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Die Wahl zwischen Pest oder Cholera Aktienmärkte im Dilemma: Steigende Zinsen – oder Rezession! Marktgeflüster (Video)

Die Aktienmärkte sind in einem Dilemma: entweder die US-Notenbank Fed hebt die Zinsen weiter an – oder sie stoppt die Zins-Anhebungen, aber das wird nicht ohne Grund passieren, solange die Inflation weiter so hoch ist. Der Preis für eine Stopp bei den Zinsen ist eine Rezession – und Rezessionen sind nicht gut für die Aktienmärkte (weil Umsätze und Gewinne schrumpfen). Heute ganz schwache Daten aus der US-Wirtschaft: vor allem der in den USA so wichtige Dienstleistungssektor schrumpft, wie der Einkaufsmanagerindex gezeigt hat. Die Aktienmärkte stiegen in einer ersten Reaktion – aber die Luft nach oben war schnell raus, weil eine zu schwache Wirtschaft eben auch nicht gut ist für die Aktienmärkte. Die Märkte haben also die Wahl zwischen Pest und Cholera!

Hinweise aus Video:

1. Inflation verschwindet einfach? Heiner Flassbeck glaubt weiter an Wunder

2. Deutschland: Abhängigkeit von China steigt immer weiter

3. Gasspeicher über 80 Prozent – trotzdem explodiert der Gaspreis – warum?



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7 Kommentare

  1. Hallo Markus,

    der Markt wird sich für Beides, Pest und Cholera entscheiden.

    Das Ergebnis wird historisch. Nach oben wie nach unten.

    Die Gründe hierfür habe ich in den letzten Tagen ausführlich geschildert.
    Die Parameter zur Unterstützung eines solchen Boom & Bust – Szenarios werden von Tag zu Tag deutlicher sichtbar.

    Enjoy the rides & Enjoy Life

  2. Mit einigen Tagen und Wochen Verspätung werden sogar die Inputs grüner Spinner und russlandskeptischer Ideologen berücksichtigt und als überraschende eigene Fakten weiter verkauft. Plötzlich doch Dürren weltweit, Abhängigkeit von China statt Russland, Abfackeln von russischem Gas an der finnischen Grenze und ähnliche Tatsachen, die noch vor kurzem Spinnereien waren. Das FMW-Fenster von Glaubwürdigkeit und Seriosität schließt sich immer weiter, je mehr der Winter naht.

    1. @Ras Putin, was war bis vor kurzem Spinnerei?? Was verkaufen wir als eigene Fakten – etwa dass in vielen Teilen der Welt Dürre herrscht (was übrigens noch kein zwingender Beleg für den Klimawandel wäre?). Seltsamer Kommentar Ihrerseits..

      1. Sehr geehrter Herr Fugmann,
        ich habe da wohl FMW-Artikel und Autoren zu sehr mit Leserkommentaren vermischt und ein Gesamtbild konstruiert, das der eigentlichen Arbeit der FMW nicht gerecht wird. Dafür bitte ich um Entschuldigung.

        1. @Ras Putin, alles gut, kein Problem

  3. Die Betrachtung der Immobilienmärkte ist da etwas unterkomplex. Aktuell gehen in den USA nicht nur die Verkäufe dramatisch zurück, sondern in den Boomregionen explodiert gerade das Angebot und die Angebotspreise (die immer noch satte Gewinne enthalten) beginnen zu bröckeln. Außerdem ist der Neubau in den letzten Jahren geradezu raketenartig in die Höhe geschossen. Setzen die immer noch „gesperrten“ Zwangsräumungen ein werden zusätzlich riesige Mengen von Objekten in den Markt gespült. Denn das nicht zahlen von Hypotheken hat sich inzwischen zu einer Art Volkssport in den USA entwickelt. Einfach nach dem Motto: Was interessieren mich die Zinsen, ich zahl eh nicht.

    Spannend wird es wenn die Preise unter die des „Letztkäufers“ fallen, also echte nominale Verluste bei Weiterverkäufern auflaufen. Da dürfte dann so mancher Traum vom luxuriösen, zumindest aber sorgenfreien Rentnerdasein platzen.

    1. das nicht zahlen von Hypotheken hat sich inzwischen zu einer Art Volkssport in den USA entwickelt.

      Könnten Sie das etwas näher ausführen, haben Sie genauere Daten parat?
      Vielen Dank im Voraus

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