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Frankreich-Turbulenzen: Europa – Achillesferse der Finanzmärkte! Marktgeflüster (Video)

Frankreich Europa Achillesverse Finanzmärkte

Die Turbulenzen um die politische Entwicklung in Frankreich zeigen: Europa ist – erstmals seit der Eurokrise – wieder die Achillesverse der globalen Finanzmärkte! Macron dürfte bei den Neuwahlen chancenlos sein, sodass entweder Le Pen oder ein linker Block die Wahlen gewinnen wird. Das Problem: beide Lager wollen die Staatsausgaben weiter erhöhen – und damit die Verschuldung noch weiter nach oben treiben. Frankreich aber ist insgesamt stärker zum BIP verschuldet als Griechenland – daher droht eine Wiederholung dessen, was Liz Truss in Großbritannien zu Fall brachte; Die Finanzmärkte stimmen mit den Füßen ab ! Der Euro fällt, der französische Leitindex mit heftigen Abgaben seit einigen Tagen, auch der Dax im Sinkflug. Am Wochenende wollen französische Gewerkschaften streiken – es drohen Auseinandersetzungen zwischen Linken und Rechten..

Hinweise aus Video:

1. Dax-Absturz: Experte erklärt aktuelle Vorgänge

2. Europäische Aktienmärkte tief rot – Flucht in Anleihen

3. Webinar mit Andre Stagge: Aktienindizes auf Rekordhoch: Ein Grund zur Feier oder zur Sorge?
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China und Russland: Die brüchige „grenzenlose Freundschaft“

China Russland Freundschaft

Russland und China betonen immer wieder die „grenzenlose Freundschaft„. Doch diese Partnerschaft wird oft überschätzt und missverstanden. China und Russland haben unterschiedliche Vorstellungen über ihre langfristigen Ziele und kulturellen Hintergründe, die einer echten Partnerschaft entgegenstehen. Das Einzige, was sie vorübergehend eint, ist die Ablehnung ihrer derzeitigen Rolle und die Herausforderung der Dominanz der USA.

China:  Die unerschütterliche Weltanschauung – und Russland

China versteht sich traditionell als Nabel der Welt, als „Reich der Mitte“, und andere Völker hatten dem Kaiser der Welt, dem Herrscher des Drachenthrons, Tribut zu zollen. Dieses ethnozentrische Weltbild ist ein natürliches Phänomen in der frühen Entwicklung von Gesellschaften. Mit der Zeit und durch verschiedene Einflüsse entwickeln sich viele dieser Gesellschaften weiter, was zu einer veränderten Selbstwahrnehmung und einem differenzierteren Weltbild führt. In China jedoch hat sich diese Selbstwahrnehmung als Zentrum der Welt weitgehend erhalten.

Die Konfrontation mit auswärtigen Mächten im 19. Jahrhundert führte zu einem tiefen nationalen Trauma. Durch den Einsatz weniger Kanonenboote wurde die Macht des Kaisers erschüttert, was zu den „Ungleichen Verträgen“ führte. Diese Verträge zwangen China, bedeutende territoriale und wirtschaftliche Zugeständnisse an westliche Mächte zu machen. Russland war einer der Nutznießer dieser „Ungleichen Verträge“ und erlangte dadurch Gebiete nordöstlich des Amur-Flusses.

Mythos der isolierten Entwicklung

Die chinesische Erzählung, dass China sich isoliert von äußeren Einflüssen zur wirtschaftlich wichtigsten und technologisch weit entwickelten Macht entwickelt habe, ist ein Mythos. China war nie gänzlich ohne äußere Einflüsse, und diese haben zur Entwicklung des Landes maßgeblich beigetragen. Die Einigung zu einem chinesischen Reich, die Expansion und Verwaltung wären ohne die Berührung mit indo-germanischen Völkern – wie unter anderem die Yuezhi, die über die Landbrücke kamen, die später als „Seidenstraße“ bekannt wurde, nicht möglich gewesen. Diese brachten eine Revolution mit, die China selbst nicht hervorgebracht hatte: die Domestizierung des Pferdes.

Auch später waren es wissenschaftliche und technologische Entwicklungen aus dem Ausland, die China integrierte. Die jesuitischen Missionare Matteo Ricci und Adam Schall von Bell aus Köln haben beispielsweise die euklidische Mathematik beziehungsweise die moderne Astronomie in Form der Kosmologie von Tycho Brahe nach China gebracht.

Dennoch war China über lange Zeiten eine der größten, wenn nicht die größte Wirtschaftsmacht der Welt. Im Jahre 1000, als die USA noch Jahrhunderte nicht existierten, vereinten Indien und China 50,5 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung auf sich. 600 Jahre später, im Jahre 1600, nach der Entdeckung Amerikas und bei einem aufgeblühten spanischen Weltreich, lag der Anteil von China und Indien an der weltweiten Wirtschaftsleistung weiterhin bei 51,4 Prozent, wobei China allein 29 Prozent beitrug.

Sowohl 1600 als auch 600 Jahre zuvor hatte China einen höheren Anteil an der weltweiten Wirtschaftsleistung als die USA heute. Erst mit der Machtübernahme der Qing-Dynastie im Jahr 1644 änderte sich dies. Im 19. Jahrhundert, geschwächt durch Bürgerkriege und Maos Politik, fiel Chinas Anteil auf unter drei Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. Seitdem kehrt China langsam zu seiner früheren Stellung zurück und trägt derzeit etwa 18-20 Prozent zur weltweiten Wirtschaftsleistung bei. Die Sehnsucht Chinas, wieder seinen angestammten Platz einzunehmen, ist groß.

Demgegenüber war Russland von Anbeginn an Teil der abendländischen Welt. Die Kyewer Rus, die Keimzelle des heutigen Russlands, wurde von Warägern, also schwedischen „Wikingern“, gegründet. Später sah sich Russland als „Drittes Rom“, das sich im Erbe des romano-germanischen Westens versteht, als Bewahrer traditioneller abendländischer Werte und des orthodoxen Christentums sowie als Retter vor dem Faschismus. Der Abstieg Russlands nach dem Ende des Kalten Krieges verursacht einen postsowjetischen Phantomschmerz. Russland strebt danach, zu seiner alten Rolle als globaler Anführer zurückzukehren.

Russland: Juniorrolle im Schatten von China

Während beide Seiten sich als verdiente und natürliche Führungsmacht verstehen, zeigt die Realität ein deutliches Ungleichgewicht. Russland ist mittlerweile ein klarer Juniorpartner Chinas. In fast jedem industriellen Sektor und in technologischer Innovation deklassiert China Russland bei weitem. Mit einer zehnfachen Wirtschaftskraft und Bevölkerung Chinas kann Russland nur in der Zahl der Atomwaffen und der Landesfläche mithalten. Dies spiegelt sich auch in den Treffen zwischen Putin und Xi Jinping wider. Kurz vor dem Einmarsch Russlands in die Ukraine, während der Olympischen Spiele, besuchte Putin Xi Jinping in Moskau, möglicherweise auf der Suche nach Rückendeckung oder sogar Zustimmung für seine Pläne. Nach seiner Wiederwahl reiste Putin nach Peking, eine Inszenierung, die stark an eine Treuebekundung eines Vasallen zum Drachenthron erinnerte.

Die Verschiebung der Macht- und Wirtschaftsachse hin zu China zeigt sich auch in Russlands traditioneller Einflusssphäre. Im Mai 2023 richtete China einen Gipfel für zentralasiatische Staaten aus, zu dem alle Staatschefs nach Peking kamen, während Russland nicht einmal eingeladen wurde.

Auch innerhalb Russlands ist China omnipräsent: Der Yuan ist mittlerweile die wichtigste ausländische Währung, und China ist der bedeutendste Handelspartner Russlands. Russland exportiert mittlerweile 30,5 Prozent seiner Waren nach China und importiert 36 Prozent seiner Waren aus China. Im Gegensatz dazu macht der Handel Chinas mit Russland nur etwa 3,9 Prozent seines Außenhandels aus. Chinesische Produkte dominieren den russischen Markt, wie etwa fast die Hälfte aller Neuwagen, die 2023 aus China importiert wurden. Russland ist also um einiges abhängiger von China als umgekehrt.

China nutzt diese Abhängigkeit und die Schwäche Russlands aus, dessen wichtigste Exportmärkte für seine Rohstoffe in Europa weggefallen sind. Es verlangt hohe Rabatte für Öl, Gas und Kohle aus Russland, besonders deutlich bei den Verhandlungen um die Pipeline „Power to Siberia 2“, wo China einen Einkaufspreis in Höhe der subventionierten russischen Inlandspreise fordert. Während Russland dringend auf die Einnahmen angewiesen ist, kann China seine Rohstoffe auch aus anderen Quellen beziehen.

Die Schwäche Russlands weckt zudem Begehrlichkeiten, die „Ungleichen Verträge“, die nach wie vor in Kraft sind, zu revidieren. Die letztes Jahr veröffentlichte Standardkarte Chinas, die ehemaliges chinesisches Territorium im heutigen Russland beansprucht, unterstreicht diese Ambitionen. Chinas Bereitschaft, seine territorialen Ansprüche notfalls gewaltsam durchzusetzen, wird besonders im Südchinesischen Meer deutlich, wo es Ansprüche innerhalb der sogenannten Neun-Striche-Linie geltend macht.

Auch im Bereich der militärischen Zusammenarbeit zeigt sich wenig „Freundschaft“ zwischen Russland und China. Obwohl China wichtige militärische Komponenten und Ausrüstungsgegenstände an Russland liefert, geschieht dies gegen Bezahlung. Im Gegensatz dazu erhält die Ukraine westliche Ausrüstung größtenteils in Form von Hilfspaketen, für die sie nicht bezahlen muss. Für China ist der Krieg also ein Geschäft, während der Westen seine Unterstützung als Hilfe versteht.

China und Russland: Sollbruchstellen der „grenzenlosen Freundschaft“

Russland und China betonen eine „grenzenlose Freundschaft“, doch die Realität zeigt ein deutliches Ungleichgewicht und zunehmende Spannungen zwischen den beiden Ländern. China nutzt seine wirtschaftliche Überlegenheit, um Russland in Abhängigkeit zu halten, insbesondere durch Forderungen nach starken Preisnachlässen für Energieimporte und die Durchsetzung vorteilhafter Handelsbedingungen. Die Schwäche Russlands nach dem Ende des Kalten Krieges weckt in China Begehrlichkeiten, die „Ungleichen Verträge“ zu revidieren und territoriale Ansprüche zu erneuern, wie jüngst durch die Veröffentlichung einer umstrittenen Karte deutlich wurde. Besonders im Südchinesischen Meer manifestiert sich Chinas Bereitschaft, seine territorialen Ambitionen notfalls gewaltsam zu verteidigen.

Die militärische Zusammenarbeit zwischen Russland und China ist geprägt von ökonomischem Kalkül seitens Chinas, das seine Ausrüstung liefert, jedoch gegen Bezahlung. Im Gegensatz dazu erhält die Ukraine westliche Unterstützung oft als humanitäre Hilfe. Diese Dynamik verdeutlicht, dass für China der Handel und die Sicherung seiner Interessen im Vordergrund stehen, während der Westen eher auf Unterstützung und Partnerschaft setzt.

Diese Konfliktfelder zeigen, dass hinter den Kulissen der öffentlichen Betonung der Freundschaft zwischen Russland und China tiefgreifende geopolitische und wirtschaftliche Interessen stehen, die zunehmend für Spannungen sorgen und sich die Sollbruchstellen abzeichnen. China wird die „Freundschaft“ beenden, wenn es die Chance sieht, seinen historischen Anspruch auf die globale Vormachtstellung wieder einzunehmen.

Russland hat sich strategisch schon jetzt ins Abseits manövriert, und sein weiterer Abstieg ist vorprogrammiert. Derweil bleibt Russland nur noch die Rolle als abhängiger Juniorpartner.

3 zu 1 für die Bären?

Zeigen die US-Indizes weiter Stärke, dafür der Dax weiter Schwäche? Hier mein Video mit denkbaren Szenarien.

Risikohinweis: Der Handel mit Wertpapieren und Finanzinstrumenten kann Ihr Kapital erheblichen Risiken aussetzen, unter Umständen auch über das eingesetzte Kapital hinaus. Trading ist nicht für jeden geeignet. Vergangene Performance ist keine Garantie für zukünftige Performance. Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

US-Verbrauchervertrauen schwach – hohe Preise, schwächere Einkommen

US-Verbrauchervertrauen Juni 24

Das US-Verbrauchervertrauen der Uni Michigan (1. Veröffentlichung für Juni), das stark beachtet wird vor allem wegen der Erwartungen der Konsumenten zur Inflation, ist mit 65,6 Punkten deutlich schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 72,1; Vormonat war 69,1).

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 62,5 (Prognose war 71,0; Vormonat war 69,9)

Die Konsumentenerwartung liegt bei 67,6 (Vormonat war 68,8)

Erwartungen zur Inflation:
1 Jahr: Von 3,3% jetzt auf 3,3%
5 Jahre: Von 3,0% nun auf 3,1%.

Dazu schreibt Joanne Hsu, die die Umfrage verantwortet:

„Consumer sentiment was little changed in June; this month’s reading was a statistically insignificant 3.5 index points below May and within the margin of error. Sentiment is currently about 31% above the trough seen in June 2022 amid the escalation in inflation. Assessments of personal finances dipped, due to modestly rising concerns over high prices as well as weakening incomes. Overall, consumers perceive few changes in the economy from May.

Year-ahead inflation expectations were unchanged this month at 3.3%, above the 2.3-3.0% range seen in the two years prior to the pandemic. Long-run inflation expectations inched up from 3.0% last month to 3.1% this month; the June reading should be interpreted as essentially unchanged from May. Long-run inflation expectations have been remarkably stable over the last three years but remain elevated relative to the 2.2-2.6% range seen in the two years pre-pandemic.“

Dollar mit kräftiger Rally – ziehen sich Profi-Bullen zurück?

Vor allem seit letzter Woche Freitag ist der US-Dollar hochgesprungen aufgrund von starken Konjunkturdaten in den USA. Dann kamen die hawkischen Aussagen der Federal Reserve in dieser Woche, wo man seltener als bislang gedacht die Zinsen in 2024 senken will. Und oben drauf kommt diese Woche noch die politische Unruhe in Frankreich, was Europa und damit den Euro schwächt. Alles dies sind bullische Faktoren für den Dollar. Rennt er weiter bergauf, oder beenden Profi-Trader die Euphorie?

Während der Dollar auf dem besten Weg ist, seine besten wöchentlichen Zuwächse seit Februar zu erreichen, unterstützt durch eine von der Welt abweichende Zinserhöhungspolitik der Federal Reserve, setzen Devisenhändler laut Bloomberg darauf, dass der US-Renditevorteil nicht von Dauer sein wird. Heute Abend wird die US-Terminmarktaufsicht Commodity Futures Trading Commission neue Daten für den Zeitraum bis Dienstag vorlegen, aus denen hervorgehen wird, ob die Spekulanten, die Anfang Juni sechs Wochen in Folge ihre Long-Positionen im Dollar reduziert hatten, diese Haltung im Vorfeld der jüngsten Fed-Sitzung und einer kritischen Messung der Verbraucherinflation beibehalten haben. Dieser Bericht bezieht sich auf die Woche bis Dienstag, den 11. Juni.

Fed-Vertreter signalisierten am Mittwoch, dass in diesem Jahr nur eine Zinssenkung ansteht, und der Vorsitzende Jerome Powell sagte, dass die Zentralbank weitere Beweise dafür sehen muss, dass sich die Inflation ihrem Ziel von 2 % nähert, bevor sie mit einer Lockerung der Politik beginnt. Die Ankündigung erfolgte, nachdem der Bericht über den Verbraucherpreisindex schwächer als erwartet ausgefallen war, was die Händler dazu veranlasste, die Wetten auf eine Zinssenkung bereits im September zu erhöhen.

Grafik zeigt Dollar-Wetten von Profi-Spekulanten

Selbst nach den Marktturbulenzen ist der Dollar auf dem besten Weg, die vierte Woche in Folge zuzulegen – die längste Zeitspanne seit Februar – und er wird nur knapp unter seinem bisherigen Jahreshoch gehandelt. Die jüngsten ersten Zinssenkungsschritte von zwei der wichtigsten Partner der Fed – der Europäischen Zentralbank und der Bank of Canada – haben den Dollar weiter unterstützt.

Der Dollar wird weiterhin davon profitieren, dass die Fed die Zinssenkungen im Vergleich zu anderen Zentralbanken hinauszögert, aber er könnte seinen Zenit erreicht haben“, schreiben die Analysten von JPMorgan Asset Management in ihrem Halbjahresausblick 2024. „Wir könnten den Höhepunkt des Optimismus in Bezug auf die US-Wirtschaft und den Höhepunkt des Pessimismus in Bezug auf den Rest der Welt überschritten haben“, schreiben sie. „Die Stabilisierung der Zinsdifferenzen und die Verringerung der Wachstumsdifferenzen könnten den Dollar eindämmen, so dass er noch länger stark bleibt – aber nicht stärker wird.“

Nichtkommerzielle Händler – eine Gruppe, zu der Vermögensverwalter, Hedge-Fonds und andere spekulative Marktteilnehmer gehören – haben ihre Long-Dollar-Wetten seit dem kurzfristigen Höhepunkt der Hausse im April um mehr als zwei Drittel reduziert. Sie halten jetzt etwa 10,6 Milliarden Dollar an Wetten auf einen Anstieg des Dollar, so wenig wie seit Mitte März nicht mehr. „Der Renditevorteil des Dollars hat seinen Höhepunkt erreicht“, was die Stimmung für die Währung belasten dürfte, sagte Shaun Osborne, Leiter der Devisenstrategie bei der Scotiabank. Aber „die Märkte müssen das Vertrauen gewinnen, dass die Fed eine Lockerung vornimmt“.

Chart zeigt den Verlauf im Dollar-Index seit Jahresanfang Dieser DXY Chart zeigt den Verlauf im Dollar-Index seit Jahresanfang.

FMW/Bloomberg

Wie China sich Russland als Rohstoffquelle zurechtlegt

Ob Holz, Gas, Öl, Metalle oder auch Getreide, all das kann der nördliche Nachbar Russland reichlich liefern. Für China ist das ein Reservoir, dass es zu nutzen gilt. Chinesische Vertreter machen daraus kein Hehl und erklären, dass die Zeichen auf eine wachsende Nachfrage nach russischen Energieressourcen und natürlichen Rohstoffen stehen.

China ist Ölkunde Nummer 1 in Russland

„Jetzt kann die Nachfrage chinesischer Unternehmen nach russischen Energieressourcen nur noch steigen“, sagte He Zhenwei, Leiter der Chinese Overseas Enterprise Development Association (CODA) gegenüber russischen Medien im Juni. Zugleich wies er darauf hin, dass China die Importe von russischem Gas, Öl und anderen natürlichen Ressourcen nun weiter erhöhe. Demnach importierte China nach Angaben der Zollbehörde von Januar bis April 2024 aus Russland 37,78 Millionen Tonnen Öl im Wert von 22,16 Milliarden US-Dollar, und behauptete damit seine Führungsposition unter anderen Ländern.

Russland sei seit vielen Jahren in Folge ein wichtiger Rohöl-Lieferant für China, und habe im letzten Jahr laut offizieller Statistik 107 Millionen Tonnen Öl und somit 24 Prozent mehr als 2022 geliefert, sagte der chinesische Botschafter in Russland, Zhang Hanhui, in einem Interview mit der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti im Mai. Auch er sprach davon, dass China und Russland den Handel mit Rohöl und anderen Energieressourcen ausbauen wollen.

Botschafter Hanhui sieht in der Energiezusammenarbeit der beiden Länder mit Blick auf die Marktnachfrage umfangreiche Perspektiven. „Ich bin zuversichtlich, dass China und Russland mit gemeinsamen Anstrengungen weiterhin eine gesunde und stabile Entwicklung des Handels mit Rohöl und anderen Energieressourcen aufrechterhalten werden. Angesichts der Schwankungen auf dem globalen Energiemarkt hat China immer einen positiven Beitrag zur Unterstützung der globalen Energiesicherheit geleistet“, stellte der Botschafter heraus und ergänzte: „Gleichzeitig lehnt China einseitige Sanktionen und Eingriffe Dritter in den Energiehandel konsequent ab.“

Das Eismeer verheißt Rohstoffnachschub nach Bedarf

Das erklärt auch, wieso China sich um westliche Sanktionen gegen russische LNG-Projekte nicht kümmert und maßgeblich daran beteiligt ist, dass Novatek seine LNG-Großprojekte im hohen Norden des Landes umsetzt. Bereits in die Errichtung des Werkes zur Gasverflüssigung Yamal LNG auf der nordsibirischen Yamal-Halbinsel ist viel chinesisches Geld geflossen. Beim zweiten Gasverflüssigungswerk Arctic LNG 2 gegenüber auf der Halbinsel Gydan hilft China mit Technik aus, damit Novatek der strategischen Aufgabe beim LNG-Ausbau in Russland nachkommen kann.

In China laufen offenbar Abwägungen, welches Großprojekt in Russland sich mehr auszahlt, da es gilt, finanzielle Ressourcen effizient einzusetzen. Der Anschluss an die west- und nordsibirischen Gasfelder über Kraft Sibiriens 2 scheint eine lukrative Option zu bieten. Doch die Seidenstraße im Eismeer verheißt nicht nur LNG-Lieferungen nach Bedarf, sondern auch die Verschiffung sämtlicher Rohstoffe wie etwa Kupfer oder Nickel. Schließlich ist Russland durch Sanktionen beim Absatz von Buntmetallen wie Aluminium, Nickel und Kupfer in der Klemme. Das verheißt China gute Margen zwischen Ein- und Ausfuhr und den Ausbau der Vormachtstellung auf dem Weltmarkt. Gerade Kupfer rechnet sich. Das rotbraune Gold der Energiewende hat Konjunktur.

Kurs auf Nord-Ost liegt an

Hinzu kommt, dass die Länge der Nordmeerroute von der Kara-Gate-Straße im Westen bis zur Bucht Prowidenija im Osten des Landes 5600 km beträgt und fast zweimal kürzer als andere Seerouten von Europa nach Fernost ist. Die Schiffbarkeit ist jedoch durch die Notwendigkeit von Eisbrechern begrenzt. Im Rahmen von Präsident Wladimir Putins Besuch in China im Mai einigte sich Rosatom mit dem chinesischen Verkehrsministerium, eine gemeinsame Kommission einzurichten, um die Schiffsroute im russischen Eismeer weiter zu entwickeln.

„Im Jahr 2023 belief sich der Warentransport entlang der Nordmeerroute zwischen Russland und China auf 2 Millionen Tonnen. Wir sehen das Potenzial, diese Zahl bis 2030 um mehr als das Zwanzigfache auf 50 Millionen Tonnen im Jahr zu steigern“, erklärte Generaldirektor von Rosatom Alexej Lichatschew. Auch für Putin ist die Seidenstraße im russischen Eismeer ein Prestigeprojekt. Auf der Pressekonferenz zu seinem China-Besuch auf die Frage zum Stand von Kraft Sibiriens 2 erklärte er, dass alles bereit sei, und wies explizit auf die Nordmeerroute hin. „Experten müssen entscheiden, wie am besten vorzugehen ist.“

Mit Getreide sichert China Lebensgrundlage ab

Auf dem Landweg wird lasterweise Holz aus der Taiga nach China verfrachtet. Nun sei geplant, Lieferungen von russischem Getreide zu erhöhen, erklärte Botschafter Hanhui gegenüber RIA Novosti im Juni. Die Investmentgesellschaft China Chengtong International Investment und die russische Unternehmensgruppe Neuer Land-Getreidekorridor hätten zum Transport von Getreide, Ölsaaten und anderen Nutzpflanzen eine Rahmenvereinbarung über strategische Zusammenarbeit unterzeichnet.

„Derzeit setzen beide Seiten diese Vereinbarung aktiv um. Die Unternehmen hoffen, dass die zuständigen Abteilungen beider Seiten ihre Maßnahmen koordinieren, um Probleme wie Zollabfertigung, Zahlungs- und Abrechnungsunterbrechungen und andere zu lösen, die Effizienz des Getreidetransports zu steigern und den Lieferumfang zu erhöhen“, erläuterte der Botschafter. Der Transportkorridor wird vom Ural über Sibirien und den Fernen Osten nach China eingerichtet.

Der Liefervertrag zwischen dem Produktions- und Exportunternehmen EPT, das zur Unternehmensgruppe Neuer Land-Getreidekorridor gehört, und dem chinesischen Staatskonzern China Chengtong sieht vor, jährlich 70 Millionen Tonnen Agrarpflanzen nach China zu liefern. Das soll die Ernährungssicherheit der beiden Länder gewährleisten und den bilateralen Handelsumsatz steigern. Wie beim LNG, wird China für den Nachschub von Landtechnik sorgen, um den Erntebetrieb sicherzustellen. Die wirtschaftliche Verzahnung der Länder schreitet voran, bei der China die Margen zwischen Rohstoffeinfuhr und Ausfuhr auf dem Weltmarkt nutzt, und sich für den inländischen Bedarf günstig absichert.

Dax-Absturz: Experte erklärt aktuelle Vorgänge

Der Dax schmiert gerade richtig kräftig ab, gestern mit -1,6 %, heute erneut mit -1,5 % auf 18.029 Punkte. Was ist hier los? Die US Big Tech-Aktien lassen doch S&P 500 und Nasdaq glänzen, warum laufen die Deutschen nicht mit nach oben, wie sonst üblich? Der Börsenexperte Andre Stagge erläutert in diesem Video zwei Gründe, warum der Dax derzeit so schlecht performt.

Dax-Absturz: Frankreich sorgt für Unsicherheit

Politische Börsen haben kurze Beine? Diesmal nicht? In Frankreich steigt nach der EU-Wahl und vor den von Präsident Macron angesetzten Neuwahlen die politische Unsicherheit deutlich, daher stürzt vor allem der französische Aktienmarkt ab, und der Dax als Nachbar gleich mit. Denn die Unsicherheit für Ganz Europa nimmt zu, wenn Frankreich wackelt (hier dazu das heutige Video von Markus Fugmann). Die Renditen für französische Staatsanleihen steigen, während die deutschen fallen. Andre Stagge zeigt die in dieser Woche massiv auftretende Ausweitung der Spanne zwischen deutschen und französischen Anleiherenditen, worauf vor allem Profianleger sehr genau achten. Dies solle man weiterhin im Blick behalten, so sein Rat. Wir haben es hier illustriert – man erkennt die negative Korrelation: Der Dax (orange) fällt, während der Rendite-Spread (blau) zuletzt massiv anstieg. Wo also das Risiko französischer gegenüber deutschen Staatsanleihen massiv zunimmt, krieg der Aktienmarkt (unter anderem der Dax) wacklige Beine.

Chart vergleicht Dax-Verlauf mit Rendite-Spread zwischen französischen und deutschen Staatsanleihen

EZB

Die EZB könne nach dem Start des Zinssenkungszyklus jetzt eigentlich nur noch verlieren. Wenn höhere Inflationsdaten gemeldet werden, habe die EZB ein Problem, so Andre Stagge. Die Phantasie für Zinssenkungen sei schon im Markt eingepreist. Stagge blickt neben dem schwächelnden Dax auch auf einen möglicherweise weiter fallenden Euro.

Europäische Aktienmärkte tief rot – Flucht in Anleihen

Europäische Aktienmärkte steuern auf die schlechteste Woche seit Januar zu, nachdem die politischen Unsicherheiten in Europa im Zuge der Europawahl zugenommen haben. Dabei steht vor allem die Neuwahl in Frankreich im Fokus, bei der die Rassemblement National von Marine Le Pen der Anwärter für den Sieg ist. Der Deutsche Aktienindex (Dax) steuert auf die Marke von 18.000 Punkten zu und liegt auf Wochensicht aktuell rund 2,6% im Minus. Der breitgefasste Stoxx 600 Index schwächte sich um 0,5 % ab und weitete seine Verluste seit Montag auf 1,9 % aus. Der französische CAC 40-Index notiert im heutigen schon fast 2 % tiefer, belastet von Bankaktien wie BNP Paribas SA und Societe Generale SA. Die anderen europäischen Aktienmärkte handeln ebenfalls tiefer. Der Euro fiel gegenüber dem Dollar auf den niedrigsten Stand seit April. Aber auch an den Anleihemärkten geht es heiß her, da die Anleger in Anleihen flüchten.

Politische Unsicherheit: Aktienmärkte brechen ein

Wie Bloomberg berichtet, sind es sind vor allem die wachsenden Sorgen über politische Unruhen in Frankreich, die Anleger in Anleihen flüchten lassen, während die europäischen Aktienmärkte absacken.

Im Gegensatz zu den europäischen Aktienmärkten ist der Verkaufsdruck im S&P 500 gering, nachdem der Leitindex in dieser Woche vier Rekordhöhen erreicht hat. Ein Dollar-Indikator stieg gegenüber den wichtigsten globalen Währungen, während die Renditen von US-Staatsanleihen kaum verändert waren, nachdem sie in der vorangegangenen Sitzung gefallen waren.

Die europäischen Aktienmärkte sind zunehmend beunruhigt, nachdem der französische Präsident Emmanuel Macron nach der Niederlage seiner Partei bei den Wahlen zum Europäischen Parlament eine vorgezogene Parlamentswahl angekündigt hat. Die Anleger befürchten, dass ein Sieg der rechtsgerichteten Rassemblement National von Marine Le Pen, die in den Umfragen mit großem Vorsprung führt, zu einer lockeren Finanzpolitik führen wird.

Die Ungewissheit hat den Aufschlag, den Frankreich für seine Schulden im Vergleich zu Deutschland zahlt, in dieser Woche in die Höhe schnellen lassen und hat damit den größten Anstieg seit der europäischen Schuldenkrise im Jahr 2011 ausgelöst.

„Es ist schwer, die Parallelen zwischen unserer aktuellen Situation und der Zeit der Staatsschuldenkrise zu ignorieren, da es den bekannten Fokus auf Wahlergebnisse, Spreads von Staatsanleihen und Schuldentragfähigkeit gibt“, sagte Jim Reid, Analyst bei der Deutschen Bank AG. Das ist „gekoppelt mit keinem offensichtlichen Zeichen, wohin die Dinge als nächstes gehen“.

Anleihen: Rendite-Spreads auf 7-Jahres-Hoch

Nachdem die Sorge um die politische Stabilität in Frankreich den Risikoaufschlag Pariser Staatspapiere gegenüber deutschen Bundesanleihen auf ein Sieben-Jahres-Hoch getrieben hat, schaltet Europas Rentenmarkt am Freitag zumindest kurzfristig in den Erholungsmodus. Zehnjährige Bund rentieren am Vormittag 11 Basispunkte niedriger bei 2,37%. Bei den Pendants aus Frankreich sinkt die Rendite zeitweise um 5 Basispunkte auf 3,11% – aktuell sind es aber wieder 3,17%. Der Kursinbruch der europäischen Aktienmärkte setzt sich indessen fort.

Für Verkaufsdruck gegenüber OAT-Anleihen hatte in dieser Woche die Befürchtung gesorgt, dass Marine Le Pens rechte Partei Rassemblement National (RN) im Falle eines Sieges bei den bevorstehenden Wahlen eine lockerere Finanzpolitik fahren wird. Der Renditespread zwischen den 10-jährigen Anleihen Frankreichs und Deutschlands weitete sich am Donnerstag auf 70 Basispunkte aus, den höchsten Stand seit 2017.

Wahlsorgen in Frankreich: Aktienmärkte brechen ein - Flucht in Anleihen
Wahlangst: Größter Renditeaufschlag Frankreichs gegenüber Deutschland seit 2011

Politische Unruhen in Frankreich

Eine Umfrage von Elabe für die Tageszeitung Les Echos hatte ergeben, dass die Zustimmungsrate für Präsident Emmanuel Macron auf den niedrigsten Stand seit 2018 gesunken ist. Die Risikoprämie, die Anleger bei französischen Staatspapieren fordern, nahm Kurs auf die größte Ausweitung seit der europäischen Staatsschuldenkrise im Jahr 2011.

Am Terminmarkt wetteten Händler auf eine Fortsetzung der Talfahrt. Eurex-Daten zufolge hielten sie die höchsten 10-Jahres-Futures-Positionen seit mindestens einem Jahr, was — zusammen mit der Marktaktivität — auf eine Zunahme der Short-Positionen hindeutete.

Anleihen steigen, während Renditen fallen - Le Pen und die Frankreich-Sorgen
Die Positionierung in französischen Anleihe-Futures stieg diese Woche stark an

Die linken Parteien Frankreichs haben am Donnerstagabend ein Bündnis geschlossen, um bei den bevorstehenden Parlamentswahlen gemeinsam anzutreten. Umfragen zeigen, dass sie den zweitgrößten Block hinter Le Pens RN gewinnen könnten.

Der französische Präsident hat am Sonntag die Anleger verunsichert, als er nach der schweren Niederlage seiner Partei bei den Europawahlen vorgezogene Neuwahlen ankündigte. Umfragen zeigen, dass die RN, die sich für Maßnahmen wie die Senkung der Mehrwertsteuer und die Herabsetzung des Rentenalters einsetzt, vor dem ersten Wahlgang am 30. Juni deutlich in Führung liegt.

Neuwahlen in Frankreich

„Ein Sieg der Rassemblement National von Marine Le Pen könnte zu Bedenken auf dem Markt hinsichtlich der Haushaltsdisziplin und zu einer Pattsituation mit der Europäischen Kommission führen”, sagte HSBC-Zinssatzstratege Chris Attfield.

Für diese Wahl hat die RN noch keine detaillierten Vorschläge vorgelegt. Le Pens Pläne für den Präsidentschaftswahlkampf 2022 würden laut einer Analyse des Institut Montaigne, einer unabhängigen Denkfabrik, die Macron nahesteht, 120 Milliarden Euro pro Jahr gekostet und das Defizit des Landes um 100 Milliarden Euro pro Jahr erhöht haben.

Finanzminister Bruno Le Maire warnte indessen, dass ein Sieg eines neuen Linksbündnisses bei den bevorstehenden Wahlen zum Austritt des Landes aus der Europäischen Union führen würde. Dazu ein kurzer Bloomberg-Bericht:

S&P Global Ratings hat im vergangenen Monat die Kreditwürdigkeit Frankreichs herabgestuft und prognostiziert, dass das Haushaltsdefizit bis 2027 über der 3%-Marke bleiben wird. Moody’s erklärte am Montag, die vorgezogenen Wahlen gefährdeten die Pläne zur Schließung der Haushaltslöcher.

FMW/Bloomberg