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Aktien: die monetären Ampeln stehen auf grün – aber es gibt keinen Weg zurück

„Die monetären Ampeln stehen auf grün“ – das sagt der Vermögensverwalter Jens Erhardt. Der Einbruch der Aktien Ende 2018 an der Wall Street sei bedingt gewesen durch die rote Ampel der Fed (Zinsanhebung, Bilanzreduierung auf Autopilot). Aber ab Januar 2019 habe Jerome Powell dann umgesteuert, daher sie die Entwicklung der Aktien im Jahr 2019 keine große Überraschung. Und: wenn die Aktien bis Oktober gut gelaufen sei, dann sei die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch das Restjahr gut laufe, so Erhardt unter Verweis auf Entwicklungen in der Vergangenheit.

Gleichwohl sieht auch Jens Erhardt noch einige Risiken – so etwa Zölle gegen EU-Autos durch US-Präsident Trump. Vor allem Mario Draghi habe die Märkte auf „Droge“ gesetzt, und solange diese Droge verabreicht werde, dürfte der von den Pessimisten erwartete Crash ausbleiben.

Aber auf Dauer gebe es eben auch keinen „free lunch“, so Jens Erhardt – irgendwann komme die Rechnung, auch wenn es länger dauern könne, als man denkt. Auf dem von Mario Draghi eingeschlagenen Weg gebe es kein Zurück mehr:

 

Aktien sind in 2019 gut gelaufen

Foto: Deutsche Börse AG

 



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2 Kommentare

  1. Fazit von Erhardt:Wenn die Börsen von Januar bis Oktober künstlich auf noch nie erreichte Hochs getrieben
    werden,dann geht es auch bis Ende Jahr weiter, trotz allen Problemen, die er übrigens auch sieht.Er ist immer nur bullisch, darum braucht es keine Vermögensverwalter mehr die nur Kosten verursachen.Wenn man immer bullisch ist kann man auch ETF\s kaufen, was Viele schon bemerkt haben.

  2. @Shorti, genauso ist es. Der Herr Erhardt MUSS sich für steigende Kurse einsetzen weil er sonst sein eigenes Geschäft sabotieren würde. Soclhe Vermögensverwalter zuzuhören oder was von denen zu lesen habe ich mir schon vor Jahren abgewöhnt.Es ist immer die selbe Leier. kann man sich wirklich sparen.

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