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Aktienmärkte: Gute Zeichen, schlechte Zeichen! Videoausblick

Die Aktienmärkte gestern mit einer Erholungsrally, die Markt-Breite stimmt wieder. Aber die Spekulation auf steigende Kurse über Optionen oder gehebelte ETFs geht unvermindert weiter..

Die Aktienmärkte gestern mit einer Erholungsrally nach den beiden vorherigen Verlustwochen – aber noch liegen die beiden zentralen Ereignisse vor uns: die Aussagend er Fed morgen und der große Verfall am Freitag. Nun gibt es gute und schlechte Zeichen in Sachen Aktienmärkte (in den USA): endlich stimmt die Markt-Breite bei Kursanstiegen wieder, es sind also nicht mehr nur die wenigen großen US-Tech-Aktien, die steigen – und damit die Aktienmärkte insgesamt mit nach oben ziehen. Aber infolge der Korrektur, die durch extreme und gehebelte Positionierungen auf der Long-Seite ausgelöst war, hat sich an einem zentralen Mechanismus nichts geändert: die Spekulation auf weiter steigende Kurse über Optionen oder gehebelte ETFS geht unvermindert weiter – und das ist ein schlechtes Zeichen..

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13 Kommentare

  1. Wenn die breite Masse an Aktien nun auch anzieht und der Tech-Sektor nicht absäuft, was nicht anzunehmen ist, müsste es weiter hochgehen. Die Überspekulation muss ja mal erst mal wieder anlaufen, bevor es wieder runter geht. Ich schätze die nächsten Ziele wie folgt: Nasdaq 13000, S&P 3800 und DOW 31000 und DAX 14200.

    Wenn der große Verfall vorbei ist, ist nach oben wieder frei. Der DAX wird schon seit 3 Monaten ausgebremst.

  2. Trost für alle Ungebildeten, es braucht also nicht sehr viel Intelligenz um Zahnarzt zu werden. Anscheinend gibt es unter dieser Berufsgattung sehr Viele mit wenig Finanzkompetenz.Ich kenne viele Normalgebildete
    die nicht auf solche Ponzisysteme hereinfallen würden.

    1. Gutes Investieren/Trading hat auch nichts mit Intelligenz zu tun. Ich glaube sogar, dass die im Börsenumfeld eher hinderlich is, da intelligente Menschen dazu neigen für alles eine nachvollziehbare Erklärung haben zu wollen. Das ist an der Börse total kontraproduktiv. Börse wird von Gier und Angst getrieben und ist rational in den meisten Fällen nicht erklärbar. Von dem muss man sich verabschieden, ansonsten kommt man an den Börsen unweigerlich unter die Räder und findet sich in der großen Gruppe derer wieder, die an der Börse nur Geld verlieren.

  3. Die Märkte steigen doch seit Jahren vor jeder Fed-Sitzung. Da wird gehofft und fantasiert, und wenns anders kommt dann gehts einfach weiter nach oben.

  4. Es ist eigentlich sinnlos sich mit Meldungen zur Börse zu beschäftigen, schade um die Zeit. Börse ist nur noch ein Computerspiel.
    Der mit dem schnellsten Mausklick und dem größten Einsatz gewinnt.

    Langfristig Investieren? Macht doch keinen Sinn, deshalb werden immer mehr Optionen gekauft, heute rein, morgen raus usw. Wer am lautesten schreit dessen Aktien werden gekauft.

    1. Diese Aussage ist definitiv falsch und defintiv richtig ist, dass an den Märkten immer alles passieren kann. Man darf sich einfach nicht zu stark konditionieren. Das ist fatal. Meldungen bewegen immer die Märkte, mal mehr, mal weniger. Es ist nur die Frage in welche Richtung und dies hängt davon ab, wie die Märkte die Meldungen interpretieren. Das hängt wiederum davon ab, in welcher Stimmung sich der Markt/Marktteilnehmer unter welchem Umfeld er sich befindet/sie sich befinden.

      Klingt kompliziert, ist aber im Grunde einfach. Wenn man es verstanden hat.

  5. @Zimmermann, Traden und investieren sind zwei verschiedene Sachen, wobei ich den Zahnarzt eher als Investor als als Trader sehe.Wenn es keine Intelligenz braucht heisst es auch nicht ,dass Dummheit immer erfolgreich ist, vor allem als langfristiger Investor. Bei ihrer Prognose mit den Indices haben sie die anrollende zweite Coronawelle wohl auch nicht berücksichtigt. Um die zu sehen braucht es auch keinen
    grossen IQ. Immerhin haben wir innert 6Monaten schon zwei grosse unerwartete Tech- Kracher erlebt.
    Ein bekannter Börsianer hat einmal gesagt: Die Börsen steigen und steigen und zweimal pro Jahr gibt es Korrekturen, und wenn sich nichts ändert steigen sie weiter. ICH DENKE ES HAT SICH ETWAS GEÄNDERT.

    1. @Shorti, ich kenne den Unterschied zwischen investieren und traden. Aber auf das wollte ich mit meinem Post auch gar nicht hinaus.

      Ich stimme auch der Aussage zu, dass die Dummen nicht zwangsweise erfolgreicher sind und das habe ich auch nicht geschrieben. Aber Intelligenz ist es sicher auch nicht. Ansonsten müssten Mathematiker/Statistiker usw. sich an den Börsen dumm und dämlich verdienen und wären eigentlich blöd, wenn sie einer anderen Tätigkeit nachgehen würden.

      Wenn der Markt fallen sollte, dann sicherlich nicht wegen der 2. Welle und dann dürften auch nicht jetzt die US Märkte steigen. Die sind ja noch in der 1. Welle. Demnach ist Corona an den Börsen schon längst abgehandelt. Ausser es kommt final ein Wirkstoff dagegen.

      Ihr Nickname indiziert, in welche Richtung sie hauptsächlich denken/traden. Wenn Sie damit erfolgreich sind, dann ziehe ich meine Hut vor Ihnen. Zu shorten muss beherrscht sein und diese Kunst ist nicht jedem vergönnt.

      Es ist eigentlich einfacher in die Long Richtung zu gehen, weil die Börsen 70-80% der Zeit nämlich steigen.

  6. @ Zimmermann, mit allem einverstamden, ausser der Einschätzung der zweiten Welle.Daniel Stelter sagte: DIE ZWEITE WELLE WÄRE EIN GAU. Traden kann man täglich auf beide Seiten. Wenn aber ein Investor ein ansehnliches Vermögen hat und nach ihrer noch immer sehr optimistischen Kurserwartung aufgestellt ist, ( ich denke ohne Absicherung) dann hat er schon in diesem Jahr zwei eklige Buchverluste hinnehmen müssen. ( Buffett weiss Bescheid) Zudem könnte die richtige Korrektur noch anstehen.Wäre einmal interessant zu wissen von Optimisten wie sie, wie sich ihr Vermögen und ihr Humor in der März – Korrektur bewegt hat und ob sie den Notenbanken für die letztmalige Rettung schon gedankt haben. Es kommt der Tag wo die Notenbanken nicht mehr Alles retten und kaufen können und wollen.

    1. Tradem kann man auf beiden Seiten, 95% der Leute sind damit aber auf Dauer NICHT erfolgreich.
      Viel Traden macht hauptsächlich den Anbieter glücklich. Hin – und Her macht Taschen leer.

  7. Es ist unbetritten das man seine Investments schützen muss, unabhängig ob als Investor oder Trader. Aber da gibt es ja Möglichkeiten. Risiko- und Moneymanagement muss zu jeder Zeit beachtet werden. Das ist bei jedem unterschiedlich.

    Mit den Notenbanken sehe ich auch so. Aber keiner kann das beantworten. Ist es morgen schon so weit, in einem halben Jahr, in einem Jahr oder erst in 20 Jahren. Stichpunkt „Japan“ damit müsste alles gesagt sein, oder etwa nicht?

  8. Klarstellung: Die Börsen steigen nicht generell 70 bis 80%. Ca. 75% laufen die Börsen quer und der DAX hat jetzt genau das Niveau wie vor 3Jahren, das heisst in der Summe 3Jahre zu 100% quer.

  9. Wäre interessant zu wissen ob der erfahrene Buffett mit seiner riesigen Klumpemrisiko Apple – Position ein zweites Mal auf die Nase gefallen ist. Ich nehme an ,dass er abgesichert war, hat somit aber die Korrektur verstärkt. Wenn nicht hat er ja noch Zeit zum Lernen, er ist ja noch jung.
    Kann man das ausfindig machen? Grosse Fische sind ja meldepflichtig

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