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Wirecard: Zahlungsabwicklung für Betrüger, Aktie verliert vorbörslich

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Es gibt „mal wieder“ schwere Vorwürfe gegen den Zahlungsabwickler Wirecard. Diesmal kommen sie nicht von der Financial Times, und diesmal scheint die Sachlage auch einfacher verständlich zu sein als bei den FT-Vorwürfen der letzten Monate. Fraglich scheint offenbar zu sein, ob das was Wirecard gemacht hat, auch einen Haftungsanspruch gegenüber dem Unternehmen begründen kann. War das Unternehmen „einfach nur“ ein Abwickler für Zahlungen, und mehr nicht?

Denn Wirecard hat laut Handelsblatt-Recherchen für den betrügerisch agierenden Pseudo-Broker „option888“ als Zahlungsabwickler fungiert. Auch wir hatten schon mal über die dubiosen Machenschaften von option888 berichtet. Man gaukelte Kunden vor ihr Geld in (unlängst in der EU verbotene) Binäre Optionen zu investieren. Dabei wurde den Kunden lediglich immer mehr Geld aus der Tasche gezogen, und letztlich war das Geld immer weg. Real in Tradingprodukte investiert wurde offenbar nie etwas.

Versickert sind die Kundengelder über dubiose Briefkastenfirmen in Übersee oder in Osteuropa. Und nun ist die Frage, in wie fern Zahlungsabwickler wie Wirecard oder auch Banken haftbar sind, weil sie ihre Sorgfaltspflicht verletzt haben könnten im Umgang mit ihren Kunden, in dem Fall option888. Das werden wohl Gerichte entscheiden müssen, in diesen Fällen wohl in Österreich und Deutschland. Also wird es hier keine schnelle Klärung geben, ob und wie viel Wirecard blechen muss.

Der neue Image-Schaden beziehungsweise die neue Angst vor Problemen ist aber wieder auf dem Tisch. Die Aktie fällt aktuell vorbörslich. Vorhin waren es schon -5,7%. Jetzt sind es noch -3%.

Wirecard
Foto: Wirecard AG

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Markus Koch aktuell mit Special-Video zu den stark fallenden Aktienkursen

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Zusätzlich zu seinem täglichen Video vor der Markteröffnung in New York spricht Markus Koch aktuell in einem Special LIVE Video über die stark fallenden Aktienkurse. Der Dow 30 fällt nämlich aktuell 800 Punkte. Ist das nur eine ganz normale und gesunde Korrektur?

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Markus Koch LIVE zum Handelsstart an der Wall Street

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Markus Koch berichtet im folgenden Video LIVE zum Handelsstart an der Wall Street. Neben dem Coronavirus als Grund für die fallenden Kurse nennt er auch Bernie Sanders und die viel zu große Euphorie, die in den Kursen vorhanden war.

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Korrektur voraus: Nehmen Sie kurzfristig den Fuß vom Gas! – Werbung

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Lieber Börsianer,

es liegt eine Korrektur in der Luft. Die konjunkturelle Entwicklung lässt allgemein nach. Zwar sind die wichtigen Aktienmärkte historisch betrachtet immer noch nicht übermäßig teuer. Gleichwohl sehe ich allerdings in vielen Marktnischen teils erhebliche Überbewertungen. Vor allem anerkannte Qualitätsaktien aus den Standard-Indizes wie etwa McDonald´s, Apple oder etwa Nestlé werden mittlerweile quasi pauschal und zu jeder Bewertung gekauft. Hier wirken automatische Kaufprogramme (Sparpläne) und die zunehmende Verbreitung der ETFs ungünstig. Viele Investoren differenzieren nicht mehr, sondern kaufen fast wahllos. Im Segment der Wachstums- und Techaktien erleben wir daneben gegenwärtig einen kleinen Kaufexzess. Titel wie Tesla oder Ballard Power verdoppelten sich zuletzt binnen weniger Monate. Hier überschätzen viele Anleger die kurzfristige Nachfrage nach den neuen Antrieben der Mobilität.

Im Hintergrund wühlt auch immer noch das Coronavirus. So wurden zuletzt erstmals auch Todesfälle aus Europa (Italien) gemeldet. Inzwischen wurden in Norditalien 130 Menschen positiv auf den Virus getestet. Vor diesem Hintergrund wurden nun auch die alljährlichen Karnevalsfeierlichkeiten in Venedig deutlich eingeschränkt bzw. verkürzt. Für sich allein genommen wäre die Pandemie wahrscheinlich ziemlich unbedenklich. Das Virus kann allerdings genau die Zutat sein, die uns am Ende den Börsen-Cocktail erst einmal richtig sauer macht. Mit diesem Beitrag möchte ich sowohl die Leser des RENDITE TELEGRAMM wie auch der Premium-Chancen auf ein etwas vorsichtigeres Vorgehen am Aktienmarkt einstimmen. In den nächsten Wochen werden wir nur noch…..

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