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US-Quartalssaison: Negativtrend wird sich fortsetzen, am Freitag Großkampftag der Banken

Die Saison für Quartalszahlen geht los. Nachdem Alcoa wie üblich als erster großer Konzern startete, und herbe enttäuschte, beginnt das ständig wiederkehrende Spiel. Die Erwartungen werden bei…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die Saison für Quartalszahlen geht los. Nachdem Alcoa wie üblich als erster großer Konzern startete, und herbe enttäuschte, beginnt das ständig wiederkehrende Spiel. Die Erwartungen werden bei schlechten Zahlen im Vorwege so weit abgesenkt, dass man bei Verkündung der Zahlen gar nicht enttäuschen kann. Aufgrund dieses Effekts und den meistens verkündeten Daten „über den Erwartungen“, ist der Masse der Anleger wohl kaum aufgefallen, dass die Quartalsergebnisse der S&P 500-Unternehmen bereits seit fünf nacheinander folgenden Quartalen rückläufig sind, wie diese Grafik von FactSet zeigt. Für das jetzt anstehende 3. Quartal steht der 6. Rückgang in Folge an.

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Grafik: FactSet

Für rückläufige Zahlen verweisen die meisten Konzerne auf den starken Dollar als Grund, an Platz 2 folgen die (lästigen?) höheren Löhne. Die von Analysten erwarteten Quartalsergebnisse sollen im Schnitt zum Vorquartal um 2,9% rückläufig sein. 70% von 114 Unternehmen aus dem S&P 500 haben rückläufige Erwartungen gemeldet.

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Grafik: FactSet

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Grafik: FactSet

Wie man aus diesen beiden Grafiken sehen kann: Das Gewinnwachstum wird in den Dienstleistungsbereichen stattfinden. In der Industrie ist es leicht rückläufig, im Energiesektor wie zu erwarten extrem rückläufig. Ähnlich sieht es bei den Umsätzen aus. Dienstleistungen steigen, Industrie fast unverändert, Energie stark im Minus. Hier ein kurzer Ausblick, was die nächsten Tage in den USA an wichtigen Terminen ansteht. Am Freitag ist Großkampftag für die US-Großbanken.

14. Oktober
Citigroup
JP Morgan
Wells Fargo

17. Oktober
Bank of America
Netflix

18. Oktober
Goldman Sachs
Intel

19. Oktober
Morgan Stanley

20. Oktober
Amazon
Microsoft

21. Oktober
General Electric

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    SMArtTrader

    12. Oktober 2016 14:10 at 14:10

    Gibt’s eigentlich irgendwo einen Chart, der den Kursverlauf des S&P500 z.B. zeigt, bei dem die Aktienrückkäufe herausgerechnet sind?

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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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Aktien

Anleger warten ungeduldig auf den Volks-Tesla – Werbung

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Lieber Börsianer,

vorgestern hatte Elon Musk im Rahmen einer weithin beachteten Präsentation (Battery Day) die neue Tesla-Batterie des Modells 4680 vorgestellt. Die Ingenieure waren begeistert von der neuen Rundzelle. Die Investoren hingegen waren eher ernüchtert und schickten die Aktie nach der Präsentation erst einmal südwärts.

Wer hat nun Recht, die Ingenieure oder die Investoren?

Ich meine, die Ingenieure. Denn die neue Batterie wird den Tesla-Autos eine um 16 % verbesserte Reichweite verschaffen und dies bei verringerten Produktionskosten (-14 %). Damit rückt der sogenannte Volks-Tesla in greifbare Nähe. Vor Steuern soll dieses E-Auto nicht mehr als 25.000 USD kosten und soll damit für breite Schichten erschwinglich sein.

Dabei wird der US-Autobauer den Anteil des Siliziums im Batteriekern weiter senken und durch billigeres Graphit ersetzen. Gleichzeitig werden die Batteriespeicher der neuen Generation weniger Kobalt enthalten und stattdessen mehr Nickel. Besonders unter Umweltaktivisten ist Kobalt aufgrund seines wenig umweltverträglichen Abbaus umstritten. Also von der Technikseite nur gute Nachrichten für Tesla und die Branche der E-Mobilität.

Tesla braucht noch Zeit

Warum war die Investorenseite dann enttäuscht? Nun, Elon Musk hatte keine Revolution verkündet. Der Fortschritt ist beträchtlich, aber er braucht Zeit. So wird der eingangs angesprochene Volks-Tesla erst in knapp 3 Jahren das Licht des Marktes erblicken. Vor allem die Umstellung des Produktionsprozesses der Akku-Batterien wird viele Monate in Anspruch nehmen. Derzeit arbeiten die Batteriehersteller in China und Japan, wie etwa Panasonic oder CATL, unter Volllast. Jetzt schon ist absehbar, dass dem Markt im kommenden Jahr erschwingliche Batterien fehlen werden. So haftet der neuen Tesla-Batterie zunächst etwas Theoretisches an.

Tech-Investoren sind heuer – zumindest nach dem März-Tief – bekanntlich sehr verwöhnt worden. Es war praktisch unmöglich für uns, Kursraketen zu vermeiden. Das haben wir sehr angenehm auch im NextGeneration-Depot der Premium-Chancen gespürt. Mit Titeln wie Zur Rose, Apple, Tomra oder auch…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Aktienmärkte: „Zeit, dass etwas Luft aus der Blase entweicht“

Markus Fugmann

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Es sei nun Zeit, dass etwas Luft aus der Blase der Aktienmärkte entweicht, sagt der Vermögensverwalter Hendrik Leber in einem Interview von money.de. Das einzige, was derzeit positiv sei, so Leber, sei, dass es genug Geld gäbe.

Ansonsten aber dominieren laut Leber schlechte Nachrichten für die Aktienmärkte:

  • die Unsicherheit vor der US-Wahl (Trump hat auf der Pressekonferenz gestern Nacht erneut offen gelassen, ob er das Ergebnis der Wahl akzeptieren wird)
  • der Stimulus durch die US-Politik kommt nicht mehr vor der Wahl
  • bei vielen Aktien wie etwa Tesla seien die Bewertungen viel zu hoch – ein Zeichen für eine Blase wie im Jahr 200

Hendrik Leber hält daher erst einmal sein Pulver trocken und wartet ab. Aber eine optimistische Botschaft für die Aktienmärkte hat der Vermögensverwalter dann doch: er glaubt, dass schon Ende des Jahres der Impfstoff kommen werde und sich damit das Corona-Problem erldigt habe (was wir jedoch für extrem unwahrscheinlich halten):

Die Aktienmärkte mit Anzeichen einer Blase

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