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Marktgeflüster (Video): Selten so etwas gesehen!

Heute extreme Volatilität an der Wall Street mit massiven Kurssprüngen von tick zu tick – es herrscht extreme Nervosität, vor allem im Tech-Sektor! Während der S&P 500 mit dem Bereich 2600 kämpft, scheint sich der Dax auf mysteröse Weise von den US-Indizes abzukoppeln – mal sehen, wie lange das gut gehen kann..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Heute extreme Volatilität an der Wall Street mit massiven Kurssprüngen von tick zu tick – es herrscht extreme Nervosität, vor allem im Tech-Sektor! Zunächst die US-Futures (und der Dax) nach unten, dann eine heftige Aufwärtsbewegung, weil Facebook seinen Usern mehr Kontrolle geben will (was aber dazu führt, dass Facebook weniger verdient mit seinen Usern!). Dazu Berichte, wonach Trump Amazon attackieren will – die Amazon-Aktien daher mit -5% (was Bezos Vermögen um 13 Milliarden Dollar schmälert). Ein Problem für den Tech-Sektor könnte nun die blackout period werden (die großen Tech-Werte berichten Anfang Mai). Während der S&P 500 mit dem Bereich 2600 kämpft, scheint sich der Dax auf mysteröse Weise von den US-Indizes abzukoppeln – mal sehen, wie lange das gut gehen kann..

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    vogel

    28. März 2018 18:53 at 18:53

    Danke für Ihre sehr guten Analysen, Herr Fugmann.

    Meine Frage an Sie und die Leser in unserem Forum:

    Gibt es für die US-Börsen eine Seite über die dortigen Shortseller-Aktivitäten ähnlich dem deutschen Bundesanzeiger?
    (https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?page.navid=to_nlp_start)

    Bei den ganzen Kurssprüngen glaube ich derzeit, daß die Nachrichten durch die Kurse gemacht werden und die Kurse durch Bridgewater ?

  2. Avatar

    Marko

    28. März 2018 18:59 at 18:59

    Und hier mal was richtig, richtig Gutes !
    Bravo, Faz, und dies auch noch kostenlos !!!

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/handelsstreit-trump-mit-merkel-und-macron-eine-analyse-15516578.html

  3. Avatar

    Marko

    28. März 2018 20:13 at 20:13

    Und eines sollte doch (hoffentlich) klar sein ?
    0,25 % peu a peu Im Downswing (Lehman usw)…
    Die 2 großen Notenbanken, müssen genauso zur „Normalität“ zurück, und deshalb muss die FED auf die EZB „aufpassen“, d.h. die FED könnte ihre Zinserhöhungen aussetzen.
    Da der Schuppen da drüben ein sturer Bundesbankladen ist… :D

  4. Avatar

    Beobachtet

    31. März 2018 15:29 at 15:29

    Wieder einmal viel Dank für die treffsicheren Analysen der letzten Wochen.Auch die unverbesserlichen Permabullen
    sind ( mit Ausnahmen) ein wenig ruhiger geworden.
    Was die unverständliche Abkoppelung des DAX u. anderer EU – Börsen betrifft hat Graham Secker eine einfache Erklärung gefunden.
    Kurz gesagt:
    In den USA hat die IT einen Anteil von ca.25% an der Marktkapitalisierung, in Europa sind es nur etwa 5%
    D.heisst ,beim starken Anstieg der Tech,Aktien hat der S&P mehr zugelegt als der DAX.
    Und jetzt bei Tech–Schwäche verlieren die EU– Börsen auch weniger.
    Interessanter Artikel,googeln: Graham Secker
    DIE IT–HAUSSE KANN NICHT EWIG ANHALTEN

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – gute Ergebnisse interessieren nicht

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die aktuell reinkommenden Quartalszahlen stehen im Fokus seiner heutigen Aussagen. Dazu kommen die US-Wahlen und die Coronakrise.

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Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Caterpillar meldet Quartalszahlen: Starker Rückgang, aber über Erwartung

Claudio Kummerfeld

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Der weltweit größte Baumaschinenhersteller ist Caterpillar aus den USA. Die Firma gilt daher als Frühindikator, weil Bauwirtschaft und Industrie auf Baumaschinen angewiesen sind, bevor eine Volkswirtschaft expandieren kann. Steigen also die Firmenumsätze, deutet das auf eine weiter florierende US-Wirtschaft hin, und umgekehrt genau so. Deswegen sind die soeben veröffentlichten Quartalszahlen von Caterpillar so extrem wichtig. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz im letzten Quartal liegt bei 9,88 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 12,76/erwartet 9,8). Der Gewinn liegt bei 1,22 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,66/erwartet 1,12).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,3 Prozent.

Die operative Profitmarge sinkt im Jahresvergleich von 15,8 Prozent auf 10,0 Prozent.

Die rückläufigen Umsätze liegen laut Unternehmensaussage an der rückläufigen Kundennachfrage nach Geräten und Dienstleistungen.

CEO-Kommentar:

“I’m proud of our global team’s performance as we continue to safely navigate the pandemic while remaining firmly committed to serving our customers,” said Caterpillar Chairman and CEO Jim Umpleby. “Our third-quarter results largely aligned with our expectations, and we’re encouraged by positive signs in certain industries and geographies. We’re executing our strategy and are ready to respond quickly to changing market conditions.”

Datenblatt mit Details zu den Quartalszahlen von Caterpillar

Caterpillar-Baumaschine - Caterpillar-Quartalszahlen
Eine Baumaschine von Caterpillar auf der Bauma. Foto: Wald-Burger8 CC BY-SA 3.0

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