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Aktien

Aktien steigen immer weiter und weiter? US-Rendite bei nächster Krise auf 0%?

Redaktion

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Der globale Aktienmarkt wird immer weiter und weiter und weiter steigen? Die Notenbanken drucken immer mehr Geld und pumpen es in die Märkte. Die Zinsen müssen langfristig gesehen möglichst auf Null gehalten werden, weil der globale Schuldenberg immer weiter wächst, und nur bei fast 0% Zinsen noch Zinszahlungen von staatlichen Schuldnern zu stemmen sind. Irgendwann werden neben Japan auch in Europa und den USA die Notenbanken anfangen Aktien aufzukaufen (was die SNB schon macht), denn das ganze System ist auf Expansion ausgelegt, und muss immer weiter wachsen.

Zwar werde es kurzfristig auch steigende Zinsen zum Beispiel in den USA geben, aber bei der nächsten Krise werde die Rendite für zehnjährige US-Staatsanleihen auf 0 sinken. Diese Thesen stellen nicht wir auf, sondern der durchaus umstrittene Journalist und Portalbetreiber Michael Mross. An dieser Stelle möchten wir ganz klar sagen, dass wir mit vielen Äußerungen, die man abseits des Themas Geld und Börse von Mross zu hören bekommt, definitiv nicht übereinstimmen, und diese auch nicht unterstützen möchten.

Aber im folgenden aktuellen Video des YouTube-Channels „Money.de“ spricht Mross einige finanzpolitische Zusammenhänge an, die es wert sind sich anzuhören. Auch hier muss man nicht einer Meinung mit Mross sein – aber es lohnt sich durchaus zuzuhören, um in Sachen „Gesamtblick auf die Finanzmärkte“ seinen eigenen Horizont zu erweitern. Man muss nicht Mross´ Meinung teilen, aber man kann seine Argumente zur Kenntnis nehmen, und sich seine eigene Meinung bilden.


New Yorker Börse NYSE.

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    tm

    7. August 2018 18:05 at 18:05

    „der globale Schuldenberg immer weiter wächst“

    Nominal ja, im Verhältnis zum BIP nicht. Die globale Schuldenquote ist seit dem Hoch um rund fünf Prozentpunkte gefallen. Allerdings gilt dies nicht einheitlich weltweit. Während die Schuldenquoten in den wohlhabenden Ländern eher sinken, steigen sie in den ärmeren Ländern – möglicherweise auch durch Wechselkurseffekte – deutlich an.

  2. Avatar

    Günter Mertens

    7. August 2018 19:22 at 19:22

    Alle Achtung liebe Redaktion,
    dass Ihr diesen Beitrag hier hier bringt. Ich bewundere Euren Mut!
    In der Sache interessante Meinungen werden mal wieder auf dieser Seite aufgenomme,
    abseits von idiologischen Lagern und – vielleicht konträr – zu gerade populären Strömungen.
    Nur weiter so.
    LG
    Günter Mertens

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    Hesterberg

    7. August 2018 21:28 at 21:28

    Selten gibt es Börsenkommentare, denen ich so voll und ganz zustimmen kann, wie dem hier gezeigten von Michael Mross. Genauso sieht die Realität nun einmal aus. Warren Buffet hat diesen Realitätssinn gleichermaßen.

    Herrn Fugmanns Kommentare sind ja sehr interessant und unterhaltsam, aber bei ihm geht es doch seit Jahren mehr oder weniger immer nur um neue Munition für das Bärenlager. Hunderte seiner Jünger werden hier in den vergangenen Jahren sehr viel Geld verloren haben und sie haben sogar oft noch einen großen Zeitaufwand dafür investiert, es zu verlieren. Lieber Herr Fugmann, bei allem Respekt, aber Sie tragen für diese Schicksale eine gewisse Verantwortung!

    Ich habe jahrzehntelange Erfahrung auch als Shortseller. Zumeist ist es ein sinnloser und nervenaufreibender Zeitvertreib auf fallende Kurse zu spekulieren! Wenn es wirklich wieder zu einem großen Crash kommen sollte – wovon ich ausgehe – ist es, wie es immer ist: Über 99% der Shortseller machen viel zu früh Kasse und ihre Gewinne können nur einen Bruchteil der vorher gemachten Verluste ausgleichen. Bei der großen Party nach unten sind sie nicht mehr dabei. Was bestechend logisch ist, denn vielleicht nur 1 Kursrutsch von 1000 Kursrutschen entpuppt sich im Nachhinein tatsächlich als Vorbote eines Crashs. Die anderen 999 Male sind die Kurse bald wieder höher als vor dem Kursrutsch. Nach dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit muss ein Shortseller also immer viel zu früh Kasse machen, wenn er nicht 999 Mal von 1000 Ereignissen der Dumme sein will. In der Praxis funktioniert also die Spekulation auf einen Crash nicht.

    Eigentlich ist es ganz einfach. Man ist immer(!) in Aktien investiert. Je übertriebener die Märkte erscheinen, desto eher scheint es angemessen, Gewinne mitzunehmen und die Cashreserve zu erhöhen. Und wenn dann wirklich ein Crash kommt, hat man genug Munition, zu Tiefstkursen wieder einzusteigen. Das macht Spaß und lässt ruhig schlafen. Shortseller schlafen nicht gut, weil sie intuitiv wissen, gegen die Realität zu wetten.

    • Avatar

      Columbo

      7. August 2018 23:07 at 23:07

      @Hesterberg, es ist so einfach, warum reden wir überhaupt noch darüber? Einfach immer investiert sein, Herr Hesterberg, genial, daß ich da nicht früher drauf gekommen bin. Das Geld vermehrt sich von selbst, es kann gar nicht anders. Wir sollten alle denken wie Sie, alles kleine Buffetts, und nichts könnte uns geschehen. Aktien kaufen, schlafen gehen, aufwachen, reich sein, so einfach! Die Welt ist schön, ein Paradies, nie mehr arbeiten, das Leben genießen, die Börse sorgt für uns. Herzlichen Dank für den Tipp, Herr Hesterberg.

      • Avatar

        Friedrich

        8. August 2018 10:08 at 10:08

        Liebe Columbo,

        Sie haben meiner Meinung nach nicht den gesamten Text von Herrn Hesterberg gelesen,
        also ein Verhalten eines Shortsellers gezeigt, wo die meisten nach langjährigen Verlusten viel zu früh Gewinne mitnehmen. Zitat: Eigentlich ist es ganz einfach…..
        Er hat also nicht geschrieben, dass man mit seinem gesamten Depot „immer“ durch
        Buy and hold-Prinzip investiert ist.

        • Avatar

          Columbo

          8. August 2018 15:22 at 15:22

          Lieber Friedrich,
          mit „einfach“ meint er das Buy and Hold. Er sagt ja“Shortseller schlafen nicht gut“.
          Aber nicht so wichtig. Mich nerven nur diese Oberlehrer, die den anderen permanent erklären wollen, wie einfach alles ist. Ich kenne ein paar von diesen „Einfachen“, die Mehrzahl hat viel Geld verloren.

  4. Avatar

    Steven

    7. August 2018 22:28 at 22:28

    Dieser vorauseilenden Gehorsam. Ekelhaft.

    Seit wann seid ihr nicht mehr unabhängig bzw müsst anderen Meinungen gefallen ?

    • Avatar

      Columbo

      7. August 2018 23:43 at 23:43

      @Steven, ich hoffe schon, Sie haben die Ironie(fast schon Spott) verstanden?

  5. Avatar

    Beobachter

    8. August 2018 12:49 at 12:49

    Wenn ich mich nicht täusche ,war es der gleiche Hesterberg der bei Bitcoin von über 15000 von dieser Superanlage schwärmte? ? Bitte weiterträumen oder aufwachen u.etwas lernen.

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Aktien

Tesla: Frank Thelen ist voll des Lobes über den „Battery Day“ -Video

Claudio Kummerfeld

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Innenansicht eines Tesla-Autos

Für die Börsianer war der diese Woche stattgefundene „Battery Day“ von Tesla eine Enttäuschung. Die Produktion viel günstigerer Autos mit sehr langer Batterielaufzeit dauere noch drei Jahre. Und zack, die Aktie von Tesla fiel spürbar. Aber der aus der „Höhle der Löwen“ bekannte Investor und Tech-Experte Frank Thelen singt im folgenden Instagram-Video ein Loblied auf den Battery Day von Tesla. Er sieht hier von A-Z ein sensationelles Konzept, und einen großen Schub hin zu einem wirklich erschwinglichen Auto. Dass so ein riesiger Sprung nach vorne nun mal nicht sofort funktioniere, sondern drei Jahre dauere, sei ganz normal. Aber sehen Sie selbst.

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Aktien

Aktien: Vermögensreport offenbart, Deutsche investieren mehr

Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik wirkt, die Bürger wenden sich stärker Aktien zu

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Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Der aktuelle Allianz Global Wealth Report hat es dargelegt: Die Notenbankpolitik der Länder wird dazu führen, dass das Vermögen der Wohlhabenden global trotz Corona ansteigen wird – auf 198 Billionen Euro zu Jahresende – FMW berichtete darüber. Der Report zeigt aber auch, dass sich die deutschen Sparer mehr den Aktien als Anlagevehikel zuwenden.

Aktien: Corona und die Vermögensbildung

Die Volkswirte der Allianz werteten Daten aus 57 Nationen aus, zum Vermögen aus Bargeld und Bankeinlagen, angelegtem Geld in Versicherungen und Pensionskassen sowie Anlagen in Wertpapieren und Fonds. Trotz der Pandemie erhöhte sich dies im ersten Halbjahr des Jahres um 1,5 Prozent, der Frühjahrseinbruch von geschätzten 4,3 Prozent ist damit mehr als ausgeglichen. Über die Gründe braucht nicht großartig spekuliert zu werden: Staatliche Rettungsprogramme, die Geldpolitik der Notenbanken, eine erhöhte Sparneigung der Konsumenten und natürlich der Anstieg der Aktien. Noch ein kurzer Blick auf die Vermögensübersicht der Länder pro Bürger:

USA: 209.524 Euro
Schweiz: 195.388 Euro
Singapur: 116.657 Euro

18. Deutschland: 57.097 Euro

An dieser Übersicht wird wieder einmal das Problem einer statistischen Erfassung von Durchschnittswerten ersichtlich. Die vier reichsten Amerikaner besitzen ein Vermögen von über 500 Milliarden Dollar, verteilt auf die 331 Millionen Amerikaner würde dies bereits 1500 Dollar pro Bürger ergeben. Dabei gab es 2019 allein schon 607 Milliardäre in den Vereinigten Staaten. Man bräuchte aus so einer Statistik nur den reichsten Mexikaner, Carlos Slim, aus der Liste entfernen und schon hätte man veränderte Zahlen für das Land. Aber erstaunlich ist diese Vermögensverteilung auf der Welt dennoch. Im Jahr 2019 lagen von den 192 Billionen Euro Weltvermögen nicht weniger als 83,7 Billionen in den USA.

Die Entwicklung in Deutschland

Was bedeutet das für das Land der (Geld-)Sparer, mit deren 2,4 Billionen Euro auf nicht verzinslichen Konten? Die Allianz stellt fest, dass sich die Bankeinlagen um 3,5 Prozent und damit weniger als in anderen Ländern erhöht haben (Frankreich plus 6 Prozent, China plus 9 und die USA plus 10 Prozent).

Dennoch stieg das Vermögen der Haushalte um 1,3 Prozent im ersten Halbjahr und sollte nach der Schätzung der Allianz zum Jahresende 6,8 Billionen Euro erreichen. Da dies nicht am Geldmarkt zu verdienen war, deutet dies auf eine Verhaltensänderung im Sparverhalten hin.

Die langsame Hinwendung zu Aktien

Lange hatte man es eigentlich schon erwartet, dass die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank wirkt und sich die Bürger stärker den Aktien zuwenden. Die Allianz stellt fest, dass die deutschen Sparer in den vergangenen drei Jahren 20 Prozent ihrer verfügbaren Ersparnisse direkt in Aktien angelegt haben. Auf Sechsjahressicht waren dies 5,8 Prozent und das Interessante daran ist, dass US-Bürger in dieser Zeit nur 0,7 Prozent in Aktien investiert haben. Das bevorzugte Investment waren börsengehandelte Indexfonds. Allerdings beziehen sich diese Werte auf die Zeit vor Corona und seither gibt es den großen Hype um die gebührenfreien Brokerdepots – Stichwort RobinHood. Diesen Trend gibt es auch in Deutschland mit der riesigen Zahl neu eröffneter Depots bei günstigen Direktanlagebanken.

Es verändert sich auch der so genannte Home Bias, also die Bevorzugung heimischer Titel. Deutsche Anleger investieren verstärkt in ausländische Aktien, die Quote stieg in den vergangenen sechs Jahren von 25 auf 38 Prozent. Aber noch ist Deutschland weit von der angelsächsischen Aktienpräferenz entfernt.

In den USA liegen 53 Prozent der Ersparnisse auf Wertpapierkonten, in Deutschland 25 Prozent.

Fazit

Auch wenn das Pflänzchen Anlage in Aktien in Deutschland langsam wächst, sind es laut Allianz vorwiegend die Haushalte mit einem höheren Einkommen, die sich an diese Assetklasse heranwagen. 30 Prozent unserer Haushalte besitzen kaum Geldvermögen. So zählt auch Deutschland zu den Ländern, in dem „die Vermögensverteilung relativ ungleich verteilt ist“, so Arne Holzhausen, Leiter Insurance und Wealth Markets bei der Allianz.

Die Deutschen entdecken ihre Liebe zu Aktien

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Aktien

Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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am

Von

Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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