jahr 2019 bei 73 Millionen Euro, und der Gewinn (EBITDA) lag bei 6,8 Millionen Euro. Das entspricht einer Marge von 9,3 Prozent.

Die Deutsche Börse hat heute offizielle Angaben zur Aktienzeichnung und zum ersten Handelstag an der Börse für das Unternehmen veröffentlicht. Die Aktienzeichnung für den Börsengang der fashionette AG (ISIN: DE000A2QEFA1) an der Frankfurter Wertpapierbörse ist heute gestartet und wird voraussichtlich bis zum 27. Oktober andauern. Inklusive der Mehrzuteilungsoption werden bis zu 3.605.000 Aktien angeboten, die Bookbuilding-Spanne liegt bei 30,00 bis 38,00 Euro je Aktie. Der erste Handelstag der fashionette AG im Segment Scale ist laut der Deutschen Börse für den 29. Oktober geplant.

Beim Klick an dieser Stelle finden sie alle Detaildaten zu dieser Emission bei der Frankfurter Börse.

Der Börsengang von fashionette hat einen Gesamtumfang von bis zu 137 Millionen Euro. Aber der Großteil der Papiere werden vom aktuellen Hauptaktionär Genui verkauft, womit ein Großteil der Emission nicht in der Firma landet, sondern an den Altaktionär fließt. Im Unternehmen werden von der Emission wohl 36-46 Millionen Euro ankommen.

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