Folgen Sie uns
  • Brokervergleich
  • Giovannie Cicivelli Tradingchancen

Aktien

Wird Tesla den Automarkt beherrschen, oder doch noch überrollt?

Veröffentlicht

am

Mehr als erstaunlich waren die letzten Quartalszahlen von Tesla. Trotz Erwartung einer Verlustmeldung brachte man einen kräftigen Gewinn, womit Elon Musk die Kritiker (auch uns) erst mal zum Verstummen brachte. Geht es nun so weiter? Sprudeln die Gewinne? Wird Tesla wie von Musk erwartet den Markt aufrollen? Wird man den Weltmarkt beherrschen, weil man einfach als erster am E-Auto-Markt präsent war, und auch wirklich ein gutes Produkt abliefert? Die alten großen Autobauer vor allem auch aus Deutschland sind aber längst aufgewacht und haben begonnen Milliardensummen in den Bereich zu investieren. Wer ist schneller?

Hat Tesla genug Luft um dauerhaft gegen die Großen zu bestehen? Oder werden ihre neuen Modelle Tesla doch noch vom Markt werfen? Das ist eine verdammt gute Frage. Auch darf man fragen, wie dieser aktuelle Erfolg von Tesla erkauft wurde. Da gibt es zum Beispiel die Kritik, dass Mitarbeiter angeblich massiv ausgebeutet werden mit drastischen Überstunden, die bis zur totalen Erschöpfung führen. Können diese Mitarbeiter von Elon Musk Mitgefühl und Unterstützung erwarten? Von einem Egomanen, der sich nur für sich selbst interessiert? Schauen Sie bitte diese Doku, die genau die von uns aufgeworfenen Aspekte beleuchtet.

Tesla Fabrik
Die Tesla-Fabrik in Kalifornien. Foto: Maurizio Pesce from Milan, Italia CC BY 2.0

7 Kommentare

7 Comments

  1. Marko

    14. Dezember 2018 13:35 at 13:35

    Das hier ist mal vollkommener Quatsch, wer sich mal anhört, was die Besitzer von 100000 EUR (!) Teslsa Autos halten bezüglich Qualität von „Ami-Autos“, der dürfte wissen, wohin die Reise geht ? 😀

  2. Marko

    14. Dezember 2018 13:44 at 13:44

    Telsa wird mir extremst hoher Wahrscheinlichkeit, so oder so übernommen. solche 100000 EUR-Kisten sind ja schön und toll, aber sowas hat mit dem Markt garantiert nichts zu tun ! Das was Tesla macht, sind „Technologieträger“.

  3. Marko

    14. Dezember 2018 14:01 at 14:01

    Und der Trend geht dahin, dass man ein Mischmasch, zwischen Benziner-Diesel in Verbund mit E-Motoren seien muss.

    Das liegt daran, dass man durch die EU seinen „CO2-Flottenverbauch“ senken muss, als Autohersteller. Gut, wenn wir uns den Amilanden, mit ihren SUVs, anschauen… 😀
    Wie hoch liegt denn deren „Co2-Flottenverbrauch“ ? Umweltschutz ? Was ist das , bei den Amis ?

  4. Zimmermann

    14. Dezember 2018 14:36 at 14:36

    Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass Daimler und Co. tatenlos zusehen werden und Tesla das Feld der Elekrtomobilität kampflos überlassen.

    Ich glaube, die lassen Tesla an dem Thema basteln und schauen wie sich das ganze entwickelt.

    Danach schlagen sie zu und räumen Tesla ab.

    • Columbo

      14. Dezember 2018 15:02 at 15:02

      Elektromobilität mit Batterien vernünftig betreiben zu wollen, ist der große Irrweg. Daimler und Co. tüfteln schon längst an Brennstoffzellen mit Wasserstoff, während Tesla und Co. in Batterien investieren. Wer wird das Rennen machen? Tesla eher nicht.

  5. Jerome Eugene

    8. Januar 2019 13:42 at 13:42

    Sie sind ja ein besonders spaßiger Vogel. Bezahlter Account von VW? Diesel ist, zumindest für PKW, Geschichte. Die Arroganz der deutschen Automobilindustrie erinnert stark an Blackberry und Nokia. Wer sich vehement einem beginnenden Trend widersetzt wird irgendwann überrollt werden. Alle namhaften deutschen Produzenten, mit Ausnahme von BMW, haben das E-Mobilität völlig verschlafen und 3 Jahre lange versucht den in den USA erstarkenden Konkurrenten zu attackieren und auf Diffamierungskampagnen gesetzt. Anstatt das Geld in PR-Agenturen, Lobbyisten und Internet Trolle zu investieren hätte man sich wohl lieber auf die Entwicklung konkurrenzfähiger Modelle konzentriert.

    Jahrelange gefälschten ADAC-Umfragen zur Beliebtheit des Golfs flogen 2014 auf, Dieselgate 2015. Volkswagen ist ein durch und durch dreckiger Konzern der mittlerweile auch dem Image Deutschlands erheblichen Schaden zugefügt hat und weiter zufügen wird.

  6. Kritisch

    8. Januar 2019 18:00 at 18:00

    Dieser Bericht ist in einem Atemzug zu nennen mit den Testberichten in, z.Bsp. AUTO MOTOR u. SPORT oder dem ADAC. Überheblich und schlicht und ergreifend höchst manipulativ! Bin ich doch froh, dass bei VW Salzgitter, bei BMW in Steyr bei MAGNA in Graz bei AUDI in Ingolstadt, etc. etc. es natürlich keine ausgebrannte, verletzte, erkrankte Mitarbeiter gibt! Ich kenne genannte Betriebe persönlich und kann nur den Kopf schütteln über dermaßen unseriöse Berichterstattung. In welchen dieser Betriebe werden Mitarbeiter nicht grundsätzlich als Arbeitskräfte behandelt und wenn sie ausfallen werden sie eben ersetzt – das gilt aber auch im Management. Wenn jemand Dank für seine Leistung über seine Dienstzeit hinaus erwartet so sollte man sich vor Augen führen, dass man eben für diese Leistung bezahlt wurde-Punkt!
    Man kann ja über Elon MUSK denken was man will, dass aber nun die ach so tolle deutsche Automobilindustrie ihm nun den Marsch blasen wird wage ich zumindest mittelfristig zu bezweifeln. Bis die dort sind wo TESLA bereits ist hat Elon vermutlich schon den übernächsten Schritt gesetzt. Nicht vergessesn sollte man dabei, dass über diesen „Prämium-Herstellern“ einmal das politische Schutzschild entfernt werden sollte um ihre Verantwortung für die bekannten Verfehlungen endlich zu übernehmen.
    @ Marko möchte ich gerne mitteilen: „Setzen sie sich einmal in einen TESLA „S“ und erleben sie das Fahrzeug im alltäglichen Betrieb über mehrere Monate und dann vergleichen sie!
    Ich für meine Person, vor wenigen Jahren noch ein überzeugter Fahrer von BENZ, BMW und VW-AUDI, werde jedenfalls keine Schraube mehr von diesen Unternehmen kaufen solange die sich ihren Kunden gegenüber nicht „gerade gemacht“ haben.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Stahlhersteller in der EU: Ab Juli droht die massive Verschärfung der Krise!

Veröffentlicht

am

Stahlhersteller in Europa ächzen eh schon seit Jahren unter der massiven Überproduktion vor allem in China. Die führte dazu, dass dortige Stahlhersteller zu Dumpingpreisen enorme Mengen ihrer Erzeugnisse auch nach Europa verkauften. Das drückte natürlich auf die Preise, und sorgte mehr und mehr für eine Verschärfung der Stahlkrise in Europa.

Werbung: Gratis in Aktien und ETFs investieren. Null-Provision, Null-Aufwand! Erhalten Sie eine Gratisaktie im Wert von bis zu 100€

Und dann kam Donald Trump. Er führte für die USA Importzölle auf Stahlerzeugnisse ein. Die logische Folge: Die Stahlproduzenten, die nun nicht mehr konkurrenzfähig in den US-Markt liefern können, suchen sich andere Absatzmärkte. Und da war natürlich vor allem Europa interessant. Aber letztes Jahr ergriff die EU Gegenmaßnahmen. Sie führte ein Kontingent ein. Demnach konnten übliche Importmengen auch weiterhin normal in die EU eingeführt werden (hier unser damaliger Kommentar zu dem Thema).

Zusatz-Importmengen werden seit letztem Sommer mit 25% Importzoll belegt. Die deutsche Wirtschaftsvereinigung Stahl hat jüngst moniert, dass die „im vergangenen Jahr auf den Weg gebrachten Schutzklauseln die Stahlindustrie in Europa bislang nicht vor massiven Handelsumlenkungen als Folge der US-Stahlzölle schützen konnten“. In 2018 seien die Stahlimporte in die EU um 11 Prozent auf ein neues Rekordniveau von 45 Millionen Tonnen gestiegen, während sie in den USA um 13 Prozent gesunken seien. Weiter im Zitat:

Hinzu kommen unzulänglich ausgestaltete Länderquoten und zahlreiche Schlupflöcher, die den beabsichtigten Schutzeffekt untergraben. Zugleich habe sich die konjunkturelle Lage in der Stahlindustrie erheblich eingetrübt. „Die europäischen Institutionen müssen nun dringend handeln, um nachhaltigen Schaden von der Stahlindustrie in Deutschland und Europa abzuwehren. Die Last des US-Protektionismus dürfe nicht auf dem Rücken der Stahlunternehmen in Europa abgeladen werden“, so Kerkhoff weiter.

Ab Juli soll das Zollkontingent für Stahlimporte in die EU um 5% erhöht werden. Stahlhersteller außerhalb der EU sollen also mehr zollfrei in die EU verkaufen dürfen als bisher. Diese zusätzliche Aufweichung der „EU-Safeguards im Stahlbereich“ sei unverantwortlich, so der Stahlverband. Durch die geplante Erhöhung der Kontingente ab Juli 2019 würde die Schutzwirkung der Maßnahmen „vollends“ verloren gehen! Ein weiterer Anstieg der Importe würde bei sinkender Nachfrage unmittelbar zu Lasten der heimischen Industrie gehen, so der Verband.

Aktuell äußert sich der Chef der Salzgitter AG ähnlich im Interview mit der WiWo. So sagt er, dass die „moderaten“ Schutzmaßnahmen der EU ihre stabilisierende Wirkung offensichtlich verfehlt hätten. Die durchschnittlichen Importe der ersten vier Monate 2019 lägen 62% über dem auch schon hohen Importvolumen von 2014. Die im globalen Stahlmarkt errichteten Handelshemmnisse hätten wie befürchtet zu einer massiven Umleitung der Warenströme (Richtung EU) geführt, so Salzgitter-Chef Heinz Jörg Fuhrmann. Die geplante Erhöhung der Importquoten dürfe es nicht geben.

Kurz-Fazit: Der Stahlhersteller in Europa, die eh schon jahrelang zu kämpfen hatten, werden nun wohl noch stärker unter dem Handelskrieg leiden. Was das für Stahlaktien bedeutet? Das überlegen Sie sich bitte selbst!

weiterlesen

Aktien

Markus Koch LIVE zum Wall Street-Start: China, Micron, Fedex

Veröffentlicht

am

Markus Koch spricht im aktuellen LIVE-Video zum Start an der Wall Street. Der Handelskrieg und der bevorstehende G20-Gipfel steht im Vordergrund. Aber er bespricht auch vor allem die FedEx-Zahlen.

weiterlesen

Aktien

Giovanni Cicivelli: Ausblick auf Dax, EURJPY, und zahlreiche Aktien

Veröffentlicht

am

An dieser Stelle zeige ich euch einen kurzen Ausblick auf mein heutiges ausführliches Video. Short-Marken für den Dax nenne ich genau so wie eine konkrete Forex-Idee. Auch gibt es heute zahlreiche Aktien-News. Wollt ihr das ausführliche Video sehen, dann meldet euch einfach hier an. Es ist kostenfrei!

weiterlesen
Bitte abonnieren Sie unseren Newsletter.


Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen