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Volksbanken: „Im Japan-Szenario angekommen“, Negativzinsen für alle Privatkunden in Sichtweite

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Negativzinsen für alle Privatkunden im Anflug? Oder in Sichtweite? Man kann es nennen wie man will. Sie sind noch nicht beschlossene Sache. Aber die Tendenz ist eindeutig. Gestern veranstalteten die Volks- und Raiffeisenbanken ihre jährliche Presseveröffentlichung zu ihren Jahreszahlen für 2018. Verkündet wurde für die „Genossenschaftliche FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken“ einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 7,8 Milliarden Euro. Das kann sich doch sehen lassen. Warum also überhaupt über Negativzinsen für den kleinen deutschen Michel nachdenken, wenn man als Gesamtgruppe so fett im Gewinn liegt?

Negativzinsen für alle Privatkunden? So klingt das bei den Volksbanken

Die Vorsitzendes des Verbands (BVR) Marija Kolak hat ein offizielles Statement abgegeben (hier komplett nachzulesen). Sogar fett auf dem Screen in der PK war durch den BVR geschrieben „Im Japan-Szenario angekommen“. Damit will der Verband mehr als deutlich kommunizieren: Liebe Leute, die EZB hält den Zins weiter im Keller, und senkt womöglich noch weiter. So können wir unsere Kosten dann nicht mehr bestreiten. Es muss was passieren… darf man es so in Klartext formulieren? Hier ein kleiner Auszug aus dem offiziellen Statement von Frau Kolak:

Der geldpolitische Kurs der EZB lässt sich also kennzeichnen als „very low for very long”. Es wird für Banken immer schwerer, bei anhaltenden Negativzinsen eineangemessene Profitabilität im Kundengeschäft sicherzustellen, insbesondere, wenn auf die Weitergabe der negativen Zinsen im Mengengeschäft verzichtet wird. Allein durch den Ausbau des Provisionsgeschäfts und das Heben von Effizienzreserven sind die erforderlichen zusätzlichen
Erträge bei Fortführung dieser Geldpolitik in Zukunft kaum zu erzielen.

Lauf finanz-szene.de wurde Marija Kolak in der PK noch deutlicher. So sagte sie, dass alle Banken das Thema Negativzinsen „neu bewerten“ müssten, wenn sich das Japan-Szenario fortsetze. Derzeit würden die Banken diese Kosten (negativer Einlagezins für Banken bei der EZB von -0,40%) für die meisten Privatkunden übernehmen. Es werde für Banken immer schwerer bei anhaltenden Negativzinsen die nachhaltige Profitabilität im Kundengeschäft sicherzustellen – insbesondere wenn auf die Weitergabe der negativen Zinsen im Mengengeschäft verzichtet werde, so Kolak. Also: Bleibt die EZB bei ihrem Kurs (wovon man ausgehen darf), dann werden die Volks- und Raiffeisenbanken wohl ihre Negativzinsen auch auf den Kleinsparer ausweiten, beziehungsweise den Negativzins der EZB auch an sie weiterleiten. Anmerkung unsererseits: Das wäre doch ein prima Aufhänger für jede Menge „Beratungsgespräche“ für die werte Kundschaft. Das Geld darf nicht auf dem Sparkonto bleiben, sonst verlieren Sie Geld. Wir haben da tolle Alternativprodukte für Sie…

Ansonsten läuft das Geschäft ordentlich

Abgesehen von der miesen Zinsmarge laufen die Geschäfte bei den Volksbanken bestens. Das zeigen die Detailzahlen. Hier wichtige Aussagen im Wortlaut:

Der nach internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS erstellte konsolidierte Jahresabschluss der FinanzGruppe bildet das Geschäftsjahr 2018 der 875 Volksbanken und Raiffeisenbanken, Sparda-Banken, PSD Banken und der weiteren genossenschaftlichen Spezialinstitute sowie des DZ BANK Konzerns ab. Demnach sank der Zinsüberschuss im Berichtszeitraum leicht um 270 Millionen Euro auf 18,4 Milliarden Euro. Den Rückgang dieser wichtigen Ertragskomponente konnte die genossenschaftliche FinanzGruppe durch das erreichte Kreditwachstum deutlich abmildern und mit einem höheren Provisionsüberschuss mehr als wettmachen. Dieser erreichte getragen durch die Kreditgenossenschaften mit 6,8 Milliarden Euro ein Plus von 5 Prozent oder 325 Millionen Euro. Hierbei entwickelten sich neben dem Zahlungsverkehr auch das Vermittlungsgeschäft für Immobilien und die Vermögensberatung positiv – beides Anlageformen, die Kunden aufgrund des niedrigen Zinsumfelds vermehrt nutzen. Der Aufwand für die Risikovorsorge im Kreditgeschäft lag 2018 bei lediglich 151 Millionen Euro.

Die Verwaltungsaufwendungen nahmen mit einem Anstieg von 1,1 Prozent auf 18,1 Milliarden Euro moderat zu. Mit 2,4 Milliarden Euro Ertragsteuern fällt die Steuerlast der Gruppe bilanziell um knapp 0,5 Milliarden Euro niedriger aus. Nach Steuern erwirtschaftete die genossenschaftliche FinanzGruppe 2018 einen Jahresüberschuss von 5,4 Milliarden Euro.

Im Kundengeschäft spielte die genossenschaftliche FinanzGruppe auch 2018 ihre Stärke der hohen Werte- und Kundenorientierung aus. Um 4,3 Prozent auf 794,9 Milliarden Euro steigerte sie ihr Kreditgeschäft mit Privatkunden und mittelständischen Firmenkunden und das Einlagengeschäft wuchs um 5,2 Prozent auf 842,4 Milliarden Euro. Erneut war eine rege Nachfrage nach privaten Wohnungsbaukrediten zu verzeichnen, während angesichts des Niedrigzinsumfelds unverändert Sichteinlagen die erste Wahl der Kunden waren. Die konsolidierte Bilanzsumme der genossenschaftlichen FinanzGruppe stieg um 4,0 Prozent auf 1,29 Billion Euro.

BVR Vorstand - Mirja Kolak bringt Negativzinsen für alle ins Gespräch
Der Vorstand des BVR.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Michael

    12. Juli 2019 18:10 at 18:10

    Stellt sich die Frage, was genau eine angemessene Profitabilität im Kundengeschäft ist? Das Attribut „angemessen“ relativiert die Aussage und schafft Hintertürchen. Ein paar Zeilen weiter unten spricht man dann von „nachhaltiger“ Profitabilität. Erinnert mich irgendwie an die „bedarfsgerechte“ Wohnung bei der Deutsche Wohnen AG.

    Mit 5,4 Milliarden Gewinn nach Steuern muss kein Vorstand und kein Genossenschaftler darben oder hungern, den miesen Zinsüberschuss von 18,4 Milliarden Euro sollte man verkraften. Zur Not könnte man ja auch effizienter arbeiten und den Verwaltungsaufwand von 18,1 Milliarden Euro etwas straffen (ich rede von Effizienz, nicht von Entlassungen).

    Aber so sind sie halt nun einmal, die Banken: Jammern auf höchstem Niveau, dabei kein Wort über die tatsächlich wenig angemessenen und noch weniger nachhaltigen Erträge bei den Anlage- und Vorsorgeprodukten, die man den Kunden seit jeher so optimistisch anpreist und verkauft…

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Thorsten Polleit mit Kommentar zur Fed-Zinssenkung

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Degussa-Chefvolkswirt Thorsten Polleit hat aktuell seinen Kommentar zur Zinssenkung der Fed veröffentlicht. Hier im Wortlaut:

Fed senkt Zins – weil das System sonst nicht mehr funktioniert

Auf seiner Sitzung hat der Offenmarktausschuss der US-Zentralbank (Fed) beschlossen, den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf eine Bandbreite von 2,00–1,75 Prozent zu senken. Die Fed hat zudem mindestens eine weitere Zinssenkung bis zum Jahresende signalisiert.

Zuletzt hatte die Fed im Juli 2019 die Zinsen von 2,50–2,25 auf 2,25–2,00 Prozentpunkte verringert – und dabei verlauten lassen, die Lockerung sei nur „Teil einer Anpassung“ („part of a recalibration“), sie sei kein vorbestimmter Weg („pre-set course“) in einen Zinssenkungszyklus.

Die Fed scheint offiziell zwar an dieser Einschätzung festhalten zu wollen. Doch glaubwürdig ist das nicht – schließlich soll ja die Zinssenkungspolitik munter weitergehen!

Die neuerliche Zinssenkung soll, so die Fed, die US-Wirtschaft stützen; man fürchtet, dass der US-China-Handelsstreit größere konjunkturelle Bremsspuren hinterlassen könnte.

US-Präsident Donald J. Trump macht weiter Druck auf die Fed, die Zinsen zu senken (das Jahr 2020 ist Wahljahr in den USA) – und die Fed gibt dem Druck nach.

Bislang zeigt das Wachstum das US-Bankenkredite weiter nach oben – und deutet auf fortgesetztes Wirtschaftswachstum und Unterstützung für die Preise auf den Vermögensmärkten hin.

Doch ganz ungetrübt ist das Bild nicht: Am Dienstag hatte es ernste „Verspannungen“ im Interbanken-Markt (genauer: im Repo-Markt) gegeben, die die Zinsen stark ansteigen ließen. Die Fed kaufte daraufhin Anleihen und pumpte dadurch 53,2 Mrd. US$ bereit. Am Mittwoch kamen 75 Mrd. US$ hinzu, um dem ungewollten Zinsanstieg zu begegnen.

Das Ansteigen der Zinsen (im Repo-Markt, in dem sich Banken gegen Hingabe von Schuldpapiere Übernacht-Kredite beschaffen) hat Ängste vor einer neuen Kreditkrise geweckt. Zwar waren Sondereffekte (z. B. Überweisungen vom Bankensektor an die Fed) ursächlich für die Liquiditätsverknappung. Dennoch zeigt die Episode, wie verwundbar das Interbanken-Kreditsystem und damit das gesamte Kreditgebäude sind.

Wir denken, die Fed wird die Zinsen in den kommenden Monaten bis auf etwa 1,0 Prozentpunkte absenken – weil Konjunktur und Finanzmärkte ohne niedrigere Zinsen nicht mehr auskommen.

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Live-Webinar Fed-Enscheidung, 18.09.; 19.55Uhr – Zwischen keine Zinssenkung und QE – alles ist „drin“

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Wird die Fed die Zinsen senken? Und wenn ja, wie fällt ihr weiterer Ausblick auf die Entwicklung der Leitzinsen aus – irren sich die Märkte, wenn sie von einem Zinssenkungszyklus ausgehen?

Plötzlich ist nämlich alles wieder unklar: die Fed Fund Futures preisen nur noch eine Wahrscheinlichkeit von knapp über 60% ein, dass die Fed morgen wirklich die Zinsen senkt – das war in den letzten Wochen ganz anders gwesen, als nur die Frage war, ob die Fed um 0,25% oder gar um 0,5% senken wird!

Nach dem plötzlich auftretenden Stress im US-Bankensystem (massiver Anstieg der rep rates) spekulieren manche andererseits sogar darauf, dass die Fed heute das QE wieder starten wird!

Im Live-Webinar kommentiere ich heute (live ab 19.55Uhr) die Entscheidung der Fed – wir blicken dann gemeinsam auf die Aussagen der US-Notenbank in ihrem Statement und versuchen daraus, die relevanten Schlussfolgerungen auf die Märkte zu ziehen!

Sie können das Webinar am Mittwoch 18.09.; 19.55 Uhr unter folgendem live mitverfolgen:

https://www.youtube.com/watch?v=pf-dBWKa0Js

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Wohnungsmarkt mit Regulierung – Mieter als Verlierer

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Wer erinnern uns nur wenige Tage zurück. Nachdem es zunächst so aussah, als wolle man  für den Berliner Wohnungsmarkt die maximal zulässigen Wohnungsmieten extrem stark herabsetzen unter das aktuelle Niveau, wurde am 26. August beschlossen die maximale Miete bei 7,97 Euro anzusetzen. Vielleicht ist das für große Vermietungskonzerne gerade noch so erträglich. Aber mal ehrlich. Welcher kleine oder mittelgroße Vermieter, geschweige denn Vonovia oder Deutsche Wohnen, hat da noch Lust von nun an neue Mietwohnungen in Berlin hochzuziehen? Wir haben uns in den letzten Monaten schon mehrfach kritisch zu dem Thema geäußert (hier ein nicht nur auf Berlin bezogener Grundsatzartikel vom 30. August mit dem Titel Wohnungsmieten explodieren – Mitverantwortliche beschweren sich am lautesten).

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Die linkslastige Berliner Landesregierung hat also beschlossen keine höheren Mieten mehr zuzulassen. Eine eindeutige Beeinflussung des freien Marktes. Das kann man als Vermieter oder Investor weniger gut finden (nett ausgedrückt), und wird dagegen wohl auch durch die Instanzen klagen? Der Berliner Mieter wird natürlich begeistert sein nach dem Motto „Endlich haben wir es diesen Abzock-Vermietern gezeigt“. Aber die entscheidende Frage, die wir schon oft in den letzten Monaten angesprochen haben, lautet: Bringt dieses de facto Einfrieren der Mieten irgendeinen positiven Effekt für die Mieter? Der Bestandsmieter, der jetzt schon in einer Wohnung lebt und vielleicht bislang 9 Euro zahlt, freut sich über eine Mietsenkung von 1,03 Euro. Aber wird dieser Mieter aus seiner Wohnung ausziehen? Wohl kaum. Er wird alles tun um in diesem „paradiesischen“ Zustand zu verbleiben, und wird dauerhaft dort wohnen bleiben wollen.

Daher wird es bei den Bestandswohnungen wohl deutlich weniger Fluktuation geben. Wer also in Berlin eine Wohnung sucht, wird deutlich weniger Chancen haben eine zu finden. Und da über den Mietpreis nichts mehr geht, wird es ein zunehmendes Hauen und Stechen der Wohnungssuchenden geben, das gut situierte Bewerber mit der heimlichen Übergabe eines Umschlags Richtung Makler oder Vermieter für sich entscheiden können. Die Schattenwirtschaft bei der Suche nach Wohnraum dürfte in Berlin drastisch zunehmen. Und ja, die Neubautätigkeit in Sachen Mietwohnungen dürfte deutlich zurückgehen. Die Lage für Wohnungssuchende dürfte sich (so unsere bescheidene Meinung) durch diesen Mietendeckel in Berlin drastisch verschlechtern. Zwar gibt es relativ günstige Mieten – aber was nützt es, wenn man als Suchender keine Wohnung findet? Die Initiatoren der Regulierung am Wohnungsmarkt in Berlin haben wohl direkt und zielgerichtet an den Preis gedacht – sich aber wohl keine Gedanken gemacht, was ihre Aktion letztlich verursacht.

Mieter verlieren bei Regulierung am Wohnungsmarkt

Ja, eigentlich denkt man natürlich: Super Sache! Der Wohnungsmarkt wird staatlich eigeschränkt, die Mieter zahlen geringe Mieten. Wo soll da also das Problem für die Mieter liegen? Wir hatten ja gerade schon die Folgemechanismen beschrieben, die wohl erst mit einigem zeitlichen Abstand besser sichtbar werden dürften. Aktuell hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) zu diesem Thema (Regulierung am Wohnungsmarkt) ein Papier veröffentlicht. Und das DIW bestätigt unsere Sichtweise, dass letztlich wohl der Mieter der Verlierer sein wird. Die Ausführungen des DIW sind äußerst lesenswert!

Wohnungsmarkt mit Regulierung - DIW Grafik

Hier der nach unserer Meinung wichtigste Teil des DIW-Papiers im Wortlaut:

„Zugespitzt könnte man sagen, dass die Maßnahmen, die Mieterinnen und Mieter schützen sollen, auch dazu führen, dass diese immer weniger werden – sie werden gewissermaßen aus dem Markt gedrängt,“ fasst Studienautor Konstantin Kholodilin zusammen. „Diese Erkenntnis muss die Politik bei den aktuellen Diskussionen um Maßnahmen wie einen Mietendeckel selbstverständlich im Blick haben, sonst könnte man unter Umständen das Gegenteil von dem erreichen, was man bezweckt – so wichtig Regulierungen des Wohnmarkts sozialpolitisch auch sind.“

Teilung des Markts in zwei Segmente

Der Zusammenhang zwischen intensiver Mietmarktregulierung und steigender Wohneigentumsquote kann zwei Gründe haben, so Kholodilin und Ko-Autor Sebastian Kohl. Einerseits kann es sein, dass die VermieterInnen der regulierten Wohnungen diese nicht mehr profitabel vermieten können und sie zum Verkauf anbieten, was das Angebot an Mietwohnungen reduziert. Andererseits führt die Regulierung, die nur einen Teil der Wohnungen und Häuser betrifft, zu einem zweigeteilten Markt: auf der einen Seite ein regulierter Markt mit niedrigen Mieten, in dem die MieterInnen ihre Wohnungen nicht aufgeben und in den Wohnungssuchende vergeblich versuchen einzutreten; auf der anderen ein freier Markt mit sehr hohen Mieten, die sich nur wenige leisten können.

„In einer solchen Konstellation müssen sich viele Menschen trotz hoher Kosten Wohneigentum zulegen, sie haben praktisch keine Wahl“, so Kholodilin. „Das ist zum Beispiel in Schweden der Fall, wo die Wohneigentumsquote folglich rund 62 Prozent beträgt“. In den skandinavischen Ländern wurden Mietpreise in der Vergangenheit intensiv reguliert und sind es vergleichsweise immer noch. Auch in Norwegen leben 78 Prozent der Menschen in einer Immobilie im Eigenbesitz.

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