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Was für eine Börsenstory – Werbung

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Lieber Börsianer,

Wahnsinn, gestern haben am Börsenplatz Berlin eine handvoll Anleger nach meinen Schätzungen rund 3.500 Euro in den Gully geschmissen. Was ist passiert?

Hier der exakte Vorgang: Gestern wurden am Börsenplatz Berlin bis 10.57 Uhr Aktien des US-Nebenwertes Lemonade Inc. im Wert von 50.471 Euro gehandelt. Dabei betrug der Spread, also der Abstand zwischen Geld- und Briefkurs 6,77 %. Zu Deutsch: Die Anleger haben für eine Lemonade-Aktie 81,56 Euro (Briefkurs) bezahlt, obwohl sie tatsächlich nur 76,04 Euro (Geldkurs) wert war. In diesem Augenblick, in denen ich Ihnen diese Zeilen schreibe, geht die Geldvernichtung munter weiter. Derzeit beträgt der Spread 6,78 %.

Das ist leider kein Einzelfall, sondern ereignet sich in Deutschland täglich auch an anderen Börsenplätzen. Der US-Zettel umfasst viele Nebenwerte, die man in Deutschland falsch handeln kann.

Was wird hier falsch gemacht? Die Antwort ist einfach: US-Aktien werden bekanntlich in New York ab 9.30 Uhr Ortszeit oder 15.30 Uhr unserer Zeit gehandelt. Hier entsteht der objektive und faire Kurs einer US-Aktie, nicht in Berlin, Frankfurt oder Stuttgart.

Deshalb gilt eine einfache Regel: US-Aktien handelt man an einem deutschen Börsenplatz immer erst ab Eröffnung der US-Börsen. Hier liegen dann brauchbare Kurse vor, die Ihnen der deutsche Börsenmakler mit einem geringen Aufschlag durchreicht. So engte sich gestern der Spread der Lemonade-Aktie von über 6 % nach 15.30 Uhr auf rund 2 % ein. Das ist ein Wert, mit dem wir leben können.

Auch dieser Spread ist Ihnen zu hoch? Dann kaufen Sie die Aktie einfach direkt in New York. Dort pendelte der Spread gestern um die Marke von rund 0,8 %. Mit anderen Worten: An der Heimatbörse bekommen…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Aktien

Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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