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Aktien

Wann platzen Blasen? Wenn genug Leute glauben, dass sie platzen..

An den Aktienmärkten gilt wohl der Satz, den einst Maynard Keynes formulierte: entscheidend sei nicht, was man selber glaube, sondern was man glaube, dass die Anderen glauben würden! Demnach würden Investoren vor allem nicht die Aktien der besten Unternehmen kaufen, sondern diejenigen Aktien, von denen sie annehmen, dass Andere sie kaufen wollten. Wie aber ist derzeit die Lage, angesichts immens hoher Bewertungen an der Wall Street?

Redaktion

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FMW-Redaktion

An den Aktienmärkten gilt wohl der Satz, den einst Maynard Keynes formulierte: entscheidend sei nicht, was man selber glaube, sondern was man glaube, dass die Anderen glauben würden! Demnach würden Investoren vor allem nicht die Aktien der besten Unternehmen kaufen, sondern diejenigen Aktien, von denen sie annehmen, dass Andere sie kaufen wollten.

Diese Auffassung teilt auch der wohl prominenteste Erforscher von Blasen an den Finanzmärkten, Robert Shiller. Für ihn ist Investment eine Mischung zwischen Wissenschaft und Kunst, auf jeden Fall aber eine Frage der Massen-Psychologie.


Robert Shiller. Foto: World Economic Forum / Wikipedia (CC BY-SA 2.0)

Bekanntlich hat Shiller das „Shiller-KGV“ entwickelt, genauer die „Cyclically Adjusted Price Earnings Ratio“ (C.A.P.E.). Das Shiller-KGV bemisst das Kurs-Gewinn-Verhältnis von an Börsen gelisteten Unternehmen in den letzten zehn Jahren (inflationsbereinigt) und ist daher viel aussagekräftiger als das „normale“ KGV, das eher eine Momentaufnahme ist, aber keinen Trend anzeigt wegen der Kürze des erfassten Zeitraums.

Derzeit liegt das Shiller-KGV für Unternehmen im Leitindex S&P500 bei knapp über 30 – der historische Durchschnitt liegt bei 16,8 – und das gemessen seit dem Jahr 1881. Mithin sind US-Aktien also enorm hoch bewertet. Ähnliche Werte gab es nur im Crash-Jahr 1929 mit einem Wert von 33 und zwischen 1997 und 2002 mit einem Wert von 44 am absoluten Hochpunkt. In beiden Fällen gab es dann einen heftigen Crash: 1929 verlor die Wall Street 80% an Marktkapitalisierung, zwischen den Jahren 2000 und 2003 50%.

Kommt es jetzt also bald zu einem Crash angesichts der derzeit immens hohen Bewertungen? Die Wahrscheinlichkeit dafür, so Robert Shiller einem aktuellem Artikel in der „New York Times„, sei nicht wirklich hoch. Shiller verweist in seiner Begründung auf die Massen-Psychologie: erst wenn genug Leute fürchteten, dass eine Blase platzen werde, erhöhe sich die Chance, dass die Blase dann auch wirklich platzen werde. Der Grund: wer erwarte, dass andere verkaufen würden, verkauft selbst – und setzt so eine Kettenreaktion in Gang.

Shiller zeigt das anhand der Ereignisse 1929 und während der Dotcom-Blase. 1929 waren die Unkenrufe schon zahlreich, sie schwollen ab dem Jahr 1927 an, weil vielen klar war, dass vor allem Privatinvestoren massiv auf Kredit Aktien gekauft hatten. Ab dem Jahr 1928 häuften sich die Zeitungsartikel, die vor dem Platzen der Blase warnten, auffallend. So entstand die Angst, dass andere verkaufen würden – also verkauften die ersten ihre Aktien, bevor dann die Verkaufs-Lawine einsetzte.

Ähnlich vor dem Platzen der Dotcom-Blase. Viele Artikel sprachen von einer neuen „Tulpenmanie“ (in Anlehnung an die Tulpen-Blase in Holland in der 1630er-Jahren). Zu den größten Mahnern gehörte der damalige Notenbank-Chef Greenspan 1996 mit einer Warnung vor der “irrational exuberance”, dem irrationalen Überschwang.

Und heute? Den Investoren, so Shiller, sei durchaus bewusst, dass der US-Aktienmarkt sehr hoch bewertet sei. Aber sie würden nicht fürchten, dass andere Investoren deshalb verkaufen würden:

„Mass psychology appears to be in a different, calmer place. Investors do not seem to have the concern they had in 1929 or 2000 that other investors might suddenly sell their holdings and get out of the stock market.“

Heißt das, dass derzeit nicht die Gefahr bestehe eines Abverkaufs? Nein, so Shiller – aber es sei eben doch unwahrscheinlich, weil die psychologische Voraussetzung dafür bei der Masse der Investoren noch fehle:

„That doesn’t mean that there is no danger of a crash. But at the moment, the psychological preconditions for a spiraling downturn don’t appear to be in place.“

29 Kommentare

29 Comments

  1. Avatar

    Marko

    18. September 2017 13:49 at 13:49

    Schon wieder so ein „Blasen-Vergleich“, fällt Euch Bären nix besseres ein ? :D

    mag sein dass sie Aktienmärkte hoch bewertet sind nach dem „Run“.

    Nur : im Gegensatz zu 2000 sieht die Sache komplett anders aus, im hier und jetzt, im Jahr 2017 !!

    Sowas sollte man beachten ? Oder auch nicht, na jeder so wie er mag, das Geld liegt auf der Straße… ;D

  2. Avatar

    Marko

    18. September 2017 14:03 at 14:03

    „Derzeit liegt das Shiller-KGV für Unternehmen im Leitindex S&P500 bei knapp über 30 – der historische Durchschnitt liegt bei 16,8 – und das gemessen seit dem Jahr 1881. Mithin sind US-Aktien also enorm hoch bewertet. Ähnliche Werte gab es nur im Crash-Jahr 1929 mit einem Wert von 33 und zwischen 1997 und 2002 mit einem Wert von 44 am absoluten Hochpunkt. In beiden Fällen gab es dann einen heftigen Crash: 1929 verlor die Wall Street 80% an Marktkapitalisierung, zwischen den Jahren 2000 und 2003 50%.“

    Das ist, mit Verlaub Unsinn, warum ? Na weil der Aktienmarkt nicht „alles“ ist… Aber immer schön „ballern“ meine liebe Bären…

    Ein Crash ist nicht vorhersehbar, in der Regel…. Wieso sollte der Aktienmarkt derzeit fallen ???

    „Shiller verweist in seiner Begründung auf die Massen-Psychologie: erst wenn genug Leute fürchteten, dass eine Blase platzen werde, erhöhe sich die Chance, dass die Blase dann auch wirklich platzen werde. Der Grund: wer erwarte, dass andere verkaufen würden, verkauft selbst – und setzt so eine Kettenreaktion in Gang.“

    Das Shiller – KGV schön und toll, manchmal frage ich mich schon, sind die Analysten blind ? Gut, ich war selbst einer, wie soll der Aktienmarkt derzeit in einem Niedrigzinsumfeld in einem Crash enden ?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      18. September 2017 14:21 at 14:21

      @Marko, „wie soll der Aktienmarkt derzeit in einem Niedrigzinsumfeld in einem Crash enden“? Zum Beispiel dann, wenn das Niedrigzinsumfeld nicht mehr besteht…

      • Avatar

        Marko

        18. September 2017 14:31 at 14:31

        Markus,

        beide Notenbanken – die etwas zu sagen haben (FED /EZB) – werden bestrebt sein, Lehman zu beenden, also das Niedrigzinsumfeld. Ein Niedrigzinsumfeld ist für alle sehr schädlich, da gabs sogar ein Interwiew in der Bild (!) mit einem Bankenvorstand. Der Druck auf die EZB steigt und steigt und das ist gut so…

        Bei allem nötigen Respekt, der ganze Zirkus muss nach fast 10 Jahren ein Ende finden ! Und das Ende sehen wir dann, wenn der Bundesbankladen die Zinsen erhöht !

      • Avatar

        PK

        18. September 2017 14:46 at 14:46

        was genau sollte das Niedrigzinsumfeld beenden ?
        Ich glaube man braucht nur 2 Alternative Szenarien (quasi digital 0/1) zu diskutieren.
        Das erste ist ein Szenario, in dem die Zentralbanken die Kontrolle behalten und die Zinslandschaft durch Markteingriffe und Manipulationen weiter im Griff behalten. In diesem Umfeld wird es keine nennenswerten Zinsanstiege geben und die Zentralbanken werden jedes erdenkliche Mittel ausspielen um dieses Ziel zu erreichen. Möglicherweise mit Massnahmen, die wir uns aktuell noch nicht vorstellen können. Die Schlüsselung der Staatsanleihen wird keine Rolle mehr spielen, die EZB wird am Ende alles kaufen.

        Im 2. Szenario verlieren die Zentralbanken die Kontrolle. Halte ich in den nächsten Jahren für unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen. Dafür brauchen wir aber einen exogenen Schock.
        In diesem Fall wird es innerhalb von Tagen zu einem vollständigen Vertrauensverlust kommt, Bankrun, Chaos und Währungsreform.

        Ein kontrollierter Zinsanstieg in nennenswerter Größenordnung halte ich für ausgeschlossen. Warum sollte man die damit verbundenen Nachteile für den Staat (höhere Zinslast, vor allem für die Südländer nicht machbar) hinnehmen ?
        Warum sollten die Zentralbanken ein Interesse an fallenden Aktienmärkten haben (was ja die Konsequenz aus so einem Zinsanstieg wäre).
        Ich glaube man kann es nicht oft genug betonen, die Zentralbanken stehen nunmal nicht auf Seite der Bären, erst Recht nicht wenn ein Ex-Goldmännchen am Ruder ist.

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          18. September 2017 14:52 at 14:52

          @PK, sicher, die Zentralbanken haben kein Interesse an einem Crash, aber eben auch nicht an ausufernden Blasen, die sie nicht mehr einfangen können. Das genau ist derzeit bei der Fed der Fall: man macht sich Sorgen über die Bewertungen, und versucht, ein bißchen Luft heraus zu lassen. Die Frage ist nur, ob das geht, also ob man kontrolliert Luft ablassen kann.. und die Zentralbanken sind dabei, den Ausgang zu suchen. Und die Frage ist, ob das gelingt, weil es einfach ist, QE zu betreiben, aber schwerer, alles wieder zurück zu fahren..

        • Avatar

          Marko

          18. September 2017 15:11 at 15:11

          Die Notenbanken werden das gleiche Spiel spielen wie vorher, das Ding muss nach oben, nur diesmal zu jeweils 0,25 % je Quartal, die EZB wird wohl im März 2018 anfangen..

          Und wenn wir auf „Normalniveau“ sind, werden die Notenbanken den Markt (endgültig) frei sein lassen…

          Von daher gesehen, wieso sollte der Markt crashen ?

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            18. September 2017 15:26 at 15:26

            @Marko, die eigentliche Blase an den Märkten sind nicht einmal die Bewertungen bei Anleihen und Aktien (mehr bei US-Aktien), sondern die absolute Vertrauensseligkeit der Märkte, dass die Aktienkurse niemals runter gehen werden wegen den Notenbanken..

          • Avatar

            PK

            18. September 2017 16:29 at 16:29

            die Notenbanken können den Markt nie wieder frei lassen.
            Ebensowenig werden die Zinsen auf „Normalniveau“ zurückkehren.
            Es ist ein elementarer Irrtum anzunehmen, die seitens der Zentralbanken in den letzten Jahren getroffenen Entscheidungen wären reversibel.
            Das sind sie zu 100% nicht.
            Sollte es Notenbanker geben, die das wirklich vor haben, würde der Markt wirklich crashen, quer durch alle Anlageklassen (ausser Gold), aber da müsste man schon einige Schlüsselpositionen austauschen.

          • Avatar

            PK

            18. September 2017 16:38 at 16:38

            @Fugmann:
            wenn die Märkte so vertrauensselig sind was Aktien betrifft, hätte der Dax nicht nach wie vor eine deutlich höhere Rendite als Anleihen.
            Demzufolge muss die Risikoeinschätzung der Anleger was Aktien betrifft nach wie vor deutlich höher sein als bei Anleihen (meiner Ansicht nach ein Fehler…).

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            18. September 2017 16:42 at 16:42

            @PK, das liegt ja naturgemäß daran, dass die Notenbanken (bis auf die SNB) keine Aktien kaufen, sondern Anleihen, und damit nur indirekt auf die Kurse der Aktien wirken – während es bei Anleihen eine direkte Folge der Nachfrage (über den Sekundärmarkt) durch die Notenbanken ist, die die Preise treibt (und die Renditen senkt)..

      • Avatar

        Marko

        18. September 2017 14:47 at 14:47

        Mein lieber Markus, wenn das Niedrigzinsumfeld nicht mehr besteht, werden die Banken und Versicherungen eine Rakete abschiessen, dass Dir Hören und Sehen vergeht ? ;) :D

        Was ich damit sagen will, : Europa wird nach oben durchstarten, sollten dieser schlafmützige Beamtenladen in Frankfurt (irgendwann mal) reagieren… ;)

  3. Avatar

    Marko

    18. September 2017 14:13 at 14:13

    „Mithin sind US-Aktien also enorm hoch bewertet. Ähnliche Werte gab es nur im Crash-Jahr 1929 mit einem Wert von 33 und zwischen 1997 und 2002 mit einem Wert von 44 am absoluten Hochpunkt. In beiden Fällen gab es dann einen heftigen Crash: 1929 verlor die Wall Street 80% an Marktkapitalisierung, zwischen den Jahren 2000 und 2003 50%.“

    Selbst wenn 1929, 2000 usw…

    Im hier und jetzt gibt es einen klitzekleinen Unterschied, die Notenbanke (Lehman). Ich würde schon sagen, die Amis sind nicht gerade billig, aber : was soll der Markt denn machen, wenn der Bundesbank-Beamtenladen-EZB nicht reagiert ?
    Das ist die mächtigste Notenbank der Welt.
    Von daher gesehen, wir in Europa sind nicht zu teuer, die hohen Short -Quoten sagen einiges aus…

    Im Zweifel also short, gerne… :D

  4. Avatar

    Rainer Köhler

    18. September 2017 16:43 at 16:43

    Falsch! Es muss heißen: „Wenn die richtigen Leute wollen, dass sie platzen.“

    Es gibt keine Märkte. Es gibt nur ein Kartell, das Märkte simuliert.

  5. Avatar

    Beobachter

    18. September 2017 17:49 at 17:49

    @Rainer Köhler,genau richtig, habe soeben gelesen dass IN USA rund 40 % der Aktien mit ETF’s passiv verwaltet werden ,grösstenteils von den 3 grössten Dickfischen Vanguard,Blackrock u.State Street u. die 3 Dickfische sind am täglichen Handelsvolumen mit 30-40% verantwortlich.Was sicher ein Unterschied ist zu früher,wo das Aktienvolumen (Bilanzsumme ) viel kleiner war u.besser gestreut.Zuerst werden sie natürlich noch der grossen Masse von Klein. U.mittleren Fischen ihre Aktien andrehen indem sie positive Signale geben ( Hat doch kürzlich der norwegische Staatsfonds auch gemacht )
    Um einen Markt zu drehen braucht es also nur noch wenig Leute, Robert Shiller sagte : es brauche die Mehrheit der Leute, würde ich nich unterstreichen.

  6. Avatar

    Marko

    18. September 2017 18:09 at 18:09

    „die Notenbanken können den Markt nie wieder frei lassen.
    Ebensowenig werden die Zinsen auf „Normalniveau“ zurückkehren.
    Es ist ein elementarer Irrtum anzunehmen, die seitens der Zentralbanken in den letzten Jahren getroffenen Entscheidungen wären reversibel.
    Das sind sie zu 100% nicht.
    Sollte es Notenbanker geben, die das wirklich vor haben, würde der Markt wirklich crashen, quer durch alle Anlageklassen (ausser Gold), aber da müsste man schon einige Schlüsselpositionen austauschen.“

    Doch, das können sie, der Markt wird im Endeffekt frei sein, sollten wir bei 4-5 % Rendite landen. (Anleihenmarkt)

    Die Situation derzeit ist auf lange Sicht nicht so toll, viele Menschen denken – so wie ein finanzmarkt-leser hier – jetzt bekomme ich eine Immobilie zu ca. 2 % Finanzierungskosten usw… Ist doch kein Problem ? Das hier befeuert eine Immobilienblase !
    Das hat NULL mit der Realität zu tun, genauso wie irgendwelche QE-Programme, die Realität ist eben jene, dass man Lehman vergessen lässt. QE-Programme dürfen niemals „normal“ werden, es sind marktverzerrende Programme…

  7. Avatar

    Marko

    18. September 2017 18:19 at 18:19

    „@PK, das liegt ja naturgemäß daran, dass die Notenbanken (bis auf die SNB) keine Aktien kaufen, sondern Anleihen, und damit nur indirekt auf die Kurse der Aktien wirken – während es bei Anleihen eine direkte Folge der Nachfrage (über den Sekundärmarkt) durch die Notenbanken ist, die die Preise treibt (und die Renditen senkt)..“

    Richtig, super. Aber das bedeutet im Umkehrschluss, dass die EZB den Anleihenmarkt aufgepumpt hat wie ein einen Luftballon, den Aktienmarkt nicht… Wie hoch war der BUFU nochmal ? :D

  8. Avatar

    Marko

    18. September 2017 18:26 at 18:26

    „@Marko, die eigentliche Blase an den Märkten sind nicht einmal die Bewertungen bei Anleihen und Aktien (mehr bei US-Aktien), sondern die absolute Vertrauensseligkeit der Märkte, dass die Aktienkurse niemals runter gehen werden wegen den Notenbanken..“

    Unsinn, Markus… Das was wir hier sehen ist die EZB, die (sowieso) machen kann was sie will.. :D

    Mag ja sein , dass die Amis zu teuer sind, mir fallen ziemlich hohe Short-Quoten auf – die Amis glauben selbst nicht daran, dass der Laden weiter steigt… :D

    Nochmal : Der Markt wird dann eine Chance haben, sollte die EZB sagen : Zinserhöhung.

    Dann käme hier endlich mal Vola rein…

  9. Avatar

    Walter Schmid

    19. September 2017 02:33 at 02:33

    Wie sich hier doch die Gemüter erhitzen. Zu allen Zeiten gab es stets gute Gründe für steigende und für fallende Kurse, egal wie hoch oder wie tief sie auch immer standen. Für mich zählen in erster Linie Fakten und das Gesetz der Wahrscheinlichkeit. Fakt ist, die US-Indizes sind historisch überteuert und werden sich wahrscheinlich irgendwann wieder auf „normalem“ Niveau einpendeln. Ich weiß nicht, wann das sein wird, bezweifle jedoch nicht, dass es dazu kommen wird.
    Bei US-Indizes noch weiter auf steigende Kurse zu setzen ist mit hohem Risiko behaftet. Auf fallende Kurse zu setzen macht aber auch nur Sinn, wenn man im Zweifel noch Jahre weiter steigende Kurse aussitzen kann. Man kann aber auch einfach gar nicht investiert sein und den Crash abwarten. Wann auch immer er kommen wird, dann ist der Zeitpunkt richtig, um in Aktien zu investieren. Jetzt ganz sicherlich nicht.

  10. Avatar

    Beobachter

    19. September 2017 07:31 at 07:31

    Herr Fugmann hat absolut Recht ,ein langsames Platzen einer Blase hat es noch nie gegeben.Es ist auch klar, dass alle Notenbanken bestrebt sind den Ballon nicht noch mehr aufzublasen d.h die Bilanzen zu verkürzen u.nach meiner Meinung bestimmt die FED den Fahrplan u.nicht die EZB ( Eurostärke ) Sollte den Notenbanken das Kunststück gelingen den Ballon durch langsames Luftablassen auf Normalgrösse zu bringen wäre das wunderbar, dann hätten wir nämlich eine 2 bis 3 jährige Baisse mit vielleicht 30-40% Korrektur.Ich befürchte eher dass wie meistens schnell u.unverhofft passiert.Dazu als Anmerkung zu W.Schmids Super Kommentar, wenn man die Wende abwartet ist auch die Gefahr gross die ersten 4-8% zu verpassen u.in einem Rebound ausgestoppt zu werden.Es wird viel zu viel über die nie kommenden ?Zinserhöhungen diskutiert, auch Bilanzreduzierungen würden für eine Aktienkorrektur reichen, es hat eine Zeit gegeben als nur „die Diskussion“ über Tapering reichte für einen Taucher an der Börse.

    • Avatar

      PK

      19. September 2017 08:10 at 08:10

      „Sollte den Notenbanken das Kunststück gelingen den Ballon durch langsames Luftablassen auf Normalgrösse zu bringen wäre das wunderbar, dann hätten wir nämlich eine 2 bis 3 jährige Baisse mit vielleicht 30-40% Korrektur.“

      Reden wir hier über die gleiche FED, die den Anleihenballon die letzten Jahre aufgeblasen hat ? Oder ist das eine Wunsch-FED von dir ?

      Die FED die ich kenne, wird ganz sicher nicht die Bilanzsumme reduzieren und die Zinsen anheben während der Aktienmarkt dadurch um 30% fällt, auf dem fast die komplette Altersvorsorge der Amis aufbaut.
      Sobald der Markt da um die ersten 10% gefallen ist wird wieder am großen QE Rad gedreht, der Druck auf die FED ist da viel zu stark.
      Alles andere ist frommes Wunschedenken der Bären. Total unrealistisch.

      Nochmal: Die FED ist NICHT auf eurer Seite. Sie war es die letzten Jahre nicht und wird es auch die nächsten nicht sein.

      Zu einem Crash kommt es erst dann, wenn die FED in einem fallenden Markt einen neuen QE Zyklus startet und dieser NICHT mehr den gewünschten Erfolg bringt.

      • Avatar

        Feldmaen

        19. September 2017 09:16 at 09:16

        Und spätestens dann können wir Tschüss sagen zum Dollar…

      • Avatar

        Walter Schmid

        19. September 2017 10:25 at 10:25

        @ PK
        Ich bezweifle, dass die Notenbanken in der Lage sein werden, einen Crash aufzuhalten. Wenn erst einmal die Massenpanik eingesetzt hat, ist es zu spät.
        Zum anderen haben die Notenbanken doch das Aufblähen der Blase durch ihre Geldpolitik selbst befeuert und Sie glauben im Ernst, man könne auf alle Zeit das Platzen einer Blase weiter erfolgreich damit bekämpfen, in dem man sie immer größer macht?
        Im Übrigen waren die Notenbanken ganz sicher noch zu keiner Zeit auf der Seite der Bären, Crashs konnten sie dennoch nie verhindern.

        • Avatar

          PK

          19. September 2017 10:58 at 10:58

          Habe ich das behauptet ? Wo ?

          Ich habe in erster Linie der Aussage vom Beobachter widersprochen, die FED würde die Bilanzsumme reduzieren oder die Zinsen anheben während der Aktienmarkt um 30-40% fällt. Dieses Szenario wird sicher nicht eintreten.

          Meine Behauptung ist, daß die FED die Schleusen wieder aufmachen wird, wenn der Aktienmarkt um >10% gefallen ist. Und sie wird keine Hemmungen haben die Blase weiter aufzublasen, was im Grunde einfach nur eine Entwertung unserer Währungen ist ohne einen echten Realzuwachs bei den Aktien.

          Was dann genau passiert und vor allem wann ist schwer zu prognostizieren. Ich hab aber so meine Vorstellungen, und da werden die größten Verluste bei den Haltern von Dollar+Euro+Anleihen auftreten.
          Ich sehe nach einem initialen Abtauchen der Aktien eher einen inflationären Aufwärtscrash (wie 1917) wenn den Anlegern klar wird, daß das Risiko Währungen und Anleihen zu halten größer ist als bei Aktien.
          Zur Erinnerung: Der Aktienindex in DE steig zwischen 1913 und 1923 um
          26.889.999.999.900%.

          Der Zeithorizont ist so unsicher, daß es aktuell keinen Sinn macht auf irgendein Szenario zu wetten.

  11. Avatar

    ex-Bänker

    19. September 2017 11:07 at 11:07

    Einige Fakten zu den Super-Turbo-Permabullen auf dieser Plattform.
    1.Die US Aktien sind jetzt in ca.9Jahren um.ca.300% hochgetrieben worden.
    2.Bei viel tieferen Aktienkursen war das Thema US Altersvorsorge nie ein Thema.
    3.Es hat immer wieder Korrekturen gegeben, vor allem nach langen Anstiegen.
    4.Die Dickfische die den Markt bewegen können wollen Bewegungen, die wollen nicht noch 3Jahre Nullvolatilität u.jährlich 3-4% Kursgewinn.
    5.Die anscheinend neueste Börsenregel ,dass Aktien immer nur steigen ,wird bald widerlegt werden.
    6.Ein ex- Nachbar von mir hat 1987 mit Aktien ein gesundes Unternehmen ruiniert, aber diesmal ist halt alles anders ? ?

  12. Avatar

    Wolfgang M.

    19. September 2017 11:37 at 11:37

    Es wird hier immer wieder auf die Höhe der Bewertung der Aktienmärkte (insbesondere in den USA) hingewiesen. Richtig. Ich habe aber schon mehrfach darauf hingewiesen: Große Einbrüche in den Aktienmärkten waren in den letzten Jahrzehnten (1987, 2000) fast immer die Folge stark gestiegener Zinsen. Warum? Weil meistens eine Wirtschaftsabschwächung absehbar war und die kurzfristigen Zinsen so hoch waren, dass die Kapitalverwalter eine Rendite erwirtschaften konnten, beim Aussitzen der Baisse. Und heute? Wenn die Verwalter der großen Kapitalsammelstellen bei Kurzläufern keine Zinsen und bei Langläufern ein großes Risiko wg. Kursverlusten bei steigenden Zinsen haben, sitzen Versicherer, Pensionsfonds u.s.w. in der Falle. Sie brauchen Rendite allein schon aufgrund der demografischen Entwicklung in den Industrieländern. Von aktiven Fondsverwaltern will ich erst gar nicht reden, denn jeder Informierte kennt deren Kosten.
    Klar, die Notenbanken haben eine riesige Blase hpts. in den Anleihenmärkten geschaffen. Aber einen Aktienmarktcrash auszulösen, würde die Stabilität der Finanzmärkte nochmals deutlich zertrümmern. Das wissen die Notenbanken natürlich und sie suchen m.E. händeringend nach einem Weg zur Beendigung des großen Experiments nach Lehman.

    • Avatar

      Gerd

      19. September 2017 12:11 at 12:11

      Wolfgang,
      a) ist das letztlich wirklich so gravierend, wenn die FED ihren Anleihebestand wieder nach und nach reduziert – sofern die Wirtschaft in ordentlicher Verfassung ist. M.E. beherrscht eher die Angst vor der Angst das Geschehen.
      Sobald der Vorgang einmal angestoßen sein wird, nimmt man das achselzuckend zur Kenntnis und geht zur Tagesordnung über.
      Es war ja von der FED schon angedeutet, dass sich das Ganze ohnehin über einige Jahre hinziehen würde.

      b) Habe ich das im anderen Beitrag richtig verstanden, wenn die Hypothekenzinsen beim aktuellen Bedarf von vielen Hunderttausenden von Wohnungen in Deutschland bei 5% statt bei 1% lägen, würde das nur wenig Auswirkungen auf die Miethöhe und das Immobilienpreisniveau in München haben? Ich behaupte ja, wie gesagt, dass aufgrund des nachlassenden Neubauvolumens (auch im Umland und der mit Pendeln erreichbaren Region) sich die Preise weiter nach oben entwickeln würden müssen.

      • Avatar

        Wolfgang M.

        19. September 2017 13:01 at 13:01

        Klar Gerd,
        zu a) Es ist zuerst mal die Angst vor steigenden Zinsen, mit Trippelschritten gerät das Gebilde nicht gleich ins Wanken. Aber an der Börse beherrscht die Psychologie kurzfristig immer das Handeln. Denken Sie an die Kursausschläge nach diversen Wahlen. Aber die Fed will nicht auch noch mehr Feuer liefern, für Aktienkäufe auf Pump, Aktienrückkäufe der Unternehmen u.ä., deshalb auch immer wieder die moderaten, verbalen Interventionen.
        zu b) Die Preisentwicklung an Immobilienmärkten ist, denke ich, nicht so einfach monokausal zu beantworten. Klar hat der Zinssatz direkt einen Einfluss auf Immo-Preise/Kreditaufnahme und damit Bautätigkeit, aber in München kommen eben noch viele weitere Faktoren hinzu. Zunahme der Einwohnerzahl von 2010 bis 2016 von 1,33 Mio auf 1,56 Mio, Attraktivität des Wirtschaftstandorts (Arbeitsplätze), Freizeitwert (Nähe zu den Alpen, zum Mittelmeer), bisher! niedrige Kriminalitätsrate u.w.
        Auf der anderen Seite können sich gut verdienende DINKS (Double Income No Kids) bei niedrigen Zinsen recht hohe Immobilienpreise leisten.
        Nicht nur bei Notenbankpolitik hat jedes Ding zumeist zwei Seiten. Gruß

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Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Der aktuelle Allianz Global Wealth Report hat es dargelegt: Die Notenbankpolitik der Länder wird dazu führen, dass das Vermögen der Wohlhabenden global trotz Corona ansteigen wird – auf 198 Billionen Euro zu Jahresende – FMW berichtete darüber. Der Report zeigt aber auch, dass sich die deutschen Sparer mehr den Aktien als Anlagevehikel zuwenden.

Aktien: Corona und die Vermögensbildung

Die Volkswirte der Allianz werteten Daten aus 57 Nationen aus, zum Vermögen aus Bargeld und Bankeinlagen, angelegtem Geld in Versicherungen und Pensionskassen sowie Anlagen in Wertpapieren und Fonds. Trotz der Pandemie erhöhte sich dies im ersten Halbjahr des Jahres um 1,5 Prozent, der Frühjahrseinbruch von geschätzten 4,3 Prozent ist damit mehr als ausgeglichen. Über die Gründe braucht nicht großartig spekuliert zu werden: Staatliche Rettungsprogramme, die Geldpolitik der Notenbanken, eine erhöhte Sparneigung der Konsumenten und natürlich der Anstieg der Aktien. Noch ein kurzer Blick auf die Vermögensübersicht der Länder pro Bürger:

USA: 209.524 Euro
Schweiz: 195.388 Euro
Singapur: 116.657 Euro

18. Deutschland: 57.097 Euro

An dieser Übersicht wird wieder einmal das Problem einer statistischen Erfassung von Durchschnittswerten ersichtlich. Die vier reichsten Amerikaner besitzen ein Vermögen von über 500 Milliarden Dollar, verteilt auf die 331 Millionen Amerikaner würde dies bereits 1500 Dollar pro Bürger ergeben. Dabei gab es 2019 allein schon 607 Milliardäre in den Vereinigten Staaten. Man bräuchte aus so einer Statistik nur den reichsten Mexikaner, Carlos Slim, aus der Liste entfernen und schon hätte man veränderte Zahlen für das Land. Aber erstaunlich ist diese Vermögensverteilung auf der Welt dennoch. Im Jahr 2019 lagen von den 192 Billionen Euro Weltvermögen nicht weniger als 83,7 Billionen in den USA.

Die Entwicklung in Deutschland

Was bedeutet das für das Land der (Geld-)Sparer, mit deren 2,4 Billionen Euro auf nicht verzinslichen Konten? Die Allianz stellt fest, dass sich die Bankeinlagen um 3,5 Prozent und damit weniger als in anderen Ländern erhöht haben (Frankreich plus 6 Prozent, China plus 9 und die USA plus 10 Prozent).

Dennoch stieg das Vermögen der Haushalte um 1,3 Prozent im ersten Halbjahr und sollte nach der Schätzung der Allianz zum Jahresende 6,8 Billionen Euro erreichen. Da dies nicht am Geldmarkt zu verdienen war, deutet dies auf eine Verhaltensänderung im Sparverhalten hin.

Die langsame Hinwendung zu Aktien

Lange hatte man es eigentlich schon erwartet, dass die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank wirkt und sich die Bürger stärker den Aktien zuwenden. Die Allianz stellt fest, dass die deutschen Sparer in den vergangenen drei Jahren 20 Prozent ihrer verfügbaren Ersparnisse direkt in Aktien angelegt haben. Auf Sechsjahressicht waren dies 5,8 Prozent und das Interessante daran ist, dass US-Bürger in dieser Zeit nur 0,7 Prozent in Aktien investiert haben. Das bevorzugte Investment waren börsengehandelte Indexfonds. Allerdings beziehen sich diese Werte auf die Zeit vor Corona und seither gibt es den großen Hype um die gebührenfreien Brokerdepots – Stichwort RobinHood. Diesen Trend gibt es auch in Deutschland mit der riesigen Zahl neu eröffneter Depots bei günstigen Direktanlagebanken.

Es verändert sich auch der so genannte Home Bias, also die Bevorzugung heimischer Titel. Deutsche Anleger investieren verstärkt in ausländische Aktien, die Quote stieg in den vergangenen sechs Jahren von 25 auf 38 Prozent. Aber noch ist Deutschland weit von der angelsächsischen Aktienpräferenz entfernt.

In den USA liegen 53 Prozent der Ersparnisse auf Wertpapierkonten, in Deutschland 25 Prozent.

Fazit

Auch wenn das Pflänzchen Anlage in Aktien in Deutschland langsam wächst, sind es laut Allianz vorwiegend die Haushalte mit einem höheren Einkommen, die sich an diese Assetklasse heranwagen. 30 Prozent unserer Haushalte besitzen kaum Geldvermögen. So zählt auch Deutschland zu den Ländern, in dem „die Vermögensverteilung relativ ungleich verteilt ist“, so Arne Holzhausen, Leiter Insurance und Wealth Markets bei der Allianz.

Die Deutschen entdecken ihre Liebe zu Aktien

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Aktien

Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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