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Warum Gas-Exporte der USA gut fürs Geschäft und schlecht fürs Klima sind!

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Dass die USA nichts unversucht lassen, um ihr in rauen Mengen verfügbares Fracking-Gas zu exportieren, erfuhren Deutschland, die EU und Russland Ende 2019. Mit Sanktionen gegen eine Gaspipeline zwischen Deutschland und Russland mischen sich die USA in ein Geschäft am anderen Ende der Welt ein, das absolut nichts mit ihnen zu tun hat. Der Grund: Sie wollen lieber ihr eigenes Gas verflüssigt mit Tankern nach Deutschland schaffen. Doch die Klimabilanz des US-Gases ist verheerend und rechnen tut es sich auch nur für die USA.

In den USA wird mehr Gas produziert als verbraucht

Die USA wollen Gas exportieren und Deutschland sowie die EU kuschen. Um höhere Zölle auf Autoimporte aus Europa zu verhindern, sagte die EU zu, mehr Flüssigerdgas (LNG) aus den USA zu importieren. Der Deutsche Bundestag legte dafür sogar ein Subventionsprogramm auf, um den Bau der teuren Terminals an der Nordsee zu fördern. Trotz dieses Entgegenkommens verhinderten die USA mit neuen Sanktionen die Fertigstellung der Gaspipeline Nord Stream 2, die nun mit deutlicher Verzögerung ans Netz gehen wird. Bezahlen wird es am Ende der Verbraucher in Deutschland in Form höherer Gaspreise und zusätzlich mit höheren Netzentgelten. Denn während Gazprom, E.ON und weitere Gesellschafter Nord Stream 2 auf eigene Rechnung bauen, lohnt sich der Bau teurer Flüssiggasterminals für die Unternehmen nicht. Ohne Subventionen und die risikofreie Kostenumlage auf die Netzentgelte läuft nichts in Deutschland.

Doch warum drängen die USA so vehement darauf, dass Europa ihr Gas kauft? Der Grund liegt im Fracking-Boom in den USA. Chemikalien werden in den Boden gepumpt, um im Gestein festsitzendes Öl und Gas zu lockern und in die Höhe zu fördern. Und während die Ölproduktion 2015 bis 2017 einen kleinen Einbruch erfuhr, zeigt die Produktion beim Schiefergas genannten Fracking-Gas ununterbrochen nach oben. Wurden 2007 nur 56 Milliarden Kubikmeter produziert, so waren es 2018 schon 668 Milliarden. Zusammen mit allen anderen Gasquellen produzierten die USA im Jahr 2018 1 Billion Kubikmeter Gas. Pro Jahr werden in den USA aber nur 850 Milliarden verbraucht. Zusätzlich gibt es noch langfristige Lieferverträge, in deren Rahmen die USA sogar Gas importieren.

Ohne Export droht ein massiver Gaspreisverfall in Nordamerika

In den USA gibt es also ein massives Überangebot an Gas bei weiter ungebrochenem Aufwärtstrend beim Fördervolumen. Mit Hochdruck arbeiten daher Unternehmen wie Staat daran, neue Verwendungsmöglichkeiten für den im Überfluss vorhandenen Rohstoff zu finden. Neben Werken der Chemie-Industrie, die den Rohstoff als Brennstoff oder Ausgangsmaterial für weitere Prozesse verwenden, sind das vor allem Gasverflüssigungsanlagen. Die nötigen Investitionssummen sind enorm. In Betrieb und geplant sind nicht weniger als 18 Gasverflüssigungsanlagen in den USA. Allein seit Trumps Amtsantritt wurden elf neue Anlagen geplant bzw. begonnen. Die jüngste bringt es allein auf ein Investitionsvolumen von 11 Milliarden US-Dollar.

Die 18 Anlagen werden beim Betrieb pro Jahr 78 Millionen Tonnen zusätzliches CO2 ausstoßen. Der Prozess der Verflüssigung ist sehr energieintensiv. Pro Anlage wird mit durchschnittlich einem Gigawatt nötiger Leistung kalkuliert – vergleichbar mit einem Kernkraftwerksblock oder einem Kohlekraftwerk. Zusätzlich zum Energieaufwand für die Verflüssigung wird auch noch Energie für den Transport nach Asien und Europa benötigt. Allein für die Verflüssigung werden bis zu 25% der im Gas enthaltenen Energie benötigt. Weitere bis zu 2% benötigt die Regasifizierung im Empfängerland. 2015 stießen die 46 hochseetauglichen LNG-Frachter weitere 6,1 Millionen Tonnen CO2 aus. Die 18 Anlagen sowie 46 Tanker stoßen damit pro Jahr bereits halb soviel CO2 aus wie alle Fahrzeuge in Deutschland zusammen.

Long oder short US-Gas-Aktien? Das hängt von Trumps Verkaufsgeschick ab!

Die Internatinale Gas Union kalkulierte einen CO2-Ausstoß pro aus LNG produzierter Kilowattstunde elektrischer Energie von 497 bis 564g, wobei zwischen 23% und 32% auf Verflüssigung und Transport entfallen. Würde Deutschland mehr Flüssigerdgas aus den USA einsetzen, stiege also der durchschnittliche CO2-Ausstoß pro kWh verglichen mit der Nutzung russischen Erdgases um 23% bis 32%, es würde gleichzeitig teurer und durch die zweifelhaften Produktionsmethoden beim Fracking auch ohne Berücksichtigung des CO2-Ausstoßes auch für die Umwelt nachteiliger. Und ohne Subventionen in Deutschland würde es sich für die Unternehmen nicht einmal wirtschaftlich lohnen. Wer jedoch profitiert, das sind Unternehmen wie Halliburton, Schlumberger und EOG Resources, die allesamt am Fracking-Boom in den USA beteiligt sind. Schafft es Trump jedoch nicht, die Handelspartner zur Abnahme des teuren US-Gases zu zwingen, dürften die drei genannten Unternehmen und ihre Aktien hervorragende Kandidaten für Short-Positionen sein.

Transport von Flüssig-Gas in Schiffen
Ein LNG-Transporter. Foto: Pline – CC BY-SA 3.0

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Inflation voraus? Erst deflationärer Schock, dann Hyperinflation?

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Stehen wir infolge der Coronakrise vor einem Schub der Inflation – vielleicht gar vor einer Hyperinfaltion? Notenbanken und Regierungen pumpen bekanntlich derzeit Billionen in die Wirtschaft und die Märkte, und es stellt sich die Frage, ob dieser Liquiditäts-Tsunami dann zwangsläufig eine Inflation auslösen muß!

Die Antwort auf diese Frage lautet: sehr wahrscheinlich wird die Inflation deutlich ansteigen! Wichtig aber ist für Investmententscheidungen vor allem das Timing: wir erleben derzeit einen Cash Crunch, die Geldumlaufgeschwindigkeit nimmt dramatisch ab, weil viele Firmen und Selbständige derzeit keinerlei Umsatz generieren und erst einmal nur warten können, bis die beantragten oder noch zu beantragenden Kredite dann auch wirklich eintreffen. Aber diese Kredite sind ja nur ein Pflaster, dass die fehlenden oder deutlich geringeren Umsätzen von Millionen von Firmen und Menschen nicht annähernd wird ersetzen können. Daher wird absehbar weniger konsumiert, man hält das Geld zusammen – Cash ist King!

Wann kommt die Inflation?

In einem solchen Umfeld entsteht keine Inflation – es ist vielmehr in den nächsten Wochen und Monaten ein deflationärer Schock zu erwarten. Es hat ein Prozeß der Enthebelung begonnen – wer etwa kurz vor der Coronakrise in hohem Maße fremdfinanziert eine extrem teure Immobilie in einer deutschen Großstadt gekauft hat, der wird in Schwierigkeiten geraten – schon weil in dem deflationären Schock zu erwwarten ist, dass die Immobilienpreise fallen werden (derzeit finden faktisch keine Transaktionen mehr statt im Immobilien-Bereich – lediglich vor längerer Zeit begonnene Transaktionen werden noch vollendet).

Aber später – wann ist natürlich die Gretchenfrage – wird die Nachfrage wieder anziehen, wenn das Coronavirus einigermaßenim Griff ist. Produktion von Bereichen, die zuvor nach China oder andere Länder ausgelagert worden sind, werden wieder zurück geholt (eine Deglobalisierung). Dafür braucht man Menschen, Maschinen und Arbeitskräfte. Dann trifft die Nachfrage auf die immense Liquidität der Notenbanken und Regierungen, gleichzeitig wird es aufgrund der Coronakrise in einigen Bereichen Lieferschwierigkeiten geben – mit der Folge, dass die Preise für Güter und Waren wohl deutlich steigen werden.

Kommt eine V-Erholung (schnelle Herstellung des alten Niveaus), oder eine U-Erholung (langsamere Erholung)? Oder ist es doch ein „L“ – also eine fortgesetzte Depression?

Thomas Mayer – einst Chefvolkswirt der Deutschen Bank und nun bei Flossbach von Storch tätig – über die weiteren Perspektiven für Deutschland und die Weltwirtschaft, für die Zukunft des Euro und mit Aussagen zur Frage, ob wir eine Inflation oder gar eine Hyperinflation bekommen werden:

Kommt die Inflation - oder gar die Hyperinflation?

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Grundeinkommen für Spanien – Auftakt in die große Abwärtsspirale?

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Spanien will Grundeinkommen einführen

Mit dem Grundeinkommen ist das so eine Sache. Aktuell will die spanische Regierung es schnellstmöglich einführen. Die spanische Wirtschaftsministerin Nadia Calviño hatte die Pläne gegenüber dem spanischen Sender La Sexta am Sonntag geschildert. Man habe die Ambition dieses Instrument als Dauerzustand und strukturelles Instrument einzuführen. Ein Grundeinkommen zu fordern ist einfach – und verführerisch. Denn damit kann man Millionen von Menschen glücklich machen und für sich gewinnen.

Aber wer so etwas einmal ins Rollen bringt, hat ein Problem. Wir wollen mal einen Vergleich zur aktuellen Lage in Russland ziehen. Wladimir Putin hat im Zuge der Coronakrise die Unternehmen in Russland dazu verpflichtet, trotz Shut Down weiterhin alle Gehälter zu zahlen. Aber gleichzeitig scheint es keine staatliche Hilfen für Unternehmen zu geben. Was also vordergründig eine tolle Sache für die Arbeitnehmer zu sein scheint, bringt im Hintergrund eine Lawine ins Rollen, die man nicht sehen will – aber diese Lawine wird zwangsläufig sichtbar, wenn die Unternehmen massenweise pleite gehen, weil sie einfach kein Geld mehr auf dem Konto haben.

Irgendwie muss ein Grundeinkommen refinanziert werden

Aber zurück zum Grundeinkommen. Hier ist der Mechanismus ähnlich, dass man vordergründig etwas Tolles macht, dass hintenrum dadurch aber immense Probleme erschaffen werden. Das „bedingungslose“ Grundeinkommen einzuführen, bei dem als Gegenleistung nichts erwirtschaftet werden muss, kann nur zwei Dinge bedeuten. Entweder unendlich viel Geld drucken über die EZB und dann an den spanischen Staat weiterreichen – das wird als Dauerzustand aber etwas schwierig. Oder man muss zur Gegenfinanzierung die Steuern für den Mittelstand, für die Besserverdiener und die Reichen drastisch erhöhen. Nur dann haben die alle kein Interesse mehr in Spanien tätig zu sein und dort ihr Einkommen beziehungsweise Vermögen zu versteuern. Und zack, man hat letztlich eine immense Flucht von Kapital und Fachkräften raus aus Spanien. Denn wer hat schon Lust vielleicht 60, 70 oder 80 Prozent Steuern zu zahlen?

Diese Zahlen werfen wir jetzt mal einfach so in den Raum als fiktive Größenordnungen. Denn wer ein Grundeinkommen ohne Gegenleistung finanzieren will, muss ja irgendwoher das Geld dafür reinholen in die Staatskasse. Die Motive der aktuellen Regierung in Spanien mögen gut sein. Denn in Ländern, die kein umfassendes Sozialsystem haben wie in Deutschland (Hartz4, Kurzarbeit uvm), da geht es wirklich um Hunger und Obdachlosigkeit, wenn dank der Coronakrise die Leute nicht in der Lage sind Geld durch Arbeit zu verdienen. Und gerade für Spanien gilt: Man ist auf den Tourismus angewiesen. Nicht nur, aber der Tourismus ist ein sehr wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Und wenn man davon ausgeht, dass die Touristen aus Deutschland und Großbritannien nicht gleich wieder ab Mai in Massen nach Spanien fliegen, dann kann man für Spanien viel mehr als für Deutschland oder Frankreich von einer heftigen Rezession ausgehen, bei der viele Menschen nichts haben, wovon sie sich etwas zu Essen kaufen können. Ein Grundeinkommen einzuführen, ist da natürlich der radikalste Schritt. Das linke Minderheits-Kabinett in Madrid ist auf die Stimmen konservativer Basken angewiesen. Eine wacklige Nummer. Aber denkbar wäre es das Grundeinkommen für Spanien durchzubekommen, wenn Millionen Spanien vor dem Nichts stehen.

Langfristig extrem schädlich für eine Volkswirtschaft

Kurzfristig wäre so ein Grundeinkommen natürlich eine tolle Sache. Aber es ist anzunehmen, dass die Rechnung dafür in den nächsten Jahren nach und nach präsentiert wird. Egal wie man es dreht und wendet. Verschenkt der Staat Geld ohne Gegenleistung, muss er es über stark steigende Steuereinnahmen finanzieren. Dies wird die gesamte Wirtschaft, die Gastronomen, die Facharbeiter und die Besserverdiener massiv belasten. Auch wenn man jetzt sagen könnte, dass „die da oben“ sowieso endlich mal kräftig zur Kasse gebeten werden sollten. Die Konsequenz wäre unausweichlich. Zunehmend viele Facharbeiter, Gastronomen, Mittelständler etc können die Lust verlieren in Spanien etwas zu leisten, und sich verabschieden. Entweder man schließt sein Geschäft, wandert aus, oder entlässt Mitarbeiter weil die Steuerlast zu hoch ist und man sparen muss, oder hört als Unternehmer auf an Innovationen zu basteln – weil der Staat danach einen Großteil des Ertrags abgreifen würde. Der kurzfristige Segen durch das Grundeinkommen wäre in Zukunft eine heftige Hypothek für Staat und Volkswirtschaft.

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Fratzscher: „Hyperinflation kein Problem, EZB kann sofort reagieren“

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Angst vor der Zukunft? Kommt die Inflation oder sogar Hyperinflation?

Schauen wir in die nahe Zukunft, und sehen die Hyperinflation anrollen? Wird es so kommen? Kritische Kommentatoren wie Markus Krall, Marc Friedrich, Max Otte etc besprechen dieses Thema nicht erst seit einigen Tagen, sondern haben auf diese Gefahr auch schon letztes Jahr ausdrücklich hingewiesen. Nur der Auslöser für die Rezession, Deflation und die darauf folgende Hyperinflation wisse niemand. Jetzt kennen wir ihn alle – es ist die Coronakrise. Aber wird die Inflation wirklich kommen, oder sogar die Hyperinflation?

Die vorhin besprochenen Kommentatoren haben verdammt gute Argumente für ihre Erwartung einer Hyperinflation (mehr Details nachlesen zum Beispiel hier oder hier). Grundsätzlich geht es darum, dass in den nächsten Monaten sehr viel neu gedrucktes und von Staaten in die Volkswirtschaft gepumptes Geld auf weniger Warenangebot treffe. Dies löse die Inflation aus. Im folgenden Video sehen wir ein aktuelles Interview mit Marcel Fratzscher, dem Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Er ist grundsätzlich bekannt dafür, dass er kein Problem mit hohen Staatsschulden hat, und dass er ein Fan davon ist die Nachfrageseite staatlich zu stimulieren.

Keine Angst vor der Hyperinflation

Die Deutschen haben eine Phobie vor Inflation und Schulden, so sagte es Marcel Fratzscher im Video (bitte ab Minute 9:30 anschauen). Seine Aussagen sind interessant, auch wenn man seine Argumente kritisch betrachten kann! In Sachen Hyperinflation und stark zunehmender Staatsverschuldung könnten wir in Deutschland wirklich entspannt sein, so Fratzscher. Dies sei für uns das geringste Problem und die geringste Sorge. Eine zu hohe Staatsverschuldung sehe er nicht (Anmerkung: Wieso nicht? Der Staat macht doch gerade jede Menge neue Schulden).

Deutschland sei solide, und der deutsche Staat habe immer wieder gezeigt, dass er Schulden auch schnell abbauen könne, wie in den letzten Jahren geschehen (Anmerkung: Dass man das vor allem wegen der abgeschafften Zinsen und sogar Negativzinsen bewerkstelligen konnte, erwähnt er nicht). Bei einer eintretenden Hyperinflation könnten die Notenbanken sehr schnell reagieren. Falls es wirklich zur Inflation käme, so wäre dies ein Luxusproblem. Denn es bedeute, dass die Wirtschaft anlaufe, dass die Nachfrage durch die Decke gehe, und dass das Angebot nicht nach käme. Viel Geld jage dann wenig Güterangebot. In dem Fall könne die EZB über Nacht reagieren, und mit Reverse Repos und anderen Instrumenten diese Liquidität wieder einsammeln, so Marcel Fratzscher. Unsere Anmerkung: Aktuell scheint auch sowieso erstmal kräftig Deflationsgefahr anzustehen (hier mehr dazu).

Deflation und Depression sei ein viel schlimmeres Risiko als Hyperinflation, so die Meinung von Marcel Fratzscher! Auch wichtig ist für ihn zu erwähnen, dass die deutsche Wirtschaft von offenen Grenzen lebe. Nationale oder sogar regionale Egoismen in dieser Krise seien schädlich. Italien und Spanien müsse geholfen werden, auch in unserem deutschen Eigeninteresse (Waren ins Ausland verkaufen). Die Binnennachfrage in Deutschland müsse angekurbelt werden. Deutschland könne sich anders als nach der Finanzkrise 2008 diesmal nicht darauf verlassen, dass für die deutsche Industrie aus dem Ausland nach der Coronakrise wieder zügig massenweise Aufträge kommen würden. Es müsse in Deutschland ein Konjunkturprogramm nach der Krise aufgelegt werden, um Konsumenten und Unternehmen zu entlasten. Auch der Staat müsse investieren.

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