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Aktienmärkte: Es kommt ein heißer Herbst!

Vieles spricht dafür, dass die Aktienmärkte – und damit auch der Dax – vor einem heißen Herbst stehen! Da sind einerseits die Probleme der Schwellenländer, allen voran die Türkei als Spitze des Eisbergs. Sie alle brauchen händeringend Dollars, um ihre Dollar-Schulden weiter bedienen zu können bzw. weil eben diese Dollar-Schulden absehbar fällig werden.

Da ist andereseits das Thema Handelskrieg, das die Märkte zwischenzeitlich ausgeblendet hatte, weil sie an das nicht mehr gültige Mantra des Börsen-Mainstreams geglaubt hatten, dass politische Börsen kurze Beine hätten (spätestens seit der Machtübernahme von Trump hat sich das grundlegend verändert).

Da ist dann weiter die Lage in Italien – jetzt im September wird die neue Regierung in Rom daran gehen, ihre Wahlversprechen umzusetzen – und das wird auf eine Konfrontation mit der EU herauslaufen.

Wie also ist die Lage auch für den Dax im nun beginnenden Herbst einzuschätzen? Dazu zunächst kompakte Aussagen von Jochen Stanzl:

Weitere Aspekte für den heißen Herbst diskutieren Stefan Riße und der Commerzbanker Patrick Kesselhut:


Foto: Deutsche Börse AG



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1 Kommentar

  1. Es macht einen kurzfristig schon stutzig. Wo man hinblickt – Fernsehsender, große Tageszeitungen (SZ, FAZ, Welt), Äußerungen der Volkswirte der Großinstitute -, unisono wird vor den Bedrohungen für die Aktienmärkte (Flächenbrand in den Emerging Markets, Handelskrieg, Septembereffekt u.w.) gewarnt, in einer seltenen Übereinstimmung. Wann wurde denn eine kurzzeitige Entwicklung in so einer Eintracht treffend vorhergesagt? Die große Unbekannte bleibt meiner Meinung nach Donald Trump, in seiner ganzen Unberechenbarkeit. Aber wird sich der Präsident angesichts der Umfrage von ABC News / Washington Post (sollte diese valide sein) wirklich ein paar Wochen vor den Wahlen noch einige saftige chinesische Gegenmaßnahmen – zielgerichtet auf seine Wählerschaft – einhandeln?
    Dies ist natürlich nur eine kurzfristige Sicht, denn mittel- und langfristig werden vor allem die „hochgedopten“ US-Aktienmärkte der Erschöpfung nicht entgehen können.
    Gruß

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